Gefüllte NT - Gans mit Resteverwertungsvorschlägen

Füllung mit Majoran-Äpfeln und Gänse-Misch-Hack

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Zutaten für Portionen

Gans
kg Hackfleisch, gemischt
kleine Äpfel, oder Anzahl nach Größe und Lust
m.-große Zwiebel(n)
Zehe/n Knoblauch
Peperoni, rot
Stück Ingwer, frisch, etwa eigroß
Granatapfel
Ei(er)
Brötchen
50 g Butter
50 g Mehl
250 ml Sahne
250 ml Wein
  Salz
  Pfeffer
 viel Majoran
 etwas Orange(n) - Schale, gerieben oder Orangenaroma


Zubereitung

Die Gans waschen, Flomen und Innereien herausnehmen. Magen enthäuten, Herz von Adern säubern. Magen, Herz, Leber, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Peperoni klein hacken. Flomen sanft auslassen. In zwei EL Gänsefett Magen anbraten, dann Herz dazu, schließlich die Leber, dann die Zwiebel mit andünsten. Wenn das Gänseklein gut durchgebraten und die Zwiebel glasig gedünstet ist, Knoblauch, Ingwer und Peperoni dazu und ganz kurz durchschwenken. Abkühlen lassen.

Die Masse mit Hackfleisch, Eiern, Brötchen vermengen, mit Salz und Pfeffer, etwas Majoran würzen.

Die Gans innen mit Salz, Pfeffer und reichlich Majoran einreiben, von unten mit den Äpfeln füllen, mit Küchengarn zunähen (man kann auch Zahnstocher durchstechen und mit Garn zubinden).

Die Hackmasse durch die Halsöffnung einfüllen. Das, was nicht ins Innere hineinpasst, wird über der Halsöffnung zu einem Zylinder geformt, die Halshaut darum herum gelegt und zugenäht. Jetzt hat die Gans sozusagen einen neuen Hals aus Hackfleischmasse.

Die Gans in der Fettpfanne im auf 220° vorgeheizten Herd 1 gute Stunde anbraten (Brust nach oben, nicht wenden), dann Temperatur auf 80° herunterfahren und die Gans 10 – 11 Stunden im Herd lassen (NT-Methode von matti). Ab und zu etwas Fett abschöpfen und zum ausgelassenen Flomen geben.

Etwa 1 Stunde vor dem Servieren die Fettpfanne mit der Gans herausnehmen, die Gans auf einen Rost legen (man kann sie gut mit bloßen Händen anfassen) und mit einem Backblech darunter wieder in den Herd schieben.

Aus der Fettpfanne das Fett abgießen, den Bratensatz mit Wein und etwas Wasser loskochen, durch ein Sieb in eine Fettabscheidekanne geben, den Fonds in eine Kasserolle geben, die im Sieb hängen gebliebenen Feststoffe wieder dazu geben und mit dem Mixstab gut durchmixen. Abschmecken.

Granatapfel entkernen, Fruchtfleisch der Kerne in einem Sieb ausdrücken und den Saft zur Sauce geben. Etwas geriebene Orangenschale dazu. Mit Beurre Marnier (Butter und Mehl zu gleichen Teilen gemischt) binden, nach Geschmack mit Sahne abrunden.
Gans zerlegen und mit Fülle und den Fülläpfeln servieren.

Falls Reste bleiben:
Das Fleisch, das an der Karkasse ist, klein schneiden und sanft kurz im Gänsefett ankochen, dann in heiß ausgespülte Gläser füllen und kalt stellen (Rillettes).
Reste der Hackfleischfüllung lassen sich in Scheiben schneiden und später in der Pfanne kurz anrösten.
Die Karkasse mit der Geflügelschere klein schneiden, in etwas Gänsefett gut anrösten, mit etwas Wein und Wasser ca. ½ h lang auskochen, durch ein Spitzsieb in eine Sauteuse abgießen und sehr stark einreduzieren. Den Fond zur bereits vorhandenen Sauce geben. Größere Stücke, wie Schenkel, Flügel und Brust lassen sich sanft in der Sauce wieder aufwärmen.
Zubereitungszeit: ca. 2 Std.
Ruhezeit: ca. 10 Std.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 06.12.04
Rezept-Statistiken: 57961 (140)* gelesen
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Verfasser:

Utee Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

Lili-Marlene Tellerwäscher sagt:  
27.12.2004 17:27
Die Kombination Hackfleisch-Ingwer war suuuuuper lecker. Und die Gans unglaublich zart. Das Gericht war der Renner bei mir zu Hause. Kompliment.

Liebe Grüße und Danke für diese Rezeptidee.

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Utee Sternekoch sagt:  
17.03.2005 22:57
Das Lob für die grundsätzliche Idee der NT-Gans gebührt vollständig matti. Die Füllung ist allerdings von mir. Dafür nehme ich gern das Lob entgegen!

Utee

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schasti Chefkoch-Moderator Sternekoch sagt:  
05.06.2005 14:27
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Seit 2 Jahren schleiche ich jetzt um die NT Gans herum. Mein Liebster legt größten Wert auf eine knusprige Haut. Wie steht es damit bei dieser Methode? Nochmal grillen? Bei so einem großen Vogel schätze ich das als nicht sehr erfolgreich ein. Oder die letzte Stunde nochmal volle Hitze? Dürfte ja in der kurzen Zeit nicht völlig austrocknen.
Bitte um Rat!
LG
Schasti

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Utee Sternekoch sagt:  
06.06.2005 12:44
Hilfreicher Kommentar:

Hallo schasti!
Wir fanden die Haut knusprig genug. Aber wenn du ganz sicher gehen willst, dann kannst du das Tier mit Salzwasser oder Bier bestreichen und die letzten 20 bis 30 Minuten noch mal hochheizen. Wichtig ist nur, dass die Hitze nicht tief eindringt.

Grüße von Utee

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Utee Sternekoch sagt:  
18.11.2005 21:59
Hilfreicher Kommentar:

Ich habe heute eine leichte Variation ausprobiert:

Den Flomen ganz kleingehackt und angebraten, dann mit Wasser gelöscht und den Hals in Teilen darin gekocht. Einige Zeit danach den kleingehackten Magen und kurz bevor die Flüssigkeit verkocht war, das kleingehackte Herz und Leber sowie die Zwiebeln dazu. Nach kurzem Dünsten durch ein Spitzsieb gegeben. Das durchgetropfte Fett aufgefangen und gekocht, bis die Flüssigkeit komplett verdampft war. Das Fleisch mit den Eiern und dem eingeweichten Brötchen vermischt, Peperoni, Ingwer und Knoblauch dazu, Salz und Pfeffer und mit dem Zauberstab pürriert. Die Masse zum Hackfleisch gegeben und mit Salz, Pfeffer, Muskat gewürzt.

Weiter dann wie oben beschrieben.
Guten Appetit!

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Utee Sternekoch sagt:  
19.11.2005 16:38
Das gedünstete Gänseklein mit dem Zauberstab zu pürrieren (wir hatten Gäste, von denen wir nicht genau wussten, ob sie Gänseklein mögen...), war keine so gute Idee, denn es fehlte der typische Biss-Geschmack von Gans im Hack. Diesmal hatte ich außerdem einen Riesen-Granatapfel erwischt mit Unmengen Saft, von dem ich nur einen kleinen Teil an die Sauce gegeben habe, sonst wäre sie zu sauer geworden. Den Großteil des Saftes habe ich mit braunem Zucker zu Sirup eingekocht und in ein Mini-Fläschchen abgefüllt.

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Amelie Küchenjunge sagt:  
22.11.2005 19:57
Hallo,
kann mir mal einer sagen was der Zusatz "NT" bedeutet ??

Gruss Amelie

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Utee Sternekoch sagt:  
22.11.2005 21:05
Das heißt NiederTemperatur. Man brät das Fleisch stark an, in der Pfanne oder eine halbe bis ganze Stunde (je nach Sorte) im Herd, stellt dann die Temperatur runter auf 80° und lässt das Fleisch sanft garziehen dabei. Suche doch mal in den Foren nach NT oder Niedertemperatur: da gibt es jede Menge Infos.

Grüße von Utee

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dani72 Tellerwäscher sagt:  
15.11.2007 19:09
Hallo,
eine kurze Frage, wie schwer ist den die Gans wenn sie für 6 Personen ist?
Danke für die Antwort Dani

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Utee Sternekoch sagt:  
15.11.2007 19:26
Das kann ich dir leider jetzt nicht mehr sagen. Wir haben immer nur darauf geachtet, dass sie gerade noch diagonal in unseren Herd passte. Es war also schon ein etwas größeres Tier. Du solltest am besten den Züchter danach fragen.

Ein Zusatz noch: bei übergroßen Gänden sollte man die Anbratzeit etwas erhöhen, damit das Fett unter der Haut auch ordentlich ausbrät.

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Brupfel Tellerwäscher sagt:  
29.11.2007 17:17
hallo, muß mal blöd fragen, weil ich ein gänseanfänger bin und würde es gerne mal ausprobieren...vor allem mit der umschwärmten NT-variante...muß man die haut der gans einstechen, damit das fett ausbrät?????...hab das schon mehrfach gehört, aber hier nie gelesen...oder trocknet sie dann aus???
danke für eine antwort!!!

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Metzger1304 Tellerwäscher sagt:  
25.12.2007 13:07
Hallo Utee,
hier vielleicht ein kleiner hilfreicher Tipp: Bei Ente oder Gans hat es sich bewährt das Tier im Ofen mit Kochendem wasser langsam zu übergießen, so daß sich sichtbar die Haut zusammenzieht. Das hat den Zweck, daß sich die Poren verschließen und somit auch keine "FettPanne" passieren kann .-)

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Utee Sternekoch sagt:  
29.11.2007 19:14
Hallo Brupfel,

ich steche die Haut normalerweise nicht ein und das Fett brät trotzdem aus. Nur letztes Jahr hatte ich eine sehr große Gans, mit deren Fettausbratverhalten ich nicht so ganz zufrieden war und meinte, ich hätte sie besser einstechen sollen. Jedenfalls würde ich auf keinen Fall Riesenlöcher reichstechen. Wichtig finde ich am Anfang ein ausreichend langes Anbraten. Bisher hatte ich noch keine Probleme mit Austrocknen, dazu sind Gänse einfach zu fett.

LG von Utee und guten Erfolg!

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Steven Tellerwäscher sagt:  
19.12.2007 21:33
Hi,

ich finds super, das Rezept!

Mal abgesehen davon, das die Garmethode Narrensicher ist - mit ein wenig Gefühl und Feinsinn beim Kochen bringt das jeder hin - ist die Gans auch durch den Granatapfel und den Ingwer geschmacklich ein voller Gewinn!

Danke für die Idee und das Reinstellen!
Steven

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staffi Küchenjunge sagt:  
22.12.2007 20:57
... ihr Lieben,

vorgebraten ist sie. Gans ist auch schön kross. Montag bekommt sie ihre Resbräunung bei normal Temperarur und dann NT . Soße ist auch schon geseicht, waren 3 cm Fett was ich kalt abnehmen konnte.

Da bin ich zumindest auf der sicheren Seite, lach. Zwischendurch werde ich dann die Putenoberkeule dazu legen, die hat aber schon NT erlebt , und freuts ich bester zarter Gesundheit.

Ich wünschen allen eine besinnliche Weihnacht.

LG staffi


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Utee Sternekoch sagt:  
22.12.2007 21:40
Hallo staffi,

ich bin aber ziemlich sicher, dass es sich nicht um dieses Rezept gehandelt haben kann. In diesem Rezept wird nicht vorgebraten, dann zwei Tage aufbewahrt, dann gebräunt und dann gewärmt. NT ist Garen, nicht Wärmen.

Es mag ja trotzdem schmecken, aber das ist nicht *dieses* Rezept.

LG von UTee

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Badda Tellerwäscher sagt:  
25.12.2007 21:26
Hallo Utee,

Wie viele Kilos hat denn Deine Gans im Rezept? 10-11 Stunden sind ja etwas länger als Matti angibt. Und wann drehst Du den Vogel auf den Bauch?

Liebe Grüße, Badda

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Utee Sternekoch sagt:  
25.12.2007 22:24
Hilfreicher Kommentar:

Hallo Badda,

die Gans wird nicht gewendet. Das genaue Gewicht der Gans ist nicht wichtig (weiß ich auch gar nicht mehr). Ich habe es schon mit mehreren Gänsen unterschiedlichen Gewichtes gemacht.

LG von UTee

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Eggcrawler Küchenjunge sagt:  
21.11.2008 21:39
Wie soll die Hackfleischmasse in den Hals passen, normalerweise kommt die doch in die Bauchöffnung?
Und Ingwer zur Gans passt das überhaupt?
Für meinen Geschmack ist Ingwer ein furchtbar schmeckendes asiatisches Gewürz und dann noch eine eigrosse Knolle!!!???

Gruss Eggi.

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Utee Sternekoch sagt:  
21.11.2008 22:50
Wenn du Ingwer nicht magst, dann lass ihn doch weg. Der Unterschied wird dir nicht auffallen. Ingwer passt aber.

In die Bauchöffnung kommen die Äpfel mit dem Majoran. Das steht auch so im Rezept.

Etwas mehr als die Hälfte der Hackfleischmasse passt in den Hals ohne Drücken. Wenn man nachdrückt, passt alles hinein, aber ein Teil geht auch in den Bauchraum.

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Gatho Tellerwäscher sagt:  
26.12.2008 10:02
Hallo

Ich hatte die Gans letztes Jahr zur Weihnachten gemacht und alle waren sehr begeistert.
Großes LOB an Euch.
Die Rezeptbeschreibung war sehr leicht und ich werde diese Gans ganz bestimmt nochmal machen.
Ich sage Danke für das gelungende Weihnachtsessen.

Liebe Grüße aus Dortmund

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DasMampf Tellerwäscher sagt:  
30.11.2009 10:13
Hallo,

ich würde dieses Rezept gerne dieses Jahr zu Weihnachten ausprobieren, ich habe nur ein kleines Zeit-Organisationsproblem. Wir essen traditionell mittags die Gans und auch nicht bei uns zu Hause, sondern bei Verwandten. Da müsste ich dann quasi Mitternacht einreiten und mit Kochen anfangen.

Ist es ratsam, die Gans am Vortag zuzubereiten oder tut ihr das Abbruch? Wie hebe ich sie dann einen halben Tag lang auf und wie erwärme ich sie wieder, ohne dass es ihr schadet?

Über Antworten wäre ich sehr dankbar, das Rezept klingt großartig!

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Utee Sternekoch sagt:  
30.11.2009 11:19
Hallo DasMampf,

ich würde am Abend vorher (evtl. noch zu Hause) die Gans vorbereiten, fertig füllen und dann so gegen 21, 22 Uhr bei der Verwandtschaft einreiten, dort 1 Stunde anbraten, dann auf 80° stellen und mich dann daheim auf's Ohr hauen. Wenn du am nächsten Morgen so gegen 10, 11 Uhr (je nachdem, wann ihr essen wollt) wieder da bist, um sie fertig zu machen, klappt das doch.

Einen Tag vorher die Gans machen um sie dann zu wärmen? Hab ich noch nie probiert, halte ich auch für nicht praktisch, denn da muss zu viel wieder erwärmt werden und aufgewärmte Gans mag ich nicht.

Übrigens ist es gut für die Gans, wenn man sie ganz zum Schluss, wenn sie wieder allein im Ofen steht, noch mal kurz für 20 bis 30 Minuten ihr ordentlich Hitze gibt, bis die Haut so knusprig ist, wie man sie möchte.

Viel Erfolg!

wünscht UTee

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Utee Sternekoch sagt:  
30.11.2009 11:20
Ups! Da ist mir im letzten Satz die Grammatik durcheinander geraten ... Ich hoffe, du verstehst trotzdem, was ich sagen wollte.

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DasMampf Tellerwäscher sagt:  
29.12.2009 15:58
Liebe Utee,

vielen Dank für dieses Rezept, die Gans kam ganz hervorragend an!
Sie war durch und zart und überhaupt nicht trocken. Die Füllung zusammen mit den Äpfeln war auch sehr, sehr gut.

Ich werde nächstes Jahr allerdings den Ingwer reduzieren, aber das ist nur mein persönlicher Geschmack.

Ich habe die Gans kurz vor dem Essen noch mit einer Honig-Wasser-Mischung bestrichen und die Umluft nochmal hochgeheizt, das gab eine sehr schöne Kruste.

Ich habe 4 Keulen zusätzlich gemacht, damit das Essen reicht und habe den Fehler gemacht, sie nur 5 Stunden mitzubraten, die größeren davon waren nicht durch. Das nächste Mal kommen sie auch 10 Stunden lang in den Ofen.

Herzliche Grüße,
DasMampf

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Problemkerze Tellerwäscher sagt:  
19.12.2009 09:46
Ich habe meine Familie letztes und vorletztes Jahr mit der NT-Gans beglückt, wir waren begeistert.

Allerdings ist entweder mir die Füllung komplett misslungen oder die sollte so... jedenfalls fanden wir alle, vorsichtig gesagt, weniger lecker.

Hat jemand Vorschläge für eine alternative Füllung?

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Utee Sternekoch sagt:  
19.12.2009 18:08
Meinst du die Füllung mit Äpfeln und Majoran? Oder die Hackfüllung? Die Äpfel-Majoran-Füllung dient hauptsächlich dazu, der Gans von innen Aroma zu geben. Nicht jeder mag die Füllung auch essen (ganz frisch liebe ich sie aber). Die Hackfüllung ist bisher bei allen Gästen immer ganz toll angekommen, wenn sie euch nicht geschmeckt hat, müsste etwas total falsch gelaufen sein.

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Problemkerze Tellerwäscher sagt:  
19.12.2009 18:11
Ging tatsächlich um die Hackfüllung.
Wenn wir da irgendwas falsch gemacht haben, werd ich das dieses Jahr wohl noch mal ausprobieren müssen...

Trotzdem: Alternativvorschläge?

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Utee Sternekoch sagt:  
19.12.2009 18:20
Vielleicht schreibst du mal, was genau euch an der Hackfüllung nicht geschmeckt hat? Einige mögen z.B. keinen Ingwer. Dann sowas einfach weglassen. Ansonsten ist es ein ganz normales Hackbratenrezept, erweitert um die knusprig gebratenen gehackten Gänsekleinteile.

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Problemkerze Tellerwäscher sagt:  
19.12.2009 18:31
Kann ich so genau gar nicht mehr sagen, ist schließlich schon zwei Jahre her (letztes Jahr haben wir's ohne Hack gemacht), es könnte aber tatsächlich am Ingwer gelegen haben. Den werde ich dieses Jahr einfach mal weglassen und schauen, wie/ob die Familie sich drauf stürzt :)

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