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Pichelsteiner Eintopf

Zutaten

250 g Kartoffel(n)
250 g Möhre(n)
2 Wurzel/n Petersilie
250 g Knollensellerie
250 g Zwiebel(n)
250 g Weißkohl oder Wirsing
250 g Lauch
Paprikaschote(n), rot
3 EL Petersilie, gehackt
300 g Rindfleisch (aus der Schulter)
300 g Lammfleisch, mager
300 g Schweineschnitzel
1 Liter Fleischbrühe
  Salz und Pfeffer, Pfeffer, Majoran
4 EL Öl (Sonnenblumenöl)
 evtl. Markknochen vom Rind, Scheiben, zum Auslegen des Topfbodens
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 40 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Sämtliches Gemüse und die Fleischsorten werden gründlich gewaschen und geputzt. Alles soll so geschnitten werden, dass es die gleiche Größe hat, Würfel oder Stücke von ca. 2-cm-Kantenlänge. Petersilie waschen und grob hacken. Gemüse miteinander vermischen.

Fleischwürfel werden mit den geschnittenen Zwiebeln vermischt und in heißem Öl kräftig angebraten. Danach, bis auf eine Schicht, wieder aus dem Topf nehmen.

In einen großen Topf (zu dem es einen fest aufliegenden Deckel gibt) Fleisch und sämtliche Gemüse schichtweise einfüllen, zuerst eine Lage Fleisch, dann eine Lage Gemüsemischung usw. und jede Schicht mit Salz, Pfeffer und zerbröselten Majoran würzen.

Die Rinderbrühe wird zum Schluss aufgegossen. Den Topf mit dem Deckel versehen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad garen. 1,5 Stunden werden vergehen, dann kann davon ausgegangen werden, dass alles weich ist. Topf auf den Tisch stellen, mit reichlich Petersilie bestreuen.

Ganz herzhaft wird das Pichelsteiner, wenn der Topfboden mit Rindermarkscheiben ausgelegt wird, ehe Fleisch und Gemüse eingeschichtet werden. Dieser Eintopf lässt sich gut aufwärmen und schmeckt in großen Portionen zubereitet am besten, deshalb sehr praktisch für eine große Runde.

Beilage: Brot (die Sorte spielt dabei keine Rolle).

Kommentare anderer Nutzer


Inkognitor

01.11.2005 09:23 Uhr

Habe gestern Gäste gehabt. Selten war ein Gericht so schnell vorbereitet und ist so gut angekommen. Toll!

Lolitania

22.02.2006 00:03 Uhr

Hallo Mariatoni !

Habe Dein Rezept ausprobiert und bin begeistert, habe den Eintopf immer bei einer Tante
gegessen und kannte das Rezept leider nicht. Der Eintopf schmeckt super und macht so richtig schön satt. Die Zubereitung ist sehr einfach, also ein ideales Gericht, gerade wenn Besuch kommt, da es sich von alleine im Ofen kocht.
Man sollte nur die verschiedenen Herdarten beachten, so benötigte ich noch 10 Min. mehr
Garzeit.

birnbach

11.04.2006 13:04 Uhr

Hallo,

der Eintopf ist super-lecker und kräftig! Wir haben gerade eine Riesen-Baustelle, da kommt so ein Essen für die Beteiligten gerade recht! Dazu gibt es selbstgebackenes Brot...! Die Menge ist auch sehr überzeugend, ein ziemlicher "Eimer", aber das lohnt sich!

Viele Grüße, Julia

veronika1959

28.08.2006 07:19 Uhr

hallo,

der eintopf ist super lecker.

habe die kartoffeln vergessen und deshalb kartoffelpürree dazu gereicht.

hat wirklich lecker geschmeckt.

mfg
veronika

marli59

10.10.2008 22:18 Uhr

Habe das Rezept heute ausprobiert, aber ohne Lammfleisch, konnte ich mir nicht gut dabei vorstellen.
Ich habe noch jede Menge Liebstöckel (Maggikraut) aus dem eigenen Garten dazugegeben, es
war super lecker, Es ist auch ein sehr guter Partytopf, kann ich mir vorstellen.

Es macht viel Mühe, das alles zu schnippeln, aber der Aufwand lohnt sich. Auch die Empfehlung
mit Markknochen auf den Boden legen, schmeckt sehr aromatisch.

Vielen Dank für das leckere Rezept!

gieselchen

11.02.2010 09:42 Uhr

Dies war mein erster Pichelsteiner Eintopf - und - nicht der letzte!! Ein ganz wunderbares Rezept! An das Rezept habe ich mich 100% gehalten, auch den Boden des sehr großen Bräters mit Deckel legte ich mit den Markknochen aus.

Ich freue mich schon, wenn ich aus dem Tiefkühlschrank wieder den Eintopf holen kann!!

Ein Highlight der Eintopfküche, einfach perfekt!!

Danke Mariatoni, das war ein wunderbares Rezept.

SOSKoechin

20.02.2010 15:54 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Habe den Eintopf letzte Woche gemacht - allerdings leicht abgewandelt - den Topfboden habe ich mit normalen Fleischknochen ausgelegt, das Lammfleisch habe ich weggelassen, weil mein Freund kein Lamm mag, und dafür 500 g gemischtes Gulasch genommen (ich habe das ganze Rezept halbiert), etwas mehr Kartoffeln und Lauch genommen, dafür weniger Wirsing und Sellerie.

Ich muss sagen, dass der Eintopf sehr gut angekommen ist! Allerdings war die angegebene Menge viel zu viel! Wir haben von der halben Menge 4 Portionen rausbekommen und das obwohl wir kein Brot dazu gegessen haben sondern einfach nur den Eintopf. Macht aber nix, so hatten wir für den nächsten Tag noch was und Eintöpfe schmecken ja bekanntlich am nächsten Tag noch besser! Foto ist hochgeladen, mach ich bestimmt noch mal!

LG

Eicki

02.11.2010 09:12 Uhr

Hallo mariatoni

lecker war er der Pichelsteiner, auf die Paprika habe ich verzichtet.

Mit den Markknochen war die Brühe sehr lecker.

Das Rezept werde ich sicher wiederholen.

LG Eicki

moro3

02.02.2011 18:40 Uhr

Hallo.

ich habe heute den Eintopf gemacht und ich bin total begeistert.
Ich habe allerdings nur Tafelspitz genommen und nach 90 Minuten war das Fleisch schön zart. Das Rezept wird im Winter sicher noch öfter gekocht.

Vielen Dank für dieses gute Rezept.

Liebe Grüße

Martha

rahnilein

09.02.2011 10:02 Uhr

Hallo an alle die den Pichelsteiner schon gekocht haben:

ich kann mir nicht so richtig vorstellen, dass das alles 90 Minuten garen soll! Ich brate immer vor und dann ab in Schnellkochtopf und ruckzuck fertig, da muss ich eher aufpassen und schnell abdrehen, dass es nicht zu weich wird - deshalb mein Unverständnis.

Ist nicht nach 90 Minuten alles "zerkocht"?

Danke schon mal fürs Antworten!

sukeyhamburg17

09.02.2011 15:07 Uhr

Hallo rahnilein,

doch, doch, die Zeitangabe stimmt schon, aaaber: Wenn du den Braeter nun fuer 90 Minuten im Backofen bei 180 Grad Ober/Unterhitze laesst, dann kann es sein, dass diese Temperatur zu heiss ist. Ich empfehle, den Braeter oder den Schmortopf a u f dem Herd zu belassen - natuerlich mit dem Deckel fest darauf - und den Eintopf eben nur so koecheln zu lassen.
Temperatur - kommt ja auch immer auf den Herd an, bei meinem waeren 180 Grad einfach zu viel, wenn du die Ofenkochart favorisieren solltest, musst du dich dann schon auf deinen Ofen - oder auch deine Erfahrungswerte verlassen...

Hoffe, ich konnte dir helfen.

Liebe Gruesse und happy cooking

Susan, Pittsburgh, PA, USA

Galaxygirl1982

15.02.2011 14:19 Uhr

Würde gerne das Rezept heute nachkochen. Geht es auch auf dem Herd?

renavi

21.11.2011 19:31 Uhr

Sorry, hab falsch geklickt, mein Kommentar galt dir !

Rauf mit den Töpfen auf den Herd, ist ja kein Auflauf, oder !!

-renavi-

Filztante

19.02.2011 13:59 Uhr

Hat allen gut geschmeckt, nur das Lamm soll ich beim nächsten Mal unbedingt weglassen...
Danke für das schöne Rezept.

suse2806

21.10.2011 11:21 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Mariatoni,

danke für das Rezept!

Nach 90 Min bei 180° bei Umluft ist nichts zerkocht, die Kombination von Schwein/Rind/Lamm finden wir seeehr lecker!

Am zweiten Tag schmeckt der Pichelsteiner noch besser!

5 Sterne!

Gruß Suse

renavi

21.11.2011 19:25 Uhr

Mein bester Herbst / Winter- eintopf !

Einiges habe ich geändert. Kein Paprika, dafür aber 2- 3 Pastinaken, 2 Petersilienwurzeln u. eine sehr kleine Kohlrübe, viel weniger Fleisch, keine Knochen.

Dann habe ich das Suppengrün, Fleisch u. Zwiebel ( 2 Stück ) richtig schön langsam angeschmort, mit Wasser abgelöscht u. AUF d. Herd gegart. Alles andere Gemüse in einem zweiten Topf mit Gemüsebrühe u. den Gewürzen gegart. Fleisch von den Knochen gelöst u. klein geschnitten, dann alles in den größeren Topf zusammen geschüttet u. kurz AUF dem Herd ziehen lassen.

So werd ich das öfter machen, denn all die Wurzeln geben ein herrliches Aroma u. sind gesund.

Guten Appetit !

renavi

21.11.2011 19:29 Uhr

Ja, natürlich !

Habe grad geschrieben wie einfach das ging u. hoffe dir gelingt es auch !

-renavi-

wabrubil

31.10.2012 19:45 Uhr

Moin, der Eintopf ist wirklich super lecker , das Fleisch habe ich allerdings ca. 45 Minuten alleine gekocht und dann das ganze Gemüse dazugegeben! Ich habe noch 2 Cabernossi kleingeschnitten und kurz vor Schluss mit zugegeben . Habe das ganze noch ca. 20 Minuten ziehen lassen ! Alles in allem nach Rezept gekocht und richtig lecker!!!! Meine Frau ist Jugoslawin und war richtig begeistert!!!!!!!!!!!!!

lisa42

27.01.2013 16:56 Uhr

Hallo zusammen,
den Tip mit den Markknochen hab ich beherzigt. Als Fleisch hatte ich aber nur Rinderschmorbraten, und obwohl ich die Würfel klein geschnitten hatte, brauchten die deutlich länger als 90 Minuten. Vielleicht lags daran, daß ich den Topf auf dem Herd hatte? Als das Fleisch dann zart war und fast schon zerfiel, war das Gemüse für mich etwas zu weich. Dennoch haben wirs uns schmecken lasse.
Liebe Gruesse, Lisa

shiva0897

27.04.2013 19:53 Uhr

Hallo ,
habe heute das Rezept nachgekocht und kann nur sagen: GENIAL!!!
Trotz anfänglicher Skepsis durch meine Freundin ( Schweinefleisch im Eintopf?), ist sie total begeistert.
Da ich persönlich kein Lammfleisch mag, habe ich stattdessen 2 Cabanossi reingeschnitten.
Die 5 Sterne sind voll verdient!
Danke für dieses Rezept!

mampfred2

10.05.2013 09:54 Uhr

Ist schon wieder ein paar Wochen her mit dem nachkochen, aber kann mich sehr gut erinnern, weil´s so sauguat war! 5 Sterne! Leckerer, rustikaler Eintopf. Wer auf Eintopf steht, kommt hier bestimmt voll auf seine Kosten! Danke für´s Rezept und auch für die guten Tips und Ratschläge!
LG Mampfred

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