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Lammkeule griechische Art

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Zutaten

Lamm - Keule (frisch oder gefroren), ca. 1,8 kg
250 g Nudeln, Kritharaki (griech. Reisnudeln)
300 g Okraschoten, (gibt's im griech. Lebensmittelladen)
1/4 Liter Wein, rot, griech.
1/2  Zitrone(n)
50 ml Olivenöl
2 Zweig/e Rosmarin und Thymian (beides frisch)
  Salz und Pfeffer
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Brennwert p. P.: keine Angabe

Die frische (oder aufgetaute) Lammkeule an der Haut mehrfach ca. 1 cm tief einschneiden, mit der Zitronenhälfte einreiben und grob mit Salz und Pfeffer würzen. Das Olivenöl in einem Bräter erhitzen und die Keule im Backofen bei 220° (Heißluft) etwa 20 Minuten bei mehrmaligem Wenden scharf anbraten. Mit dem Rotwein ablöschen und unter mehrmaliger Zugabe von Wasser etwa 1,5 Stunden schmoren lassen. Wenn darauf geachtet wird, dass die Keule immer etwa zur Hälfte in der Flüssigkeit liegt, besteht überhaupt keine Gefahr, dass das Fleisch trocken oder zäh wird. Nach etwa 1,5 Stunden die Kritharaki in den köchelnden Bratensaft rund um die Keule einstreuen. Die Kräuter fein hacken und zusammen mit den Okraschoten unter die Reisnudeln heben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sobald die Reisnudeln weich sind (ggf. noch kleine Mengen Wasser nachgießen und köcheln lassen), kann serviert werden. Das Fleisch ist genau richtig, wenn es sich leicht vom Knochen lösen lässt.

Kommentare anderer Nutzer


otto42

09.01.2005 20:27 Uhr

Hallo,

ist das nicht ein bisschen zuviel Fleisch 1,8 Kg für vier Personen
selbst bei Abrechnung von 30 % Bratverlust und 8 % Knochen.

otto42

Flaty

10.01.2005 11:02 Uhr

Mh, also hab neulich ein ganz ähnliches Rezept mit Lammkeule gemacht, die hatte knapp 2 kg und das war für 4 Leute vll. etwas viel, aber nicht sonderlich. Denke, dass 1,8 eigentlich ganz gut hinkommen, wenn man dabei bedenkt, dass ja auch an der Keule das Fleisch teils doch mit einer dicken Schwarte umzogen ist, die einige Leute - z.B. ich - überhaupt nicht mitessen können oder mögen.

Gruß, Flaty

Ninchen77

11.01.2005 19:57 Uhr

Hallo!

Also die Grösse der Keule ist eigentlich ganz in Ordnung. Schmeckt ja hervorragend und so wird bestimmt kräftig zugelangt. ;-)

Aber dieses Hauteinschneiden... hmpf... kleine Unsitte was? ;-) Aber wenn sie denn schon mal eingeschnitten ist, dann kann man dem Fleisch noch ein bisschen mehr Aroma durch Knobizehen geben, die man dann reinsteckt!!! Und anstatt Thymian bevorzuge ich persönlich Oregano... ist dann auch viel "griechischer"! ;-)

Alsdann... Gruss..

Ninchen

ohnezopfrapunzel

12.01.2005 20:08 Uhr

Hallo
das mit dem Einschneiden ohne wenigstens etwas in die Einschnitte zu geben ( gewöhnlich Knoblauch wie bereits erwähnt)
verstehe ich auch nicht. Was soll das Einschneiden denn bewirken? Trocknet es das Fleisch dann nicht völlig sinnlos aus?
Wenn Ihr einen Römertopf habt, versucht doch mal, das Lamm darin zuzubereiten und gebt Thymian, Zwiebel und ein klein wenig Brühe dazu. Öl ist nicht erforderlich. Man muß zwischendurch nichts drübergießen und das Fleisch bleibt saftig und gelingt immer.
...die ohne Zopf

Ingrid_R

14.01.2005 07:39 Uhr

Hallo, ich habe irgendwie das Gefühl, dass die Angaben zu Knoblacuh im Rezept fehlen und in die Löcher gehört, die eingeritzt werden sollen. Eine griechische Lammkeule ohne Knoblauch kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.

Ingrid_R

Ninchen77

17.01.2005 21:03 Uhr

Hi!

Also @ Ingrid... auf jeden Fall fehlt da die Angabe Knoblauch!!! Ohne Knobi wär's nicht wirklich typisch Griechisch!

Aber man brauch das Fleisch nicht unbedingt einschneiden! Wie gesagt, ich empfinde es als Unart! Auch mit Knobi in den Einschnitten geht zuviel guter (!) Saft verloren! Irgendwo findet man immer ne Stelle, wo man die Zehen drunter schieben kann! ;-)
Und wenn nicht, dann halt mit Kleingeriebenem einreiben! Auch ok! :-))

Gruss....

Ninchen....

le-maitre

19.01.2005 08:52 Uhr

Hi, das Einschneiden (der Fettschicht) mache ich aus zwei Gründen:
1. Die Gewürze dringen beim Einreiben mit Salz und Öl besser in des Innere man hat den würzigen Geschmack nicht nur im Außenbereich.
2. Die durchgehende Fettschicht bremst oft die Hitzeeinwirkung beim Anbraten. Daher muss oft ein Braten oder eine Keule unnötig lange brutzeln und wird daduch leicht trocken. Ich schneide daher gerne die Fettschicht bei der Lammkeule oder auch bei der Entenbrust leicht ein und beschleunige dadurch den Garvorgang.

Zum Knoblauch: Sicher paßt dieser sehr gut zu einer Lammkeule, doch würde zuviel davon den feinen (und vielleicht selten erlebten) Geschmack der Okraschoten überdecken. Also: Gerne Knoblauch, aber nicht zuviel...

enriques

21.08.2005 15:35 Uhr

@ Ninchen77,

ich freue mich, dass ich nicht allein dastehe, wenn ich immer gegen das rustikale Hineinbohren von Knoblauch ins edle Fleisch wettere. Vor allem, wenn man die Keule nicht stundelang schmort, bleiben die Stifte roh und schmecken etwas eklig. Und wie Du richtig feststellst, verliert das Fleisch unnötig Saft.

Ciao und
Grüße von Enrique

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