Hühner Frikassee



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Zutaten für Portionen

Huhn (Suppenhuhn oder Hühnerteilchen, z.B. Keulen und Flügel)
1 Bund Suppengrün
2 EL Butter
1 EL Mehl
500 ml Brühe (vom gekochten Huhn entnommen)
1 Dose Champignons, ganz oder geschnitten
1 Glas Spargel, Stangen
1 Dose Gemüse (Mischgemüse oder nur Erbsen)
1 kl. Glas Kapern
1 Becher Sahne
  Salz
 evtl. Saucenbinder
 evtl. Zitronensaft

Zubereitung

Zuerst wird das Suppenhuhn (oder Hühnerteile - ca. 10-15 Keulen und/oder Flügel) in einen großen Topf mit kochendem Wasser gegeben und gut gesalzen. Dann das Suppengrün klein schneiden und hinzugeben. Nun bei mittlerer Hitze für ca. 1 Stunde kochen. Es gibt auch fertige Packungen mit Hühnerklein für Suppen, da ist dann auch gleich Gemüse dabei. Es empfiehlt sich aber, dann noch ein paar Flügel und Keulen dazu zu kaufen, da man sonst kaum Fleisch hat.

Wenn das Huhn gut durch ist, aus dem Topf nehmen und dann geht die Puzzlearbeit los. Einfach soviel Fleisch wie möglich von den Knochen zupfen und in eine extra Schüssel geben. Die Haut kann man wegschmeißen, aber ich tue sie hinterher immer wieder an das Suppenwasser mit dem Gemüse, salze etwas nach und koche alles noch mal auf. Das gibt eine tolle Hühnerbrühe.

Man schöpft dann etwa einen halben Liter von der Brühe ab und gießt es in einen Kaffeebecher oder eine Kanne. Dann in einem mittleren bis großen Topf die Butter schmelzen, dann das Mehl dazugeben und dabei immer gut mit einem Schneebesen umrühren, bis das ganze Blasen wirft, aber nicht dunkel werden lassen. Gleich die Brühe dazugeben. Sollte es nicht die gewünschte Sämigkeit haben, einfach noch mal ein bisschen Mehl oder hellen Soßenbinder dazugeben.

Und dann ist es auch schon fast getan. Einfach das Hühnerfleisch, die Champignons, den Spargel (klein geschnitten) und das Mischgemüse in den Topf geben und gut umrühren. Kurz aufkochen lassen. Dann die Kapern und die Sahne hinzugeben. Wieder etwas kochen lassen. Nach Belieben abschmecken. Vielleicht etwas nachsalzen oder einen Schuss Zitronensaft hinzugeben.

Dazu schmeckt Reis oder einfach eine Scheibe Toast.
Arbeitszeit: ca. 40 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 10.01.05
Rezept-Statistiken: 282.398 (2.389)* gelesen
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promised19 Kartoffelschäler


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Kommentare anderer Nutzer

Spiky1309  Hendlgriller sagt:  
06.06.2005 17:24
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ein sehr leckeres Rezept, schnell und einfach zu machen.
Die Kapern haben wir weggelassen und frischen Spargel verwendet. Dazu Reis...............hmmmmmmmmmm
Sehr zu empfehlen.

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slimshady76 Tellerwäscher sagt:  
08.12.2005 14:19
Hat wirklich hervorragend geschmeckt! Die Kapern habe ich allerdings weggelassen und dafür eine Paprikaschote mit rein!

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Sonnenkalb Chefkoch sagt:  
23.03.2007 07:16
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Hallo,

ich mag auch die Kapern nicht, ich nehme als Gemüse immer eine Packung TK Leipziger allerlei, da ist ja gleich alles drin, schon fertig geschnibbelt und frischer gehts auch kaum, dann noch ein paar Champignons dazu - lecker.

lg sonnenkalb

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RamonaMandy Kartoffelschäler sagt:  
25.05.2007 09:26
Hallo,

ein sehr leckeres und einfaches Rezept.
Selbst wenn man noch nie selber Frikassee gekocht hat gelingt es wunderbar.
Viele Grüße Ramona

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DoertheZ Smutje sagt:  
18.01.2008 10:10
Ich liebe Frikassee und ich liebe Kapern! Dafür lass ich die Champingnons weg :-). So hat eben jeder seine Vorlieben... Ich werds morgen kochen. Danke fürs Rezept. Jetz weiß ich wohin mit meinen Hühnerschenkeln im Eisfach.

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Eisbein-64 Küchenjunge sagt:  
03.04.2008 13:26
Hallo,

ein sehr leckeres Rezept, habe auch die Kapern weggelassen.
Hünerbrühe mit Fleisch aus dem Glas genommen, schäm.

Danke

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Baba_Yaga Tellerwäscher sagt:  
11.06.2008 17:38
Hallo promised19,

Das ist für mich ein perfektes Rezept --> 5 Punkte! Die Beschreibung ist ebenfalls ausgezeichnet! So stelle ich eigentlich immer Hühner Frikassee her. Neu war für mich die Verwendung der Haut (habe ich immer weggeworfen). Ist aber auch eine gute Idee.

Ich verwende die entstandene Hühner-Brühe zum Kochen des Natur-Reis (Vollwertmethode: 1 Teil Reis 2,5 Teile Brühe 25-30 Minuten leicht köcheln lassen --> nicht sprudelnd kochen)

Kapern müssen bei mir sein (Ist natürlich nur eine Geschmacksfrage). Wer vielleicht nur nicht gern auf die Kapern beißt --> Kapern als erstes der weißen Soße zufügen und dann pürieren!

Als zusätzliches Gewürz empfehle ich weißen Pfeffer.

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Fitnessliese Tellerwäscher sagt:  
08.08.2008 18:16
Hallo,

Ein grosses Kompliment, dieses Rezept war super. Ich habe es heiue ausprobiert und es kam bei allen sehr gut an.

Ich werde es sicher oefter machen, auch wenn ich die Fummelei am Suppenhuhn eher frustrierend fand.
Ansonsten ist es aber kinderleicht.

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26.08.2008 10:24
Super einfach und super lecker. Hab ewig nach so nem Rezept ohne Schnickschnack gesucht. 5 *

ABER ich kann´s nich mehr sehen. Meine Freundin verlangt jede Woche mindestens einmal danach. Egal wie viel ich koche. Nix is mal mit einfrieren oder so. Die putzt immer alles weg.

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promised19 Kartoffelschäler sagt:  
26.08.2008 12:15
Ja, das ist die klassische Nebenwirkung bei diesem Gericht. Da kann man nix machen...egal wieviel man kocht, zum Einfrieren bleibt nie was übrig. ;)

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DoertheZ Smutje sagt:  
27.08.2008 23:43
Hab ja gar nicht vom Kochresultat geschrieben...
Einfach klasse! Könnt ich mich reinlegen. Habs jetzt schon ein paar mal gekocht und meine Familie liebt es.
lg, Dörthe.

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B-ThFisch Tellerwäscher sagt:  
25.09.2008 20:30
Tut mir Leid, aber mein Fall war's absolut nicht. Es fehlt halt n bisschen der Pfiff...

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chris1506 Tellerwäscher sagt:  
08.10.2008 11:27
im Grunde auch mein Rezept,
Ich nehme nur 1/2 Becher Sahne, als Gemüse nur Erbsen und Pilze, und für die Säure kipp ich den Saft der Kapern mit dazu.
Saucenbinder find ich überflüssig

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Goldmannpark Hendlgriller sagt:  
10.10.2008 13:18
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Vielen Dank, dass du das Rezept hier eingestellt hast! Schmeckt immer wieder toll!

Das Rezept deckt sich auch so ziemlich mit meinem.
Für den letzte Schliff verrühre ich aber noch ein Eigelb in etwas Weißwein und gebe diesen dann zum Frikassee. Die feine Säure macht wirklich was her.
Genau so wurde es schon von meiner Oma und später meiner Mam gekocht!

Ein absoluter Klassiker, der immer wieder schmeckt!

Das Zupfeln des Huhns finde ich auch nicht so schlimm, da ich ausreichend Fleisch koche, um davon naschen zu können:)!

Lieben Gruß aus Berlin - Karina

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Cathi2912 Kaltmamsell sagt:  
26.10.2008 19:15
Ein sehr gutes Rezept. Eigentlich hatte ich größten Respekt davor ein Frikassee zu kochen, aber mit diesem Rezept ging es sehr leicht. Vielen Dank! Ich habe frische Champignons verwendet. Außerdem hab ich eine größere Portione gekocht, indem ich einfach mehr Brühe genommen hab. Den Topf hab ich einfach voll gemacht. Weil wir nur zu zweit sind, blieb auch eine ordentliche Portion übrig. Davon wird dann in der Woche noch Ragout Fin gemacht. Die übrige Brühe werd ich für ein Risotto verwenden.

Viele Grüße
Cathi

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burt_cocain Tellerwäscher sagt:  
16.01.2009 17:15
ein super rezept! ganz großes kino, vielen dank!
statt huhn habe ich allerdings hackfleisch(gem.), statt kapern habe ich muskatnuss und etwas frischen schnittlauch genommen, und die paprika habe ich durch blumenkohl ersetzt. zubereitung:
blumenkohl in röschen teilen, die hälfte in salzwasser fünf min dünsten. zwiebel würfeln. hackfleisch, paniermehl, ei und zwiebel vermischen. mit salz und pfeffer mischen. teig zum laib formen. kohl waschen, in die mitte einarbeiten. auf einem backbleck bei 200 grad 50 min braten. restl. blumenkohl in 0,5 l salzwasser etwa 15 min dünsten, danach herausnehmen. sahne zum gemüsewasser geben, aufkochen, mit der mehlschwitze binden und mit muskat abschmecken. hackbraten (hühnerfrikassee) aufschneiden, mit schnittlauch bestreuen. dazu passen hervorragend salzkartoffeln.

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Goldmannpark Hendlgriller sagt:  
28.01.2009 11:08
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Sehr lecker- so koche ich es auch! Wenn man viel Fleisch nimmt, hat man quasi 2 Tage Essen: erst gibt es Hühnersuppe mit Nudeln (die allerdings erst auf dem Teller dazu kommen) und dann wird es wie oben beschrieben weiter verarbeitet. So relativiert sich auch der "Aufwand".
Ich verquirle zum Schluss immernoch ein Eigelb mit etwas Weißwein und rühre es in das fertige Frikassee- für mich der letzte Schliff und geschmacklich unersetzlich!

Lieben Gruß aus Berlin - Karina

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remaverin Tellerwäscher sagt:  
01.04.2009 15:18
Ein sehr gutes einfaches Rezept. Es hat uns allen sehr gut geschmeckt.

Vielen Dank.

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leivjo1 Smutje sagt:  
06.11.2009 13:15
Hallo,

zum ersten Mal in meinem Leben habe ich selbst Hühnerfrikassee gekocht, eins meiner Lieblingsgerichte selber. Und dank dieser tollen Anleitung war es ganz einfach und das Ergebnis sensationell! Selbst meiner Tochter hat es geschmeckt und das soll schon was heißen!
Ich habe einfache Hühnerbrustfilets genommen, ich hatte auch weder Spargel, noch Champignons, dafür aber Karotten und Erbsen und es war soooo lecker. Den Tips mit dem in Weißwein verquirlten Eigelb habe ich auch übernommen. Das gab es mit Sicherheit nicht zum letzten Mal!

LG leivjo1

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cornerback Küchenjunge sagt:  
11.11.2009 09:48
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Hallo,

das Rezept habe ich gestern ausprobiert, mein erstes selbstgemachtes Frikassee überhaupt, und es war super lecker und auch recht einfach in der Vorbereitung. Da ich kein Hühnchen puzzeln wollte habe ich einfach 4 Hähnchenbrüste genommen. Das werd ich jetzt wohl öfter machen

schöne Grüße

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texmex07 Tellerwäscher sagt:  
29.12.2009 20:09
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Also ich mach immer noch ein bisschen weiswein ans frikassee das gibt dann nen schönen Geschmack - nur nich zu viel , es soll ja noch nach den anderen Zutaten schmecken. Auf Kapern könnt ich nich verzichten :)

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Jaydinho Küchenjunge sagt:  
26.01.2010 20:28
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TIPP von mir:

TK-Erbsen und frische Möhren mit hineingeben! LECKER!!!

LG

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Jaydinho Küchenjunge sagt:  
26.01.2010 20:33
Und dankefür das tolle recht einfache Rezept!!

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redchilli1984 Tellerwäscher sagt:  
18.02.2010 08:18
wusste garnicht das hühnerfrikasse so lecker schmecken kann..bei uns gab es das früher oft in der schule und da war es eine einzige pampe..aber das rezept echt super lecker..hab es meinem mann zuliebe gekocht und war echt überrascht..nur bis das fleisch vom suppenhuhn gelöst ist, eine echte geduldsprobe..

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karina-e Tellerwäscher sagt:  
17.04.2010 14:53
Mal ne Frage von Kochanfängern? Hab nen gefroren Suppenhuhn. Muss ich dass erst auftauen oder kanns so in den Topf?

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promised19 Kartoffelschäler sagt:  
17.04.2010 17:38
Also, ich habs noch nicht mit gefrorenem Huhn probiert, aber ich denke das wird auch gehen. Wenn Du Zeit hast, würd ich es vielleicht vorher im Kühlschrank auftauen. Aber wenn es schnell gehen soll, kannst du es sicherlich auch gefroren mit genügend Wasser kochen. Dauert dann eben nur etwas länger.

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Koch-Löffelchen Tellerwäscher sagt:  
15.05.2010 16:31
Ein herrliches Rezept, wirklicvh wahr! Ich lasse auch die KApern weg und gebe etwas Obers, Zitronensaft, manchmal auch ein Dotter (alles verrühren) und etwas Muskatnuss dazu. Wenn vorhanden, sind auch in Scheiben geschnittene KArotten köstlich!!
Danke für das herrliche Rezept, ein echter Klassiker!!!

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Lilly1636 Tellerwäscher sagt:  
31.08.2010 13:47
Super und echt easy! Hätte nicht gedacht, dass es so leicht is das Menü zu Kochen! Und schon lang war meine Familie nicht mehr so begeistert von einem essen, wie von diesem! Sogar meine Mama hat sich nochmal Nachschlag geholt! Günstiges Essen und ne Mega Portion!

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Apsis Tellerwäscher sagt:  
07.10.2010 23:20
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an sich gutes rezept ich nehme nur meist hühnerbrüste ist einfacher und mehr fleisch, hat aber leider den nachteil ohne den "knochengeschmack" in der brühe was ich nur empfehlen kann eine prise zucker und sardellenfilets oder paste gibt dem ganzen noch einen krätigeren geschmack


gruß

apsis

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Armin_Heller  Kartoffelschäler sagt:  
17.10.2010 10:35
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Ich mache meines ganz ähnlich - ich empfehle allerdings 1-2 Lorbeerblätter, 3-4 Piment, 1 kl. Tomate, 1-2 Zehen Knoblauch, 1 Prise Zucker und Wacholderbeeren beim Huhn abkochen mit dazu zu geben - das gibt dem Ganzen ein wenig mehr Tiefe. Im zusammenspiel mit den Kapern und einem kleinen Schuß Weißwein erlangt man so eine pikante Version die geschmacklich in Erinnerung bleibt.

MfG
Armin

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schnodder Kartoffelschäler sagt:  
20.03.2011 00:07
Hallo Ihr lieben Mitköche/Innen,

auch ich mache das Frikassee fast genauso lecker. Da auch wir nicht gerne auf Kapern beißen mögen, nehme ich einfach nur den Sud, da sonst geschmacklich "irgendwas" fehlen würde.
Fleischlich nehme ich nun immer Hähnchenschenkel, da ich früher oft "alte Zossen mit Atlantikerfahrung" erwischt hatte, die nach Stunden dann zwar gar, aber auch fürchterlich "dröge" waren; von der lästigen "Abfieselei" nicht zu reden. Das Schenkelfleisch ist viel schneller gar, erheblich saftiger und zerfasert nicht so. Für den Brühe-Ansatz nehme ich auch entweder Hühnerklein oder, weil eh oft auf Vorrat da, ein, zwei Gläser "Hühnerfleisch in Brühe" (z. B. vom Aldi, gut, vielseitig und günstig). und für die Haut habe ich auch eine gaaanz andere Verwendung: meinen Magen! Mein Mann geht dann immer würgend (wie wohl jetzt auch einige von Ihnen, sorry...) aus der Küche; bei mir muss eben nicht immer alles knusprig sein... (lächel).

Was mich aber am meisten wundert, ist, dass keiner von Ihnen Mettbällchen vermisst. So kenne ich das schon von meiner Omi und wir nehmen dafür einfach bei dieser Menge zwei, drei frische (grobe) Bratwürste. Die sind schon toll gewürzt, man kann sie super aus der Pelle drücken, formen, in einem Extra-Topf (w/Eiweiß-Absatz) kurz in wenig Salzwasser garen und dann mit hinhein in den großen Pott....

Jetzt habe ich mir ´nen richtigen Heißhunger auf Frikassee geschrieben, eben Schenkel und Bratwürste aus dem Eisfach geholt, Suppengrün ist gefriergetrocknet da, alles andere auch und morgen früh wird losgekocht, hmmm...

Liebe Grüße, schnodder

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promised19 Kartoffelschäler sagt:  
20.03.2011 22:24
Eine meiner Freundinnen kennt Frikassee auch nur mit Hackbällchen...ich handele mir immer eine Rüge ein, dass ich keine ran mache...bevor sie sich noch eine zweite Portion nachnimmt. ;) Meine Mama kennt Frikassee wiederum nur mit Spargel und Champis...es ist ein "weißes Gericht" sagt sie immer. Ich glaub es gibt da einfach viele regionale/familiäre Varianten. Kapern gehören wohl auch dazu. ;)
Die Haut nasch ich übrigens auch mal gern nebenbei, wenn sie nicht in die Brühe zurück wandert. ;)

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flocke1891 Smutje sagt:  
27.03.2011 22:20
Total lecker =)

War das erste mal das ich mich da ran getraut habe und es ist echt super geworden. Danke für das leckere Rezept. Werds öfter machen ab jetzt.

Lg Flocke

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dima2309 Tellerwäscher sagt:  
19.09.2011 12:00
Habe es heute gekocht und hmmmmm ich hab vorab so viel von der Soße geschlabbert ;-)
Allerdings habe ich auch die kapern weggelassen, Weißwein dazu und viel Zitronensaft. Außerdem eine kleine Prise Curry, aber nur ganz minimal. Hab den Tip von meiner Schwiegermutter bekommen. Lecker sag ich euch.
Dazu habe ich Reis gemacht, habe losen Reis genommen und ihn in der Hühnerbrühe gegart. Super.
Danke für dieses tolle Rezept.

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coco_chanel Kaltmamsell sagt:  
29.12.2011 19:15
Klasse Rezept, schmeckt fantastisch !!
Leider war das Huhn nicht so toll, ganz schön zähes und teilweise labberiges Fleisch, aber der Geschmack von der Soße war sehr gut...:) frisch gemachte Brühe ist doch schon was anderes als die Instant-Hühnerbrühe aus dem Glas !!! ;)
Zitronensaft habe ich ganz weggelassen und nur Erbsen statt Mischgemüsse genommen.
Wird wiederholt, beim nächsten Mal werde ich Hühnerklein nehmen.
Danke für's Rezept...:)
LG

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HP59 Tellerwäscher sagt:  
05.01.2012 01:32
So,

nachdem ich seit Monaten hier immer wieder gestöbert habe und auch fündig geworden bin, möchte ich meinen "Senf" ab und an auch mal dazugeben. Und zwar jetzt zu einem meiner Lieblingsrezepte.

Grundsätzlich mache ich es genau so. Doch zu dem Suppenhuhn kommen ca. 20 Minuten vor Garende noch ein oder zwei Hühnerbrüstchen hinzu, denn nichts für ungut, an so'nem Suppenhuhn ist nicht wirklich viel verwertbares Fleisch für ein Frikassee dran und es sieht doch gleich viel toller aus und lässt sich auch angenehmer essen, vom Geschmack mal abgesehen, wenn man die gegarten Brustfiles in Würfel schneidet und mit serviert.
Andererseits eine Brühe nur aus den Brustfiles zu ziehen halte ich übrigends für schlichtweg unmöglich. Also Suppenhuhn, evtl. Hühnerklein etc. sind natürlich Voraussetzung für dieses Rezept.
Bei mir kommen immer noch zusätzlich Lorbeerblatt, Pfefferkörner, Salz evtl. Piment in die Brühe.

Und dann natürlich Champignons (bitte keine Dose), Spargel - nach Möglichkeit ebenfalls frisch, weshalb es HüFri meistens auch zur Spargelzeit gibt und auf jeden Fall Mettbällchen, sind die nicht dabei fehlt halt was. Ich benutze dazu in der Regel "Thüringer Mett, Hackepeter" oder wie immer das gewürzte Schweinemett örtlich benannt wird oder eben auch die von "Schnodder" genannten frischen Bratwürstchen.
Dieses wird jedoch durch mich noch mit Muskat aufgepimpt. Dieser Muskatgeschmack am Frikassee ist ein Muss.
Dazu Kapern und zwar unbedingt. Ich mag es auch nicht auf Kapern zu beißen, aber ohne diese ist der Geschmack unvollständig. Ich sortiere sie halt beim Essen wieder aus, nehme auch nicht so viele dafür mehr von dem Kapernsud.

Übrigends werden die Mettbällchen von mir in einem kleinen Teil der Hühnerbrühe gegart. Diese Mett- Hühnerbrühe wird dann vorangig für die Mehlschwitze benutzt. Reicht diese nicht habe ich ja noch reichlich schmackhaft HüBrü für die Soße.

Erbsen, Möhren etc. gehören für mich nicht da rein, ist aber natürlich Geschmackssache.

Übrigens neben der Haut wandert auch die Hühnerkarkasse anschließend etwas zerkleinert nochmal in die Brühe. Diese wird dann zwar etwas trüb, aber der Geschmack steigert sich. Und anschließend wird die Brühe halt bei Bedarf geklärt.


Schöne Grüße und ein erfolgreiches Kochjahr 2012

HP59

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