Schwarzbrot nach rheinischer Art
| 300 g | Roggen - Körner |
| 200 g | Natursauer - Teig |
| 300 ml | Wasser, lauwarm (Menge anpassen, da Sauerteig unterschiedlich fest) |
| 300 g | Roggen - Vollkornmehl |
| 300 g | Weizen - Vollkornmehl |
| 1 EL | Salz, gehäuft |
| 2 EL | Zuckerrübensirup |
| ½ Würfel | Hefe, frisch |
| Haferflocken, nach Belieben, zum Ausstreuen der Form |
Zubereitung
Die Roggenkörner 24 Stunden in reichlich kaltem Wasser quellen lassen.
Den Sauerteig mit 100 ml lauwarmen Wasser verrühren und das Roggen-Vollkornmehl unterarbeiten. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 12 Stunden stehen lassen.
Nach diesen 12 Stunden die Hefe in 200 ml lauwarmen Wasser auflösen und ebenfalls das Rübenkraut dazugeben. Sauerteig, Hefe-Rübenkrautmasse und die restlichen Zutaten, bis auf die Roggenkörner, zusammen in die Küchenmaschine geben und gut durchkneten. Ca. 3 Stunden abgedeckt gehen lassen.
Währenddessen die Roggenkörner in einem Topf mit reichlich Wasser aufkochen und bei kleiner Hitze 30 Minuten garen lassen. Abtropfen lassen und vor dem nochmaligen Durchkneten zu dem Teig geben.
Die Backform fetten, beliebig mit Haferflocken ausstreuen und den Teig einfüllen. Vor dem Backen mit Alufolie die Form gut verschließen. Bei 200°C für 60 Minuten backen, dann auf 180°C reduzieren, Alufolie entfernen und weitere 90 Minuten backen.
Sollten das Brot noch nicht gar sein, Klopfprobe, weitere 10 Minuten backen. Vor dem Anschneiden mindestens 12 Stunden ruhen lassen.
Den Sauerteig mit 100 ml lauwarmen Wasser verrühren und das Roggen-Vollkornmehl unterarbeiten. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 12 Stunden stehen lassen.
Nach diesen 12 Stunden die Hefe in 200 ml lauwarmen Wasser auflösen und ebenfalls das Rübenkraut dazugeben. Sauerteig, Hefe-Rübenkrautmasse und die restlichen Zutaten, bis auf die Roggenkörner, zusammen in die Küchenmaschine geben und gut durchkneten. Ca. 3 Stunden abgedeckt gehen lassen.
Währenddessen die Roggenkörner in einem Topf mit reichlich Wasser aufkochen und bei kleiner Hitze 30 Minuten garen lassen. Abtropfen lassen und vor dem nochmaligen Durchkneten zu dem Teig geben.
Die Backform fetten, beliebig mit Haferflocken ausstreuen und den Teig einfüllen. Vor dem Backen mit Alufolie die Form gut verschließen. Bei 200°C für 60 Minuten backen, dann auf 180°C reduzieren, Alufolie entfernen und weitere 90 Minuten backen.
Sollten das Brot noch nicht gar sein, Klopfprobe, weitere 10 Minuten backen. Vor dem Anschneiden mindestens 12 Stunden ruhen lassen.
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Kommentare anderer Nutzer
aerdna
sagt:
sagt: 04.04.2006 12:29
Ich lasse die Hefe ganz weg! Sehr empfehlenswertes Brot!
Andrea
Andrea
Pöt
sagt:
sagt: 15.06.2006 17:30
Etwas durcheinander, das Rezept, dann fachlich nicht ganz korrekt (Sauerteig mit Bäckerhefe: das ist KEIN original rheinisches Schwarzbrot), Schwarzbrot mit Sirup (und in diesem Fall noch mit Weizenvollkornmehl!) sind immer etwas sonderbar, besser wäre aber ein Rezept gewesen, daß sich mehr ans Original angelehnt hätte: nur aus Roggenschrot, Roggensauerteig, Wasser und Salz. Und dann über 20 Stunden bei 110°C backen. Habe ich nachgebacken (mit leichten Modifikationen siehe oben): genießbar, aber nicht der Abräumer. Und mit dem Original nicht viel gemeinsam. Deswegen von mir nur 2 Punkte. Sorry!
16.06.2006 08:48
Pöt, dieses Rezept erhebt doch gar nicht den Anspruch, das Original zu sein - es steht doch eindeutig "nach rheinischer Art" in der Überschrift!
Sonja*
Sonja*
schneiderin2
sagt:
sagt: 08.02.2009 15:47
Hallo- ich habe mich genau ans Rezept gehalten- ich komme übrigens aus dem Rheinland - und finde es sehr gut. Einziger Verbesserungsvorschlag- es ist vom Teig her etwas feucht- man könnte soviel Mehl dazugeben, daß der Teig nicht mehr klebt und vielleicht etwas mehr Rübenkraut... Den Tipp mit der längeren Backzeit finde ich auch interessant. Also vielen Dank- wieder einmal Abwechslung im Brotbacken!!
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Ich habe etwas gebraucht, bis ich die ganzen Zeitangaben zusammenbekommen habe. Daher hier die Zusammenfassung:
- morgens Körner einweichen
- abends Sauerteig ansetzen
- morgens kneten
- mittags backen
Und beim nächsten Mal werde ich die Alufolie länger drauflassen, die Kruste war doch recht hart. (Was sich nach zwei Tagen Lagerung aber auch wieder gegeben hat.)
LG, koesti
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