Coq au vin
| 1 g | Huhn, zerteilt, oder 4 Keulen und 2 Brüste |
| 125 g | Speck, durchwachsen |
| 250 g | Champignons, möglichst klein, größere halbiert oder geviertelt |
| 25 kleine | Zwiebel(n) |
| 1 Glas | Cognac |
| 1 Flasche | Wein, rot (Burgunder) |
| Butterschmalz | |
| 1 Zehe/n | Knoblauch, fein gehackt |
| 1 | Lorbeerblatt |
| ½ TL | Thymian |
| 1 Prise | Rosmarin, Pulver |
| Salz | |
| Pfeffer, frisch gemahlen | |
| Muskat | |
| Zitronensaft |
Zubereitung
Zunächst die Pilze in Butterschmalz in einer großen Pfanne bei starker Hitze braten. Die Flüssigkeit soll weitgehend verkochen. Salzen, mit Pfeffer und einigen Tropfen Zitronesaft würzen und beiseite stellen.
Den Speck in schmale, ca. 2-cm-lange Streifen schneiden, in heißem Butterschmalz anrösten, die Zwiebeln dazugeben und von allen Seiten bräunen. Mit der Schaumkelle die Zwiebeln in einen großen Schmortopf, den Speck zunächst auf Küchenkrepp legen und abtropfen lassen, dann zu den Zwiebeln.
In dem Bratfett die gehäuteten (wichtig) Hühnerstücke goldgelb anbraten. Während des Anbratens mit Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss den Knoblauch dazugeben. Mit dem Cognac flambieren. Ist der Alkohol verbrannt, die Hühnerstücke zu den Zwiebeln und dem Speck. Thymian, Rosmarin, Lorbeerblatt und die Champignons dazugeben, mit etwas Muskat würzen.
Das Fett in der Pfanne bis auf einen dünnen Film weggießen. Mit etwas Wein ablöschen und aufkochen, dabei die Bratrückstände vom Boden loskratzen. Über das Fleisch gießen. Den restlichen Wein mit 1 Stück Zucker erhitzen und ebenfalls über die Hühnerstücke gießen. Auf kleiner Flamme gar schmoren. Die Hühnerstücke heraus nehmen und warm stellen.
Die Sauce reduzieren. Da man ca. 750 ml Flüssigkeit erhält, in eine oder besser zwei große Pfannen abgießen, damit die große Menge schneller einkocht. Wenn die Sauce auf die benötigte Quantität reduziert ist, vom Feuer nehmen und stückweise kalte Butter zugeben. Bei der Fleischmenge sind 125 g Butter nicht zu viel. Mit dem Schneebesen schlagen, bis eine gute Bindung entsteht.
Da man auf diese Weise eine Menge sehr intensiver Sauce erhält, empfehlen sich als Beilage Pellkartoffeln, leicht in Butter angebraten und mit Petersilie bestreut. Dazu trinkt man den gleichen Rotwein, in dem das Huhn gekocht wurde.
Den Speck in schmale, ca. 2-cm-lange Streifen schneiden, in heißem Butterschmalz anrösten, die Zwiebeln dazugeben und von allen Seiten bräunen. Mit der Schaumkelle die Zwiebeln in einen großen Schmortopf, den Speck zunächst auf Küchenkrepp legen und abtropfen lassen, dann zu den Zwiebeln.
In dem Bratfett die gehäuteten (wichtig) Hühnerstücke goldgelb anbraten. Während des Anbratens mit Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss den Knoblauch dazugeben. Mit dem Cognac flambieren. Ist der Alkohol verbrannt, die Hühnerstücke zu den Zwiebeln und dem Speck. Thymian, Rosmarin, Lorbeerblatt und die Champignons dazugeben, mit etwas Muskat würzen.
Das Fett in der Pfanne bis auf einen dünnen Film weggießen. Mit etwas Wein ablöschen und aufkochen, dabei die Bratrückstände vom Boden loskratzen. Über das Fleisch gießen. Den restlichen Wein mit 1 Stück Zucker erhitzen und ebenfalls über die Hühnerstücke gießen. Auf kleiner Flamme gar schmoren. Die Hühnerstücke heraus nehmen und warm stellen.
Die Sauce reduzieren. Da man ca. 750 ml Flüssigkeit erhält, in eine oder besser zwei große Pfannen abgießen, damit die große Menge schneller einkocht. Wenn die Sauce auf die benötigte Quantität reduziert ist, vom Feuer nehmen und stückweise kalte Butter zugeben. Bei der Fleischmenge sind 125 g Butter nicht zu viel. Mit dem Schneebesen schlagen, bis eine gute Bindung entsteht.
Da man auf diese Weise eine Menge sehr intensiver Sauce erhält, empfehlen sich als Beilage Pellkartoffeln, leicht in Butter angebraten und mit Petersilie bestreut. Dazu trinkt man den gleichen Rotwein, in dem das Huhn gekocht wurde.
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Kommentare anderer Nutzer
gdaboss
sagt:
sagt: 15.08.2005 12:29
@suesun
Freut mich, dass es so gut geschmeckt hat. Ich hätte mich vermutlich nicht getraut, Rotwein und Whisky zu kombinieren. Aber, was zählt, ist das Ergebnis.
Freut mich, dass es so gut geschmeckt hat. Ich hätte mich vermutlich nicht getraut, Rotwein und Whisky zu kombinieren. Aber, was zählt, ist das Ergebnis.
tbaa001
sagt:
sagt: 18.06.2006 12:46
Ich habe versucht, nach dem Rezept ein Coc au Vin zuzubereiten. Der Cock au vin hat auch lecker geschmeckt. Trotzdem, habe ich etwas zu mäkeln:
- Pilze erhitzen, bis sie trocken sind: Wie geht das? Ich habe die Flüssigkeit einfach von den erkalteten Champignons abgegossen.
- Speck auf Küchenkrepp abtropfen lassen? Bei mir war das Fell inzwischen in den Zwiebeln. Da war nix zum Abtropfen.
- kalte Butter zugeben, bis eine gute Bindung entsteht: Durch den Pilzmatsch und die Zwiebeln war aus dem Wein längst ein Brei geworden. Die Butter hat die Konsistenz nicht beeinflusst.
- Zubereitungszeit 45 Minuten? Garzeit ist egal? Ich weiß nicht... Da bin ich schnell noch zu Wikipedia gesurft ( http://de.wikipedia.org/wiki/Coq_au_vin ) und alles ist gut geworden!
- Pilze erhitzen, bis sie trocken sind: Wie geht das? Ich habe die Flüssigkeit einfach von den erkalteten Champignons abgegossen.
- Speck auf Küchenkrepp abtropfen lassen? Bei mir war das Fell inzwischen in den Zwiebeln. Da war nix zum Abtropfen.
- kalte Butter zugeben, bis eine gute Bindung entsteht: Durch den Pilzmatsch und die Zwiebeln war aus dem Wein längst ein Brei geworden. Die Butter hat die Konsistenz nicht beeinflusst.
- Zubereitungszeit 45 Minuten? Garzeit ist egal? Ich weiß nicht... Da bin ich schnell noch zu Wikipedia gesurft ( http://de.wikipedia.org/wiki/Coq_au_vin ) und alles ist gut geworden!
gdaboss
sagt:
sagt: 10.08.2006 16:27
@tbaa001
1) Wenn man die Pfanne wirklich sehr heiß werden lässt, vermeidet man, dass die Pilze im eigenen Saft schmoren; es wäre schade, den Pilzsaft wegzuschütten.
2) Da man die Zwiebeln ganz lässt, kann man sie sehr gut von den Speckstreifen trennen.
3) Ich bitte um Entschuldigung, dass ich es nicht extra erwähnt habe: Vor dem Reduzieren gibt man die Sauce durch ein Sieb. Der Siebinhalt kommt zu dem Fleisch und wird warm gehalten.
4) Mit der Garzeit ist es so eine Sache, Brust wird schneller gar als Keule und wird vorher rausgenommen. Richtwert: Brust 25 Min., Keule 35 Min.
Nichts für ungut
gdaboss
1) Wenn man die Pfanne wirklich sehr heiß werden lässt, vermeidet man, dass die Pilze im eigenen Saft schmoren; es wäre schade, den Pilzsaft wegzuschütten.
2) Da man die Zwiebeln ganz lässt, kann man sie sehr gut von den Speckstreifen trennen.
3) Ich bitte um Entschuldigung, dass ich es nicht extra erwähnt habe: Vor dem Reduzieren gibt man die Sauce durch ein Sieb. Der Siebinhalt kommt zu dem Fleisch und wird warm gehalten.
4) Mit der Garzeit ist es so eine Sache, Brust wird schneller gar als Keule und wird vorher rausgenommen. Richtwert: Brust 25 Min., Keule 35 Min.
Nichts für ungut
gdaboss
SNeto
sagt:
sagt: 04.09.2008 11:49
Hallo, mir hat es sehr gut geschmeckt. Ich verzichte auf die Extrabutter schmeckt auch so gut genug. wird es bestimmt noch öfter geben. Vielen Dank
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