Ribollita

aufgewärmte Gemüsesuppe aus der Toscana

Zutaten für Portionen

100 g Speck, durchwachsener
Schinken - Knochen (evtl. beim Metzger bestellen)
250 g Bohnen . weiße, getrocknet (ersatzweiße aus der Dose)
400 g Wirsing
1 Stange/n Lauch, klein
Möhre(n)
2 Stange/n Staudensellerie
1 Zweig/e Thymian, frischer
1 m.-große Zwiebel(n)
2 Zehe/n Knoblauch
300 g Weißbrot, vom Vortag
2 Liter Fleischbrühe
6 EL Olivenöl, extra Vergine!
  Salz
  Pfeffer, aus der Mühle

Zubereitung

Bohnen mit Wasser bedeckt 12 Std. einweichen. Danach im Einweichwasser aufkochen, bei geringer Hitze 1,5 Std. garen.
Speck, 1 Lauchstange, 2 Möhren, 2 Selleriestangen, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen in feine Würfel schneiden. In einem großen Topf 3 EL Öl erhitzen. Speck und Gemüse anbraten. 2 L Fleischbrühe angießen, 1 Thymianzweig und den Schinkenknochen hineingeben. Zugedeckt bei kleinster Hitze 30 Minuten garen.
Wirsingblätter putzen, in grobe Streifen schneiden. In den Topf geben, weitere 30 Minuten mitgaren. Die Hälfte der gekochten Bohnen pürieren. Zusammen mit den ganzen Bohnenkernen untermischen. 15 Minuten offen weiterköcheln.
Knochen herausnehmen. Suppe abschmecken. Mit Brotscheiben lagenweise in einen großen Topf schichten. Über Nacht kühl stellen, vorm Servieren nochmals aufkochen.
Mit frischem Öl beträufeln, mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Ruhezeit: ca. 12 Std.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 26.09.04
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Verfasser:

schorsch12 Sternekoch


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19.885 Beiträge (ø5,76/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Clarisza Chefkoch sagt:  
27.09.2004 13:33
Lieber Schorsch,

also ich danke Dir wirklich sehr, grade stöbere ich mal nach einem Wirsingeintopf, aber wir sind halt doch sehr auf minestroneartige Eintöpfe eingeschworen ... und da sehe ich dies allerliebste Rezeptlein! Grazie millesissimi!

Caro
Clarissa

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Clarisza Chefkoch sagt:  
08.01.2005 17:23
Hallo Schorsch,

grad heute hatten wir endlich Deine Ribollita - äußerst lecker. Allerdings koche ich seit zwei Tagen dran - gestern die Brühe fabriziert, heute den Eintopf selbst. Nachdem die pürierten Bohnen drin waren, fand ich, daß es etwas bitter geworden ist, hab noch einen TL zucker drangegeben und hoffe, das war die kochtechnisch richtige Maßnahme. Den Wirsing habe ich auch schon gestern geschnippelt und in Portionen eingefroren, so kam heute das richtige Portiönchen direkt aus dem TK - muß ja Frost gehabt haben. Schmeckt klasse, ist zwar ein bißchen aufwendig, wenn man die Brühe grad am Tag vorher macht, aber das kann man ja auch anders machen.

Lieben Dank Clarissa

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JordiTin  Sternekoch sagt:  
19.01.2005 16:40
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Hallo Schorsch,

tolles Rezept *ggg*, wirklich...
Ich koche so auch immer meine Ribollita, mit ganz leichten Variantionen: Auf den Schinkenknochen verzichte ich, anstelle von Rinderbrühe nehme ich auch mal Gemüsefond.
Zusätzlich kommt bei mir immer noch gehackter Rosmarin und 1 Lorbeerblatt in den "Grundansatz", und dann weiche ich auch ein paar getrocknete Steinpilze ein, gebe sie mit dem Wirsing an die Suppe, und zum Schluss kommen noch grob gehackte gehäutete und entkernte Tomaten dran... schön frisch...

Gestern war es wieder soweit, und ich habe bequemlichkeitshalber je eine kleine Dose Cannelini, Bianchi di Spagna und Borlotti genommen.... und heute gibt's die "Reste".

Gruß, Tin

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upob Kartoffelschäler sagt:  
09.03.2006 17:51
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Hallo Schorsch!

Eines meiner liebsten Gerichte. Schon seit Jahren. Die Variation mit Fleisch und Wirsing war mir noch nicht bekannt. Hört sich aber sehr gut an. Werde es natürlich ausprobieren.

In meiner Variante kommt die erkaltete Suppe in eine feuerfeste Form. Das Brot ebenfalls drauflegen und geriebenen Parmesan über das Brot geben. Öl, Thymian, Salz und Pfeffer wie gehabt vermischen und darüber. Im Backofen langsam erhitzen.


Gruß Uwe

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