Böhmischer Striezel

Kunstvoll geflochtener Hefezopf mit oder ohne Rosinen

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Zutaten für Portionen

500 g Mehl
250 ml Milch, lauwarm
42 g Hefe, frisch (1 Würfel)
1 TL Zucker
60 g Zucker
1 TL, gehäuft Salz
100 g Butter oder Margarine, zerlassen
50 g Rosinen
  Für die Glasur:
Eigelb
  Zucker (Hagelzucker), oder Mandelbätter

Zubereitung

Zubereitung mit "kalter Führung" (man bereitet den Teig am Vorabend zu, lässt ihn über Nacht bereits geformt im Kühlschrank gehen und hat dann am nächsten Morgen frisches Gebäck).
Am Vorabend zwei Drittel des Mehls in eine Schüssel sieben, eine Mulde eindrücken. Hefe in einer Tasse zerbröckeln, mit 1 TL Zucker und etwas von der lauwarmen Milch gründlich verrühren, in die Mehlmulde gießen. Mit etwas Mehl bestreuen und ca. 10-15 Minuten gehen lassen, bis die Mehlschicht Risse bekommt. An den Rand den restlichen Zucker, die restliche Milch, das Salz und das zerlassene, lauwarme Fett geben. Alles mit einem Holzlöffel kräftig schlagen, bis der Teig Blasen bekommt und sich von der Schüssel löst. Das restliche Mehl und nach Belieben die Rosinen unterkneten und den Teig auf bemehlter Tischplatte gut durchkneten (das kann natürlich auch mit den Knethaken des Rührgerätes geschehen).

Teig halbieren. Aus der einen Hälfte drei Stränge von 35 cm Länge formen und diese zum Zopf flechten. Mit Eigelb bestreichen.
Aus zwei Drittel der übrigen Teighälfte ebenfalls drei Stränge von 35 cm rollen und einen kleineren Zopf flechten, den auf den größeren setzen. Mit Eigelb bepinseln (restliches Eigelb mit etwas Wasser verquirlen und für den nächsten Morgen aufheben).
Aus dem Teigrest zwei Stränge von 35 cm Länge formen, diese wie eine Kordel umeinander schlingen und obenauf legen.
Zopf auf ein bemehltes, großes Brett (oder, wenn es in den Kühlschrank passt, gleich auf das gefettete oder mit Backpapier belegte Blech) setzen, in eine große Plastiktüte stecken und in den Kühlschrank stellen (8-12 Stunden).

Am anderen Morgen den Zopf in der warmen Küche noch mal ca. 30 Minuten gehen lassen. Mit dem restlichen Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker/Mandelblättchen bestreuen. Im vorgeheizten Ofen auf der untersten Schiene bei 200 Grad ca. 25-30 Minuten backen, notfalls vorher mit Pergamentpapier abdecken.

Mit Butter und Honig/Gelee einfach köstlich.
Arbeitszeit: ca. 50 Min.
Ruhezeit: ca. 8 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 24.12.04
Rezept-Statistiken: 28.404 (137)* gelesen
164 (0)* gespeichert
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

angie17 Sternekoch


Mitglied seit 12.02.2002
5.804 Beiträge (ø1,55/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

confused Tellerwäscher sagt:  
09.03.2006 09:31
im kühlschrank gehen lassen? sterben da nicht die hefepilze ab ??

lg
confused

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weiwel  Hendlgriller sagt:  
17.07.2006 15:12
Hallo angie17, wer hat schon die Zeit, so lange an einem Zopf zu wirken ?
Hab die "warme Führung" gewählt. Hefeteig wie gewohnt zubereitet (die Rosinen über Nacht in Rum eingeweicht) und 20 Min. gehen lassen. 4 Stränge zu einem Zopf geflochten - soll ja kein Macramee werden ;o). Mit Eigelb bestrichen und statt Hagelzucker die "Kreuzungen" mit Vanillezucker bestreut (karamelisiert so schön) und mit gestiftelten Mandeln. Nochmals 10 Min. gehen lassen. Ein wirklich köstliches Rezept !
Fotos habe ich eingestellt.
LG Gabi

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weiwel  Hendlgriller sagt:  
20.07.2006 08:26
Hallo confused,
keine Bange, Hefepilze kann man sogar einfrieren und sie leben weiter, wenn man sie auftaut ! Man kann Hefeteig in den Kühlschrank packen, wenn man zB abends schon einen Brötchenteig fertig macht und diese morgens dann ganz frisch backen will. Die werden quasi nur gebremst im Stoffwechsel.
LG Gabi

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rosy37 Tellerwäscher sagt:  
01.12.2007 17:50
Hallo zusammen,
habe das rezept ausprobiert und finde es sehr einfach und absolut lecker :o)
habe allerdings einproblem: ich mache den hefeteig mit der "warmen führung" und lasse ihn nach dem flechten ca. 20 minuten gehen. wenn ich die zöpfe vor dem gehen aufeinander lege verrutschen mir die beiden oberen zöpfe. kann mir jemand einen tipp geben damit sie in der mitte bleiben oder zumindestens nicht verrutschen??

danke
gruß
rosy37

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blondchen_dia Tellerwäscher sagt:  
18.01.2012 08:16
Du kannst zwei oder drei Fleischspieße quer durch die Teigzöpfe stechen dann verrutscht nichts mehr.

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gutgenug Tellerwäscher sagt:  
24.02.2008 15:56
Einfach super Dein Rezept. Ich habe den Striezel noch mit abgeriebener Zitronenschale verfeinert. Ansonsten genau nach Deiner Arbeitsanweisung das gute Stück gezaubert. Gratuliere.

Ich kann Dich nur loben.

Ich selber wurde von meiner Mutter in die "böhmische Küche" eingewiesen. Bin also kein Anfänger.

Ach so, noch etwas. Ich hatte den geformten Striezel über Nacht im Kühlschrank, so wie Du es geschrieben hast. Das war etwas, was ich mich trotz meiner Erfahrung noch nie getraut habe.

Kompliment!

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Pumpkin-Pie  Sternekoch sagt:  
19.04.2009 23:01
Hallo,


bei uns gab es heute deinen Striezel und er war sehr lecker. Ein sehr schöner Hefteig, der sich auch toll verarbeiten hatt lassen. Ich wollte die Kordel nur nicht oben drauf und habe sie unten um den Striezel gewickelt.


Ein sehr schönes Rezept, Foto ist auch unterwegs.


Liebe Grüße

Pumpkin-Pie

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sunuy Tellerwäscher sagt:  
04.10.2010 23:01
Hallo,

sieht echt toll aus, Dein Böhmischer Striezel.Ich bin begeistert.

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Rehlein60 Tellerwäscher sagt:  
22.12.2011 14:04
backe auch in diesem Jahr diesen Striezel, gebe noch Anis rein, das macht in weihnachtlich.
Rehlein60

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