Kräuterlammkeule im Heubett



Zutaten für Portionen

Lamm - Keule, 1 Pck. Biowiesenheu aus der Zoohandlung
1 Zweig/e Minze, frische, nur Blättchen, zerrupft
1 Zweig/e Rosmarin, Nadeln abgezupft
1 Zweig/e Thymian, Blättchen abgezupft
½ Topf Zitronenmelisse, Blättchen abgezupft und zerrupft
40 cl Schnaps (Enzian oder Obstler)
250 ml Olivenöl
1 Bund Petersilie, grob gehackt
1 Bund Schnittlauch, in Röllchen geschnitten
1 Bund Bärlauch, oder 2 Knoblauchzehen, gehackt
½ Topf Kerbel, Blättchen zerrupft
  Salz
  Pfeffer
4 EL Butterschmalz
250 ml Wasser
80 cl Sherry, sehr trockener

Zubereitung

Die Keule immer wieder mit dem Schnaps bepinseln, bis er verbraucht ist. Dann alle Kräuter mit dem Öl in einen Topf geben und handwarm erhitzen. Vom Herd nehmen und auskühlen lassen. Dann die Keule in einen stabilen, ausreichend großen Plastikbeutel geben und das Öl mit den darin enthaltenen Kräutern zugeben. Den Beutel nun fest verschließen. Am Besten wird das Ergebnis, wenn mit einem entsprechendem Gerät die Luft abgesaugt wird. 12 Std. marinieren lassen.
Die Keule aus dem Beutel nehmen, abtropfen lassen, und im Butterschmalz kurz rundherum scharf anbraten. Herausnehmen, salzen und pfeffern.
Den Ofen auf 80°C vorheizen. Heu in einem großen Bräter verteilen. Wasser mit Sherry mischen und über das Heu tröpfeln, besser mit einer Flasche sprühen. Die Keule darauf legen und mit Heu bedecken. Wieder mit der Wasser-Sherry-Mischung besprühen. Je nach Größe 90 bis 120 Min. im Ofen lassen. Zwischendurch immer wieder besprühen.
Hervorragend sind dazu frische Spinatknödel.
Arbeitszeit: ca. 55 Min.
Ruhezeit: ca. 12 Std.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 09.12.04
Rezept-Statistiken: 8.779 (1)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

M4162 Chefkoch


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1.189 Beiträge (ø0,39/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

otto42 Chefkoch sagt:  
10.12.2004 18:10
Hallo,

ist aber eine trockene angelegenheit, mit Spinatklöße ohne Sauce ?

otto

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M4162 Chefkoch sagt:  
10.12.2004 22:32
Stimmt, Otto, stimmt!!!!!!!!!!!!!

Sorry, nur die Spinatknödel reichen natürlich nicht.
Ich habe vergessen die passende Sauce zu beschreiben.
Und- nicht zu vergessen, den Salat dazu.
Tippsel ich morgen ein. Jetzt ist heiazeit.
Danke für den Tipp, lieber Otto!
LG
Manuela

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Schokohase Tellerwäscher sagt:  
12.04.2005 16:12
sehr lecker! hatte nur etwas viel heu im bräter und das lamm hat ewig gebraucht...also nur soviel heu nehmen dass das lamm rundherum gerade bedeckt ist. ansonsten geschmacklich echt hervorragend! und man braucht zum fleisch nicht unbedingt soße, dass lamm bleibt sehr saftig! bei mir gibts gemischtes gemüse dazu!

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knobi-fan Suppenkoch sagt:  
21.08.2005 12:45
Hallo M4162,

also mir ist das nicht so ganz klar mit der Bedeutung des Heus. Ist hier der Geschmack wichtig, der dadurch vermittelt wird? Wird der nicht durch die reichlichen Kräuter geprägt? Müsste mal schauen, ob ich "Biowiesenheu" bekomme. (Übrigens: könnte man mit dem Schnaps nicht Sinnvollleres tun, als die Keule damit zu bepinseln???) Und: Die Beschreibung der passenden Sauce fehlt noch, M4162!

LG
knobi-fan

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M4162 Chefkoch sagt:  
06.11.2005 00:35
Hilfreicher Kommentar:

So, für alle die Sauce zu dem Rezept benötigen:

Aus Bratenfond vom Lamm, (selbst gemacht oder aus dem Glas), Creme fraiche, Tomatenmark, Cognac, Paprik edelsüß, Paprika delikatess und einer Spur buntem, grob geschrotetem Pfeffer läßt sich eine wunderbare, passende Sauce zaubern.

@ knobi-fan

das Heu dient nicht nur der Geschmacksvermittlung, es sorgt auch für ein gleichmäßiges Garen der Keule. Ohne das Heu, schmeckt die Keule, auch mit den angegebenen Kräutern, anders.
Also, das Heu ist nicht nur für den Geschmack verantwortlich, sondern auch für den Garzustand.
Den Schnaps kannst Du natürlich selber trinken, und dafür die Keule einfach nur mit einem Absud aus Kräutern einmassieren. (Also Tee)

LG
Manuela

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