Rehrücken in Salzkruste mit Waldpilzgulasch
| 30 g | Speck, durchwachsen |
| 4 | Schalotte(n) |
| 40 g | Sellerie |
| 50 g | Möhre(n) |
| 10 Körner | Pfeffer |
| 20 | Wacholderbeeren |
| 1 | Lorbeerblatt |
| 1 TL | Tomatenmark |
| 1 TL | Preiselbeeren |
| 250 ml | Wein, rot |
| 250 ml | Sahne |
| 40 ml | Gin |
| 3 Prisen | Salz und Pfeffer |
| 800 g | Pilze (Waldpilze), gemischt |
| 200 g | Zwiebel(n) |
| 30 g | Butter |
| 2 | Äpfel |
| 40 ml | Wein, weiß |
| 1 Spritzer | Essig (Obstessig) |
| 2,2 kg | Rehrücken |
| 5 Scheibe/n | Speck, durchwachsen |
| 1 kg | Salz, grob |
| 1 | Eiweiß |
| 1 Zweig/e | Thymian und 1 Tannenzweig |
Zubereitung
Für die Soße Speck, Schalotten, Sellerie und Möhren in kleine Würfel schneiden. Den Speck anbraten, danach Gemüse, Pfefferkörner, zehn Wacholderbeeren und Lorbeerblatt hinzufügen und mit anbraten. Tomatenmark und Preiselbeeren sowie den Rotwein und etwas Wasser hinzugeben, sodass alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Etwa eine Stunde leicht köcheln lassen.
Danach den Sud passieren und anschließend reduzieren lassen. Die Soße mit Sahne und Gin einkochen, mit einer Prise Salz und einer Prise Pfeffer abschmecken und im Mixer pürieren, warm stellen.
Für das Waldpilzgulasch die Pilze putzen, Zwiebeln und Äpfel in Würfel schneiden. Die Zwiebeln in Butter anschwitzen, mit Wein und Obstessig ablöschen. Wenn die Zwiebeln gar sind, die Äpfel untermengen und eine Minute ziehen lassen. Danach die klein geschnittenen Pilze zur Zwiebel-Apfel-Mischung geben und kurz ziehen lassen. Mit einer Prise Salz und einer Prise Pfeffer abschmecken.
Für den Rehrücken das Fleisch mit einer Prise Salz und einer Prise Pfeffer würzen, mit zehn Wacholderbeeren spicken, mit Speck umwickeln und mit Tannennadeln und Thymian würzen.
Das Grobsalz mit Eiweiß und ein wenig Wasser zusammenrühren, damit es zur weiteren Verarbeitung leicht feucht ist. Ein Backblech mit Alufolie bedecken, den Salzteig 1-cm-dick darauf streichen. Den Rehrücken in den Teig einrollen und im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad etwa zehn Minuten, dann bei 150 Grad etwa 18 Minuten garen lassen.
Nun das Fleisch aus dem Ofen holen und etwa vier Minuten ruhen lassen. Anschließend die Salzkruste mit einem Messer aufschneiden und den Rehrücken mit der Soße und dem Pilzgulasch servieren.
Als Beilagen kann man gut Klöße oder Rotkohl reichen.
Danach den Sud passieren und anschließend reduzieren lassen. Die Soße mit Sahne und Gin einkochen, mit einer Prise Salz und einer Prise Pfeffer abschmecken und im Mixer pürieren, warm stellen.
Für das Waldpilzgulasch die Pilze putzen, Zwiebeln und Äpfel in Würfel schneiden. Die Zwiebeln in Butter anschwitzen, mit Wein und Obstessig ablöschen. Wenn die Zwiebeln gar sind, die Äpfel untermengen und eine Minute ziehen lassen. Danach die klein geschnittenen Pilze zur Zwiebel-Apfel-Mischung geben und kurz ziehen lassen. Mit einer Prise Salz und einer Prise Pfeffer abschmecken.
Für den Rehrücken das Fleisch mit einer Prise Salz und einer Prise Pfeffer würzen, mit zehn Wacholderbeeren spicken, mit Speck umwickeln und mit Tannennadeln und Thymian würzen.
Das Grobsalz mit Eiweiß und ein wenig Wasser zusammenrühren, damit es zur weiteren Verarbeitung leicht feucht ist. Ein Backblech mit Alufolie bedecken, den Salzteig 1-cm-dick darauf streichen. Den Rehrücken in den Teig einrollen und im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad etwa zehn Minuten, dann bei 150 Grad etwa 18 Minuten garen lassen.
Nun das Fleisch aus dem Ofen holen und etwa vier Minuten ruhen lassen. Anschließend die Salzkruste mit einem Messer aufschneiden und den Rehrücken mit der Soße und dem Pilzgulasch servieren.
Als Beilagen kann man gut Klöße oder Rotkohl reichen.
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Kommentare anderer Nutzer
Jacqu
sagt:
sagt: 30.09.2006 11:05
Hm, klingt das lecker! Werd ich gleich mal abspeichern, wenn mal Besuch kommt.
Müssen es eigentlich Tannennadeln sein oder geht auch Fichte? Ich kann das doch nicht auseinander halten. Und wo krieg ich das grobe Salz her? (Kenn ich nur vom Winterdienst.)
LG
Jacqu
Müssen es eigentlich Tannennadeln sein oder geht auch Fichte? Ich kann das doch nicht auseinander halten. Und wo krieg ich das grobe Salz her? (Kenn ich nur vom Winterdienst.)
LG
Jacqu
Chantal1
sagt:
sagt: 30.09.2006 11:09
das grobe salz solte man im reformhaus oder so bekommen
zu den tannennadel wenn ihr das weihnachten machen wollt kauft euch ein tannenbaum dann weißt du was tanne ist und schneide ein zweig ab :o)
zu den tannennadel wenn ihr das weihnachten machen wollt kauft euch ein tannenbaum dann weißt du was tanne ist und schneide ein zweig ab :o)
kitchenmaid
sagt:
sagt: 30.09.2006 14:37
@ Jacqu:
das grobe Salz bekommst du inzwischen u.a. auch bei Norma - der kleine Beutel kostet 0,99€
Tannennadel unterscheiden sich (auch) in ihrer Größe von den Fichtennadeln.
Da bald Weihnachten ist kannst du dir bei nem Christbaumhändler beides zeigen lassen.
Oder geh einfach jetzt schon in nen Baumarkt mit Gartenabteilung oder frag nen Landschaftsgärtner ...
Grüssle von der Ostalb
-inge-
das grobe Salz bekommst du inzwischen u.a. auch bei Norma - der kleine Beutel kostet 0,99€
Tannennadel unterscheiden sich (auch) in ihrer Größe von den Fichtennadeln.
Da bald Weihnachten ist kannst du dir bei nem Christbaumhändler beides zeigen lassen.
Oder geh einfach jetzt schon in nen Baumarkt mit Gartenabteilung oder frag nen Landschaftsgärtner ...
Grüssle von der Ostalb
-inge-
03.10.2006 13:37
Hallo,
das hört sich wirklich super lecker an. Ich habe nur eine Frage zu dem "Salzbett". Ich habe das erst einmal gemacht und fand es nicht so toll. Irgendwie hat alles versalzen geschmeckt :-(. Ich hatte damals Fisch gemacht.
Wird das Salz so hart, das man es im Ganzen von dem Rehrücken lösen kann ? Das war nämlich bei mir damals nicht so :-(. Irgendwas habe ich wohl falsch gemacht. Bin für jeden Tip dankbar, denn dann werde ich das gerne mal ausprobieren.
Gruß
Heidrun
das hört sich wirklich super lecker an. Ich habe nur eine Frage zu dem "Salzbett". Ich habe das erst einmal gemacht und fand es nicht so toll. Irgendwie hat alles versalzen geschmeckt :-(. Ich hatte damals Fisch gemacht.
Wird das Salz so hart, das man es im Ganzen von dem Rehrücken lösen kann ? Das war nämlich bei mir damals nicht so :-(. Irgendwas habe ich wohl falsch gemacht. Bin für jeden Tip dankbar, denn dann werde ich das gerne mal ausprobieren.
Gruß
Heidrun
A.Ortmann
sagt:
sagt: 04.10.2006 08:02
Hallo ihr Lieben,
zu mheidrun möchte ich sagen, dass ich schon mehrere Male Roastbeef in Salzkruste gemacht habe.
Das hat himmlisch geschmeckt und auch überhaupt nicht salzig.
Im Rezept steht nicht erwähnt, dass das Eiweiß vorher steif geschlagen werden muss.
Richtig steif schlagen und dann mit dem groben Salz vermischen.
Was mich allerdings wundert, dass sind die Garzeiten.
Kommt man denn bei einem 2,2 kg schweren Rehrücken mit 10 Min. bei 250° und 18 Min. bei 150 ° hin?
Grad Wild braucht bei mir unheimlich lange.
Da habe ich Bedenken.
Vielleicht kann mir jemand zu den Garzeiten noch etwas schreiben.
Gruß
Andrea
zu mheidrun möchte ich sagen, dass ich schon mehrere Male Roastbeef in Salzkruste gemacht habe.
Das hat himmlisch geschmeckt und auch überhaupt nicht salzig.
Im Rezept steht nicht erwähnt, dass das Eiweiß vorher steif geschlagen werden muss.
Richtig steif schlagen und dann mit dem groben Salz vermischen.
Was mich allerdings wundert, dass sind die Garzeiten.
Kommt man denn bei einem 2,2 kg schweren Rehrücken mit 10 Min. bei 250° und 18 Min. bei 150 ° hin?
Grad Wild braucht bei mir unheimlich lange.
Da habe ich Bedenken.
Vielleicht kann mir jemand zu den Garzeiten noch etwas schreiben.
Gruß
Andrea
Prengepower
sagt:
sagt: 19.02.2009 09:16
Da geben ich dir recht... Mich würde die Garzeit auch noch einmal interessieren ;)
ufermum
sagt:
sagt: 28.02.2009 22:08
Wir hatten eine Wildschweinkeule und die war nach 45 min noch nicht so durch wie wir sie haben wollten. Danach ist sie noch etwas im Ofen geblieben. Vorsicht mit dem Essig an den Pilzen. Die werden sonst zu sauer. Das Fleisch hat aber super geschmeckt und die Soße war phantastisch. tolles Rezept.
neube
sagt:
sagt: 13.04.2009 11:21
Das war spitze!
Ich habe gestern einen Rehrücken nach diesem Rezept zubereitet. Es war wirklich sehr gut. Da ich noch selbstgemachten Fond eingefroren hatte, habe ich nur den Rücken in der Salzkruste gemacht. Da ich zum ersten Mal einen Rehrücken zubereitet habe, hatte ich große Sorge er könnte zu trocken werden. Nach diesem Rezept war dies aber überhaupt nicht der Fall. Ich habe allerdings normales Salz statt groben verwendet, hat aber auch funktioniert. Die Garzeiten waren bei mir 10 und dann 20 Minuten also nahezu so wie beschrieben. Ich habe dies allerdings mit einem Thermometer überprüft.
Vielen Dank!
neube
Ich habe gestern einen Rehrücken nach diesem Rezept zubereitet. Es war wirklich sehr gut. Da ich noch selbstgemachten Fond eingefroren hatte, habe ich nur den Rücken in der Salzkruste gemacht. Da ich zum ersten Mal einen Rehrücken zubereitet habe, hatte ich große Sorge er könnte zu trocken werden. Nach diesem Rezept war dies aber überhaupt nicht der Fall. Ich habe allerdings normales Salz statt groben verwendet, hat aber auch funktioniert. Die Garzeiten waren bei mir 10 und dann 20 Minuten also nahezu so wie beschrieben. Ich habe dies allerdings mit einem Thermometer überprüft.
Vielen Dank!
neube
sechsaufkraut
sagt:
sagt: 19.12.2010 00:05
Ich sehe das schon richtig, daß der Rücken MIT Knochen ist, oder?
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