Stifado vom Kaninchen

Rezept aus der Elis - westliche Peloponnes

Zutaten für Portionen

Kaninchen, küchenfertig, zerteilt
20 m.-große Zwiebel(n), rot
2 Stange/n Zimt
12  Nelke(n)
750 ml Wein, rot, trocken, fruchtig (Merlot)
2 Pkt. Tomate(n), passiert, Tetrapack
50  Oliven, schwarz, frisch, halbiert
Lorbeerblätter
2 EL Oregano, frisch oder getrocknet
Zitrone(n)
  Salz und Pfeffer
  Olivenöl

Zubereitung

In einem hohen Topf etwas Olivenöl erhitzen und die Kaninchenstücke zusammen mit dem Oregano, den Lorbeerblättern, Salz, Pfeffer und den Olivenhälften kurz scharf anbraten. In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und eine mit den Nelken spicken.
Hat das Kaninchen etwas Farbe genommen, mit dem Saft einer Zitrone, den passierten Tomaten und dem Rotwein ablöschen. Die Zimtstangen zugeben und mit geschlossenem Deckel bei schwacher Hitze etwa eine Stunde leicht köcheln lassen. Während der gesamten Zeit nicht umrühren oder den Deckel abnehmen.
Dann die Zwiebel mit den Nelken herausnehmen, die Temperatur erhöhen und ohne Deckel noch etwa 10 Minuten die Flüssigkeit etwas einreduzieren lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß servieren.
Dazu passen frisches Baguette, Fladenbrot oder/und mit Knoblauch und Öl überbackene Kartoffelhälften.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 25.01.05
Rezept-Statistiken: 21.336 (97)* gelesen
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Verfasser:

WolfgangB Tellerwäscher


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Kommentare anderer Nutzer

klozu Tellerwäscher sagt:  
27.01.2005 09:47
Richtig gut wird es, wenn man anstatt des fruchtigen Rotweines einen schweren suessen Wein, wie etwa Mavro Dafne verwendet. Als weitere Variation kann auch Rind- oder Lammfleisch verwendet werden obwohl mit Sicherheit die Kaninchenvariante die Beste ist.

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Liesbeth  Sternekoch sagt:  
03.09.2006 18:45
Hilfreicher Kommentar:

Ich vermisse hier noch Knoblauch und Rosmarin. Auch nehme ich lieber Pizza-Tomaten, denn ich mag sie lieber in Stücken als passiert. Aber beides ist sicher eine reine Geschmacksfrage.
Das Rezept ist allemal Klasse und verdient es, nachgekocht zu werden.

LG

Liesbeth

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KRueckerl Tellerwäscher sagt:  
14.01.2007 13:20
Erst mal muss ich sagen, dass die Zubereitungsart auf jeden Fall empfehlenswert ist, weil es schnell und einfach geht.

Für unseren Geschmack war es nur etwas zu tomatig, aber das kann man ja mit Brühe o.ä. abändern.
Nur war ich mir ehrlich gesagt nicht sicher ob wirklich 20 Zwiebeln zu einem Kaninchen müssen, und ob man alle mit nur 12 Nelken spicken soll. Hab mir dann gedacht, ich mach 2 gespickte Zwiebeln und den Rest in Stücken als Schmorgemüse-Beilage. Hat gut gepasst.
Bei der Zubereitung fehlt glaub ich ein Hinweis wann die gespickten Zwiebeln REIN sollen, ich hab sie einfach mitangebraten.

Als Beilage gab es bei uns Weißbrot in etwas Olivenöl gebraten - nicht gerade kalorienarm, aber leeeeeecker um die Soße aufzutunken!

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