Maurisches Hähnchen
| 1 | Poularde, ca. 1400 gr |
| 4 EL | Olivenöl |
| 1 TL | Öl (Sesamöl) |
| 2 Zehe/n | Knoblauch, zerdrückt mit |
| ½ TL | Salz |
| ¼ TL | Pfeffer, frisch gemahlener, weißer |
| 1 Msp. | Koriander, gemahlener |
| 1 Msp. | Zimt, gemahlener |
| ½ TL | Kurkuma |
| 2 | Zwiebel(n), gehackt, ca.120 gr |
| 2 | Karotte(n), geraspelt |
| 2 | Pfirsich(e), gehäutet, entkernt, geraspelt |
| 150 g | Couscous |
| ½ Bund | Koriander, gehackt |
| 1 Bund | Petersilie, gehackt |
| 1 EL | Rosinen, eingeweicht in |
| 2 EL | Rosenwasser |
| 1 EL | Sherry, medium |
| 200 ml | Geflügelfond |
| ½ TL | Salz |
| ½ TL | Salz |
| 1 TL | Paprikapulver, edelsüß |
| 1 EL | Maismehl |
Zubereitung
Die Poularde gründlich waschen und mit Küchenkrepp gut abtupfen. Aus 2 EL Olivenöl, dem Sesamöl, dem Knoblauch und dem Pfeffer eine Marinade rühren. Das Hähnchen damit bestreichen und 12 Stunden marinieren lassen. Wer ein Folienschweißgerät hat, gibt das eingestrichene Huhn und den Rest der Marinade in einen Beutel und saugt die Luft heraus. Dadurch zieht die Marinade sehr gut in das Fleisch ein, und man muss sich nicht mehr um das Tierchen kümmern. Ansonsten, immer wieder neu bestreichen, besonders an den Innenseiten. Für die Füllung, das restliche Olivenöl erhitzen, und darin die Möhren und die Zwiebeln anschwitzen lassen, den Fond angießen, aufkochen lassen, und das Couscous einrühren. 1/2 TL Salz, Zimt, gemahlenen Koriander und Zimt unterrühren, Topf vom Herd nehmen, und zugedeckt ca. 8 Min. quellen lassen.
Dann das Couscous mit einer Fleischgabel auflockern, die Pfirsiche, die abgetropften Rosinen, die Petersilie und das gehackte, frische Koriandergrün unterheben. Abschmecken mit Salz, Pfeffer und eventuell etwas Curry.
Wenn das Couscous abgekühlt ist, die Poularde aus der Marinade nehmen, und mit dem Brei füllen. Die Öffnung mit Küchengarn zunähen, oder mit Rouladennadeln zustecken. Nun 1/2 TL Salz, 1 TL Paprika edelsüß und 1 EL Maisstärke gut mischen, und mit einem Teesieb gleichmäßig das Huhn einpudern, so dass die gesamte Haut mit der Mischung überstreut ist. Den Ofen auf höchster Stufe vorheizen, die Poularde auf dem Backblech einschieben und 10 Minuten bei höchster Hitze braten. Dann die Temperatur auf 80°C zurückschalten, und das Huhn weitere 90 Minuten garen lassen.
Dazu schmeckt frisches Fladenbrot, Auberginenpüree und arabischer Gurkensalat.
Dann das Couscous mit einer Fleischgabel auflockern, die Pfirsiche, die abgetropften Rosinen, die Petersilie und das gehackte, frische Koriandergrün unterheben. Abschmecken mit Salz, Pfeffer und eventuell etwas Curry.
Wenn das Couscous abgekühlt ist, die Poularde aus der Marinade nehmen, und mit dem Brei füllen. Die Öffnung mit Küchengarn zunähen, oder mit Rouladennadeln zustecken. Nun 1/2 TL Salz, 1 TL Paprika edelsüß und 1 EL Maisstärke gut mischen, und mit einem Teesieb gleichmäßig das Huhn einpudern, so dass die gesamte Haut mit der Mischung überstreut ist. Den Ofen auf höchster Stufe vorheizen, die Poularde auf dem Backblech einschieben und 10 Minuten bei höchster Hitze braten. Dann die Temperatur auf 80°C zurückschalten, und das Huhn weitere 90 Minuten garen lassen.
Dazu schmeckt frisches Fladenbrot, Auberginenpüree und arabischer Gurkensalat.
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Kommentare anderer Nutzer
moffmollo
sagt:
sagt: 08.02.2005 16:32
Klasse Rezept. Unser Besuch, und wir natürlich auch, waren total begeistert.
sheela1
sagt:
sagt: 23.02.2005 19:00
Hi,
ist das etwa ein mauretanisches Rezept? Mein Mann kommt aus Mauretanien, kann aber leider nicht kochen!
Dann werd ich das doch mal ausprobieren!
Gruss
Heike
ist das etwa ein mauretanisches Rezept? Mein Mann kommt aus Mauretanien, kann aber leider nicht kochen!
Dann werd ich das doch mal ausprobieren!
Gruss
Heike
M4162
sagt:
sagt: 20.05.2005 21:24
Hallo Heike,
sorry, dass ich jetzt erst antworte. Ich habe vorher einfach nicht hier nachgesehen. Schick mir doch demnächst einfach eine KM. Die sehe ich garantiert schneller.
Nein, dieses Rezept stammt nicht aus Mauretanien. Dieses Rezept wurde in Spanien entwickelt. Zur Zeit der Arabischen Besatzung. In der Zeit vermischten sich die spanischen und arabischen Kochgewohnheiten zu einer erzwungenen Symbiose. Aber die Ergebnisse sind trotzdem klasse.
LG
Manuela
sorry, dass ich jetzt erst antworte. Ich habe vorher einfach nicht hier nachgesehen. Schick mir doch demnächst einfach eine KM. Die sehe ich garantiert schneller.
Nein, dieses Rezept stammt nicht aus Mauretanien. Dieses Rezept wurde in Spanien entwickelt. Zur Zeit der Arabischen Besatzung. In der Zeit vermischten sich die spanischen und arabischen Kochgewohnheiten zu einer erzwungenen Symbiose. Aber die Ergebnisse sind trotzdem klasse.
LG
Manuela
FlorianAlthoff
sagt:
sagt: 16.06.2005 14:44
Lecker, aber doch recht aufwändig - besonders ohne Küchenmaschine. Es wurde aber viel zu viel Füllung, schmeckt aber auch ohne Hühnchen :-) . Aber wie isst man das Hünchen? Eigentlich doch mit den Fingern, oder?
M4162
sagt:
sagt: 21.06.2005 19:47
Hallo,
hast Du die Füllung kräftig gestopft?
Ich habe das Rezept herunterrechnen müssen, da ich in so kleinen Mengen nicht koche.
Da alle Zutaten aber nur durch 10 geteilt werden mußten, können sich eigentlich keine Rechenfehler eingeschlichen haben.
Ich werde das bei der nächsten Zubereitung nochmals überprüfen.
Zwar habe ich die Fülle etwas reichlicher bemessen, damit es auch wirklich ausreicht, aber sooo viel sollte eigentlich nicht übrig bleiben.
Das Rezept ist tatsächlich recht arbeitsintensiv. Merkt man das nicht schon beim lesen der Zubereitungsanweisung?
LG
Manuela
hast Du die Füllung kräftig gestopft?
Ich habe das Rezept herunterrechnen müssen, da ich in so kleinen Mengen nicht koche.
Da alle Zutaten aber nur durch 10 geteilt werden mußten, können sich eigentlich keine Rechenfehler eingeschlichen haben.
Ich werde das bei der nächsten Zubereitung nochmals überprüfen.
Zwar habe ich die Fülle etwas reichlicher bemessen, damit es auch wirklich ausreicht, aber sooo viel sollte eigentlich nicht übrig bleiben.
Das Rezept ist tatsächlich recht arbeitsintensiv. Merkt man das nicht schon beim lesen der Zubereitungsanweisung?
LG
Manuela
imbieras
sagt:
sagt: 28.01.2006 16:57
Sehr schönes Rezept!
Wollte es unbedingt ausprobieren, eher ich zu einer anständigen Poularde kam, und habe herkömmliches Brathänchen genommen. Und da ich zu dieser Jahreszeit gar nix von Pfirsichen halte, habe ich für die Füllung eine Orange genommen. Ach ja, Sherry stand unter Zutaten, (wohl zum Ablöschen? oder Abschmecken der fertigen Füllung?) habe überlegt, wodurch ich das ersetzen kann und dann einfach gestrichen. Meine Hühnerbrühe war eigentlich thailändisch - eher leicht, dafür aber mit Zitronengras und Ingwer. Aber bisschen crosscooking schadem diesem Rezept wirklich nicht. Soweit zu Abwandlungen.
Die Füllung war einfach nur herrlich! Ich würde auch anderen raten, nicht mit Pfeffer zu sparen und kräftig zu würzen. Bin mir nich sicher, ob das so gemeint war, aber die Haut, die Konsistenz einer sehr dünnen Oblatte oder Zwiebelschale hatte, konnte man vom fertiggebratenen Vogel einfach abpellen. Das macht Eindruck! :)) Auch ansonsten optisch sehr nett!
Da mein Hähnchen nicht groß war und ich doch die angegebene Menge von der Füllung zubereitet habe, habe ich den Rest eingefroren - also es wird demnächst ganz bestimmt noch ein maurisches Hähnchen geben.
gruß
imbieras,
die wirklich froh ist, dieses Rezept entdeckt zu haben
Wollte es unbedingt ausprobieren, eher ich zu einer anständigen Poularde kam, und habe herkömmliches Brathänchen genommen. Und da ich zu dieser Jahreszeit gar nix von Pfirsichen halte, habe ich für die Füllung eine Orange genommen. Ach ja, Sherry stand unter Zutaten, (wohl zum Ablöschen? oder Abschmecken der fertigen Füllung?) habe überlegt, wodurch ich das ersetzen kann und dann einfach gestrichen. Meine Hühnerbrühe war eigentlich thailändisch - eher leicht, dafür aber mit Zitronengras und Ingwer. Aber bisschen crosscooking schadem diesem Rezept wirklich nicht. Soweit zu Abwandlungen.
Die Füllung war einfach nur herrlich! Ich würde auch anderen raten, nicht mit Pfeffer zu sparen und kräftig zu würzen. Bin mir nich sicher, ob das so gemeint war, aber die Haut, die Konsistenz einer sehr dünnen Oblatte oder Zwiebelschale hatte, konnte man vom fertiggebratenen Vogel einfach abpellen. Das macht Eindruck! :)) Auch ansonsten optisch sehr nett!
Da mein Hähnchen nicht groß war und ich doch die angegebene Menge von der Füllung zubereitet habe, habe ich den Rest eingefroren - also es wird demnächst ganz bestimmt noch ein maurisches Hähnchen geben.
gruß
imbieras,
die wirklich froh ist, dieses Rezept entdeckt zu haben
M4162
sagt:
sagt: 31.01.2006 23:18
Hallo imberias!
Der Sherry gehört eigentlich mit dem Rosenwasser zum Einweichen der Rosinen.
Aber, wie Du schon erwähntest, Cross cooking ist einfach nur toll. Es ergibt so viele neue Geschmacksvarianten.............. Genau so ist das Hähnchen auch entstanden. Maurisch wurde es nur durch die Rosinen und durch die spanische Vorgeschichte.
LG
Manuela
Der Sherry gehört eigentlich mit dem Rosenwasser zum Einweichen der Rosinen.
Aber, wie Du schon erwähntest, Cross cooking ist einfach nur toll. Es ergibt so viele neue Geschmacksvarianten.............. Genau so ist das Hähnchen auch entstanden. Maurisch wurde es nur durch die Rosinen und durch die spanische Vorgeschichte.
LG
Manuela
Saarelfe
sagt:
sagt: 10.07.2007 23:32
liest sich sehr lecker...aber, wenn ich diesen Aufwand lese, wer aknn mich mal zum Kosten einladen?? Ich koche tgl. und gerne, nur ewig in der Küche mag ich nicht sein, da bevorzuge ich "Ratz-Fatz-Gerichte", die viel dahermachen und wenig Arbeit verursachen, man wird halt "älter" und bequemer.
candyman161
sagt:
sagt: 08.02.2009 19:58
FRAGE???? Hilfe!!!! Ich sitze mit der hungrigen Familie vorm Herd und der Vogel wird nicht gar?!?!?! Es sind wirklich 80° gemeint und ihr habt es alle so gemacht und es war nach der angegebenen Zeit fertig? Ich hab ein Ofenthermometer die Temperatur stimmt ich bin total ratlos jetzt sind schon 2,5 Std um und wir immer noch hungrig:o((((
Euer
candyman
Euer
candyman
Gartenfee63
sagt:
sagt: 21.04.2010 14:18
Das Rezept ist der Hit!!!. Fantastisch lecker. Die ganze Familie war begeistert. So furchtbar ist der Aufwand nicht, aber er lohnt sich auf jeden Fall. Schön wäre es ein Rezept für Auberginenpüree zu finden.
Danke für die wunderbare Erweiterung des Speisplans.
LG
Tanja
Danke für die wunderbare Erweiterung des Speisplans.
LG
Tanja
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