Zutaten

  Für den Teig:
400 g Mehl Type 550
1 Würfel Hefe
200 ml Sojamilch, ungesüßt
60 g Margarine
50 g Zucker
2 EL Sojamehl, kann auch weggelassen werden
1 Prise(n) Salz
1/2 Pck. Vanillinzucker
2 Tropfen Bittermandelaroma
  Für die Füllung:
150 g Erdbeerkonfitüre ohne Stücke, vegan
  Außerdem:
1 Liter Sonnenblumenöl zum Frittieren
  Puderzucker zum Bestäuben
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. 15 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 20 Min. Ruhezeit: ca. 1 Std. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Mehl in eine große Schüssel sieben und in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe etwas zerbröseln und in die Vertiefung geben.
Die Sojamilch in einem Topf handwarm, jedoch nicht heiß erwärmen. Die Margarine darin schmelzen und einen TL Zucker auflösen. Etwa ein Viertel der erwärmten Milch in die Mulde gießen, mit der Hefe vermischen und mit etwas Mehl bedecken. Zugedeckt an einem warmen Ort - ca. 33° C - etwa 11 Minuten gehen lassen.

Danach alle anderen Teigzutaten dazugeben und zusammen mit der restlichen Milch-Mischung zunächst mit den Knethaken des Rührgeräts in etwa 5 Minuten zu einem gut knetbaren, geschmeidigen Teig verkneten, bis dieser sich von der Schüssel löst. Anschließend mit den Händen zu einem gleichmäßig glatten Teig verarbeiten, der nicht an den Fingern klebt.

Die Schüssel mit dem Teig zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. Das dauert ca. 50 Minuten.

In der Zwischenzeit die Konfitüre in einen Spritzbeutel mit der längsten und dünnsten Tülle füllen.

Nach der Gehzeit den Teig noch einmal kräftig durchkneten und anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2 cm hoch ausrollen und mit einem Glas mit 7 cm Durchmesser Kreise ausstechen.
Die Fladen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit einem Tuch bedecken. Erneut ca. 25 Minuten gehen lassen.

Das Öl in einem hohen Topf erhitzen. Er sollte zu maximal 2/3 mit Öl gefüllt sein. Um zu prüfen, ob das Öl heiß genug ist, einfach das Ende eines Holzlöffels hineintunken: sobald Blasen an dem Holz aufsteigen ist das Fett heiß genug. Dabei unbedingt darauf achten, dass das Fett nicht zu heiß ist, da die Krapfen sonst außen schnell dunkel sind, aber innen noch nicht durchgebacken. Also nur bei unterer bis mittlerer Hitze frittieren.

Die Teiglinge einen nach dem anderen mit der Unterseite nach oben in das heiße Fett legen. Dabei sehr vorsichtig mit ihnen umgehen. Den Deckel auf den Topf setzen.
Wenn die Unterseiten goldbraun gebacken sind, die Berliner vorsichtig mit einem Holzlöffel wenden und auf der anderen Seite ebenfalls goldbraun frittieren, diesmal ohne Deckel. Jede Seite braucht ca. 1,5 - 2 Minuten.

Die fertig gebackenen Berliner mit einer Schöpfkelle aus dem Öl herausheben und auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen und dort gut abtropfen lassen. Die Oberseite sofort mit Puderzucker bestreuen. Wichtig ist, dass die Krapfen dazu noch warm sind bzw. frisch aus dem Fett geholt wurden, sonst hält der Puderzucker nicht daran. Danach etwas abkühlen lassen.

Jetzt können die Berliner mit Marmelade gefüllt werden. Dazu den Aufsatz des Spritzbeutels seitlich in die noch lauwarmen Krapfen stecken und bis zur Mitte durchstechen Ggf. mit einem Schaschlikspieß vorstechen. Vorsichtig "kreisen", damit im Berliner etwas Freiraum für die Marmelade entsteht. Dabei aufpassen, dass die Einstichstelle nicht zu groß wird! Dann nach Gefühl die Marmelade in die Krapfen füllen und diese leicht gekippt auskühlen lassen, so dass die Marmelade während des Abkühlens nicht hinausläuft.
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