Mannheimer Dreck

ein Makronengebäck aus Mannheim

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Zutaten für Portionen

100 g Marzipan - Rohmasse
100 g Haselnüsse, gemahlen
100 g Mandel(n), gemahlen
100 g Löffelbiskuits, zerbröselt
100 g Orangeat, fein gehackt
30 g Mehl
10 g Kakaopulver, schwach entölt
10 g Lebkuchengewürz
10 g Zimt, gemahlen
5 g Nelke(n), gemahlen
50 ml Schlagsahne
150 g Eiweiß
150 g Zucker
100 g Kuvertüre, hell
100 g Kuvertüre, dunkel
  Oblaten

Zubereitung

Marzipanrohmasse, Nüsse, Mandeln, Löffelbiskuits, Orangeat, Mehl, Gewürze und Sahne mit den Händen gut vermischen, dabei das Marzipan zerbröseln. Eiweiß mit Zucker zu einem steifen Schnee schlagen und mit einem Holzlöffel unter die Nussmischung arbeiten. Die Masse mit einem Spritzbeutel mit Lochtülle 10 auf 25-30 Backoblaten (5cm) spritzen und 5 Stunden trocknen lassen. Bei 200 Grad im vorgeheizten Backofen auf der 2. Einschubleiste von unten 10 Minuten auf dem Grillrost backen, dann vollkommen kalt werden lassen. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Makronen damit überziehen. Das Gebäck hält sich in der verschlossenen Dose ca. 2-3 Wochen.
Dies ist das Originalrezept. Dabei sind mir die Gewürze etwas zu dominant. Ich habe sie beim zweiten Mal auf ca. 2 Teelöffel Gesamtmenge reduziert.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Ruhezeit: ca. 5 Std.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 15.11.04
Rezept-Statistiken: 36.708 (14)* gelesen
354 (0)* gespeichert
1.603 (2)* gedruckt
42 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

UlrikeM  Sternekoch


Mitglied seit 08.03.2004
8.521 Beiträge (ø2,83/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

katja... Suppenkoch sagt:  
16.11.2004 15:28
Das hört sich sehr interesant an :o)

Schön für die Weihnachtszeit.

LG, Katja

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pmu32  Kaltmamsell sagt:  
17.11.2004 16:23
Hallo Ulrike,

habe eben zufällig dein Rezept mit Mannemer Dreck gefunden und mir gleich abgespeichert. Ich bin doch ä monnemern.
Das werde ich schnellstens ausprobieren. Ob ich das so gut kann wie die Hofkonditorei Kettemann?

LG
Claudia

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Erniedecuisine Küchenjunge sagt:  
18.11.2004 00:10
Wie wiegt man 5g Nelken ab?

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JordiTin  Sternekoch sagt:  
19.11.2004 10:35
Hey,
nach dem Rezept habe ich schon ewig gesucht... jetzt weiß ich, womit ich meinem Dad ne Freude machen kann... der hott nemmlisch mol in Monnäm gschafft...
@claudia: naja, die Kettemanns zu schlagen ist schon ein ARG ehrgeizges Ziel... aber ich hoffe mal, das hier kommt ans Original ran.
@ernie: Briefwaage oder gute Küchenwaage. Meine kann das...

Gruß, Tin

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UlrikeM  Sternekoch sagt:  
04.12.2004 03:12
Oohhh, was hast du schon wieder für einen Namen...gggg...Ernide.....
Wie wiegst du fünf Gramm Nelke ab?
Mit einer Briefwaage, wenn du eine hast, oder du nimmst einen halben bis ganzen Teelöffel????
zuviel wäre nicht so gut.... das schmeckt doch zu sehr vor.
Entschuldige...schlampige

Ulrike

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poettchen Smutje sagt:  
08.12.2004 20:22
ich komme zwar auch aus dem rhein -main -gebiet, aber diese Plätzchen sind mir nicht bekannt.

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RedChilli Suppenkoch sagt:  
10.12.2004 09:49
Gibt's ja auch nur bei uns in Mannem :-)

LG
RedChilli

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matti Sternekoch sagt:  
16.07.2005 20:05
poettchen...das sind keíne plätzchen......

aber ein superrezept! herzklichen dank...das kann sogar ich....grins....

mattibacktrottel

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UlrikeM  Sternekoch sagt:  
16.07.2005 20:45
Mattibacktrottel...lach..

du hast so recht, das sind keine Plätzchen, eher kleine, sehr sättigende makronenähnliche Dingsis. Die sollte man nicht kleiner machen, damit sie so schön kantschig bleiben in der Mitte.
Nach zwei von denen wird mir schlecht...ggg...ich kann sie an die Süßmäuler des Ck aber wirklich nur empfehlen..

Grüße Ulrike

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ela0201 Kaltmamsell sagt:  
17.11.2005 22:37
huhu,

ja de Monnema Dreck iss schun was leggeres. Des kenne ma sogar bei uns uff de anner seit vum roi...

Also mal im ernst, es ist wirklich sehr lecker und hat schon fast Suchtfaktor.

LG Melanie

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honeybunny16 Chefkoch sagt:  
08.10.2007 14:31
Hallo!
Habe nach einem ähnlichen Rezept gesucht wie die runden braunen Lebkuchen, die man kaufen kann und dieses hier schien mir ziemlich ähnlich- Hab mich erst über den Namen gewundert, aber wenn man die Masse auf die Oblaten gespritzt hat, weiß man warum die so heißen ^^
Hab mir bei der Zubereitung richtig viel Mühe gegeben. Um es Contessa (den gekauften Lebkuchen) ziemlich ähnlich zu machen, sollte man abgezogene gemahlene Mandeln nehmen, das Zitronat weglassen und etwas weniger Kakao nehmen. Vllt die Hälfte. Hab mich bei den Gewürzmengen auch etwas gewundert. Ist schon ziemlich stark, die könnte man vllt auch halbieren, damit man auch das Marzipan, die Nüsse uns die Mandeln schmeckt. Da ich keine Löffelbiskuit hatte, musste ich leider Paniermehl mit Zucker (4:1) gemischt nehmen. Deswegen sind sie leider etwas zu wenig süß geworden. Mit Löffelbiskuit stell ich mir das Rezept noch deutlich besser vor. Und ich finde, die Lebkuchen müssen noch etwas durchziehen nach dem Zubereiten, etwa ein bis 2 Tage in einer Blechdose.
Habe die Hälfte der Menge gemacht (reicht bei uns etstmal dicke und das rezept konnte man auch gut halbieren). Ich habe die kleinen Oblaten verwendet (4 cm DM) und ich muss sagen, sie sind innen immernoch ziemlich "kantschig" ;-) Kleine Mengen gefallen mir einfach besser. Die Oblaten habe ich vor dem bespritzen gespalten und nach dem Bespritzen habe ich die Masse mit feuchten Fingern zu schön geformten, glatten Halbkugeln geformt. Nach dem Backen habe ich die Oberseite der Lebkuchen mit einer relativ flüssigen Puderzuckerglasur glasiert, trocknen lassen, dann die Unterseite in Zartbitterkuvertüre getaucht und dann die Oberseite noch damit besprenkelt. Sieht gar nicht mehr aus wie Dreck und ähnlich den gekauften! Werd noch ein Foto reinstellen.
Echt super Rezept. Werd ich bestimmt wieder machen, auch wenns viel Arbeit ist (was wohl mehr an meiner Deko lag als am backen ^^)
LG, honeybunny

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ritapetra Tellerwäscher sagt:  
15.12.2007 09:25
absolut lecker

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KerstinB Sternekoch sagt:  
17.11.2008 14:41
Hallo Ulrike,
der Mannheimer Dreck schmeckt tatsächlich ein wenig wie Lebkuchen. Und ich habe mich auch gleich an deine Empfehlung gehalten, die Gewürze zu reduzieren. Ich habe gut die Hälfte genommen.
Mit dem Aufspritzen habe ich allerdings Probleme. Ich bin da nicht besonders geübt und die Masse ist wg. Zitronat und nicht vollständig zerbröseltem Löffelbuikuit auch schon mal ein ganz bisschen stückig. Außerdem rutschen die Oblaten immer weg. Deshalb trage ich die Masse mit einem ganz normalen Messer auf, die Oblate in der linken Hand, und dann etwas glattgestrichen.

Bei oben angegebener Rezeptmenge schaffe ich allerdings 45 bis 50 Oblaten. Nach dem Trocknen und Backen ist dann immer noch ein ganz klein wenig Restfeuchte enthalten, die beim Lagern in Blechdosen auch wieder etwas verstärkt wird. Superlecker ;-)

Letztes Jahr habe ich schon Dreck mit 3facher Rezeptmenge produziert und gestern ist auch schon wieder Dreck mit 2facher Rezeptmenge entstanden :-)

LG
Kerstin

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UlrikeM  Sternekoch sagt:  
17.11.2008 16:27
Hallo Kerstin,

freut mich, dass der Dreck dir so gut schmeckt.
Die Löffelbisquit bekommst du ganz fein, wenn du sie in einen Gefrierbeutel steckst und mit dem Wellholz drüber gehst. Das Orangeat, Zitronat finde grauslig, musst du geduldig mit einem schweren scharfen Messer ganz klein hacken.
Und wenn du die Oblaten auf ein grobes Küchentuch oder eine Silikon-Backmatte setzt, dann rutschen die auch nicht so weg.

LIebe Grüße Ulrike

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KerstinB Sternekoch sagt:  
17.11.2008 16:40
Hallo Ulrike,
danke. Mit dem Gefrierbeutel mache ich schon, aber manchmal bin ich etwas ungeduldig ;-) ... pulverisierst du die Löffelbiskuit praktisch?

Ich habe diesmal bei Schnorr-Gewürze geschnittenes Orangeat bestellt. Das war schon sehr schön klein geschnitten, ganz anders, als das, was man im Supermarkt bekommt.

Mit dem Spritzbeutel habe ich es nicht so. Und mit dem Messer geht eigentlich ganz gut.Werde allerdings nächstes Jahr einen neuen Spritzbeutel-Versuch machen ;-)

LG
Kerstin

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UlrikeM  Sternekoch sagt:  
17.11.2008 16:50
Ja klar, warum soll das mit dem Messer nicht genauso gut gehen. Ich spritz halt meistens so Maulwurfsch...hügel, wie sie vor vielen Jahren mal in einem Comicbuch zu sehen waren. Erinnerst du dich an die...lach...
Aber das kann man mit dem Messer ja auch.
Die Löffelbisquit mache ich wirklich ganz fein. Das Orangeat von Schnorr kenne ich nicht, ich kaufe meins im Bioladen, dort ist es schon kleiner geschnitten und auch fester und trockener als das aus dem Supermarkt. Das lässt sich mit einem scharfen Messer gut fein hacken.
Ist wahrscheinlich gar nicht so wichtig. Nur die Weiterverarbeitung ist dann sicher einfacher, wenn die Masse möglichst homogen ist.

Liebe Grüße Ulrike

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