Klassischer bayerischer Schweinekrustenbraten

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Zutaten

2 1/2 kg Schweinefleisch, (Schulter mit Schwarte)
1 TL Kümmel
1 TL Beifuß
  Salz
  Pfeffer
Zwiebel(n)
Gelbrübe
1 Stück Knollensellerie
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 10 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Zwiebel in Scheiben schneiden und auf den Boden eines großen Topfes legen. Den Braten mit der Schwarte nach unten drauflegen, mit kochendem Wasser übergießen, Kümmel (gemahlen oder im ganzen, nach Belieben) und Beifuss dazu, die gelbe Rübe und ein Stück Sellerie dazu, pfeffern aber noch nicht salzen. Deckel auf den Topf und auf kleinster Flamme eine Stunde köcheln lassen.
Ofen auf 200° vorheizen, das Fleisch aus dem Topf nehmen, die Schwarte rautenförmig einschneiden und jetzt das Fleisch von allen Seiten kräftig salzen und pfeffern. Die Kochflüssigkeit abseihen, leicht salzen und bereitstellen.
Den Braten in einem Bräter ins Rohr, alle 20 Minuten mit etwas Kochflüssigkeit angießen. Ca. 2 Stunden braten, 5 Minuten vor Ende der Bratzeit die Schwarte mit eiskaltem Salzwasser bepinseln. Den Braten rausnehmen, das Braune vom Bräter losschaben, die Natursauce abschmecken, wenn zu kräftig, mit etwas Wasser verdünnen, wenn zu dünn, mit etwas reiner Sojasauce kräftigen.
Dazu gehören bei uns Kartoffelknödel aus rohen Kartoffeln und ein Salat aus geriebenen gelben Rüben und geriebenem rohem Kohlrabi.

Kommentare anderer Nutzer


Angelina-Selene

29.12.2004 13:59 Uhr

Verdammt nochmal ist das lecker. Ich mag am aller liebsten oben die schöne knusprige Kruste. Hhhhhmmmmm. Super klasse Rezept.

pillepop

13.01.2005 12:43 Uhr

zum Übergiessen eignet sich auch hervorragend Schwarzbier. Sauce mit Butter, Kümmel und Knoblauch abschmecken - nur so als Tip

olvohost

12.04.2005 20:23 Uhr

Hallo Schasti,

das mit dem "kochendem Wasser übergießen" ist ok. Nur Frage,
wieviel Wasser? 1/4 Liter, 1/2 Liter oder nach Gefühl? Bin leider
kein "Bratenspezialist", aber "schweinisches" aus dem bayrischen
liebe ich. Dazu Kartoffelknödel und Krautsalat mit Kümmel! Jam-Jam!

Danke und Gruß
Oli

schasti

23.04.2005 15:26 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Oli,
soviel kochendes Wasser zugießen, dass die Schwarte unten im Topf vollständig bedeckt ist. Sie wird dann erstmal schön weich und später im Rohr geht sie gut auf und wird knusprig.
Liebe Grüße,
Schasti

midgard2kopf

18.07.2005 00:19 Uhr

Liebe schasti,

Du weißt, daß ich Dich und viele Deiner Rezepte mag. Aber daß Du Sojasauce zum 'kräftigen' brauchst! Tz, tz, tz. Ich brauch ja ab und zu auch ein 'Stärkungsmittel', da nehme ich eine große Zwiebel, die wird geachtelt und in der trockenen Pfanne bei starker Hitze an den Schnittstellen gebräunt, dann in der Kaserole kurz unter Rühren mit wenig Wasser, Salz, Mayoran und Bohnenkraut gekocht. Das gibt eine dunkle Würze, die abgeseiht zum Bratenfond gegeben wird. Dafür braucht man keine 10 Minuten, gerade recht als 'Ruhezeit' für Deinen Spitzebraten!

Verzeih mir.

Lieber Gruß
m2k

schasti

22.07.2005 10:18 Uhr

Och Jörg,
da gibts nichts zu verzeihen. Ich brauch eigentlich auch keine Sojasauce zum Kräftigen, da ich viel Erfahrung mit dem Schweinebraten habe. Wenn aber mal jemand die Sauce ein wenig zu dünn gemacht hat, ist ein kleiner Schuss Sojasauce sehr hilfreich. Die ist ja nichts Gefährliches, schmeckt nicht vor. Ich bin nicht päpstlicher als der Papst.
Natürlich könnte man auch Deine Zwiebelröstmethode anwenden und noch einfacher: die Sauce einfach reduzieren.

Zur Zeit mögen wir übrigens Joseph!nes tollen Krautsalat dazu, wenn ich ihn bekomme, aus Spitzkohl.

Liebe Grüße,
Schasti

LadyCelissa

18.08.2005 20:31 Uhr

Das hört sich wirklich grandios an und ich möchte den Braten gerne am Wochenende zubereiten. Aber 2,5 Kilo sind für zwei Personen doch ein bißchen viel. Wenn ich nur 1 - 1,5 Kilo Braten nehme, wie lange muß die Schwarte dann kochen und wie lange muß das ganze dann noch in den Ofen? Über Tipps wäre ich sehr dankbar.
LG Berit

schasti

19.08.2005 07:51 Uhr

Hallo Berit,
nimm mindestens 1.5 kg, zu kleine Braten werden gerne ein wenig trocken. Man kann den Rest in Scheiben schneiden und mit Bratensauce einfrieren, oder man kann den Rest auch sehr gut kalt aufs Brot essen oder als "Tiroler Gröstl" verspeisen.
1/2 Stunde die Schwarte köcheln lassen und 1 1/2 Stunden braten müsste dann hinkommen.

Liebe Grüße und viel Erfolg,
Schasti

LadyCelissa

22.08.2005 15:58 Uhr

Der Braten war klasse! Lecker, saftig und mit toller Kruste. Den wird es wieder geben.
LG Berit

schnecky

13.09.2005 17:34 Uhr

Hi
Kann mir bitte jemand sagen, was ist eigentlich Beifuss?Ich lebe in U.K. , ob ich es hier bekomme.Thanx Andrea

Schneckenkönig

24.09.2013 16:45 Uhr

Hi Andrea,
Beifuß ist so etwas wie ein Unkraut, das fast überall wächst. Schau es dir auf Wikipedia an du wirst es sofort wiedererkennen.

Markus

schasti

14.09.2005 07:05 Uhr

Hallo Andrea,

der botanische Name ist artemisia vulgaris, auf englisch heißt er mugwort.

Geschmacklich macht der Beifuss nicht sehr viel aus, man gibt ihn nur gerne zu Schweinebraten oder Gänsebraten, weil er sie bekömmlicher macht, sozusagen mitgekochte Arznei ;-) .

Liebe Grüße,
Schasti

magic34

16.11.2005 00:02 Uhr

Hallo!

Ich habe am Wochenende den Braten gemacht. Aber leider ist mir die Kruste schon nach einer halben Stunde sehr dunkel geworden. Also habe ich einen Deckel auf den Bräter gemacht. Wie schon erahnt, ist dadurch natürlich die Kruste wieder wabbelig geworden. Habe dann zum Schluss den Grill angemacht, damit die Kruste wieder etwas knuspriger wird.
Was habe ich falsch gemacht? Ofen war korrekt eingestellt. Oder muß man erst nen Deckel drauf machen?
Dazu hatten wir Schmorkohl, Rosenkohl und Salzkartoffeln. Passte auch prima!

LG magic34

schasti

16.11.2005 07:54 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo magic34,

auf keinen Fall den Deckel auflegen. Lieber den Ofen runter auf 160°, wenn die Kruste aufgegangen ist und eventuell am Schluss nochmal für 10 Minuten auf 200°.

Gutes Gelingen für den nächsten Braten wünscht

Schasti

mehlmax

01.12.2005 18:03 Uhr

Ab nun ein Standard, wenn es darum viele Gäste zu bewirten.
Wenn man den Braten am Ende ca. 3 Minuten grillt (250 Grad), dann hat man eine superknusprige Kruste.

tklug

21.01.2006 17:53 Uhr

Der beste Schweinsbraten den wir je gegessen haben! Danke!

avtchen

20.02.2006 08:55 Uhr

Hallo zusammen,

wir haben diesen Krustenbraten letzte Woche ausprobiert und waren sehr zufrieden.
Es schmeckte allen sehr gut, Mengenangaben und Garzeiten passten wunderbar.

Vielen Dank für dieses Rezept.

VG
Avtchen

Wupper

27.02.2006 11:21 Uhr

Hallo schasti

Genial einfach,
aber super Ergebnis und traumhaft im Geschmack.
Also vielen Dank für das Rezept.

lg Jutta

löwe1

04.06.2006 13:59 Uhr

Hallo ihr lieben Kochfans!


Ich bin sozusagen eine original Bayerin und mache den Schweinebraten nach dem Rezept meiner Mutter. Er gelingt immer und hat auch eine schöne Kruste. Allerdings koche ich das Fleisch nie vor, sondern gebe es direkt ins vorgeheizte Rohr mit der Haut nach oben in eine Reine, aussen rum Zwiebel, Knoblauch, das Fleisch wird eingerieben mit Salz, Pfeffer und Kümmel.
Aber jeder schwört da wohl auf sein"Geheimrezept".
Allen weiterhin viel Spass beim Hobykochen.

Grüsse aus Bayern/Wien

baba

BB

schasti

04.06.2006 16:20 Uhr

Vielleicht ein Hinweis, warum ich gerne die Schwarte vorher koche: ich kaufe normalerweise Bioschwein, wenn es geht (leider nicht immer erhältlich) aus Freilandhaltung. Die Schwarte ist in jedem Fall sehr viel fester als die von Schweinen aus der sog. "konventionellen" Aufzucht, sie ist ohne Vorkochen praktisch nicht zu beißen - auch nicht mit sehr guten Zähnen ;.)

Liebe Grüße,
Schasti

sabrina1206

24.07.2006 07:38 Uhr

Hallöle,
am 11.8.06 würde ich gerne diesen Braten machen.
Denn da Feiern wir den Geb von meinem Sohn.
Nun meine Schwiegerma meinte 2 kg würden für 20 Personen reichen.
Aber wenn ich es hier berechnen lasse, werden ca. 8,3 kg angezeigt.

Wer kann mir weiterhelfen?
Kann lieber zuviel haben, als zu wenig. Grins.

Lg
Sabrina

schasti

24.07.2006 07:52 Uhr

Hallo Sabrina,

man rechnet ca. 250 - 300 g pro Nase, mit 5 - 6 kg müsstest Du schon hinkommen. Sieh zu, dass Du ein paar schöne Stücke aus der Schulter bekommst, die sind am saftigsten.
Ich nehme meist einen großen Braten, weil der einfach besser wird, als kleine und mich stört es nicht, wenn etwas übrig bleibt.

Liebe Grüße,
Schasti

klapperstorch

30.08.2006 23:43 Uhr

Hallo Schasti,

hatte bisher ein Rezept, bei dem das Schmorgemüse püriert wurde und war gerade deshalb mit der Sauce nicht ganz zufrieden. Ich vergleiche deshalb augenblicklich Anleitungen für Schweinekrustenbraten, dabei überzeugt mich Dein puristischer Vorschlag besonders.
Mich würde jedoch interessen, ob Du bestimmte Gründe hast, das Übergießen mit Bier und die Zugabe von Knoblauch (evtl. sogar spicken) wegzulassen? Oder wäre das für Dich nur eine Variante? Danke für eine kurze Info.

Viele Grüße, Klaus

schasti

31.08.2006 07:47 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Klaus,

manchmal mag ich auch eine Sauce mit Bier - meistens aber nur die reine Sauce. Auch meine Familie bevorzugt das. Knoblauch mag ich zu Schweinebraten überhaupt nicht so gern. Nicht dass ich Knoblauch grundsätzlich ablehne, er passt nur für meinen Geschmack mehr zu fleischlosen Gerichten. Das ist aber ganz subjektiv.
Da unser Fleisch von "glücklichen" Schweinen stammt (wenigstens solange sie leben durften), schmeckt es auch richtig gut und bedarf eigentlich keiner Würze außer Salz und Pfeffer. Etwas Kümmel mögen wir ganz gern und er sorgt halt auch, ebenso wie der Beifuß, für bessere Bekömmlichkeit - wir essen das Fett mit ;-) jedenfalls das an der Kruste.

Das Schmorgemüse püriere ich bei einem Rindsbraten auch schon mal - aber immer seltener. Ich finde, es macht den Geschmack irgendwie "dumpfer", zum Schweinebraten muss die Sauce bei uns klar sein.

Liebe Grüße,
Schasti

anju4

16.11.2006 18:49 Uhr

Hallo Schasti,
mich würd interessieren wie du die Kartoffelknödel machst! Ich hab da schon die verschiedensten Rezepte gelesen, aber keines hat mich wirklich überzeugt. Würd mich freuen wenn du mir deines und ev. ein paar Tipps verraten würdest!
Danke schon mal
lg. anju4

schasti

17.11.2006 08:56 Uhr

Hallo anju4,

ich mache sie so wie im folgenden Link, muss aber gestehen, dass ich keine gerösteten Brotwürfelchen hineinegebe - einfach nur Kartoffelknödel pur.

http://www.chefkoch.de/rezepte/893988357561/Thueringer-Kloesse.html

Liebe Grüße,
Schasti

Surina

11.06.2007 20:09 Uhr

@Bezwinger...

boah... wie hast Du es denn nur geschafft, die Kruste so schwarz zu kriegen? Das liegt aber mit Sicherheit nicht an Schastis Rezept ;-)

LG, Surina

Bezwinger

11.06.2007 21:34 Uhr

Hallo Surina,

ich habe den Braten noch mal auf dem Rost bei voller Temperatur gelegt, während ich die Sauce fertig gemacht habe.

Gruß
Bezwinger

Roseanne

15.06.2008 07:51 Uhr

Hallo und guten Tag!

Ich habe das Rezept gerade ausprobiert und es ist einfach ganz wunderbar geworden! Krosse Schwarte, zartes Fleisch, köstliche Sauce! Ich hatte zwar Probleme, den Riesenbrocken Fleisch zunächst in einen Kochtopf zum Kochen zu stopfen, aber es ist schließlich doch gelungen :-) Dazu gab es ein leicht modifiziertes Bayrisch Kraut aus Spitzkohl und Semmelknödel. Es war genauso gut wie bei meiner Mama- und die konnte kochen wie zwei Götter ;-)

Vielen Dank für dieses Rezept, das geht nahtlos in meine Sammlung über!

Liebe Grüße,
Tini

Olav

20.04.2009 07:34 Uhr

Fünf Sterne von mir.
Als ich nach diesem Braten in die Runde schaute,
war ich rundum zufrieden mit mir.
Wird es immer wieder geben.Danke.

blackjoe

09.02.2010 22:55 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ein super Rezept, und ein ganz besonders einfaches obendrein. An der Frage, ob die Schwarte zunächst gekocht werden soll scheiden sich die Geister. Im bayrischen Kochbuch von Schuhbeck wird sie nicht gekocht. Nach meiner Erfahrung ist das Kochen für eine nicht zu harte Kruste unabdingbar. Zumindest habe ich nicht genug Erfahrung im "Schweineschwartenbegutachten", um vorher zu entscheiden, obs auch ohne geht.

Zum Kochen: Ich nehme nicht Wasser, sondern Bratefond aus dem Glas. Neben der bekannten Premiummarke gibt es eine andere; im Sonderangebot bei METRO nur gut 1 Euro pro Glas. Ich kaufe dann immer so ein, als hätte ich eine Wirtschaft.

Die Soße ist für viele, so auch für mich, fast genauso wichtig wie der eigentliche Braten. Jeder hat seine eigenen Vorlieben. Meine: Je nach Menge nehme ich 1 bis 2 Gäser Fond und 1/2 Liter Bier. Dazu viiel getrockneten Majoran. Ich koche in meinem größten Topf (mit Metallgriffen) an, der dann in der Ofenphase auch als Bräter fungiert. und noch eine persönliche Vorliebe: Ich gebe so viele etwa 2 cm große Möhrenstücke von Anfang an in den Fond, wie problemlos neben dem Braten in den Topf passen. Die in Bratensoße sehr weich gegarten Möhren sind dann eine wunderbare Beilage.

Ralfi_w

28.09.2011 15:19 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Herr Schuhbeck empfiehlt ebenfalls den Braten 1 Stunde Lang mit der Schwarte nach unten bei niedriger Temperatur vorzugaren und erst danach die Schwarte einzuschneiden.
Wenn man das nicht macht, wird die Kruste zwar knusprig, aber so hart, dass man sie kaum essen kann.

daniki75

24.12.2010 20:35 Uhr

Also ich habe das Rezept zu Heilig Abend gekocht, allerdings mit 1,5kg Braten. Sehr lecker!! Saftig und die Kruste ist perfekt! Besser geht nicht. Ich habe zum Aufgießen Bier benutzt und mir die Arbeit gemacht eine Soße mit Knochen anzusetzen. War mein erster Krustenbraten überhaupt an den ich mich rangewagt habe.. und sehr einfach. Klasse Rezept!

Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 30 und die neusten 10 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


hieronimi

27.09.2011 22:55 Uhr

perfekt!!
so gehoert's, nicht anders.
gruesse aus der sonne
wolfgang

xadax11

29.09.2011 18:33 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

habe das gericht heute für meine frau nachgekocht.
ich kann nur sagen"sehr gut".

aus der gelbrübe und den zwiebeln habe ich einen salat gemacht,der nach aussage meiner frau gut zu dem essen dabei passte.

die gelbe rübe in dünne scheibchen geschnitten,mit den zwiebeln vermengt,salz,pfeffer,öl und etwas essig,so das er ein bißchen säuerlich schmeckt.
primaaaaaaaaaaaaaaa

gruss

Grinny

30.01.2012 18:24 Uhr

Ich habe dieses Rezept nun schon 2x nachgekocht und meine Freundin und ich sind jedes mal total begeistert! Ich verwerte immer das komplette Kochwasser und schütte dann zum Schluss den Fond aus dem Bräter nochmal zurück in den Topf und koche ihn mit dem pürierten Gemüse und etwas Wasser auf. Die Soße ist zum Niederknien genial und das Fleisch sowieso - vor allem die Kruste knackt immer so schön, was wohl auch an dem Salzwasser-Überzug liegt :)

Tribun3

31.01.2012 15:56 Uhr

Viel besser als das Fleisch von der Schulter ist der Schweinsnacken
( Schopf ) oder auch ein magerer Bauch ( Wammerl ), immer aber mit Schwarte.
Ausserdem kommt ein guter Braten nur vom Qualitätsfleisch, nicht vom mit Antibiotika gemästeten Turboschwein aus dem Billigsupermarkt , sobdern vom Metzger des Vertrauens oder gleich Bio-Fleisch.

schasti

03.02.2012 09:26 Uhr

Hallo Tribun3,

der Schweinenacken ist sicher auch sehr gut, bei uns bekommt man ihn aber nicht mit Schwarte. Auch der Schweinebauch ist hervorragend, vielen aber zu fett. Die Schultrer ist schon sehr gut geeignet.

Wenn du die Kommentare gelesen hättest, wüsstest du auch, dass ich den Braten vom Bio-Schwein mache, ich verstehe also deine diesbezügliche Bemerkung nicht.

LG
Schasti

Sternthaler13

11.02.2013 16:22 Uhr

Was mache ich denn, wenn der Schweinebraten schon angeritzt wurde - koche ich ihn dann trotzdem vorher vor? Also, ich mache heute Abend zum ersten Mal Schweinebraten. Leider hat mein Mann anstatt Schulter Schinken mitgebracht. Und anstatt ungeritzt schon eingeschnitten :-) Aber ich freue mich schon. Das Rezept hört sich richtig lecker an! Und genauso habe ich das Gericht von meiner Oma in Erinnerung. Hoffentlich gelingt es mir!

schasti

11.02.2013 16:48 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Sternthaler,

wenn nicht ins Fleisch geschnitten wurde, kannst du ihn ganz genauso zubereiten.

Wenn aber das Fleisch sehr mager ist, kann bei Schinken ja gut sein, dann wäre es besser, wenn du den Braten erst mal zugedeckt im Ofen bei 120-130°C ca 4 Stunden gar dämpfst. DANN ERÜBRIGT SICH DAS VORHERIGE KOCHEN DER SCHWARTE!!!

Prüfe ob das Fleisch dann weich ist - sollte es aber sein. Dann decke den Braten ab und lass die Schwarte bei 200°C aufknurpseln. Dabei soltest du ihn ständig beobachten, damit er die nicht zu dunkel wird. Mageres Fleisch bleibt saftiger wenn es bei niedrigerer Temperatur und zugedeckt gart.

Während die Schwarte aufknuspselt, kansst du die Sauce abseihen und oben auf dem Herd einkochen bis sie gut ist.

Sternthaler13

11.02.2013 18:31 Uhr

Ich hatte noch Fragen über Fragen, aber mein Mann sagte gerade: \"Der Weg ist das Ziel\" *lol*...ich habe es jetzt so gemacht, wie Du es beschrieben hast. Ins Fleisch wurde nicht geschnitten, nur in die Fettschicht. Und ich schaue einfach, was daraus wird. Ich habe jetzt z.B. das Gemüse wieder mit zum Braten gepackt und nur die Brühe zum Übergießen zur Seite gestellt Und am Ende werde ich dann wohl eine klare Sauce daraus machen (das ist mir besonders wichtig, denn so kenne ich es aus meiner Kindheit) Ist ja Braten Nr. 1.... d.h. ich hab noch ein paar Tests, bis er perfekt wird :-) Noch sieht alles gut aus und riecht verdammt lecker! Danke für Dein schnelles Feedback

knuspertasche

18.08.2013 23:01 Uhr

Tolles Rezept, das Fleisch war butterweich (2kg) und nahezu 3 Std im Ofen. (Und vorher noch eine Stunde Schwarteschmoren auf dem Herd.) Klingt lang, aber unser Ofen ist schwächer als normal, wir müssen immer gut 20 grad zugeben, was der Grund sein mag, dass die Kruste leider nicht resch wurde. Obwohl ich zum Schluss auf Grill umgestellt hab. Braten dennoch fein, Sauce lecker! Nur das ewige Begießen ist anstrengend... Aber man weiß ja, wofür. Bei nur 2 Personen geh ich aber dennoch das nächste Mal in meine bayrische Stammwirtschaft um die Ecke, da ist der Genuss dann mit 14 Euro gesamt bei 2 Personen samt Krautsalat entspannter. Für mich lohnt sich die Arbeit mit dem Braten erst ab 4 Personen- oder wenn man nicht in Bayern wohnt und eben diese Leckerei nicht an jeder Ecke kriegt. Klingt hoffentlich nicht doof, ich koche gerne und auch gerne stundenlang. Aber ich fahre wenige 100 Meter und kann in Schweinsbraten baden, seufz! :-) Das Rezept ist jedenfalls lecker! Und für den nächsten Besuch wird es wieder gezückt!

schasti

25.09.2013 10:49 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo knuspertasche,

wenn du den Braten so häufig begießt, kann sich keine rösche Kruste bilden. Ich gieße seitlich an wenn mehr Flüssigkeit benötigt wird und pinsele die Kruste nur 5 Minuten vor Ende mit eiskaltem Salzwasser. Das hilft der Kruste auf die Sprünge! Wenn du den Grill zuschaltest, einfach zugucken, wie die Kruste aufknurpselt und raus mit dem Braten, bevor er zu dunkel wird.

LG
Schasti

henry1205

25.09.2013 18:36 Uhr

Und weitere 10 Min. vorher die Kruste nochmal kurz mit Honig einpinseln und dan weiter wie vor. Mhhh !!!!!!!!!!!!!!!

Miluiwen

17.12.2013 22:33 Uhr

Griaß Di,

oiso des is ja da Hamma!!! I hob heit mein'n erschtn Krustn-Schweinsbrodn gmacht und der war scho sakrisch guad!

An Beifuß hob i ned da ghabt, ich hob stattdessen Lorbeerblattl hergnumma, oba es hod trotzdem guad gschmeckt. Des mach i bestimmt wieda amoi!

Liabe Griaß vo da

Miluiwen

hefide

04.01.2014 14:56 Uhr

Hallo,

der Trick mit dem Vorkochen der Schwarte hat prima funktioniert. Hatte noch nie so eine schöne Kruste.

Vielen Dank

Helmut

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