Klassischer bayerischer Schweinekrustenbraten
| 2 ½ kg | Schweinefleisch, (Schulter mit Schwarte) |
| 1 TL | Kümmel |
| 1 TL | Beifuß |
| Salz | |
| Pfeffer | |
| 1 | Zwiebel(n) |
| 1 | Gelbrübe |
| 1 Stück | Knollensellerie |
Zubereitung
Zwiebel in Scheiben schneiden und auf den Boden eines großen Topfes legen. Den Braten mit der Schwarte nach unten drauflegen, mit kochendem Wasser übergießen, Kümmel (gemahlen oder im ganzen, nach Belieben) und Beifuss dazu, die gelbe Rübe und ein Stück Sellerie dazu, pfeffern aber noch nicht salzen. Deckel auf den Topf und auf kleinster Flamme eine Stunde köcheln lassen.
Ofen auf 200° vorheizen, das Fleisch aus dem Topf nehmen, die Schwarte rautenförmig einschneiden und jetzt das Fleisch von allen Seiten kräftig salzen und pfeffern. Die Kochflüssigkeit abseihen, leicht salzen und bereitstellen.
Den Braten in einem Bräter ins Rohr, alle 20 Minuten mit etwas Kochflüssigkeit angießen. Ca. 2 Stunden braten, 5 Minuten vor Ende der Bratzeit die Schwarte mit eiskaltem Salzwasser bepinseln. Den Braten rausnehmen, das Braune vom Bräter losschaben, die Natursauce abschmecken, wenn zu kräftig, mit etwas Wasser verdünnen, wenn zu dünn, mit etwas reiner Sojasauce kräftigen.
Dazu gehören bei uns Kartoffelknödel aus rohen Kartoffeln und ein Salat aus geriebenen gelben Rüben und geriebenem rohem Kohlrabi.
Ofen auf 200° vorheizen, das Fleisch aus dem Topf nehmen, die Schwarte rautenförmig einschneiden und jetzt das Fleisch von allen Seiten kräftig salzen und pfeffern. Die Kochflüssigkeit abseihen, leicht salzen und bereitstellen.
Den Braten in einem Bräter ins Rohr, alle 20 Minuten mit etwas Kochflüssigkeit angießen. Ca. 2 Stunden braten, 5 Minuten vor Ende der Bratzeit die Schwarte mit eiskaltem Salzwasser bepinseln. Den Braten rausnehmen, das Braune vom Bräter losschaben, die Natursauce abschmecken, wenn zu kräftig, mit etwas Wasser verdünnen, wenn zu dünn, mit etwas reiner Sojasauce kräftigen.
Dazu gehören bei uns Kartoffelknödel aus rohen Kartoffeln und ein Salat aus geriebenen gelben Rüben und geriebenem rohem Kohlrabi.
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Kommentare anderer Nutzer
pillepop
sagt:
sagt: 13.01.2005 12:43
zum Übergiessen eignet sich auch hervorragend Schwarzbier. Sauce mit Butter, Kümmel und Knoblauch abschmecken - nur so als Tip
olvohost
sagt:
sagt: 12.04.2005 20:23
Hallo Schasti,
das mit dem "kochendem Wasser übergießen" ist ok. Nur Frage,
wieviel Wasser? 1/4 Liter, 1/2 Liter oder nach Gefühl? Bin leider
kein "Bratenspezialist", aber "schweinisches" aus dem bayrischen
liebe ich. Dazu Kartoffelknödel und Krautsalat mit Kümmel! Jam-Jam!
Danke und Gruß
Oli
das mit dem "kochendem Wasser übergießen" ist ok. Nur Frage,
wieviel Wasser? 1/4 Liter, 1/2 Liter oder nach Gefühl? Bin leider
kein "Bratenspezialist", aber "schweinisches" aus dem bayrischen
liebe ich. Dazu Kartoffelknödel und Krautsalat mit Kümmel! Jam-Jam!
Danke und Gruß
Oli
23.04.2005 15:26
Hilfreicher Kommentar:
Hallo Oli,
soviel kochendes Wasser zugießen, dass die Schwarte unten im Topf vollständig bedeckt ist. Sie wird dann erstmal schön weich und später im Rohr geht sie gut auf und wird knusprig.
Liebe Grüße,
Schasti
soviel kochendes Wasser zugießen, dass die Schwarte unten im Topf vollständig bedeckt ist. Sie wird dann erstmal schön weich und später im Rohr geht sie gut auf und wird knusprig.
Liebe Grüße,
Schasti
midgard2kopf
sagt:
sagt: 18.07.2005 00:19
Liebe schasti,
Du weißt, daß ich Dich und viele Deiner Rezepte mag. Aber daß Du Sojasauce zum 'kräftigen' brauchst! Tz, tz, tz. Ich brauch ja ab und zu auch ein 'Stärkungsmittel', da nehme ich eine große Zwiebel, die wird geachtelt und in der trockenen Pfanne bei starker Hitze an den Schnittstellen gebräunt, dann in der Kaserole kurz unter Rühren mit wenig Wasser, Salz, Mayoran und Bohnenkraut gekocht. Das gibt eine dunkle Würze, die abgeseiht zum Bratenfond gegeben wird. Dafür braucht man keine 10 Minuten, gerade recht als 'Ruhezeit' für Deinen Spitzebraten!
Verzeih mir.
Lieber Gruß
m2k
Du weißt, daß ich Dich und viele Deiner Rezepte mag. Aber daß Du Sojasauce zum 'kräftigen' brauchst! Tz, tz, tz. Ich brauch ja ab und zu auch ein 'Stärkungsmittel', da nehme ich eine große Zwiebel, die wird geachtelt und in der trockenen Pfanne bei starker Hitze an den Schnittstellen gebräunt, dann in der Kaserole kurz unter Rühren mit wenig Wasser, Salz, Mayoran und Bohnenkraut gekocht. Das gibt eine dunkle Würze, die abgeseiht zum Bratenfond gegeben wird. Dafür braucht man keine 10 Minuten, gerade recht als 'Ruhezeit' für Deinen Spitzebraten!
Verzeih mir.
Lieber Gruß
m2k
22.07.2005 10:18
Och Jörg,
da gibts nichts zu verzeihen. Ich brauch eigentlich auch keine Sojasauce zum Kräftigen, da ich viel Erfahrung mit dem Schweinebraten habe. Wenn aber mal jemand die Sauce ein wenig zu dünn gemacht hat, ist ein kleiner Schuss Sojasauce sehr hilfreich. Die ist ja nichts Gefährliches, schmeckt nicht vor. Ich bin nicht päpstlicher als der Papst.
Natürlich könnte man auch Deine Zwiebelröstmethode anwenden und noch einfacher: die Sauce einfach reduzieren.
Zur Zeit mögen wir übrigens Joseph!nes tollen Krautsalat dazu, wenn ich ihn bekomme, aus Spitzkohl.
Liebe Grüße,
Schasti
da gibts nichts zu verzeihen. Ich brauch eigentlich auch keine Sojasauce zum Kräftigen, da ich viel Erfahrung mit dem Schweinebraten habe. Wenn aber mal jemand die Sauce ein wenig zu dünn gemacht hat, ist ein kleiner Schuss Sojasauce sehr hilfreich. Die ist ja nichts Gefährliches, schmeckt nicht vor. Ich bin nicht päpstlicher als der Papst.
Natürlich könnte man auch Deine Zwiebelröstmethode anwenden und noch einfacher: die Sauce einfach reduzieren.
Zur Zeit mögen wir übrigens Joseph!nes tollen Krautsalat dazu, wenn ich ihn bekomme, aus Spitzkohl.
Liebe Grüße,
Schasti
LadyCelissa
sagt:
sagt: 18.08.2005 20:31
Das hört sich wirklich grandios an und ich möchte den Braten gerne am Wochenende zubereiten. Aber 2,5 Kilo sind für zwei Personen doch ein bißchen viel. Wenn ich nur 1 - 1,5 Kilo Braten nehme, wie lange muß die Schwarte dann kochen und wie lange muß das ganze dann noch in den Ofen? Über Tipps wäre ich sehr dankbar.
LG Berit
LG Berit
19.08.2005 07:51
Hallo Berit,
nimm mindestens 1.5 kg, zu kleine Braten werden gerne ein wenig trocken. Man kann den Rest in Scheiben schneiden und mit Bratensauce einfrieren, oder man kann den Rest auch sehr gut kalt aufs Brot essen oder als "Tiroler Gröstl" verspeisen.
1/2 Stunde die Schwarte köcheln lassen und 1 1/2 Stunden braten müsste dann hinkommen.
Liebe Grüße und viel Erfolg,
Schasti
nimm mindestens 1.5 kg, zu kleine Braten werden gerne ein wenig trocken. Man kann den Rest in Scheiben schneiden und mit Bratensauce einfrieren, oder man kann den Rest auch sehr gut kalt aufs Brot essen oder als "Tiroler Gröstl" verspeisen.
1/2 Stunde die Schwarte köcheln lassen und 1 1/2 Stunden braten müsste dann hinkommen.
Liebe Grüße und viel Erfolg,
Schasti
LadyCelissa
sagt:
sagt: 22.08.2005 15:58
Der Braten war klasse! Lecker, saftig und mit toller Kruste. Den wird es wieder geben.
LG Berit
LG Berit
schnecky
sagt:
sagt: 13.09.2005 17:34
Hi
Kann mir bitte jemand sagen, was ist eigentlich Beifuss?Ich lebe in U.K. , ob ich es hier bekomme.Thanx Andrea
Kann mir bitte jemand sagen, was ist eigentlich Beifuss?Ich lebe in U.K. , ob ich es hier bekomme.Thanx Andrea
14.09.2005 07:05
Hallo Andrea,
der botanische Name ist artemisia vulgaris, auf englisch heißt er mugwort.
Geschmacklich macht der Beifuss nicht sehr viel aus, man gibt ihn nur gerne zu Schweinebraten oder Gänsebraten, weil er sie bekömmlicher macht, sozusagen mitgekochte Arznei ;-) .
Liebe Grüße,
Schasti
der botanische Name ist artemisia vulgaris, auf englisch heißt er mugwort.
Geschmacklich macht der Beifuss nicht sehr viel aus, man gibt ihn nur gerne zu Schweinebraten oder Gänsebraten, weil er sie bekömmlicher macht, sozusagen mitgekochte Arznei ;-) .
Liebe Grüße,
Schasti
magic34
sagt:
sagt: 16.11.2005 00:02
Hallo!
Ich habe am Wochenende den Braten gemacht. Aber leider ist mir die Kruste schon nach einer halben Stunde sehr dunkel geworden. Also habe ich einen Deckel auf den Bräter gemacht. Wie schon erahnt, ist dadurch natürlich die Kruste wieder wabbelig geworden. Habe dann zum Schluss den Grill angemacht, damit die Kruste wieder etwas knuspriger wird.
Was habe ich falsch gemacht? Ofen war korrekt eingestellt. Oder muß man erst nen Deckel drauf machen?
Dazu hatten wir Schmorkohl, Rosenkohl und Salzkartoffeln. Passte auch prima!
LG magic34
Ich habe am Wochenende den Braten gemacht. Aber leider ist mir die Kruste schon nach einer halben Stunde sehr dunkel geworden. Also habe ich einen Deckel auf den Bräter gemacht. Wie schon erahnt, ist dadurch natürlich die Kruste wieder wabbelig geworden. Habe dann zum Schluss den Grill angemacht, damit die Kruste wieder etwas knuspriger wird.
Was habe ich falsch gemacht? Ofen war korrekt eingestellt. Oder muß man erst nen Deckel drauf machen?
Dazu hatten wir Schmorkohl, Rosenkohl und Salzkartoffeln. Passte auch prima!
LG magic34
16.11.2005 07:54
Hilfreicher Kommentar:
Hallo magic34,
auf keinen Fall den Deckel auflegen. Lieber den Ofen runter auf 160°, wenn die Kruste aufgegangen ist und eventuell am Schluss nochmal für 10 Minuten auf 200°.
Gutes Gelingen für den nächsten Braten wünscht
Schasti
auf keinen Fall den Deckel auflegen. Lieber den Ofen runter auf 160°, wenn die Kruste aufgegangen ist und eventuell am Schluss nochmal für 10 Minuten auf 200°.
Gutes Gelingen für den nächsten Braten wünscht
Schasti
mehlmax
sagt:
sagt: 01.12.2005 18:03
Ab nun ein Standard, wenn es darum viele Gäste zu bewirten.
Wenn man den Braten am Ende ca. 3 Minuten grillt (250 Grad), dann hat man eine superknusprige Kruste.
Wenn man den Braten am Ende ca. 3 Minuten grillt (250 Grad), dann hat man eine superknusprige Kruste.
tklug
sagt:
sagt: 21.01.2006 17:53
Der beste Schweinsbraten den wir je gegessen haben! Danke!
avtchen
sagt:
sagt: 20.02.2006 08:55
Hallo zusammen,
wir haben diesen Krustenbraten letzte Woche ausprobiert und waren sehr zufrieden.
Es schmeckte allen sehr gut, Mengenangaben und Garzeiten passten wunderbar.
Vielen Dank für dieses Rezept.
VG
Avtchen
wir haben diesen Krustenbraten letzte Woche ausprobiert und waren sehr zufrieden.
Es schmeckte allen sehr gut, Mengenangaben und Garzeiten passten wunderbar.
Vielen Dank für dieses Rezept.
VG
Avtchen
Wupper
sagt:
sagt: 27.02.2006 11:21
Hallo schasti
Genial einfach,
aber super Ergebnis und traumhaft im Geschmack.
Also vielen Dank für das Rezept.
lg Jutta
Genial einfach,
aber super Ergebnis und traumhaft im Geschmack.
Also vielen Dank für das Rezept.
lg Jutta
löwe1
sagt:
sagt: 04.06.2006 13:59
Hallo ihr lieben Kochfans!
Ich bin sozusagen eine original Bayerin und mache den Schweinebraten nach dem Rezept meiner Mutter. Er gelingt immer und hat auch eine schöne Kruste. Allerdings koche ich das Fleisch nie vor, sondern gebe es direkt ins vorgeheizte Rohr mit der Haut nach oben in eine Reine, aussen rum Zwiebel, Knoblauch, das Fleisch wird eingerieben mit Salz, Pfeffer und Kümmel.
Aber jeder schwört da wohl auf sein"Geheimrezept".
Allen weiterhin viel Spass beim Hobykochen.
Grüsse aus Bayern/Wien
baba
BB
Ich bin sozusagen eine original Bayerin und mache den Schweinebraten nach dem Rezept meiner Mutter. Er gelingt immer und hat auch eine schöne Kruste. Allerdings koche ich das Fleisch nie vor, sondern gebe es direkt ins vorgeheizte Rohr mit der Haut nach oben in eine Reine, aussen rum Zwiebel, Knoblauch, das Fleisch wird eingerieben mit Salz, Pfeffer und Kümmel.
Aber jeder schwört da wohl auf sein"Geheimrezept".
Allen weiterhin viel Spass beim Hobykochen.
Grüsse aus Bayern/Wien
baba
BB
04.06.2006 16:20
Vielleicht ein Hinweis, warum ich gerne die Schwarte vorher koche: ich kaufe normalerweise Bioschwein, wenn es geht (leider nicht immer erhältlich) aus Freilandhaltung. Die Schwarte ist in jedem Fall sehr viel fester als die von Schweinen aus der sog. "konventionellen" Aufzucht, sie ist ohne Vorkochen praktisch nicht zu beißen - auch nicht mit sehr guten Zähnen ;.)
Liebe Grüße,
Schasti
Liebe Grüße,
Schasti
sabrina1206
sagt:
sagt: 24.07.2006 07:38
Hallöle,
am 11.8.06 würde ich gerne diesen Braten machen.
Denn da Feiern wir den Geb von meinem Sohn.
Nun meine Schwiegerma meinte 2 kg würden für 20 Personen reichen.
Aber wenn ich es hier berechnen lasse, werden ca. 8,3 kg angezeigt.
Wer kann mir weiterhelfen?
Kann lieber zuviel haben, als zu wenig. Grins.
Lg
Sabrina
am 11.8.06 würde ich gerne diesen Braten machen.
Denn da Feiern wir den Geb von meinem Sohn.
Nun meine Schwiegerma meinte 2 kg würden für 20 Personen reichen.
Aber wenn ich es hier berechnen lasse, werden ca. 8,3 kg angezeigt.
Wer kann mir weiterhelfen?
Kann lieber zuviel haben, als zu wenig. Grins.
Lg
Sabrina
24.07.2006 07:52
Hallo Sabrina,
man rechnet ca. 250 - 300 g pro Nase, mit 5 - 6 kg müsstest Du schon hinkommen. Sieh zu, dass Du ein paar schöne Stücke aus der Schulter bekommst, die sind am saftigsten.
Ich nehme meist einen großen Braten, weil der einfach besser wird, als kleine und mich stört es nicht, wenn etwas übrig bleibt.
Liebe Grüße,
Schasti
man rechnet ca. 250 - 300 g pro Nase, mit 5 - 6 kg müsstest Du schon hinkommen. Sieh zu, dass Du ein paar schöne Stücke aus der Schulter bekommst, die sind am saftigsten.
Ich nehme meist einen großen Braten, weil der einfach besser wird, als kleine und mich stört es nicht, wenn etwas übrig bleibt.
Liebe Grüße,
Schasti
klapperstorch
sagt:
sagt: 30.08.2006 23:43
Hallo Schasti,
hatte bisher ein Rezept, bei dem das Schmorgemüse püriert wurde und war gerade deshalb mit der Sauce nicht ganz zufrieden. Ich vergleiche deshalb augenblicklich Anleitungen für Schweinekrustenbraten, dabei überzeugt mich Dein puristischer Vorschlag besonders.
Mich würde jedoch interessen, ob Du bestimmte Gründe hast, das Übergießen mit Bier und die Zugabe von Knoblauch (evtl. sogar spicken) wegzulassen? Oder wäre das für Dich nur eine Variante? Danke für eine kurze Info.
Viele Grüße, Klaus
hatte bisher ein Rezept, bei dem das Schmorgemüse püriert wurde und war gerade deshalb mit der Sauce nicht ganz zufrieden. Ich vergleiche deshalb augenblicklich Anleitungen für Schweinekrustenbraten, dabei überzeugt mich Dein puristischer Vorschlag besonders.
Mich würde jedoch interessen, ob Du bestimmte Gründe hast, das Übergießen mit Bier und die Zugabe von Knoblauch (evtl. sogar spicken) wegzulassen? Oder wäre das für Dich nur eine Variante? Danke für eine kurze Info.
Viele Grüße, Klaus
31.08.2006 07:47
Hallo Klaus,
manchmal mag ich auch eine Sauce mit Bier - meistens aber nur die reine Sauce. Auch meine Familie bevorzugt das. Knoblauch mag ich zu Schweinebraten überhaupt nicht so gern. Nicht dass ich Knoblauch grundsätzlich ablehne, er passt nur für meinen Geschmack mehr zu fleischlosen Gerichten. Das ist aber ganz subjektiv.
Da unser Fleisch von "glücklichen" Schweinen stammt (wenigstens solange sie leben durften), schmeckt es auch richtig gut und bedarf eigentlich keiner Würze außer Salz und Pfeffer. Etwas Kümmel mögen wir ganz gern und er sorgt halt auch, ebenso wie der Beifuß, für bessere Bekömmlichkeit - wir essen das Fett mit ;-) jedenfalls das an der Kruste.
Das Schmorgemüse püriere ich bei einem Rindsbraten auch schon mal - aber immer seltener. Ich finde, es macht den Geschmack irgendwie "dumpfer", zum Schweinebraten muss die Sauce bei uns klar sein.
Liebe Grüße,
Schasti
manchmal mag ich auch eine Sauce mit Bier - meistens aber nur die reine Sauce. Auch meine Familie bevorzugt das. Knoblauch mag ich zu Schweinebraten überhaupt nicht so gern. Nicht dass ich Knoblauch grundsätzlich ablehne, er passt nur für meinen Geschmack mehr zu fleischlosen Gerichten. Das ist aber ganz subjektiv.
Da unser Fleisch von "glücklichen" Schweinen stammt (wenigstens solange sie leben durften), schmeckt es auch richtig gut und bedarf eigentlich keiner Würze außer Salz und Pfeffer. Etwas Kümmel mögen wir ganz gern und er sorgt halt auch, ebenso wie der Beifuß, für bessere Bekömmlichkeit - wir essen das Fett mit ;-) jedenfalls das an der Kruste.
Das Schmorgemüse püriere ich bei einem Rindsbraten auch schon mal - aber immer seltener. Ich finde, es macht den Geschmack irgendwie "dumpfer", zum Schweinebraten muss die Sauce bei uns klar sein.
Liebe Grüße,
Schasti
anju4
sagt:
sagt: 16.11.2006 18:49
Hallo Schasti,
mich würd interessieren wie du die Kartoffelknödel machst! Ich hab da schon die verschiedensten Rezepte gelesen, aber keines hat mich wirklich überzeugt. Würd mich freuen wenn du mir deines und ev. ein paar Tipps verraten würdest!
Danke schon mal
lg. anju4
mich würd interessieren wie du die Kartoffelknödel machst! Ich hab da schon die verschiedensten Rezepte gelesen, aber keines hat mich wirklich überzeugt. Würd mich freuen wenn du mir deines und ev. ein paar Tipps verraten würdest!
Danke schon mal
lg. anju4
17.11.2006 08:56
Hallo anju4,
ich mache sie so wie im folgenden Link, muss aber gestehen, dass ich keine gerösteten Brotwürfelchen hineinegebe - einfach nur Kartoffelknödel pur.
http://www.chefkoch.de/rezepte/893988357561/Thueringer-Kloesse.html
Liebe Grüße,
Schasti
ich mache sie so wie im folgenden Link, muss aber gestehen, dass ich keine gerösteten Brotwürfelchen hineinegebe - einfach nur Kartoffelknödel pur.
http://www.chefkoch.de/rezepte/893988357561/Thueringer-Kloesse.html
Liebe Grüße,
Schasti
11.06.2007 20:09
@Bezwinger...
boah... wie hast Du es denn nur geschafft, die Kruste so schwarz zu kriegen? Das liegt aber mit Sicherheit nicht an Schastis Rezept ;-)
LG, Surina
boah... wie hast Du es denn nur geschafft, die Kruste so schwarz zu kriegen? Das liegt aber mit Sicherheit nicht an Schastis Rezept ;-)
LG, Surina
Bezwinger
sagt:
sagt: 11.06.2007 21:34
Roseanne
sagt:
sagt: 15.06.2008 07:51
Hallo und guten Tag!
Ich habe das Rezept gerade ausprobiert und es ist einfach ganz wunderbar geworden! Krosse Schwarte, zartes Fleisch, köstliche Sauce! Ich hatte zwar Probleme, den Riesenbrocken Fleisch zunächst in einen Kochtopf zum Kochen zu stopfen, aber es ist schließlich doch gelungen :-) Dazu gab es ein leicht modifiziertes Bayrisch Kraut aus Spitzkohl und Semmelknödel. Es war genauso gut wie bei meiner Mama- und die konnte kochen wie zwei Götter ;-)
Vielen Dank für dieses Rezept, das geht nahtlos in meine Sammlung über!
Liebe Grüße,
Tini
Ich habe das Rezept gerade ausprobiert und es ist einfach ganz wunderbar geworden! Krosse Schwarte, zartes Fleisch, köstliche Sauce! Ich hatte zwar Probleme, den Riesenbrocken Fleisch zunächst in einen Kochtopf zum Kochen zu stopfen, aber es ist schließlich doch gelungen :-) Dazu gab es ein leicht modifiziertes Bayrisch Kraut aus Spitzkohl und Semmelknödel. Es war genauso gut wie bei meiner Mama- und die konnte kochen wie zwei Götter ;-)
Vielen Dank für dieses Rezept, das geht nahtlos in meine Sammlung über!
Liebe Grüße,
Tini
Olav
sagt:
sagt: 20.04.2009 07:34
Fünf Sterne von mir.
Als ich nach diesem Braten in die Runde schaute,
war ich rundum zufrieden mit mir.
Wird es immer wieder geben.Danke.
Als ich nach diesem Braten in die Runde schaute,
war ich rundum zufrieden mit mir.
Wird es immer wieder geben.Danke.
blackjoe
sagt:
sagt: 09.02.2010 22:55
Hilfreicher Kommentar:
Ein super Rezept, und ein ganz besonders einfaches obendrein. An der Frage, ob die Schwarte zunächst gekocht werden soll scheiden sich die Geister. Im bayrischen Kochbuch von Schuhbeck wird sie nicht gekocht. Nach meiner Erfahrung ist das Kochen für eine nicht zu harte Kruste unabdingbar. Zumindest habe ich nicht genug Erfahrung im "Schweineschwartenbegutachten", um vorher zu entscheiden, obs auch ohne geht.
Zum Kochen: Ich nehme nicht Wasser, sondern Bratefond aus dem Glas. Neben der bekannten Premiummarke gibt es eine andere; im Sonderangebot bei METRO nur gut 1 Euro pro Glas. Ich kaufe dann immer so ein, als hätte ich eine Wirtschaft.
Die Soße ist für viele, so auch für mich, fast genauso wichtig wie der eigentliche Braten. Jeder hat seine eigenen Vorlieben. Meine: Je nach Menge nehme ich 1 bis 2 Gäser Fond und 1/2 Liter Bier. Dazu viiel getrockneten Majoran. Ich koche in meinem größten Topf (mit Metallgriffen) an, der dann in der Ofenphase auch als Bräter fungiert. und noch eine persönliche Vorliebe: Ich gebe so viele etwa 2 cm große Möhrenstücke von Anfang an in den Fond, wie problemlos neben dem Braten in den Topf passen. Die in Bratensoße sehr weich gegarten Möhren sind dann eine wunderbare Beilage.
Zum Kochen: Ich nehme nicht Wasser, sondern Bratefond aus dem Glas. Neben der bekannten Premiummarke gibt es eine andere; im Sonderangebot bei METRO nur gut 1 Euro pro Glas. Ich kaufe dann immer so ein, als hätte ich eine Wirtschaft.
Die Soße ist für viele, so auch für mich, fast genauso wichtig wie der eigentliche Braten. Jeder hat seine eigenen Vorlieben. Meine: Je nach Menge nehme ich 1 bis 2 Gäser Fond und 1/2 Liter Bier. Dazu viiel getrockneten Majoran. Ich koche in meinem größten Topf (mit Metallgriffen) an, der dann in der Ofenphase auch als Bräter fungiert. und noch eine persönliche Vorliebe: Ich gebe so viele etwa 2 cm große Möhrenstücke von Anfang an in den Fond, wie problemlos neben dem Braten in den Topf passen. Die in Bratensoße sehr weich gegarten Möhren sind dann eine wunderbare Beilage.
Ralfi_w
sagt:
sagt: 28.09.2011 15:19
daniki75
sagt:
sagt: 24.12.2010 20:35
Also ich habe das Rezept zu Heilig Abend gekocht, allerdings mit 1,5kg Braten. Sehr lecker!! Saftig und die Kruste ist perfekt! Besser geht nicht. Ich habe zum Aufgießen Bier benutzt und mir die Arbeit gemacht eine Soße mit Knochen anzusetzen. War mein erster Krustenbraten überhaupt an den ich mich rangewagt habe.. und sehr einfach. Klasse Rezept!
djmberlin
sagt:
sagt: 08.03.2011 16:08
Hallo, habe das Rezept ausprobiert und es ist ganz gut gelungen.
2 Fragen hätte ich noch:
1. wie tief soll die Schwarte eingeschnitten werden? (glaube ich hatte nicht tief genug geschnitten, denn unter der Kruste war noch eine ca. 0,5 cm starke Fettschicht)
2. mit wieviel Wasser soll der Braten zum Weichkochen übergossen werden? (ich hatte ca. 2 Liter genommen und hinterher jede Menge vom Brühsud übrig)
Zum Übergießen habe ich zusätzlich noch Aventinus genommen und die Soße als klassische Mehlschwitze bereitet... lecker...
2 Fragen hätte ich noch:
1. wie tief soll die Schwarte eingeschnitten werden? (glaube ich hatte nicht tief genug geschnitten, denn unter der Kruste war noch eine ca. 0,5 cm starke Fettschicht)
2. mit wieviel Wasser soll der Braten zum Weichkochen übergossen werden? (ich hatte ca. 2 Liter genommen und hinterher jede Menge vom Brühsud übrig)
Zum Übergießen habe ich zusätzlich noch Aventinus genommen und die Soße als klassische Mehlschwitze bereitet... lecker...
08.03.2011 16:39
Hallo,
die Schwarte durchschneiden, evtl. auch etwas ins Fett schneiden aber keinesfalls ins Fleisch. Die Dicke der Fettschicht unter der Kruste hängt davon ab, wie fett das Bratenstück ist. Wir mögen es gern, wenn es nicht zu mager ist - ich schneide mir aber beim Essen das Fett unter der Kruste weg.
Ich lege in den Bräter zum Weichkochen der Kruste ein paar Zwiebelscheiben, lege den Braten mit der Schwarte nach unten darauf und gieße so viel kochendes Wasser an, dass die Schwarte komplett im Wasser ist. Dann decke ich zu und lass köcheln.
Übergießen mit Bier ist auch gut. Mehlschwitze mögen wir nicht, die klare Natursauce beim Schweinebraten schmeckt uns am besten.
Liebe Grüße,
Schasti
die Schwarte durchschneiden, evtl. auch etwas ins Fett schneiden aber keinesfalls ins Fleisch. Die Dicke der Fettschicht unter der Kruste hängt davon ab, wie fett das Bratenstück ist. Wir mögen es gern, wenn es nicht zu mager ist - ich schneide mir aber beim Essen das Fett unter der Kruste weg.
Ich lege in den Bräter zum Weichkochen der Kruste ein paar Zwiebelscheiben, lege den Braten mit der Schwarte nach unten darauf und gieße so viel kochendes Wasser an, dass die Schwarte komplett im Wasser ist. Dann decke ich zu und lass köcheln.
Übergießen mit Bier ist auch gut. Mehlschwitze mögen wir nicht, die klare Natursauce beim Schweinebraten schmeckt uns am besten.
Liebe Grüße,
Schasti
hieronimi
sagt:
sagt: 27.09.2011 22:55
perfekt!!
so gehoert's, nicht anders.
gruesse aus der sonne
wolfgang
so gehoert's, nicht anders.
gruesse aus der sonne
wolfgang
xadax11
sagt:
sagt: 29.09.2011 18:33
Hilfreicher Kommentar:
habe das gericht heute für meine frau nachgekocht.
ich kann nur sagen"sehr gut".
aus der gelbrübe und den zwiebeln habe ich einen salat gemacht,der nach aussage meiner frau gut zu dem essen dabei passte.
die gelbe rübe in dünne scheibchen geschnitten,mit den zwiebeln vermengt,salz,pfeffer,öl und etwas essig,so das er ein bißchen säuerlich schmeckt.
primaaaaaaaaaaaaaaa
gruss
ich kann nur sagen"sehr gut".
aus der gelbrübe und den zwiebeln habe ich einen salat gemacht,der nach aussage meiner frau gut zu dem essen dabei passte.
die gelbe rübe in dünne scheibchen geschnitten,mit den zwiebeln vermengt,salz,pfeffer,öl und etwas essig,so das er ein bißchen säuerlich schmeckt.
primaaaaaaaaaaaaaaa
gruss
rosinarunzlig
sagt:
sagt: 20.01.2012 19:03
zuerst einmal muss ich hier mitteilen,dass ich mich hierfür extra angemeldet habe!!dieses rezept geht vielleicht als schweinefrass aber nicht als schweinebraten durch!so einen unzumutbaren dreck habe ich noch nicht mal an einer drittklassigen tankstelle gegessen!und die positiven kommis hier kann ich beim besten willen nicht im ansatz bestätigen.das einzigste gute an dem essen waren die knödel,jedoch semmelknödel und nicht wie die angegeben kartoffelknödel:fatzit schade ums geld schade um die zeit und beim nächsten mal wieder mein klassisches rezept OHNE sojasoße!
20.01.2012 20:11
Nun - das mit der Sojasauce wurde ja bei einem Kommentar vor ein paar Jahren schon geklärt, siehe oben.
Wenn du den Braten nach diesem Rezept zubereitet hast und dein Urteil trotzdem so herb ausfällt, das tut mir leid, ich kann es aber nicht nachvollziehen.
Ob man nun lieber Semmelknödel oder Kartoffelknödel mag... hat das etwas mit dem Schweinebratenrezept zu tun?
LG
Schasti
Wenn du den Braten nach diesem Rezept zubereitet hast und dein Urteil trotzdem so herb ausfällt, das tut mir leid, ich kann es aber nicht nachvollziehen.
Ob man nun lieber Semmelknödel oder Kartoffelknödel mag... hat das etwas mit dem Schweinebratenrezept zu tun?
LG
Schasti
sailormainz
sagt:
sagt: 13.02.2012 17:21
bist du sicher, dass du kochen kannst? Die Sache mit der Sojasoße ist sicher grenzwertig, wurde hier aber ausführlich besprochen. Wir haben den Krustenbraten schon mehrfach gemacht und alle waren begeistert. Wir gehen übrigens öfter zu Kochkursen bei Sterneköchen. Vielleicht solltest du besser bei McDonald essen.
Grinny
sagt:
sagt: 30.01.2012 18:24
Ich habe dieses Rezept nun schon 2x nachgekocht und meine Freundin und ich sind jedes mal total begeistert! Ich verwerte immer das komplette Kochwasser und schütte dann zum Schluss den Fond aus dem Bräter nochmal zurück in den Topf und koche ihn mit dem pürierten Gemüse und etwas Wasser auf. Die Soße ist zum Niederknien genial und das Fleisch sowieso - vor allem die Kruste knackt immer so schön, was wohl auch an dem Salzwasser-Überzug liegt :)
Tribun3
sagt:
sagt: 31.01.2012 15:56
Viel besser als das Fleisch von der Schulter ist der Schweinsnacken
( Schopf ) oder auch ein magerer Bauch ( Wammerl ), immer aber mit Schwarte.
Ausserdem kommt ein guter Braten nur vom Qualitätsfleisch, nicht vom mit Antibiotika gemästeten Turboschwein aus dem Billigsupermarkt , sobdern vom Metzger des Vertrauens oder gleich Bio-Fleisch.
( Schopf ) oder auch ein magerer Bauch ( Wammerl ), immer aber mit Schwarte.
Ausserdem kommt ein guter Braten nur vom Qualitätsfleisch, nicht vom mit Antibiotika gemästeten Turboschwein aus dem Billigsupermarkt , sobdern vom Metzger des Vertrauens oder gleich Bio-Fleisch.
03.02.2012 09:26
Hallo Tribun3,
der Schweinenacken ist sicher auch sehr gut, bei uns bekommt man ihn aber nicht mit Schwarte. Auch der Schweinebauch ist hervorragend, vielen aber zu fett. Die Schultrer ist schon sehr gut geeignet.
Wenn du die Kommentare gelesen hättest, wüsstest du auch, dass ich den Braten vom Bio-Schwein mache, ich verstehe also deine diesbezügliche Bemerkung nicht.
LG
Schasti
der Schweinenacken ist sicher auch sehr gut, bei uns bekommt man ihn aber nicht mit Schwarte. Auch der Schweinebauch ist hervorragend, vielen aber zu fett. Die Schultrer ist schon sehr gut geeignet.
Wenn du die Kommentare gelesen hättest, wüsstest du auch, dass ich den Braten vom Bio-Schwein mache, ich verstehe also deine diesbezügliche Bemerkung nicht.
LG
Schasti
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