Fränkische Kartoffelklöße
| 2 kg | Kartoffel(n), mehligkochend (es gehen aber auch überwiegend festkochende) |
| 1 | Brötchen, altbacken |
| 50 g | Butter |
| Salz | |
| Essig | |
| Wasser, heißes |
Zubereitung
Das Brötchen in kleine Würfelchen schneiden, und in der Butter schön braun rösten.
Die Kartoffeln schälen. 1/3 davon in Salzwasser kochen. Den Rest auf einer Kartoffelreibe roh fein reiben. Um zu vermeiden, dass die Klöße dunkel werden, kann man vor dem Reiben ein paar Esslöffel Essig in die Schüssel geben.
Die geriebenen Kartoffeln in ein Leinensäckchen geben (gibt es bei uns in Franken auf dem Markt) und kräftig ausdrücken, so dass der Kartoffelteig möglichst trocken ist. Alternativ kann man auch einen Entsafter verwenden, jedoch sollte der Teig schon recht trocken sein)
Dann das Kartoffelwasser wegschütten, aber die darin abgesetzte Stärke zurückbehalten und diese zum geriebenen Kartoffelteig geben.
Die Kartoffelmasse kräftig salzen und gleichmäßig durchkneten.
Dann den Teig mit kochendem Wasser überbrühen (Das Wasser entnimmt man am besten dem Topf, in dem die Klöße dann gekocht werden sollen)
Je mehr Wasser zum Brühen verwendet wird, um so besser werden die Klöße, aber es wird mit zunehmender Menge schwieriger, schöne Klöße zu formen. Etwa eine große Tasse sollte als Richtwert für den Anfang ok sein.
Den gebrühten Teig zuerst mit einem Kochlöffel vermischen, dann mit den Händen zu einer gleichmäßigen Masse verkneten.
Dann die weich gekochten Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken und unter den Teig mischen (AUA: heiß, aber da muss man durch)
Aus dem gut durchgemischten Teig mit angefeuchteten Händen Klöße formen. Wenn der Teig richtig ist, kann man den nicht einfach rollen, sondern muss den Teig immer zwischen den zwei Händen hin und her "werfen". Wenn man den Teig zwischen den Händen rollen kann, ist er viel zu fest.
Kloß in einer Hand halten und mit 2-3 Fingern der anderen Hand in der Mitte öffnen. Dort einen halben Esslöffel geröstete Brötchenwürfel einfüllen. Den Kloß wieder schließen, noch mal rund formen und dann in heißes Salzwasser geben. Die Klöße sollten ganz kurz mal aufkochen und dann nur noch 20 Minuten ziehen.
Die Kartoffeln schälen. 1/3 davon in Salzwasser kochen. Den Rest auf einer Kartoffelreibe roh fein reiben. Um zu vermeiden, dass die Klöße dunkel werden, kann man vor dem Reiben ein paar Esslöffel Essig in die Schüssel geben.
Die geriebenen Kartoffeln in ein Leinensäckchen geben (gibt es bei uns in Franken auf dem Markt) und kräftig ausdrücken, so dass der Kartoffelteig möglichst trocken ist. Alternativ kann man auch einen Entsafter verwenden, jedoch sollte der Teig schon recht trocken sein)
Dann das Kartoffelwasser wegschütten, aber die darin abgesetzte Stärke zurückbehalten und diese zum geriebenen Kartoffelteig geben.
Die Kartoffelmasse kräftig salzen und gleichmäßig durchkneten.
Dann den Teig mit kochendem Wasser überbrühen (Das Wasser entnimmt man am besten dem Topf, in dem die Klöße dann gekocht werden sollen)
Je mehr Wasser zum Brühen verwendet wird, um so besser werden die Klöße, aber es wird mit zunehmender Menge schwieriger, schöne Klöße zu formen. Etwa eine große Tasse sollte als Richtwert für den Anfang ok sein.
Den gebrühten Teig zuerst mit einem Kochlöffel vermischen, dann mit den Händen zu einer gleichmäßigen Masse verkneten.
Dann die weich gekochten Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken und unter den Teig mischen (AUA: heiß, aber da muss man durch)
Aus dem gut durchgemischten Teig mit angefeuchteten Händen Klöße formen. Wenn der Teig richtig ist, kann man den nicht einfach rollen, sondern muss den Teig immer zwischen den zwei Händen hin und her "werfen". Wenn man den Teig zwischen den Händen rollen kann, ist er viel zu fest.
Kloß in einer Hand halten und mit 2-3 Fingern der anderen Hand in der Mitte öffnen. Dort einen halben Esslöffel geröstete Brötchenwürfel einfüllen. Den Kloß wieder schließen, noch mal rund formen und dann in heißes Salzwasser geben. Die Klöße sollten ganz kurz mal aufkochen und dann nur noch 20 Minuten ziehen.
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Kommentare anderer Nutzer
18.03.2005 22:07
Die Säckchen gibts bei uns bestimmt nicht.
Meine Mutter machte es mit einem Sanitastuch. Es waren aber die rohen Kartoffelklöße.
Danke Martin. Wieder ein leckeres Kartoffelknödel- oder klöße-Rezept.
Wir lieben Knödel und Klöße in jeder Art .
Liebe Grüße Uschi
Meine Mutter machte es mit einem Sanitastuch. Es waren aber die rohen Kartoffelklöße.
Danke Martin. Wieder ein leckeres Kartoffelknödel- oder klöße-Rezept.
Wir lieben Knödel und Klöße in jeder Art .
Liebe Grüße Uschi
18.03.2005 22:20
Hallo Martin,
ja, so kenne ich die echten "Kniedla"! Früher hatten wir extra ein Kartoffelsäckchen und haben den Teig in einer extra Wäscheschleuder geschleudert! Später wählten wir die Variante mit dem Entsafter, das klappt ausgezeichnet. Und ich kann mich daran erinnern, dass meine Ma imer "Knödelhilfe" in den Teig gegeben hat, ich glaube, wegen der Farbe...
Allerdings gabs bei uns schon lange keine "selbst geriebenen" mehr, wo es doch einen wirklich guten fertigen Teig gibt.... ich sollt es direkt mal wieder probieren!
Danke für dein Rezept!!
LG, Sivi
ja, so kenne ich die echten "Kniedla"! Früher hatten wir extra ein Kartoffelsäckchen und haben den Teig in einer extra Wäscheschleuder geschleudert! Später wählten wir die Variante mit dem Entsafter, das klappt ausgezeichnet. Und ich kann mich daran erinnern, dass meine Ma imer "Knödelhilfe" in den Teig gegeben hat, ich glaube, wegen der Farbe...
Allerdings gabs bei uns schon lange keine "selbst geriebenen" mehr, wo es doch einen wirklich guten fertigen Teig gibt.... ich sollt es direkt mal wieder probieren!
Danke für dein Rezept!!
LG, Sivi
MartinM
sagt:
sagt: 19.03.2005 19:20
Hallo,
die Kartoffelsäckchen gibt es hier bei uns immer wenn Haushalts-Markt ist (z.B. Weihnachtsmarkt, Martini-Markt, August-Markt, ...).
Da ist immer ein Stand mit Haushaltswaren (Nudelhülzer, Kochlöffel, u.s.w.). Dort gibt es auch die Kartoffelsäckchen.
Viele Grüße,
Martin
die Kartoffelsäckchen gibt es hier bei uns immer wenn Haushalts-Markt ist (z.B. Weihnachtsmarkt, Martini-Markt, August-Markt, ...).
Da ist immer ein Stand mit Haushaltswaren (Nudelhülzer, Kochlöffel, u.s.w.). Dort gibt es auch die Kartoffelsäckchen.
Viele Grüße,
Martin
03.10.2005 21:13
Hallo Martin
So machte meine Mutter ihre Klöße, sie waren die besten Klöße.
Sollte ich mal wieder selbst machen, nach dieser genauen Beschreibung.
Danke Martin
So machte meine Mutter ihre Klöße, sie waren die besten Klöße.
Sollte ich mal wieder selbst machen, nach dieser genauen Beschreibung.
Danke Martin
margaris
sagt:
sagt: 23.10.2005 17:14
Hallo,
Erinnert mich sehr an die Klösse meiner fränkischen Grossmutter. Muss das unbedingt mal ausprobieren, da es hier in der Schweiz keine Klösse gibt ;-).
Herzlichen Dank für das Rezept - ich denke, es ist die Mühe wert.
Gruss
Margaris
Erinnert mich sehr an die Klösse meiner fränkischen Grossmutter. Muss das unbedingt mal ausprobieren, da es hier in der Schweiz keine Klösse gibt ;-).
Herzlichen Dank für das Rezept - ich denke, es ist die Mühe wert.
Gruss
Margaris
andreaswesch
sagt:
sagt: 21.01.2006 15:56
Hilfreicher Kommentar:
Hallo MartinM,
Ihre Kartoffelklöße sind köstlich zu allem, was Sauce hat (sehr ähnlich haben auch die Kartoffelknödel meiner böhmischen Oma geschmeckt).
Bei mir gab's schon Gulasch, Pilzgulasch, Geschnetzeltes und verschiedene Braten mit verschiedenen Sorten Kraut dazu, außerdem natürlich Tafelspitz mit Kren-, Dill- oder Kräutersauce.
Ganz böhmisch ist auch eine süß-sauer-kräftige Backobstsauce oder eine Sauerkirschsauce zu den Knödeln. Dann macht sich eine kleine Gemüsesuppe vorher ganz gut, damit eine Hauptmahlzeit draus wird.
Übriggebliebene Knödel schneide ich in Stücke und röste sie am nächsten Tag in der Pfanne. Zusammen mit einem grünen Salat noch mal eine Mahlzeit.
Andreas Wesch
.
Ihre Kartoffelklöße sind köstlich zu allem, was Sauce hat (sehr ähnlich haben auch die Kartoffelknödel meiner böhmischen Oma geschmeckt).
Bei mir gab's schon Gulasch, Pilzgulasch, Geschnetzeltes und verschiedene Braten mit verschiedenen Sorten Kraut dazu, außerdem natürlich Tafelspitz mit Kren-, Dill- oder Kräutersauce.
Ganz böhmisch ist auch eine süß-sauer-kräftige Backobstsauce oder eine Sauerkirschsauce zu den Knödeln. Dann macht sich eine kleine Gemüsesuppe vorher ganz gut, damit eine Hauptmahlzeit draus wird.
Übriggebliebene Knödel schneide ich in Stücke und röste sie am nächsten Tag in der Pfanne. Zusammen mit einem grünen Salat noch mal eine Mahlzeit.
Andreas Wesch
.
MartinM
sagt:
sagt: 24.01.2009 21:13
Hallo zusammen,
nachdem die Kartoffeln heute anscheinend nicht mehr das sind, was sie früher mal waren habe ich das Rezept unterdessen modifiziert.
Original nach diesem Rezept sind mir die Klöße in letzter Zeit immer viel zu fest geworden. Da konnte man fast Fensterscheiben damit einwerfen :-(
Ich nehme jetzt grundsätzlich vorwiegend festkochende Kartoffeln. Davon nur noch 1/4 gekocht, und auch nicht die ganze Stärke, sondern nur etwa 3 EL (gefühlt).
Viele Grüße
Martin
nachdem die Kartoffeln heute anscheinend nicht mehr das sind, was sie früher mal waren habe ich das Rezept unterdessen modifiziert.
Original nach diesem Rezept sind mir die Klöße in letzter Zeit immer viel zu fest geworden. Da konnte man fast Fensterscheiben damit einwerfen :-(
Ich nehme jetzt grundsätzlich vorwiegend festkochende Kartoffeln. Davon nur noch 1/4 gekocht, und auch nicht die ganze Stärke, sondern nur etwa 3 EL (gefühlt).
Viele Grüße
Martin
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Wie kommt man denn an so ein Kartoffelsäckchen?? Meine Mutter machte das früher immer mit einem Küchenhandtuch - aber mit einem richtigen "Säckchen" ist das bestimmt viel einfacher!
liebe grüße
Biggi
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