Hähnchen in Paprika - Karamell à la Anita

vollwertiges Gericht mit süß - deftig - scharfer Sauce

Zutaten für Portionen

¾ TL Paprikapulver, edelsüß
600 g Hähnchenschenkel oder -teile
¼ TL Salz
¼ TL Cayennepfeffer
2 EL Honig (Waldhonig), ca.
2 EL Wein, rot, trocken, ca.
½ TL Öl
400 ml Suppe (Diät - Krautsuppe, Kohlsuppe wie beschrieben)
  Für die Brühe: (Krautsuppe, ca. 5 Liter)
Weißkohl, klein, roh, fein geschnitten
Zwiebel(n), mittlere, gehackt
1 Stange/n Sellerie, 1 Staude, fein gewürfelt
1 ½  Paprikaschote(n), grün, gewürfelt
1 kl. Dose/n Tomate(n) (Schältomaten), ohne Stielansatz, zerkleinert
3 ½ Liter Wasser
 n. B. Salz oder Brühwürfel
 n. B. Gewürze
1 Msp. Kreuzkümmel
1 Msp. Bockshornklee
Chilischote(n), getrocknet, aufgebrochen, obenaufgelegt
Lorbeerblätter, obenaufgelegt

Zubereitung

Vorab ggf. die Krautsuppe zubereiten (ca. 2 Stunden Kochzeit), oben aufgelegte Lorbeerblätter und Chilischoten herausfischen. 400 ml mit wenig Wassergehalt für das Gericht mit dem Pürierstab ganz fein pürieren.
Hähnchenteile mit oder ohne Haut säubern, waschen und fast trocken tupfen. Zuerst mit Salz einreiben, dann mit Paprika, dann mit Cayennepfeffer kräftig würzen. Die mit Öl ausgepinselte (Teflon-)Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen. Bei Nicht-Teflon-Pfannen wird man mehr Öl brauchen. Die Hähnchenteile rundherum stark anbraten und bräunen. Ggf. mit nichtschmelzendem Pinsel Pfanne nachpinseln. Danach die Hähnchenteile zuerst von der einen Seite mit Honig beträufeln und weiterbraten, dann wenden von der anderen Seite mit Honig beträufeln, weiterbraten. Nochmals wenden und weiterbraten, bis sich Karamell bildet.
Möchte man Sauce, so wird die fertige Suppe mit dem Pürierstab ganz fein püriert und so an die Teile gegossen, dass sie diese umfließt. Die Haut sollte oben liegen, damit sie nicht von Sauce bedeckt wird (und nicht schlabberig wird). Ggf. noch etwas Wasser zugeben. Wein einrühren. In der offenen oder halboffenen Pfanne weiter köcheln für ca. 10-15 Minuten, Sauce reduzieren. Zwischendurch umrühren, um den Fond zu lösen und Anbrennen zu verhindern. Das Köcheln in der Sauce bewirkt, dass das Fleisch besonders zart wird. Die Sauce sollte sich durch das Reduzieren binden (Gemüsefasern). Nach Kohl oder Sellerie schmeckt die Sauce durch die Gewürze nicht mehr.
Dieses Gericht müsste sich besser sogar noch im Ofen zubereiten lassen, da die Haut eine noch schönere Karamellkruste bekommt. Vorheriges Anbraten empfiehlt sich auch hier.
Dazu passen Weißbrot zum Saucestippen und ein bunter Salat oder Salzkartoffeln und Paprikagemüse mit Bier oder Rotwein.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 27.02.05
Rezept-Statistiken: 25.178 (21)* gelesen
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5 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

anita_narf Kaltmamsell


Mitglied seit 04.10.2002
321 Beiträge (ø0,09/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

bellabelle Chefkoch sagt:  
16.06.2006 22:30
etwas aufwendig die krautsuppe - von der zeitdauer her, damit es nachher nur der fond wird. vorallem 5 l , wo gehn die denn in die pfanne , zumal die ja nur in 15 minuten reduziert sein muss. find ich irgendwie eigenartig, hast du das rezept selbst getestet óder nur ausgedacht. wie bildet sich denn aus honig karamell? , honig = kohl = eigenartige Richtung , werd ich glaube nicht testen . vor allem für 2 personen´? hier kann was nicht stimmen! sorry

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anita_narf Kaltmamsell sagt:  
17.06.2006 00:20
Hilfreicher Kommentar:

Nur, um Missverständnisse auszuräumen: Eine Krautsuppe ist weit davon entfernt eine Brühe zu sein... Generell basiert dieses Gericht auf der Krautsuppe, die in aller Munde ist bei Leuten, die gerne schlank sein/bleiben möchten. Daher wird hier zusätzlich das Suppenrezept erklärt. Der für dies Rezept unbenutzte Teil Suppe (4,6 L) kann entweder zum Binden anderer Soßen oder zum Einfach - So - Essen verwendet werden. Zum Gericht kommen nur ca. 400 ml, der Rest steht zur freien Verfügung. Übrigens, wers nicht weiss: Honig ist Trauben- und Fruchtzucker, Zucker bildet mit Fett Karamell, wenn beides erhitzt wird. Fruchtzucker im speziellen verliert beim backen/braten/Schmoren sehr viel Süße, so auch Honig. 600g Hähnchen für 2 Personen, halte ich für nicht zu große Portionen, man isst ja noch was dazu. Kohl ist ein sehr wandelbares Gemüse - wer es zu würzen weiss, kann damit zaubern, schließlich schmeckt Kohl überwiegend dann kohlig, wenn er klassisch mit Kümmel zubereitet wird. Nur wer wagt, gewinnt!

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sempi  Smutje sagt:  
19.07.2007 00:42
Wir sind Kohlsuppenfans, aber haben mit unseren 10-15 Liter-Ansätzen dann doch irgendwann ein Problem :-)
Ich finde, das hört sich gut an, wir experimentieren auch mit verschiedensten Kräutern und Gewürzen (in alle Himmelsrichtungen...) und ab und zu darf auch was mit "Substanz" dazukommen ;-)
Die Zubereitung der Hähnchenkeulen finde ich sehr gut beschrieben. Ich weiss nicht, warum man da kundtun muss, dass man das nicht ausprobieren wird, weil es ja gar nicht schmecken kann und zuviel Aufwand sei und überhaupt...
Vielleicht ist einfach das Rezept nicht verstanden worden;-)
Aber es gibt ja noch noch Kohlsuppe in der Dose...(das sind dann die 400 ml, die auch im Rezept angegeben sind, aber nach nix schmecken)
Ich werde es wagen...ohne Dose ;-)

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anita_narf Kaltmamsell sagt:  
03.08.2007 10:32
@bellabelle:

übrigens veröffentliche ich hier nur rezepte, die ich eigens am herd ausprobiert habe.
meistens läuft es so, dass ich frei kreiere und wenn es besonders gut geworden ist, ist es ck-würdig. alles andere fällt untern tisch.

lg anita

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lilyfeh Tellerwäscher sagt:  
09.01.2009 18:06
ich werds auch mal ausprobieren, hört sich gut an!
vorher kann ich doch gar kein Urteil abgeben, oder bellabelle??

lg
lilyfeh

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