Weihnachtsgans mit Tatarfüllung

Niedrigtemperatur
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Zutaten

Gans, ca. 5 kg
  Für die Füllung:
1 kg Hackfleisch (Tatar)
250 g Räucherbauch
Äpfel
1 kl. Dose/n Marone(n)
200 g Walnüsse
200 g Rosinen
1/2 Stängel Rosmarin
2 Stängel Estragon
2 Stängel Beifuß
Ei(er)
2 TL Salz
  Innereien der Gans (Herz, Leber, Magen)
  Für die Sauce:
200 g Sahne
1 TL Salz
1 TL Pfeffer, schwarz, geschrotet
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. 30 Min. Ruhezeit: ca. 9 Std. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Gans ausnehmen und gründlich säubern. Die Halsöffnung mit festem Zwirn sorgfältig zunähen.
Zubereitung der Füllung:
Den Magen der Gans enthäuten und in ca. 1/2 cm kleine Würfel schneiden. Herz, Leber, Speck ebenfalls würfeln. Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Die Viertel der Länge nach halbieren und in kleine Stücke hacken. Die Maronen und Walnusskerne grob zerhacken. Die Blätter des Rosmarins, des Estragons und des Beifuss vom Stängel zupfen und fein zerhacken. Diese Zutaten in einer Schüssel zusammen mit Tartar, Rosinen, Eiern und Salz gut vermengen. Die Füllung in die Gans einfüllen. Dabei darauf achten, dass die Füllung sehr fest sitzt und die Gans vollständig ausfüllt. Die Bauchöffnung der Gans mit festem Zwirn sorgfältig zunähen.
Zubreitung der Gans:
Einen ausreichend großen Bräter mit einem geschmacksneutralem Öl leicht einfetten. Die Gans in den Bräter legen und den Bräter mit dem Deckel verschließen. Den Bräter in den auf ca. 75-80°C geheizten Ofen geben. Die Gans acht Stunden garen lassen. Danach aus dem Bräter das ausgetretene Gänsefett bis auf einen kleinen Rest abschöpfen. Die Gans mit dem restlichen Fett großzügig einpinseln. Die Gans im geöffneten Bräter für eine weitere Stunde in den 180°C heißen Ofen stellen. Alle 10-15 Minuten die Gans erneut mit Fett bepinseln und mit Eiswasser bespritzen, um eine schöne Kruste zu erhalten. Nach der Heißphase die Gans aus dem Bräter entnehmen und entlang des Bauches und der Brust öffnen. Die Füllung mit einem Löffel ausheben und warm stellen. Die Flügel abtrennen und die Schenkel entlang der Innenseiten der Länge nach öffnen. Die Schenkelknochen lassen sich sehr leicht aus dem zarten Fleisch heraus ziehen. Die Rippen und das Rückgrat lassen sich nun ebenfalls mit wenig Aufwand aus der Gans heraus heben. Das zurückbleibende Fleisch in Portionen aufteilen.
Zubereitung der Sauce:
Den ausgetretenen Fleischsaft und das restliche Fett aus dem Bräter durch ein Sieb in einen Topf umfüllen. Die Flüssigkeit bei mittlerer Hitze leicht am köcheln halten. Die Sahne zu Schaum schlagen und mit einem Schneebesen vorsichtig unter die Brühe heben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Fleisch zusammen mit der Füllung und der Sauce servieren. Dazu passen ganz hervorragend Grüne Klöße.

Kommentare anderer Nutzer


rico26

22.12.2004 15:57 Uhr

Habe ich schon gemacht ist echt empfelenzwert

zeitzman

25.12.2004 13:34 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hi, Super Rezept !!
Wir sind alle begeistert von der leckeren Gans.
Wir haben zum Schluß die Gans nicht nur mit dem Fett eingepinselt, sondern noch mit Köstritzer Schwarzbier und Waldhonig, wird sehr lecker und total knusprig.

Danke

Utee

18.11.2005 14:08 Uhr

Zu Weihnachten einen Angehörigen Steppen-Reitervolks zu schlachten, erscheint mir nicht ganz angemessen ...... ;o))). *duckundwech*

LG, Utee (und nimm's bitte nicht übel, aber die Vorlage war soooo schön ...)

alina1st

26.12.2005 12:06 Uhr

Hallo!!

Meine erste -alleine gemachte- Weihnachtsgans =)
musste also gestern morgen früh raus um die ganz in den OFen zu bringen- und bin schon an den innereien hängen geblieben ;-) als ich das tütchen aus der gans gezogen hab wurd ichd ann doch etwas pingelich und hab die ganzs nur mit hackfleishc gefüllt- die innereien bekommen die katzen ;-) der rest ging dann aber ganz gut, sie wurde prall voll und hat auch im ofen keinen so shclimmen gestank gemacht, obwohl ich sie ohne bräter machen musste. Das Fleisch wurde sehr schön zart, obwohl meine gans leider eher fett als muskulös war- was aber wohl eher an de rgans als am rezept oder an mir lag. Die Füllung hat dafür umso besser geschmeckt- obwohl ich auch die rosinen rausgelassen habe. Anstatt des Räucherbauches hatte ich Speckwürfel gnommen =)
Die Schwierigkeit kam erst bei der Sauce- das was bei meiner gans während des Heiß-bratens noch ausgetreten ist war so fett, dass sich daraus leider beim besten willen keine ausce machen ließ,, nur eine seltsame fleckige masse- also gabs die Gans eben ohne sauce. Lag leider wohl daran, dass sie eifnach zu fett war......

Ich habs dazu übrigens Semmelknödel und Rotkohl gereicht!

lg alina

JohnnyW11

29.12.2005 09:37 Uhr

Hi, hab Gänse wirklich schon in vielen verschiedenen Macharten verspeist, aber das war echt die Zarteste von allen. Das lag nicht an der Gans, sondern an der langen Garzeit auf Niedrigtemperatur.
Sollte jeder echt mal ausprobieren.
Das frühe Aufstehen lohnt sich da.
Die Füllung war mir ein wenig trocken, aber das kann man ja noch ein wenig variieren. Hab übrigens auch die Rosinen weggelassen.

Dazu gabs Klöße und Rotkohl - :-) leeecker!!

LG

jesse-garon

14.02.2006 19:44 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Die Gans wird wirklich sehr gut. die Füllung ist leider zu trocken, mein Tip, unbedingt 3 Weißbrötchen dazutun, so wird die Füllung nicht zu trocken. Vor der Zubereitung der Soße unbedingt das Fett abschöpfen, sonst wird das nichts.
Sonst, sehr empfehlenswert.

kuerbiskern

26.12.2006 12:42 Uhr

das war die zarteste Gans mit der besten Füllung meines Lebens. Habe den Tipp von jesse-garon befolgt und 3 Weißbrötchen in die Füllung eingearbeitet. Prima. Vielen Dank für das Rezept liebe/r srcdbgr.

brauckmann65

01.12.2008 18:11 Uhr

Die beste Gans die ich je gegessen habe. In Zukunft werde ich diese Vögel nur noch nach diesem Rezept kochen

koelnerin1971

26.12.2008 18:33 Uhr

Weihnachten 2008 wurde diese Gans für 5 Personen zubereitet. Morgens früh überwanden
wir uns die Innereien zu zerkleinern - nicht ganz einfach vor dem Frühstück..;-)
Wir hatten ne schöne fette Gans über 5 kg und rechneten die Zutaten für 8 Personen aus -
denn lieber mehr als zu wenig.... Tja - nur paßte die Füllung nicht ganz in die Gans hinein.
Da blieb reichlich übrig was wir entsorgen mussten - nicht ganz so schön. Vielleicht lag es
ja daran, dass unsere Gans zu schmal dafür gebaut war? Ne Model-Gans oder so?
Oder es lag an den Brötchen die wir laut den Tips hier mit eingemischt haben.

Nun gut. Alles gemacht wie vorgegeben - jedoch hat mich das Resultat nicht so begeistert.
Fand das Gänsefleisch nicht so zerfallen vor und das Heraustrennen der Knochen war nicht
so einfach. An so einer Gans ist ja wirklich nicht soviel dran wie man eigentlich vermutet.
Das Fleisch ist doch gewöhnungsbedürftig. Nicht wirklich saftig und eher streng im Geschmack.
Die Füllung - viel zu viel und nicht fluffig - sondern auch schwer verdaulich.
Die Sauce.... puuuh. Einen Topf Fett erhielten wir heraus. Durch das Sieb - da besorg ich
mir beim nächsten Mal lieber so ein spezielles Fett-Passiertuch oder dergleichen.
Uns wunderte es dass die Sahne doch noch ne Sauce daraus entstehen ließ - haben aber
mit dem Pürierstab nachgeholfen - mein Gewissen ließ mich jedoch die Sauce nicht
ganz so unbedacht genießen - wußte ich doch von ihrer puren Fettkonsistenz....

Natürlich wurde das Essen jedoch hochgepriesen - und es hat auch geschmeckt.
Jedoch würde ich nächstes Jahr etwas anderes versuchen. Der Aufwand ist das Ergebnis nicht wert.

Ach so - ich habe eine Angabe vermißt bezüglich:
- Ofen betriebsart? Wir hatten Umluft.
- Für die Sauce 200gr Sahne ist interessant - aber bei wieviel ml abgeschöpftem Fett?

Trotzdem danke für das Rezept. Wer weiß wie sonst eine Gans schmeckt ;-)

Kochvogel

11.11.2009 13:23 Uhr

Hallo Koelnerin1971,

ja es ist eine gewichtige Sauce die dabei herumkommt. Aaaaaber du brauchst dir deswegen kein \"Fett-Passiertuch\" dafür zu kaufen. Ein sauberes Küchenhandtuch erfüllt den Zweck auch ;-).

Und wenn du beim eventuell nächstemmal noch ein paar \"fiese\" Kalorien sparen möchtest um dein Gewissen zu erleichtern, dann benutze einfach \"Küchensahne\", die hat NUR 20% Fett hingegen die normale ja 30-32% hat. Ansonsten sei gesagt das Fett eben der Geschmacksträger ist und je fettiger desto leckerer ist es meistens.

Ansonsten scheint es bei dir echt eine Model-Gans mit BMI 16 gewesen zu sein. *fg*

gruß
kochvogel

WalterMartin

11.01.2012 16:55 Uhr

Offensichtlich ist "Räucherbauch" und "Speck" dasselbe. Gerade in solchen Gebrauchsanweisungen wäre es aber begrüßenswert, wenn man bei Zutaten und Zubereitung ein einheitliches Wording verwendet.
Gruß Walter

Lory12

24.12.2012 12:29 Uhr

Ich würde dass Rezept gern morgen probieren, aber ich habe Abgst dass bei Niedertemperatur die Salmonellen in der Ganz nicht abgetötet werden! Kann mir Jemand schreiben bei wieviel Grad sie sterben?

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