Polnische Mehlsuppe

Das Nationalessen in Polen

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Zutaten für Portionen

200 g Roggenschrot
3 Zehe/n Knoblauch
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
1 Handvoll Steinpilze, getrocknet
2 EL Sahne
Ei(er), klein gewürfelt (ersatzweise Rippchen/Speck oder Kartoffeln/Karotten)
  Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen
  Zitronensaft
  Majoran
  Piment

Zubereitung

1 Liter Wasser kochen und abkühlen lassen. Das Mehl und den Knoblauch in einen Steinguttopf geben, etwas Salz und Zucker nach Geschmack und die Pilze dazugeben und mit dem abgekochten Wasser übergießen. Den Topf mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und für 3-4 Tage an einen kühlen Ort stellen. Der fertige Sauerteig sollte angenehm säuerlich und nicht faul riechen.
500 ml Sauerteig mit 1 Liter heißem Wasser vermengen, etwas frischen Knoblauch und Sahne hinzufügen und aufkochen. Mit hart gekochten Eiern servieren. Man kann auch gekochte und in Scheiben geschnittene Wurst, Rippchen, Speck, Zwiebeln oder gekochte Kartoffeln hinzufügen.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Ruhezeit: ca. 3 Tage
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 06.03.05
Rezept-Statistiken: 33.180 (296)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

KarstenSchwarz Tellerwäscher


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Kommentare anderer Nutzer

günti Kartoffelschäler sagt:  
13.03.2005 15:48
Hilfreicher Kommentar:

Dieses Gericht heißt in Polen "Zurek" oder kurz "Zur". Es läuft dort auch unter dem Namen "Schlesische Sauerteigsuppe. Es ist, wenn ich in Polen bin, ein Muß. Habe sie selbst in ähnlicher Weise zubereitet. Ich lasse die Kartoffeln weg, nehme sonst die gleichen Zutaten (also was weg muß). Da ich Hobby-Brotbäcker bin, habe ich immer etwas Sauerteig im Kühlschrank, den ich am Morgen oder besser am Vorabend entsprechend des Mengenbedarfes vermehre. Ich spare mir so den tagelangen Vorlauf.

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enigerchen Kaltmamsell sagt:  
08.01.2006 12:08
Habe die Suppe auch ausprobiert. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie sie schmeckt.
Aber das Ergebnis hat mich überzeugt: es schmeckt ganz gut.

Grüßle vom enigerchen

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agi50 Suppenkoch sagt:  
30.03.2006 12:46
Hallöchen,
also ich kenne Zur auch etwas anders. Wir lassen die Eier weg und dafür gibt es Würstchen (Krakauer + Wiener) klein geschnibbelt drin. Manchmal hat meine Oma Kartoffeln auch klein geschnibbelt und herein getan aber wir Kinder mochten sie am liebsten mit Stampfkartoffeln die mit Butter+glasiger Zwiebel gemischt wurden. Dazu die Würstchen und Suppe...einfach himmlisch.
Ich hab sie wohl noch nie von Anfang an gemacht. Aber es gibt schlesische Metzger in NRW die den Sud schon fertig verkaufen und man muß ihn nur noch weiter verarbeiten. Das schmeckt dann wirklich wie bei Oma.

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maagi Suppenkoch sagt:  
24.04.2009 16:33
Hallo, genau so hab ich die Suppe in Erinnerung !! Die hab ich in Stettin in einem super Restaurant gegessen und immer wieder nachgekocht.Noch nie ist sie mir so gelungen wie nach deinem Rezept!

danke das du uns dein Rezept verraten hast! Die bilder kommen noch!

Lg.Maagi

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piamäusel Tellerwäscher sagt:  
04.12.2010 18:19
diese suppe wurde von meiner omi gekocht und alle fanden sich zum essen ein...sie heißt bei uns polnischer borschscht...aus lodz..
wir nehmen keine eier, dafür scheiben von weißwurst, sauerteig gibt es gefriergetrocknet im supermarkt...kartoffelwürfel und viel mehr knoblauch sind bei uns ein muß...
ein gedicht...mhhhh...

im winter wurde "fettschnaps" gemacht, leider ist das rezept dafür verloren gegangen...kennt es jemand???

glg piamäusel

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chrissie1702 Tellerwäscher sagt:  
14.12.2010 21:13
hallo hier der Fettschnaps

ma kocht vier Löffel gebrannten Zucker, Butter, Schokolade oder Kakao sowie Wasser, gibt dann den Sprit dazu und fertig ist der Fettschnaps

und das ganze heiß servieren

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piamäusel Tellerwäscher sagt:  
15.12.2010 08:48
so hat es omi gemacht und ich hab es gestern ausprobiert...herrlich, danke

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