Schmortopf Mont Ventoux
| 250 g | Rindfleisch |
| 250 g | Schweinefleisch |
| 250 g | Lammfleisch |
| 150 g | Speck, durchwachsener, gewürfelt |
| 4 | Zwiebel(n) |
| Öl | |
| 1 Handvoll | Oliven, grüne und schwarze |
| 6 Zehe/n | Knoblauch, oder mehr |
| Thymian, frisch oder getrocknet | |
| ½ Tasse/n | Korinthen, ungeschwefelt |
| ½ Liter | Wein, rot, vorzugsweise von der Rhone |
| Salz | |
| 1 EL | Pfeffer, grüner |
| 2 EL | Cognac |
| 500 g | Schmand |
| Tomatenmark | |
| 250 g | Champignons |
Zubereitung
Fleisch würfeln. Den Speck und die Zwiebeln würfeln. Das Fleisch in heißem Öl im gusseisernen Bräter braten, bis alle Seiten gebräunt sind.
Unter Rühren den Speck und die Zwiebeln dazugeben und anbraten, bis sie glasig sind. Oliven und den in Scheiben geschnittenen Knoblauch, Thymian und Korinthen zum Fleisch geben und alles mit Rotwein ablöschen.
Den Schmortopf zugedeckt 20 Minuten schmoren lassen. Mit Salz, grünem Pfeffer und Cognac abschmecken und verrühren. Schmand, etwas Tomatenmark und Champignons dazugeben und 10 Minuten ziehen lassen.
Unter Rühren den Speck und die Zwiebeln dazugeben und anbraten, bis sie glasig sind. Oliven und den in Scheiben geschnittenen Knoblauch, Thymian und Korinthen zum Fleisch geben und alles mit Rotwein ablöschen.
Den Schmortopf zugedeckt 20 Minuten schmoren lassen. Mit Salz, grünem Pfeffer und Cognac abschmecken und verrühren. Schmand, etwas Tomatenmark und Champignons dazugeben und 10 Minuten ziehen lassen.
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Kommentare anderer Nutzer
mpdeltgen
sagt:
sagt: 20.02.2011 00:00
Hilfreiche Antwort:
Das Rezept entstand während einer Redaktionskonferenz aufgrund der Ankündigung des Kochwettbewerbs 1973 in der ZEIT. Ich hatte aus Vaison-la-Romaine ein Glas der ganz kleinen, in Olivenöl und Rosmarin eingelegten Nice-Oliven von Solleilou mitgebracht und die Erinnerung an ein geschmortes Kaninchen bei einem Bauern in der Nähe von Sault . "Mont Ventoux" nannte ich das Gericht zu Ehren der markantesten Erhebung der Haute Provence; es hätte auch ein anderer Name mit Anklang an die Region sein können. Der weiche grüne Pfeffer war ein Exot, dessen Aroma sich (meiner Zunge nach) aber gut einfügte. Die Sahne diente dem Volumen der Sauce, ansonsten, ja, natürlich nur Olivenöl. Herr Biolek hat das Rezept seiner Sammlung einverleibt, aber erst später in einer Fernsehsendung gesagt, woher es stammt. Die Korinthen sollte man keinesfalls weglassen, sie liefern die notwendige fruchtig-süße Komponente. Heute würde ich einen weiteren Exoten in den Schmortopf geben: Craneberries. Und beim Fleisch würde ich mich auf Lamm beschränken. Der Berg würde hoffentlich "Bon appétit" rufen. Matthias Deltgen.
Jerchen
sagt:
sagt: 22.11.2004 11:13
Das wird getestet!
@enrique: Gewürfeltes Fleisch braucht nicht all zu lange, woher der Name kommt, würde ich auch gerne wissen!
LG
Jerchen
@enrique: Gewürfeltes Fleisch braucht nicht all zu lange, woher der Name kommt, würde ich auch gerne wissen!
LG
Jerchen
Biella
sagt:
sagt: 13.12.2004 18:03
Hallo,
hier bin ich.........., kann euch aber leider nur eine eurer Fragen hinreichend beantworten. Nämlich, daß das Fleisch auf jeden Fall in der Zeit gar wird. Filet wäre natürlich ideal. Zumindestens beim Rind. Das andere Fleisch wird aber auf jeden Fall gar, auch wenn ihr kein Filet nehmt.
Woher der Name kommt, kann ich euch leider nicht sagen. Es handelt sich um keins von mir selbst erfunden Rezepten - leider ;o) - , sondern ich habe es aus dem Alfred Biolek Kochbuch und dort heißt es so. Ich habe lediglich Sahne durch Schmand ersetzt und Tomatenmark und Champignons zusätzlich hinzugefügt.
Ich kann es euch aber wirklich nur empfehlen. Wir haben es schon oft für Freunde gekocht und die konnten nie genug bekommen. Ideal passen Kartoffelspalten dazu..........
LG
Biella
hier bin ich.........., kann euch aber leider nur eine eurer Fragen hinreichend beantworten. Nämlich, daß das Fleisch auf jeden Fall in der Zeit gar wird. Filet wäre natürlich ideal. Zumindestens beim Rind. Das andere Fleisch wird aber auf jeden Fall gar, auch wenn ihr kein Filet nehmt.
Woher der Name kommt, kann ich euch leider nicht sagen. Es handelt sich um keins von mir selbst erfunden Rezepten - leider ;o) - , sondern ich habe es aus dem Alfred Biolek Kochbuch und dort heißt es so. Ich habe lediglich Sahne durch Schmand ersetzt und Tomatenmark und Champignons zusätzlich hinzugefügt.
Ich kann es euch aber wirklich nur empfehlen. Wir haben es schon oft für Freunde gekocht und die konnten nie genug bekommen. Ideal passen Kartoffelspalten dazu..........
LG
Biella
06.11.2005 23:42
Ich habe ein ganz aehnliches Rezept vom Schmortopf Mont Ventoux (von Matthias Deltgen) und es ist eins der leckersten Sachen, die ich bisher gekocht habe. Bei mir gibts den meist zu Weihnachten (mein Rezept ist ohne Champignons). Dazu gibt es Winterendivien und Safranreis.
In meinem Kochtext heisst es:"Der Mistral weht ueber den Mont Ventoux und es duftet nach Salbei, Thymian und Lavendel. Dieser Zusammenklang von Landschaft, Duft und Gewuerzen wird in diesem Gericht beschworen. Der Jury schmeckte sein (Matthias Deltgens) Gericht so gut, dass ihm viele gern den 1. Preis zugesprochen haetten (Bild auf dem Ueberzug)".
Ich bekam dieses Rezept von Freunden, wo ich es mal gegessen hatte. Diese finden es auch so lecker, dass sie es 1 x pro Monat nachkochen.
Ich kann es nur empfehlen!!!
In meinem Kochtext heisst es:"Der Mistral weht ueber den Mont Ventoux und es duftet nach Salbei, Thymian und Lavendel. Dieser Zusammenklang von Landschaft, Duft und Gewuerzen wird in diesem Gericht beschworen. Der Jury schmeckte sein (Matthias Deltgens) Gericht so gut, dass ihm viele gern den 1. Preis zugesprochen haetten (Bild auf dem Ueberzug)".
Ich bekam dieses Rezept von Freunden, wo ich es mal gegessen hatte. Diese finden es auch so lecker, dass sie es 1 x pro Monat nachkochen.
Ich kann es nur empfehlen!!!
solar55
sagt:
sagt: 18.01.2006 06:15
hallo kochfreunde,
lecker, lecker, lecker.
kann mit jedem festessen konkurrieren.
empfehlenswehrt und ein fester platz in meinem repertoire,
ist mein kommentar
liebe gruesse
solar55
aus dem fernen peru
lecker, lecker, lecker.
kann mit jedem festessen konkurrieren.
empfehlenswehrt und ein fester platz in meinem repertoire,
ist mein kommentar
liebe gruesse
solar55
aus dem fernen peru
koki
sagt:
sagt: 16.04.2006 09:23
Ein wirklich leckeres Rezept! Ich koche das immer wieder gern, denn es ist recht einfach zuzubereiten, lässt sich gut vorbereiten, wenn mal Gäste kommen und ist auch immer wieder effektvoll (und richtig lecker obendrein). Ich serviere das aber lieber mit meinem mediteranen Kartoffelbrei (selbstgestampft, Olivenöl statt Butter, gespickt mit getrockneten italienischen Tomaten).
Ich finde aber immer wieder spannend, wer das Rezept wieder mal "erfunden" haben will. Ich habe das Rezept von meinem Vater, der es seit 30 Jahren kocht. Keine Ahnung, woher er das hat, aber erfunden hat er es mit Sicherheit nicht selbst. Irgendwann hat Biolek das dann gekocht, es stand in seinem Buch und auf einmal war das "Bio sein Rezept". :-) Und den Herrn Deltgens kenne ich auch nicht.
Ich finde aber immer wieder spannend, wer das Rezept wieder mal "erfunden" haben will. Ich habe das Rezept von meinem Vater, der es seit 30 Jahren kocht. Keine Ahnung, woher er das hat, aber erfunden hat er es mit Sicherheit nicht selbst. Irgendwann hat Biolek das dann gekocht, es stand in seinem Buch und auf einmal war das "Bio sein Rezept". :-) Und den Herrn Deltgens kenne ich auch nicht.
wengis
sagt:
sagt: 09.09.2007 15:43
Julesa
sagt:
sagt: 23.01.2011 09:14
Ich kenne das Rezept auch aus dem "Grenzenlosen Kochvergnügen". Dort ist es allerdings ohne Tomatenmark und ohne Champignons und mit 1 Becher Sahne anstatt Créme Fraiche.
Da mir in der originalversion zu wenig Soße ist, mache ich immer nur 500g Fleisch auf die Rezeptmenge der sonstigen Zutaten. Ich koche das ganze ohne die Sahne 45 Minuten im Schnellkochtopf, gebe dann die Sahne dazu und lass es auf höchster Stufe ohne Deckel ca. 10 Minuten einkochen. Anstatt dem Cognac kann man auch gut Porto nehmen. Dazu serviere ich Vollkorn oder Wildreis und einen Salat.
Da mir in der originalversion zu wenig Soße ist, mache ich immer nur 500g Fleisch auf die Rezeptmenge der sonstigen Zutaten. Ich koche das ganze ohne die Sahne 45 Minuten im Schnellkochtopf, gebe dann die Sahne dazu und lass es auf höchster Stufe ohne Deckel ca. 10 Minuten einkochen. Anstatt dem Cognac kann man auch gut Porto nehmen. Dazu serviere ich Vollkorn oder Wildreis und einen Salat.
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warum heißt der Schmortopf "Ventoux"? Ich wohne 20 Minuten entfernt vom Ventoux und habe so etwas noch nie hier gegessen oder im Restaurant gesehen. Die winterliche Fleischkombination kommt doch eher im Süwesten Frankreichs vor? Und Schmand? Hier wird alles mit Olivenöl gemacht. Grüner Pfeffer ist den Köchen hier fast unbekannt. Gib mir einen Tip, bitte, es würd mich interessieren.
Wenn das Fleisch in 20 Minuten Schmorzeit, und 10 Minuten ziehen lassen gar ist, welches Fleisch nimmst Du, Filet? Normales Fleisch zum Schmoren ist doch nicht in 20 Minuten gar!
Ciao und
Grüße von Enrique
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