Schales - Reibekartoffeln aus dem Eisenbräter
ein Gericht aus dem Hunsrück| 1 kg | Kartoffel(n) |
| Palmfett, zum Braten | |
| 150 g | Speck (Bauchspeck), gewürfelt |
| 1 Stange/n | Lauch |
| 2 | Ei(er) |
| n. B. | Petersilie |
| 2 | Brötchen |
| etwas | Milch |
| Salz und Pfeffer | |
| n. B. | Muskat |
Zubereitung
Kartoffeln schälen und auf der Reibe reiben. Lauch und Petersilie klein schneiden. Den Wasserweck (die Brötchen) mit der Milch und den Eiern einweichen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Palmin in einem großen Eisentopf erhitzen, die Speckwürfel hineingeben und kurz anbraten. Jetzt die Masse aus den Kartoffeln und dem Weck dazugeben. Erst umrühren, wenn die Masse eine braune Kruste hat. Nun immer wieder umrühren, bis der Schales leicht fest wird. Wenn nötig, nochmals Palmin dazugeben.
Tipp: Den Schales im Eisentopf servieren und Apfelmus dazu reichen.
Tipp: Den Schales im Eisentopf servieren und Apfelmus dazu reichen.
| Tweet |
Kommentare anderer Nutzer
Sams
sagt:
sagt: 07.01.2005 21:58
Schales-wird im Saarland auch Dippelappes genannt
Dazu schmeckt auch ein grüner Salat sehr gut.
LG Sams
Dazu schmeckt auch ein grüner Salat sehr gut.
LG Sams
gack
sagt:
sagt: 13.07.2005 22:16
Unser Lieblingsessen. Im Sommer mit frischer Petersilie, im Winter mit (getrocknetem) Majoran. Allerdings ohne Lauch und mit mehr Eiern. Traditionell wird der Schales bei uns auch nicht gerührt. Nach dem Anbraten von großen Dörrfleischscheiben gebe ich den Kartoffelteig darauf und schiebe das ganze für ca. eine Stunde in den Backofen bei 200 ° C. Am liebsten essen wir den Schales mit selbst eingemachten Birnen oder Apfelmus.
Liebe Grüße
Gack
Liebe Grüße
Gack
REBMANN74
sagt:
sagt: 06.02.2007 19:47
Also von meinem Opa war es ein Traum !
Aber Schaales wurde bei uns gerührt, sodas er keine Kruste ziehen kann .
Die Masse wird dann gräulich und sehr zäh...
Dabei ein Schwarzbrot und ich bin im Himmel.
Bis denne REBMANN
Aber Schaales wurde bei uns gerührt, sodas er keine Kruste ziehen kann .
Die Masse wird dann gräulich und sehr zäh...
Dabei ein Schwarzbrot und ich bin im Himmel.
Bis denne REBMANN
verdammte_Axt
sagt:
sagt: 18.09.2007 21:53
Nur mal zur Anmerkung
Schales heisst im Saarland NICHT Dibbelabbes,sondern ebenfalls Schales.
Dibbelabbes ist was anderes.
Die Zubereitung die am Anfang erklärt ist bezieht sich auf Dibbelabbes nicht auf Schales.
Die Zutaten die oben aufgeführt sind,gehören allerdings zu Schales,allerdings kenne ich das nur ohne Brötchen.
Dibbelabbes sind Kartoffeln,Zwiebel,Dürrfleisch,Salz Pfeffer Fett(Öl)
Schales hat zusatzlich den Lauch mit drin.
Richtiger Schales wird im Backofen gemacht,ohne ständiges Umrühren .
Dibbelabbes wird auf der Herdplatte gemacht, mit dem beschriebenen anbraten und wieder wenden usw.
So hats meine Oma schon vor 40 Jahren gemacht.
Aber egal, ob Dibbelabbes oder Schales auf jeden Fall ein lecker Essen
Gruss verdammte_Axt
Schales heisst im Saarland NICHT Dibbelabbes,sondern ebenfalls Schales.
Dibbelabbes ist was anderes.
Die Zubereitung die am Anfang erklärt ist bezieht sich auf Dibbelabbes nicht auf Schales.
Die Zutaten die oben aufgeführt sind,gehören allerdings zu Schales,allerdings kenne ich das nur ohne Brötchen.
Dibbelabbes sind Kartoffeln,Zwiebel,Dürrfleisch,Salz Pfeffer Fett(Öl)
Schales hat zusatzlich den Lauch mit drin.
Richtiger Schales wird im Backofen gemacht,ohne ständiges Umrühren .
Dibbelabbes wird auf der Herdplatte gemacht, mit dem beschriebenen anbraten und wieder wenden usw.
So hats meine Oma schon vor 40 Jahren gemacht.
Aber egal, ob Dibbelabbes oder Schales auf jeden Fall ein lecker Essen
Gruss verdammte_Axt
Christine01
sagt:
sagt: 24.09.2007 23:05
Also mal langsam.
Ich komme aus einer Gegend, in der Schales zum alltäglichen und einheimischen Essen gehört. Und bei uns wird der richtigte Schales gerührt!!
Die Gegend, in der Schales zum einheimischen Essen gehört, ist etwas größer (Teile des Hunsrücks, der Pfalz, der Eifel und des Saarlandes). Daher kann man nicht behaupten, Schales wird grundsätzlich so oder so gekocht und nur so ist es richtig. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Es gibt Schales, der wird gerührt und welcher, der im Backofen gemacht wird.
Ich kenne und liebe ihn im Eisentopf und mit viel Apfelmus.
Aber am wichtigsten ist: es ist ein fabelhaftes und superleckeres Gericht.
Ich komme aus einer Gegend, in der Schales zum alltäglichen und einheimischen Essen gehört. Und bei uns wird der richtigte Schales gerührt!!
Die Gegend, in der Schales zum einheimischen Essen gehört, ist etwas größer (Teile des Hunsrücks, der Pfalz, der Eifel und des Saarlandes). Daher kann man nicht behaupten, Schales wird grundsätzlich so oder so gekocht und nur so ist es richtig. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Es gibt Schales, der wird gerührt und welcher, der im Backofen gemacht wird.
Ich kenne und liebe ihn im Eisentopf und mit viel Apfelmus.
Aber am wichtigsten ist: es ist ein fabelhaftes und superleckeres Gericht.
maulwurfhaufen
sagt:
sagt: 21.01.2012 19:54
Ich stamme auch aus dem Hunsrück und bei uns hieß der Schales auch Polster!!!
Ich liebe ihn außer mit Apfelmus auch mit eingeweckten pflaumen oder selbstgemachter Pflaumenmarmelade.
LG Martina
Ich liebe ihn außer mit Apfelmus auch mit eingeweckten pflaumen oder selbstgemachter Pflaumenmarmelade.
LG Martina
Schwedin16
sagt:
sagt: 12.02.2012 13:45
Hilfreicher Kommentar:
Hallo Schnuckies,
vielen Dank für das tolle Schales-Rezept.
UND ICH MUSS HIER AUCH ETWAS ZU DEM NAMEN SAGEN:
Du hast hier Schales beschrieben, wie viele ihn kennen und lieben (ich auch).
Ich gebe Christine Recht, dass Schales weitverbreitet ist und mit kleinen Abänderungen ziemlich ähnlich zubereitet wird.
Außerdem kann ich schon nicht mehr hören, dass Schales aus dem Saarland kommt.
DAS STIMMT NICHT !!!
Auch im Hunsrück wird Schales gekocht !!!
Woher er nun ursprünglich kommt, ist eigentlich vollkommen egal. Ob nun auf die eine oder andere Variante gekocht, ist nicht entscheident.
Ich kenne ihn im eisernen Topf (und mag die "trockene" Variante im Backofen gar nicht).
Und auch die Krustenbildung scheckt sehr lecker.
Außerdem bevorzuge ich ihn mit Apfelmus.
Aber jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Das Rezept hier schmeckt klasse. Und darauf kommt es an.
Liebe Grüße
Schwedin16
(die eigentlich aus dem Hunsrück kommt)
vielen Dank für das tolle Schales-Rezept.
UND ICH MUSS HIER AUCH ETWAS ZU DEM NAMEN SAGEN:
Du hast hier Schales beschrieben, wie viele ihn kennen und lieben (ich auch).
Ich gebe Christine Recht, dass Schales weitverbreitet ist und mit kleinen Abänderungen ziemlich ähnlich zubereitet wird.
Außerdem kann ich schon nicht mehr hören, dass Schales aus dem Saarland kommt.
DAS STIMMT NICHT !!!
Auch im Hunsrück wird Schales gekocht !!!
Woher er nun ursprünglich kommt, ist eigentlich vollkommen egal. Ob nun auf die eine oder andere Variante gekocht, ist nicht entscheident.
Ich kenne ihn im eisernen Topf (und mag die "trockene" Variante im Backofen gar nicht).
Und auch die Krustenbildung scheckt sehr lecker.
Außerdem bevorzuge ich ihn mit Apfelmus.
Aber jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Das Rezept hier schmeckt klasse. Und darauf kommt es an.
Liebe Grüße
Schwedin16
(die eigentlich aus dem Hunsrück kommt)
netreg
sagt:
sagt: 15.02.2012 01:34
Auch im Hunsrück wird Schales gekocht !!!
In Holland auch!!!.......stamme allerdings von der Mosel :-)
Meinen Bekannten schmeckt es auch ausgezeichnet; laufen alle met dem Rezept wieder nach Hause.
Mutter hat's auch immmer im Ofen gemacht ohne ruehren.Habe meine eigene Variante gemacht, weil ich auch nicht mehr so gut wusste wie Mutter es machte.
Eerst geraeucherten, gewuerfelten Speck und Knackwuerste aus der Dose (Fleischwurst gibt's hier leider nicht) anbraten. Topf vom Herd nemen. Zwiebeln, Lauch, geriebene Kartoffelen, Eier, Salz, Pfeffer und Muskat zufuegen, mischen und ab in den Ofen bei 200 Grad 90 Minuten garen.
Am liebsten essen wir gruenen Salat dazu.
Gruesse
In Holland auch!!!.......stamme allerdings von der Mosel :-)
Meinen Bekannten schmeckt es auch ausgezeichnet; laufen alle met dem Rezept wieder nach Hause.
Mutter hat's auch immmer im Ofen gemacht ohne ruehren.Habe meine eigene Variante gemacht, weil ich auch nicht mehr so gut wusste wie Mutter es machte.
Eerst geraeucherten, gewuerfelten Speck und Knackwuerste aus der Dose (Fleischwurst gibt's hier leider nicht) anbraten. Topf vom Herd nemen. Zwiebeln, Lauch, geriebene Kartoffelen, Eier, Salz, Pfeffer und Muskat zufuegen, mischen und ab in den Ofen bei 200 Grad 90 Minuten garen.
Am liebsten essen wir gruenen Salat dazu.
Gruesse
Passende Magazinartikel
Schlagworte für dieses Rezept
Ähnliche Rezepte
Rezeptsammlungen
Dieses Rezept ist in diesen Sammlungen gespeichert:
- Kartoffelgerichte
- Jerchen´s Lieblingsgerichte
- Fleischlos
- Vegetarisches
- Kartoffeln
- Deutsche Regionale Rezepte
- Hausmannskost

Henglein
Rama Cremefine
























Es leider eine Heidenarbeit, aber furchtbar lecker. Hinterher muß dann schon ein kleiner "Kurzer" sein.
Viele Grüße aus der schönen Pfalz
Jerchen
Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten