Hirschgulasch mit frischen Pfifferlingen



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Zutaten für Portionen

150 g Pfifferlinge, frisch
½  Zwiebel(n), gewürfelt
2 EL Petersilie, gehackt
1 EL Butter
500 g Hirschfleisch (Keule), etwa 2 cm groß gewürfelt
50 g Dörrfleisch, geräuchert
Zwiebel(n), gehackt
2 EL Öl
1 EL Butter
Wacholderbeeren, angedrückt
1 Zweig/e Rosmarin
1 Zweig/e Thymian
3 Zweig/e Petersilie
1 EL Gin
50 ml Wein rot,, trocken und kräftig
125 ml Wildfond oder Fleischbrühe
  Oregano
  Pfeffer
  Salz
2 EL Crème fraîche
2 EL Preiselbeeren, (nach Wunsch)

Zubereitung

2 EL Öl und 1 EL Butter erhitzen, Dörrfleisch und Würfel einer Zwiebel darin anschwitzen. Das Fleisch zugeben und kräftig rundum anbraten. Mit Rotwein und Gin ablöschen, Wacholderbeeren etwas zerdrücken und zugeben. Die Kräuterzweige zu einem Strauß zusammenbinden und zugeben. Noch etwas Wildfond oder Brühe zugeben. Zugedeckt etwa 1 Stunde auf kleiner Flamme schmoren, öfter umrühren und den Fond oder die Brühe nach und nach zugeben.
Nach der Garzeit den Kräuterstrauß und die Wacholderbeeren herausnehmen, Mit Creme fraiche, Oregano, Pfeffer, eventuell Salz und Preiselbeeren abschmecken. (Die Preiselbeeren kann man auch getrennt servieren)
In der Zwischenzeit die Pfifferlinge putzen und zusammen mit den Würfeln einer halben Zwiebel in 1 EL Butter etwa 10 - 15 Minuten anschwitzen. Zum Schluss die gehackte Petersilie zugeben.
Die Pfifferlinge auf das Hirschgulasch geben und servieren.
Dazu passen Bandnudeln, Spätzle oder Knödel.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 29.09.04
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Aurora  Chefkoch


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Kommentare anderer Nutzer

ines852 Tellerwäscher sagt:  
07.10.2005 11:46
Was für ein leckeres Rezept!!! Hab's zwar mit Reh- statt mit Hirschfleisch gemacht und auch die doppelte Menge an Soße aber ansonsten nichts verändert, und das Essen war wirklich ein Gedicht! Dazu gab's die Serviettenknödel von Nora.

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Möhre01 Tellerwäscher sagt:  
03.01.2006 14:27
Wunderbar!! Ich habe es Heiligabend für meine Familie gekocht und sie haben sich alle die Finger danach geleckt!! Als Beilage gab es Rotkohl und Knödel. Habe allerdings statt Gin Sherry verwendet, ansonsten bin ich dem Rezept treu geblieben und werde es sicher wieder kochen!! Hätte nie gedacht, dass Wildkochen so einfach geht!!

Sehr sehr zu empfehlen!!

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wettinchen Kartoffelschäler sagt:  
12.11.2006 12:36
Mein Mann, meine Gäste und auch ich, wir waren begeistert. Es war perfekt... leck mir jetzt noch die Finger. Ich hab Klöse und Rotkraut dazu gereicht und da ich keine Klöse mag hab ich "Jerche`s Rosmarinkartoffel" gemacht. Hätte es nicht gedacht aber es passte klasse zusammen...ein Gedicht. Die Wacholderbeeren konnte ich allerdings nicht rausnehmen, denn ich habs sie bei der dunklen Soße, und sie waren ja auch zerdrückt, nicht wieder gefunden.
Auch sind mir von dem ganzen Thymianstrauch die Nadeln abgefallen und so konnte ich nur noch den Stiel entfernen. tat dem gericht aber keinen Abbruch, den die Nadeln störten nicht und es so optisch klasse aus. Pfifferlinge hatte ich keine da, aber noch ein paar frisch gefundene Halimasche, passte auch prima. Also ich kann nur sagen...es war perfekt. danke für das schöne rezept.
LG Katrin

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sissii Smutje sagt:  
26.12.2006 07:22
Ein wirklich wunderbares Hirschgulasch.
Ich habe die doppelte Menge gemacht, aber nicht die Menge der Wacholderbeeren verdoppelt.Statt Dörrfleisch habe ich mageren Speck genommen und Petersilie habe ich nicht zur Hand gehabt.
Aus Ermangelung frischer Pfifferlinge habe ich getrocknete eingeweicht und dann wie beschrieben zubereitet.
Es war unser 1.Weihnachtstagsessen und wird wohl zur Tradition, nur werde ich wohl dann die 3fache Menge zubereiten.
Vielen Dank für das tolle Rezept. sissii

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2607 Suppenkoch sagt:  
26.12.2006 15:47
HI,

ein sehr sehr leckeres HIrschgulasch!
War unser HEilig Abend Essen und alle waren begeistert!

Dankeschön fürs Rezept!
Miriam

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doornkat59  Suppenkoch sagt:  
15.10.2007 14:07
Hilfreicher Kommentar:

Hallo

Das Rezept haben wir letztes Wochenende ausprobiert und eine richtige Kochorgie daraus gemacht,dh. drei Frauen in zwei Küchen mit Tollen Beilagen wie karamellisierte Maronen Thüringer Klöße selbstgemachte Spätzle Rotkohl Quittenkompott mit Sternanis für 8 Personen.
Alle waren absolut begeistert,mein Schwager hat noch Stunden danach davon geschwärmt.

Meine Schwester hat das Fleisch zusätlich noch mit etwas Wildgewürz gewürzt,ein paar getrocknete
Cranberrys zugegeben und das Fleisch nach dem Anbraten kurze Zeit im Schnellkochtopf gegart,dann aber offen die Soßenoch etwas reduziert.Dadurch wurde das Fleisch,obwohl wir tiefgefrorenes genommen hatten wirklich butterzart.

Das werden wir bestimmt noch öfters nachen

Danke für das tolle Rezept

Gruß Doornkat

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Freizeitleser Tellerwäscher sagt:  
23.12.2007 17:33
Wer kann mir sagen, was Dörrfleisch ist?

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Aurora  Chefkoch sagt:  
25.12.2007 10:10
Hilfreiche Antwort:

Dörrfleisch ist geräucherter Bauchspeck.

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Freizeitleser Tellerwäscher sagt:  
25.12.2007 17:52
Vielen Dank für die prompte Beantwortung meiner Anfrage.

Habe gestern das Rezept ausprobiert und habe geräucherten Frühstücksspeck ausgelassen und später entfernt und darin das Hirschgoulasch gebraten. War ja dann genau richtig. Übrigens war das Hirschgoulasch sehr lecker.

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Surviver Tellerwäscher sagt:  
28.12.2007 21:18
Wirklich, habe vorher noch nie Wild gemacht. Diesen Gulasch wird es aber jetzt immer wieder mal bei mir geben. Auf Anhieb gelungen. Sehr lecker. Es hat allen geschmeckt.

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Eicki  Chefkoch sagt:  
17.02.2008 00:04
Hallo Aurora!

Perfekt, geschmacklich sehr gut ( ich habe allerdings die creme fraiche weggelassen).
Mehr läßt sich dazu nicht sagen, danke für das gelungene Rezept.

LG Eicki

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Nane747 Kartoffelschäler sagt:  
31.10.2008 13:05
Ein sehr leckeres Rezept!
Habe statt Hirsch Wildschwein genommen. Sehr empfehlenswert!
Vielen Dank für dieses tolle Rezept!

LG Nane

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zauberstern_032 Küchenjunge sagt:  
10.11.2008 17:18
Hallo,

habe das Gericht am WE nachgekocht. Für meinen Geschmack perfekt.

Habe fast alles so gemacht wie beschrieben, nur den Speck und Creme Fraiche weggelassen.

Kleiner Tipp: Habe zwar schon die doppelte Menge an Flüssigkeiten genommen, aber da wir sehr gerne Sauce mögen würde ich das nächste Mal Rotwein und Gin verdoppeln und dann 600 ml. Brühe nehmen.

Der Geschmack der Sauce ist ein Traum und das Fleisch ist total zart geworden und hat überhaupt nicht nach Wild geschmeckt.

Man kann das Rezept nur weiter empfehlen.

Gruß
Silvia

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bille63 Tellerwäscher sagt:  
25.12.2008 11:13
Liebe Aurora,
wir sind alle so begeistert und haben Dein Rezept genossen.

Die Menge (dreifach) für 4 Erwachsene und zwei Halbstarke war eine Herausforderung, aber um so besser, wir essen es morgen noch einmal!!!!!

Liebe Grüße
Bille

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walkerin Tellerwäscher sagt:  
29.12.2008 19:20
Das war mein erstes Wildgericht und nicht mein letztes! Gin habe ich weggelassen, da ich keine ganze Flasche kaufen wollte, dafür habe ich etwas Weinbrand genommen. Das Fleisch war so zart, einfach klasse. Ich habe die Soße mit etwas 75 %iger Schokolade abgeschmeckt, der Tipp kam von meiner Mutter und den kann ich nur weiterempfehlen.

LG
walkerin

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Butchgeiger Tellerwäscher sagt:  
25.12.2009 07:54
Hallo, habe gestern Dein Rezept in meiner neuen Küche gekocht. Als Publikum waren anwesend: mein Schwager mit Frau und meine Schwiegermutter. Als Beilage gab es selbstgemachte Spätzle und Rotkohl aus dem Glas mit Nelken, Piment und Lorbeerblättern verfeinert. Ich habe mir feinstes neuseeländisches Hirschfleisch aus der Unterschale besorgt. Die Unterschale, die bei anderen Tierarten normalerweise als sehr fest gilt und für lange köchzeiten sorgt war butterweich. Bevor der Gulasch mit Creme Fraiche verfeinert wurde dachte ich das es vielleicht etwas zu intensiv nach Rosmarin schmeckte. Dies war nach der Zugabe mit creme fraiche aber behoben. Also alles in Allem ein perfekter Abend.

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Trizianah Kartoffelschäler sagt:  
25.03.2010 11:09
Perfekt! Das war ja sowas von lecker!!!!
Bei uns gab es das Gulasch ohne die Pfifferlinge dafür mit Serviettenknödel und Rotkraut.
Ich habe sogar die 3-fache Menge an Soße gemacht (wegen der Knödel). Leider hatte ich keine Wacholderbeeren und Petersilie, aber das hat dem ganzen nicht geschadet. Ich werde Wildgerichte nur so so zubereiten. Habe den Rest eingefroren.

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garten-gerd  Sternekoch sagt:  
25.10.2011 19:52
Hallo, Aurora !

Ein sehr leckeres Wildgericht, das hervorragend in diese Jahreszeit paßt.
Als Beilage hatte ich dazu Semmelknödel und Williamsbirnen mit Preiselbeeren, die auch sehr gut mit deinem Gulasch harmonierten.
Mir hat´s auf jeden Fall geschmeckt.
Fotos sind auch bereits unterwegs.

Vielen Dank und liebe Grüße,

Gerd

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