Hähnchenleber-Spätzle in Zwiebelbutter mit glasiertem Chicoree



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Zutaten für Portionen

500 g Hähnchenleber
Sardellenfilet(s)
Schalotte(n)
Ei(er)
350 g Mehl
150 g Butter
  Oregano
  Petersilie
Chicoree
  Puderzucker
  Pfeffer
Zwiebel(n), große Gemüsezwiebeln
  Balsamico, weiß

Zubereitung

Die Scharlotten fein hacken und in heißer Butter wenden, bis sie glasig sind. 1 Esslöffel feingehackte Petersilie dazu geben und ebenfalls kurz wenden. Die Hühnerleber und die Sardelle mit einem Purrierstab oder im Mixer so fein wie möglich hacken, die Eier dazugeben. Die Scharlotten und die Petersilie aus der Butter nehmen und zur Lebermasse geben. Noch einmal fein mixen. Das Mehl über die Lebermasse sieben. Mit einem Kochlöffel einen Teig rühren, der Teig ist fertig, wenn er zäh ist. Bei Bedarf etwas mehr Mehl dazu geben.
Die große Zwiebel in feine Ringe hobeln, Puderzucker und etwas mehr Butter in die Pfanne geben, die Zwiebeln darin bräunen. Die Spätzlemasse mit einem Spätzlesieb in drei Portionen in kochend heißes Wasser geben. Wenn die Spätzle oben schwimmen, herausnehmen und in einem Sieb abtropfen lassen. Dann zu den gebräunten Zwiebeln in der Pfanne geben, evtl. etwas mehr Butter dazu geben. Pfeffer und mit Petersilie bestreuen.
In einer anderen Pfanne einen Hauch von Puderzucker schmelzen, Butter dazu geben. Wenn die Butter golden ist, die jeweils in zwei Hälften geteilten Chicorees in die Butter geben und bräunen. Herausnehmen und mit weißem Balsamico besprühen.
Die Spätzle auf Teller mit etwas Feldsalat und glasierten Chicoree-Hälften anrichten.

Tipp: Wenn man nur zwei Portionen braucht, nur die Hälfte der Spätzle in die Pfanne mit der Butter geben, den Rest ohne Fett im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag als Suppeneinlage verwenden.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 22.11.01
Rezept-Statistiken: 19.115 (53)* gelesen
479 (0)* gespeichert
721 (4)* gedruckt
37 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Ingrid_R  Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
8.721 Beiträge (ø2,31/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

hieronimi Suppenkoch sagt:  
29.08.2002 05:18
das klingt lecker. werde ich bestimmt ganz schnell mal hier ausprobieren. statt spätzlesieb, so etwas gibt es hier leider nicht, werde ich die spätzle vom brett schaben.

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Deafman Tellerwäscher sagt:  
09.01.2008 12:22
Da ich ein waschechter Schwabe bin, hab ich schon immer die Spätzle vom Brett geschabt und zudemhin braucht man nicht so viel Spätzlesteig.
Man muß hier nur zügig arbeiten, fdann klappt es wunderbar.

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tini04 Küchenjunge sagt:  
09.01.2008 11:47
Hallo, es wird ausprobiert. Aber wo bekomme ich das Sardellenfilet? Ist das aus der Dose?
LG tini

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Deafman Tellerwäscher sagt:  
09.01.2008 12:23
Hallo Tini,
Sardellem gibt es auch im Glas und wenn Du ein Fischfachgeschäft aufsuchst, können die das auch anbieten.
LG Heiner

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lucyfloh Tellerwäscher sagt:  
09.01.2008 12:25
Hallo tini,
Sardellenfilets bekommst du im Kühlregal im Supermarkt, nicht unbedings bei den Bililg-Discountern. Es gibt sie in kleinen Gläsern, manchmal auch als Anchovis bezeichnet.
Rezept klingt wirklich klasse, nur schade, dass ich meinen Freund mit Geflügelleber jagen kann.....
LG
Susanne

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Kyntara Tellerwäscher sagt:  
09.01.2008 12:31
wird die leber erst gebraten und dann pueriert oder bllutig vermatscht und als spaetzle gekocht?
Confused in Florida :)

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acetc Kartoffelschäler sagt:  
09.01.2008 12:57
Hallo Ingrid,

das liest sich einfach "saugut"; wird bei nächster Gelegenheit ausprobiert - werde dann berichten.
Für alle, die's mit Geflügel nicht so haben, denke ich mal, daß man genauso gut Rind-, Kalbs- oder Schweineleber nehmen kann.

Danke für das tolle Rezept und die gute Beschreibung.

acetc

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hjmcolonia Tellerwäscher sagt:  
09.01.2008 14:05
ich versuche staendig neue gerichte und dieses rezept erscheint mir hochinteressant. habe es jetzt in meinem kochbuch und werde es in naher zukunft mit verschiedenen lebern versuchen. werde dann berichten. so fuer heute noch keine sterne.
hjm

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ULamb Tellerwäscher sagt:  
09.01.2008 17:03
Hört sich wirklich sehr gut an. Nur ein Problem habe ich noch. Wieviel Puderzucker kommt in die Zwiebelpfanne. Gemüsezwiebel sind eh nicht scharf, habe die Befürchtung es wird zu süß. Bisher habe ich die Ringe immer in Mehl gewendet.

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Ingrid_R  Sternekoch sagt:  
10.01.2008 09:23
es kommt nur ein Hauch von Puderzucker in die Pfanne, man kann ihn auch ganz weglassen! lg Ingrid

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liebelein111 Tellerwäscher sagt:  
10.01.2008 18:34
sardellenfilets:

kann man bestimmt auch sardellenpaste nehmen,oder? )wenn die eh püriert wird...?).

also ich werde es bestimmt auch mal ausprobieren....muss nur abwarten, wann meine familie mal wieder bereit für "leber" ist ;)!

die, die es schon ausprobiert haben, sollen doch bitte mal hier sagen, wie es ihnen gelungen und vor allem, wie es geschmeckt hat.....

merci und winke

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Piet-Piet Smutje sagt:  
10.01.2008 20:43
Mit Hendlleber hab i's no ned probiert. Hört si aber recht guad oh. Weil's a so g'hoitvoll is, dad i des eher als a Suppeneinlage serviern. Hab's vor zwoa Wocha mit ana Koibsleber gmachd. Sauguad!
Und, nur weil ma's im Fernsehn sigt, muß ned ois glei mit'm Pürierstab gmacht wern; a Fleischwoif duads scho lang. Ansonsten: Volle Punkte!
An Guadn
Piet

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gusmu Tellerwäscher sagt:  
31.01.2008 22:46
Echt leckeres Rezept, ich glaube ich werde es klauen und auch kochen.

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sp1904 Chefkoch sagt:  
30.04.2008 16:28
Bei uns gabs die Spätzle heut als Suppeneinlage (selbstgemachter Gemüsefond), weil GöGa und ich beide etwas kränkeln und wir was warmes u Immunstärkendes gebraucht haben. Das Rezept wurde in leicht abgewandelter Form von uns so übernommen. Nur das wir den Spätzleteig vorher noch mit Salz+Pfeffer+geriebener Zitronenschale gewürzt haben und gekocht haben wir die Spätzle in Salzwasser. Ach ja, wir haben zwei Sardellenfilets genommen (in Öl)--> schöne Anregung, war sehr schmackhaft! =)
Gutes Rezept, vielen Dank dafür....

Liebe Grüße
Sabrina

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