Gänsebrust in Glühwein

  •   perfekt!
  •   sehr gut
  •   gut
  •   geht so
  •   schlecht
  •   sehr schlecht

Jetzt einloggen und
dieses Bild bewerten!
  • Vielen Dank für Ihre Bewertung!
  • Sie haben dieses Bild bereits bewertet!
Drucken In mein Kochbuch

Zutaten

Gänsebrust
125 ml Wein, rot, trocken
2 cl Rum
3 TL Zucker
1 Stange/n Zimt
Nelke(n)
Orange(n)
125 ml Fond von Ente oder Gans
  Salz und Pfeffer
  Butter
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen, den Rotwein aufgießen, Zimtstange, Nelken und die Schale einer halben Orange dazu geben und einige Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und den Rum in den Glühwein geben.

Die Gänsebrust salzen und pfeffern und mit der Hautseite nach unten auf den Rost eines kleinen Bräters legen. Den Bräter in den kalten Herd stellen und die Temperatur - Ober- und Unterhitze - auf 180 Grad stellen. Nach einer Stunde das Gänsefett, das sich am Boden des Bräters gesammelt hat, abgießen. Die Gänsebrust von unten leicht mit dem Glühwein beträufeln, dann die Gänsebrust mit der Haut nach oben in den Bräter zurücklegen, wieder auf dem Rost. Den Rest Glühwein in den Bräter geben. Die Temperatur des Herdes auf 130 Grad zurück schalten und 2 Stunden bei dieser Temperatur braten lassen.
Gänsebrüste wiegen zwischen 800 und 1500 Gramm. Zwei Stunden reichen aus bei einer Brust von 800 bis 900 Gramm, wenn sie größer ist, die Bratzeit mit einer Stunde verlängern. Die Brust müsste nach zwei Stunden bzw. drei Stunden bei 130 Grad eine knusprige Haut haben, falls nicht, die Temperatur die letzten 5 Minuten auf 250 Grad stellen.
Die Sauce aus dem Bräter abgießen, eventuell noch einmal Gänsefett mit einem Löffel entfernen, zusammen mit dem Gänse- oder Entenfond aufkochen, etwas einkochen lassen und mit eiskalter Butter montieren. Wer Fett sparen will, kann die Sauce auch mit Speisestärke binden.
Das Fleisch vom Knochen lösen und auf der Sauce servieren, dazu passen z.B. Semmelknödel und Backäpfel. Eine kleine Gänsebrust reicht für zwei Personen, eine große für vier.
Mit der gleichen Bratmethode kann man auch erfolgreich Gänseschlegel braten.

Kommentare anderer Nutzer


Sivi

30.11.2004 09:30 Uhr

Ohhh, Ingrid,

damit hast du mal wieder genau meinen Geschmack getroffen! Ich schätze mal, das wird eines unser nächsten Advents-Sonntagsessen.... mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen...

Danke für das schöne Rezept.

Liebe Grüße, Sivi
Kommentar hilfreich?

fine

30.11.2004 14:51 Uhr

Hallo Ingrid!

Das Rezept habe ich im letzten Jahr schon einige Male gemacht (Du hattest es im Forum geschrieben).
Die Gänsebrust wird wirklich einmalig gut und hat ein leichtes weihnachtliches Aroma.

Danke für die Erinnerung, das wäre mal wieder etwas fürs Wochenende!

gruss, fine
Kommentar hilfreich?

Kers10ing

13.12.2004 12:27 Uhr

Hallo Ingrid,

suuuuperlecker, Dein Rezept!
Ich hatte für gestern Entenbrust gekauft, hatte aber mal Lust was neues auszuprobieren, so kam ich auf die Glühweinsauce hier, also schmeckt auch sehr gut mit den Entenbrustfilets!

Lieben Gruß Kerstin
Kommentar hilfreich?

Nenya178

17.12.2012 17:10 Uhr

Hallo Kerstin,

wie hast du denn dann die Entenbrustfilets zubereitet?

VLG Nenya
Kommentar hilfreich?

PeterK_Ou

17.12.2004 23:35 Uhr

Hi Ingrid, ich bin neu beim Chefkoch und habe interessehalber mal nach Gänsebrust - wegen Weihnachten - gesucht. Dieses Rezept ist mir sofort in die Augen gesprungen und ich wusste, dass ist das Weihnachtsessen meiner Familie. Ich werde dir/euch mitteilen wie es war.

Frohe Weihnachten dir und allen Anderen
Kommentar hilfreich?

Ingrid_R

18.12.2004 09:36 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Das freut mich, wenn euch das Rezept gefällt :-))


Da ich gefragt worden bin, welche Beilage das denn auf dem Foto ist: Es ist eine Semmelknödelsoufle-Masse, die ich mit Granatapfelsaft, Granatäpfelkernen und etwas Cayenne-Pfeffer abgeschmeckt habe und die dann in einem Radiccio-Blatt aufging.

Viele Grüße
Ingrid_R
Kommentar hilfreich?

garfield2

03.02.2012 18:24 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Ingrid, klingt super!
Aber wie machst du die Gänsebrust und das Semmelknödelsouffle gleichzeitig? Ich dachte immer, das Souffle muss bei 180° ins Wasserbad und die Gänsebrust mag doch nur 130°...
(oder hast du etwa zwei Backöfen?)

ratlose Grüße
garfield2
Kommentar hilfreich?

Cookiely59

22.11.2014 09:58 Uhr

Hallo Ingrid,
sei doch bitte so nett und schreib´ das Rezept für dieses Semmelknödelsouffle auf.
Habe online nichts Vergleichbares gefunden.

Dankbare Grüße
Cookiely59
Kommentar hilfreich?

Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 5 und die neusten 5 angezeigt.

Alle Kommentare anzeigen

Die neusten Kommentare:


jam42

19.12.2015 15:33 Uhr

Ich würde die Gänsebrust gerne im Bräter machen, der hat allerdings keinen Rost. Geht das auch ohne? Der Deckel muss drauf sein, oder? Und wie lange braucht die Brust wohl bei 1200g?
Kommentar hilfreich?

chrisu79

20.12.2015 11:43 Uhr

Hi, ich habe leider keinen Rost der in meinen Bräter passt, was sind die Alternativen? Direkt auf den Rost im Herd legen und herrlich den Herd vollsauen, oder die Gans direkt mit der Hautseite in den Bräter?
Kommentar hilfreich?

Garance

25.12.2015 17:01 Uhr

Sehr schön. Über den Rost im Bräter haben wir lange nachgedacht ... gibt so Draht-Untersetzer, die vielleicht in den Bräter gepasst hätten ... mein Mann meinte, Edelstahl-Topfreiniger könnten es tun, wenn man nur genug davon auf dem Topfboden verteilte ... ich habe das alles gelassen und festgestellt, dass der Knochen an der Gänsebrust praktisch ein mitgelieferter Rost war. Hab also erstmal auf der Hautseite mit ein paar EL Wasser gebraten, dann etwas abgegossen, dann Glühwein drauf und drunter, umgedreht, und das Vieh schwebte auf seinem Brustbein wunderbar überm Glühwein. 1 kg Gänsebrust war nach einer Stunde bei 180°C und dann noch ca 1,5 Stunden bei 130°C ganz prima. Hab's in Alufolie etwas ruhen lassen. Sauce blieb recht flüssig - wieviel Butter haut man denn da so rein?? Hat aber sehr sehr gut geschmeckt.
Kommentar hilfreich?

Nanie74

02.01.2016 22:09 Uhr

Das war unser Weihnachtsessen zum 25.12. und alle waren total begeistert. Die Gans war zart und die Sosse superlecker. Vielen Dank :-)
Kommentar hilfreich?

Nena108

01.02.2016 22:54 Uhr

Hi,

habe die Gänsebrust neulich so gemacht und war sehr zufrieden. Sie fie lzwar nicht vom Knochen, war aber trotzdem zart genug und sehr lecker. Habe am Schluss noch 10 Minuten den Grill auf 250° gestellt, und die Brust hatte eine superleckere, knusprige Haut.

Vielen Dank!

LG Nena
Kommentar hilfreich?

Eigenen Kommentar abgeben

Um selbst Kommentare abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren.
Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

x

Eigenen Kommentar abgeben

Um selbst Kommentare abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren.
Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Magazine unserer Partner auf Chefkoch.de