Geflügelleber - Mousse an Weingelee und mariniertem Feldsalat
| 250 g | Geflügelleber |
| 3 Zweig/e | Thymian |
| 60 ml | Madeira |
| 7 Blatt | Gelatine, weiße |
| 200 ml | Wein, weiß, trocken |
| 50 ml | Apfelsaft, klarer |
| 250 ml | Fond von der Ente (ersatzweise Instant-Geflügelbrühe) |
| 4 Körner | Pfeffer |
| 1 | Lorbeerblatt |
| 1 Msp. | Piment, gemahlener |
| 2 EL | Orangenlikör (Grand Marnier) |
| 200 g | Schlagsahne |
| 2 EL | Butter |
| Salz und Pfeffer | |
| 50 g | Feldsalat |
| 1 EL | Balsamico |
| 1 TL | Honig |
| 1 TL | Sherry |
| 1 TL | Sojasauce |
| 2 EL | Öl |
Zubereitung
Am Vortag: Geflügelleber waschen, trocken tupfen, Fett und Sehnen entfernen. Leber mit Thymian und 40 ml Madeira zugedeckt über Nacht im Kühlschrank marinieren.
Für das Gelee 4 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Wein und Apfelsaft erwärmen, ausgedrückte Gelatine darin auflösen. In eine mit Klarsichtfolie ausgelegte flache Form füllen, über Nacht gelieren lassen.
Am Morgen danach: Entenfond mit Pfefferkörnern, Lorbeerblatt, Piment und nach Belieben mit Likör um die Hälfte einkochen. 100g Sahne zugeben, ca. 10 min einköcheln. Den Fond durch ein feines Sieb in einen anderen Topf gießen.
Leber trocken tupfen, in 1 EL Butter anbraten, herausheben, salzen, pfeffern, abkühlen lassen. Übrige Gelatine einweichen.
Restliche Butter würfeln, mit dem Pürierstab nach und nach unter den Würzfond mixen. Ausgedrückte Gelatine im heißen Fond auflösen. Leber pürieren, durch ein feines Sieb streichen, zum Fond geben. Mit Salz, Pfeffer und übrigem Madeira würzen. Wenn die Masse zu gelieren beginnt, übrige Sahne steif schlagen, unterheben. Kalt stellen.
Zum Servieren: Das Weingelee stürzen. Folie abziehen, Gelee würfen. Von der Mousse Nocken abstechen (oder mit Ausstechern ausstechen), mit dem Gelee anrichten.
Salat putzen, waschen, trocken schütteln. Balsamicoessig, Honig, Salz, Pfeffer, Sherry und Sojasauce mischen, Öl unterrühren. Dressing abschmecken und den Salat darin kurz wenden und mit auf dem Teller anrichten.
Für das Gelee 4 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Wein und Apfelsaft erwärmen, ausgedrückte Gelatine darin auflösen. In eine mit Klarsichtfolie ausgelegte flache Form füllen, über Nacht gelieren lassen.
Am Morgen danach: Entenfond mit Pfefferkörnern, Lorbeerblatt, Piment und nach Belieben mit Likör um die Hälfte einkochen. 100g Sahne zugeben, ca. 10 min einköcheln. Den Fond durch ein feines Sieb in einen anderen Topf gießen.
Leber trocken tupfen, in 1 EL Butter anbraten, herausheben, salzen, pfeffern, abkühlen lassen. Übrige Gelatine einweichen.
Restliche Butter würfeln, mit dem Pürierstab nach und nach unter den Würzfond mixen. Ausgedrückte Gelatine im heißen Fond auflösen. Leber pürieren, durch ein feines Sieb streichen, zum Fond geben. Mit Salz, Pfeffer und übrigem Madeira würzen. Wenn die Masse zu gelieren beginnt, übrige Sahne steif schlagen, unterheben. Kalt stellen.
Zum Servieren: Das Weingelee stürzen. Folie abziehen, Gelee würfen. Von der Mousse Nocken abstechen (oder mit Ausstechern ausstechen), mit dem Gelee anrichten.
Salat putzen, waschen, trocken schütteln. Balsamicoessig, Honig, Salz, Pfeffer, Sherry und Sojasauce mischen, Öl unterrühren. Dressing abschmecken und den Salat darin kurz wenden und mit auf dem Teller anrichten.
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Kommentare anderer Nutzer
klarinette
sagt:
sagt: 25.12.2005 10:52
Hilfreicher Kommentar:
Hallo,
die Mousse gestern war köstlich. Ich habe noch als Farbtupfer Preiselbeermarmelade dazu gegeben. Geschmacklich wurde sie dadurch noch einmal aufgewertet. Morgen gibt`s den Rest.
Fohe Weihnachten
klarinette
die Mousse gestern war köstlich. Ich habe noch als Farbtupfer Preiselbeermarmelade dazu gegeben. Geschmacklich wurde sie dadurch noch einmal aufgewertet. Morgen gibt`s den Rest.
Fohe Weihnachten
klarinette
PinkApple
sagt:
sagt: 25.12.2007 21:14
Hallo,
die Mousse war die Vorspeise meines heutigen Weihnachtsmenus. Sie ist einfach nur TOLL!!! Supersahnig, fein und geschmacksintensiv und sorgt für eine regelrechte Explosion der Geschmacksknospen :o) Das Weingelee harmoniert hervorragend, und das Dressing für den Feldsalat ist phantastisch. So werd ich zukünftig meinen Feldsalat immer anmachen.
Dauerte zwar etwas, ließ sich aber gut vorbereiten und ist jede Minute des in-der-Küche-Stehens wert!
Von mir volle 5 Punkte (und die vergeb ich echt selten!)
Viele Grüße
PinkApple
die Mousse war die Vorspeise meines heutigen Weihnachtsmenus. Sie ist einfach nur TOLL!!! Supersahnig, fein und geschmacksintensiv und sorgt für eine regelrechte Explosion der Geschmacksknospen :o) Das Weingelee harmoniert hervorragend, und das Dressing für den Feldsalat ist phantastisch. So werd ich zukünftig meinen Feldsalat immer anmachen.
Dauerte zwar etwas, ließ sich aber gut vorbereiten und ist jede Minute des in-der-Küche-Stehens wert!
Von mir volle 5 Punkte (und die vergeb ich echt selten!)
Viele Grüße
PinkApple
13.10.2008 09:12
Hallo,
geschmacklich war die Geflügelleber-Mousse ganz, ganz toll. Leider ist sie mir zu flüssig geraten. Ich vermute, dass ich sowohl beim einköcheln lassen als auch beim Sahne-Unterziehen zu ungeduldig war. Will heissen: ich hatte wohl zu viel Flüssigkeit und habe die Masse nicht richtig "angelieren" lassen.
Ich werde das Rezept in einem neuen Versuch noch einmal probieren und hoffe auf besseres Gelingen.
LG,
Martina
geschmacklich war die Geflügelleber-Mousse ganz, ganz toll. Leider ist sie mir zu flüssig geraten. Ich vermute, dass ich sowohl beim einköcheln lassen als auch beim Sahne-Unterziehen zu ungeduldig war. Will heissen: ich hatte wohl zu viel Flüssigkeit und habe die Masse nicht richtig "angelieren" lassen.
Ich werde das Rezept in einem neuen Versuch noch einmal probieren und hoffe auf besseres Gelingen.
LG,
Martina
keksle
sagt:
sagt: 14.10.2008 18:11
rianni11
sagt:
sagt: 27.12.2010 11:51
Hallo Keksle,
das ist wirklich eine der schönsten Vorspeisen, die man zu Weihnachten machen kann. Mit dem Plätzchenausstecher lassen sich wunderbar Sterne formen und die Geleewürfelchen darauf sehen einfach toll aus.
Nur von der Menge her war's bei mir viel zu viel - ich hatte jedem 2 Sterne auf den Teller gelegt, wo einer absolut gereicht hätte (bei dem intensiven Geschmack isst man sich auch schnell satt), und hatte immer noch gut 3 bis 4 Portionen übrig.
Würde übrigens auch in jedem Fall Toast o.ä. dazu reichen, das gibt einen guten Ausgleich.
Und ich war vielleicht zu zurückhaltend, was die Aromatisierung anging - jedenfalls hab ich noch so einen letzten Pfiff zur Abrundung vermisst; hier könnte ich mir gut einen Hauch Orangenpfeffer oder sowas ähnliches vorstellen.
Auf jeden Fall ein echtes Highlight in unserem Weihnachtsmenü!
Danke dafür sagt
rianni
das ist wirklich eine der schönsten Vorspeisen, die man zu Weihnachten machen kann. Mit dem Plätzchenausstecher lassen sich wunderbar Sterne formen und die Geleewürfelchen darauf sehen einfach toll aus.
Nur von der Menge her war's bei mir viel zu viel - ich hatte jedem 2 Sterne auf den Teller gelegt, wo einer absolut gereicht hätte (bei dem intensiven Geschmack isst man sich auch schnell satt), und hatte immer noch gut 3 bis 4 Portionen übrig.
Würde übrigens auch in jedem Fall Toast o.ä. dazu reichen, das gibt einen guten Ausgleich.
Und ich war vielleicht zu zurückhaltend, was die Aromatisierung anging - jedenfalls hab ich noch so einen letzten Pfiff zur Abrundung vermisst; hier könnte ich mir gut einen Hauch Orangenpfeffer oder sowas ähnliches vorstellen.
Auf jeden Fall ein echtes Highlight in unserem Weihnachtsmenü!
Danke dafür sagt
rianni
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Habe heute erstmals deine Geflügellebermousse ausprobiert. Schon bei der Herstellung lief mit das Wasser im Mund zusammen. Nun steht sie im Kühlschrank und wartet darauf, dass es Heiliger Abend wird ... und ich auch! Allerdings fand ich die Zubereitung etwas kompliziert. Ich werde das nächste mal die gebratene Leber im fertigen Fond pürrieren. Ohne Flüssigkeit lässt sich die pürrierte Leber nicht so gut durch ein Sieb streichen. Vielen Dank für das super leckere Rezept
LG Klarinette
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