Zutaten

320 ml Wasser
10 g Konjakmehl
0,4 g Calciumhydroxid (Löschkalk), Ca(OH)2, in Lebensmittelqualität
40 ml Wasser
2 Zehe/n Knoblauch, gehackt
4 TL Teriyakisauce
1 EL Zucker, ersatzweise Süßstoff
2 EL Sesam, geröstet
  Öl zum Braten
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 3 Std. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Wer das Glück hat, Konnyaku im Block zu ergattern, kann sich diese ersten Arbeitsschritte sparen.

10 g Konjakpulver in 320 ml Wasser auflösen und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen, bis es eine gelartige Konsistenz annimmt und anschließend etwa eine halbe Stunde abkühlen lassen.

Währenddessen 0,4 g Löschkalk mit 40 ml Wasser verrühren. Dieses wird zum Konjakgel gegeben und kräftig untergerührt.

Die Masse wird in eine viereckige Dose gefüllt, glattgestrichen und abgekühlt.

Nach 30 Minuten etwas kaltes Wasser in die Dose geben und mit einem Messer das Gel vom Rand lösen. Die Dose umdrehen und den festen Block nun etwa eine halbe Stunde leicht kochen lassen.

Dann kann man den Topf entweder abkühlen lassen, das Konnyaku hält sich im Kochwasser im Kühlschrank 5 - 6 Tage, oder man verwendet es gleich weiter.

Dazu den Block nach Wunsch in dünne Scheiben schneiden, würfeln, oder, so wie ich es gemacht habe, in Scheiben schneiden, in der Mitte längs einschneiden und ein Ende von außen durch den Schlitz krempeln, dann sieht es recht hübsch gedreht aus.

In einer kleinen Schüssen die Teriyakisauce mit dem gehackten Knoblauch und dem Zucker bzw. der entsprechenden Menge Süßstoff mischen, das Konnyaku darin mindestens zwei Stunden marinieren, zwischendurch umrühren.

Ich lasse es meist über Nacht ziehen, dann ist der Geschmack anschließend intensiver.

Zum Schluss das Konnyaku in einer beschichteten Pfanne mit ein wenig Öl braun anbraten und mit geröstetem Sesam bestreuen.

Hinweis: Gebratenes Konnyaku wird schon seit vielen Jahren in Japan verzehrt. Die Grundlage ist von den Zutaten her identisch mit den eher bekannten Shirataki-Nudeln. Es ist eine gut sättigende, nahezu kalorienfreie Beilage für Salate oder Suppeneinlage.

Da Konnyaku pur sehr geschmacksneutral ist, kann man ihm durch Variation der Marinade viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen geben.