Sauerteig - Sauerteigbrot



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Zutaten für Portionen

400 g Mehl (Vollkornmehl)
200 ml Wasser
1 TL Salz

Zubereitung

Sauerteig ansetzen, herstellen:
In einer Tasse 2 Teelöffel Mehl, vorzugsweise dunkles oder Vollkornmehl mit entsprechend Wasser zu einem dickflüssigen Brei rühren. Die Tasse einen Tag stehen lassen.
Der Teig wird ohne Zutaten zu gären beginnen. Am anderen Morgen werden sich einige Blasen gebildet haben. Aus diesem Teig einen Teelöffel aus der Mitte entnehmen und in eine neue Tasse geben. Mit Wasser verdünnen, auflösen. Wieder zwei Teelöffel Mehl dazugeben und zu einem dickflüssigen Brei verrühren. Entsprechend Wasser dazugeben. Tasse wieder einen Tag stehen lassen.
Es werden sich viel mehr Blasen bilden, der Teig wird langsam zu einem Sauerteig. Diesen Vorgang noch ein bis zweimal wiederholen, bis ein richtig aktiver Sauerteig entstanden ist. Er kann an der Oberfläche wässrig werden, das ist kein schlechtes Zeichen. Je nach Mehl und Wasser kann der Vorgang unterschiedlich lange dauern.

Backen mit dem Sauerteig:
Den Sauerteig in eine Schüssel geben und mit Wasser verdünnen, auflösen. Mit Mehl und Wasser ergänzen, zu einem dickflüssigen Teig rühren, bis 1/3 der Menge des geplanten Brotgewichtes hergestellt ist. Wir nennen das den Drittelteig (Vorteig). Dieser wird über Nacht stehen gelassen.
Am anderen Morgen die restlichen 2/3 der entsprechenden Menge Mehl und Wasser hinzufügen. Nicht zu stark salzen, da der Sauerteig sonst nicht mehr gut aufgeht. Den Teig rühren (kneten), sodass er nicht mehr flüssig, aber auch nicht trocken ist. Er sollte richtig zäh sein. Den Teig in eine leicht eingebutterte rechteckige Kuchenform geben. Danach an einem warmen Ort aufgehen lassen, bis er die zweifache Größe erreicht hat. Dies kann 2 bis drei Stunden dauern. Geht es länger, ist der Sauerteig entweder zu wenig aktiv oder es ist zuviel Salz im Teig. Dann wartet man, bis er aufgegangen ist, auch wenn es sechs Stunden dauert.
Bei 200°C während ca. 40 Minuten backen, je nach Größe des Brotes. Das Brot schwindet beim Backen und lässt sich gut aus der Form nehmen.
Am knusprigsten schmeckt es nach dem Auskühlen frisch verzehrt. Es hält aber gut eine Woche ohne Qualitätsverlust durch.
Arbeitszeit: ca. 35 Min.
Ruhezeit: ca. 2 Tage 10 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 02.03.05
Rezept-Statistiken: 23.925 (10)* gelesen
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Verfasser:

resto Tellerwäscher


Mitglied seit 11.04.2004
4 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Lilith18 Tellerwäscher sagt:  
06.10.2006 13:35
Hallo, ich habe da mal zwei Fragen. Kann ich mit dem Rest aus den Tassen auch was machen oder muss ich es wegschmeißen? Und wann kommt Salz in die Tasse?
Gruß

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resto Tellerwäscher sagt:  
06.10.2006 14:21
Hallo Lilith

Das Salz kommt erst bei der Herstellung des Teiges dazu. Vorher wäre es schädlich für die Sauerteigentstehung. Die Bakterien könnten sich nicht vermehren oder sterben gar ab.

Übrigens, vom 1/3 Teig, welcher noch nicht gesalzen ist, kannst Du am anderen Morgen einen Teelöffel entnehmen und wieder mit etwas Mehl und Wasser ergänzen und in einer Tasse aufbewahren, bevor Du den restlichen Teig (Mehl, Wasser, Salz) damit vermengst. So hast Du immer wieder Sauerteig für das nächste Brot bereit.

Die Resten, welche in den Tassen bei der ersten Sauerteigherstellung übrig bleiben, kannst Du problemlos in den Teig geben und mitverwerten.

Viel Erfolg, Freude und guten Appetit

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nadja1004 Tellerwäscher sagt:  
03.11.2006 13:12
hallo ist es normal das der sauerteig im becher so
stinkt? den probiere ich gerade

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resto Tellerwäscher sagt:  
03.11.2006 13:19
Hallo Nadja - Also stinken sollte der Sauerteig nicht - säuerlich riechen hingegen schon. Wenn er verfault nach Kloake stinkt, dann ist er hinüber, zu alt.

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nadja1004 Tellerwäscher sagt:  
04.11.2006 16:09
also er riecht säuerlich jetzt warte ich darauf das er mal aufgeht ist halt mein erster und habe gelesen as es lange dauern kann wie lang denn höchstens warte schon seit 4 stunden und es tut sich nichts bis jetzt

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