Gefüllter Rehkrustenbraten mit Lavendelhonig überbacken

für Wildkenner

Zutaten für Portionen

Reh - Keule, 2 - 2,5kg
150 g Honig
2 EL Lavendel - Blüten
1 EL Salz, grobes
1 TL Paprikapulver, edelsüß
½ TL Cayennepfeffer
  Pfeffer, gemahlener weißer
Karotte(n)
Zwiebel(n)
½  Knollensellerie
1 Flasche Bier, helles
1 TL Tomatenmark
1 Liter Brühe
1 Zweig/e Thymian
3 EL Öl (Distelöl)
6 Zweig/e Lavendel

Zubereitung

Die Rehkeule rautenförmig mit einem scharfen Messer einschneiden.
Honig in einem Topf erhitzen. Währenddessen Lavendelblüten ohne Stiele in eine Pfanne geben und im Ofen (nur Oberhitze) für 1-2 Minuten trocken erhitzen. In einem Mörser die Blüten zerquetschen. Die Lavendelblüten zu dem Honig geben und 15 Min. ziehen lassen. Danach den Honig durch ein feines Sieb passieren. (Fertiger Lavendelhonig kann zwar auch verwendet werden, ergibt jedoch nicht den vollen Lavendelgeschmack)

3 EL Lavendelblütenhonig mit dem groben Salz, Paprika, Cayenne und weißen Pfeffer verrühren. Den Braten mit der Honig-Würze kräftig einreiben oder einpinseln. Braten auf einen Gitter-Rost legen.

Karotte, Zwiebeln und Sellerie schälen und grob würfeln. Das Gemüse mit etwas Öl in die Fettwanne des auf 170 Grad vorgeheizten Ofens geben.
Darüber den Gitterrost mit dem Braten stellen. Nach 15 Minuten Tomatenmark zu dem Röstgemüse geben und die Brühe angießen. Alle 15 Minuten den Braten mit etwas Bier übergießen. Der Braten bleibt 90 Minuten im Ofen.
15 Minuten vor Beendigung der Garzeit den Braten erneut mit der Honigwürze einpinseln, aber nicht mehr übergießen.
Braten vor dem Aufschneiden wenige Minuten ruhen lassen.
(Tolle Beilage: Apfel in Balsamico und Haselnusskartoffeln)
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 12.09.04
Rezept-Statistiken: 32.224 (3)* gelesen
273 (1)* gespeichert
2.457 (0)* gedruckt
73 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

orgapeg Kaltmamsell


Mitglied seit 20.10.2003
68 Beiträge (ø0,02/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

rocambole Kaltmamsell sagt:  
01.11.2004 08:54
Also, ich habe sie gemacht, aber irgendwie ist das Rezept doch nicht vollständig eingegeben. Was mache ich mit den Lavendel- und Thymianzweigen? Ich habe sie dann einfach zum Gemüse gegeben. Was mache ich mit dem Rest des Lavendelhonigs, den ich nicht für die Honigwürze brauche? Hinterher in die Sauce geben? Soll das Gemüse für die Sauce püriert werden, oder läßt man es ganz weg (es ergab püriert zwar eine leckere Sauce, aber leider hat der Gemüsegeschmack den feinen Lavendelhoniggeschmack völlig überdeckt) und montiert die Sauce z.B. mit Butterflöckchen?

Bin etwas verwirrt!

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orgapeg Kaltmamsell sagt:  
10.11.2004 00:11
Hilfreicher Kommentar:

Hallo Irene,

zu Deinen Fragen:
- den restlichen Honig verwende ich als besonders schmackhaften Brotaufstrich. Bisher habe ich die Menge aber meistens komplett verarbeitet.
- das Gemüse kann püriert werden - die Sauce wird aber besonders sämig, wenn Du das Gemüse durch ein feines Sieb drückst. Die "groben" Stücke bleiben dabei im Sieb.
- wie immer beim montieren mit einer Butterflocke wird die Sauce zusätzlich verfeinert. Da ich immer mit meinem Gewicht zu kämpfen habe versuche ich jede zusätzliche Fettportion zu vermeiden.

Um den Lavendelgeschmack hervorheben muss der Braten möglichst oft und dick mit dem Honig bestrichen werden.

Übrigens bringt die Füllung einen tollen zusätzlichen Kontrast und bei großen Stücken bleibt der Braten trotz längerer Garzeit saftiger.

Ich bin aber sicher dass der Braten auch mit den "kleinen Verwirrungen" geschmeckt hat.

Grüße Manfred (ORGAPEG)

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orgapeg Kaltmamsell sagt:  
14.11.2004 13:25
Hilfreicher Kommentar:

Hallo Irene,

danke für deinen Hinweis, dass ich die Füllung nichtbeschrieben habe.

Die Zutaten
1 Zwiebek fein gehackt
100g getrocknetes Obst z.B. Pflaumen und Aprikosen klein schneiden
3 Scheiben Toast in kleine Würfel schneiden
5cl. Rotwein
1 El. Olivenöl

das Obst in dem Rotwein einige Stunden einlegen
die Zwiebeln glasig anbraten
das Obst und die Brotwürfel mit dem restlichen Wein dazu geben und so lange anbraten, bis der Wein verdampft ist.

Die Masse mit dem Zauberstab kurz durchmixen und den Braten mit diesem Brei füllen.

Diese Füllung verwende ich übrigens sehr gerne für gefüllte Gänsekeulen.

Echt lecker

Grüße Manfred (ORGAPEG)

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rocambole Kaltmamsell sagt:  
16.11.2004 08:37
Klingt lecker, da werde ich mal gucken, ob ich am Wochenende eine schöne Gänsekeule bekomme!
Danke,

Irene

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Yujinko Smutje sagt:  
02.01.2007 07:34
Vielen Dank, Orgapeg.
Ich habe dieses Gericht, wie du weisst, an Heilig Abend zubereitet.
Wir waren alle hin und weg... Überhaupt nicht so süss, wie ich es erwartet hätte, im Gegenteil: richtig lecker würzig!
Aufpassen sollte man mit der Backzeit. Wird sie überschritten, dann wird das Fleisch schnell trocken.
Ausserdem kann ich wohl behaupten, dass ich noch nie eine bessere Sauce gehabt habe-ohne Nachwürzen einfach spitze.
Liebe Grüße
Yujinko

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29.03.2008 17:26
hi !

Wo finde ich denn die Rezepte für Apfel in Balsamico und Haselnusskartoffeln??

lg
kaja

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29.03.2008 17:29
uh sorry haselnusskartoffeln hab ich. aber den apfel nicht.. =)

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orgapeg Kaltmamsell sagt:  
29.03.2008 18:08
Hilfreiche Antwort:

Hier ein Rezept für Apfel in Balsamico

2 mittelgroße Zwiebeln
2 Esslöffel Butter
4 Äpfel z.B. Cox Orange
1 Prise Muskatnuss; frisch gerieben
1 Prise gemahlener Zimt
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle.
1 Esslöffel brauner Zucker
200 ml Rotwein
4 Esslöffel Balsamicoessig


Die Zwiebeln schälen, fein hacken und in Butter andünsten. Die Äpfel
schälen, vierteln, entkernen und in Scheiben schneiden. Zu den
Zwiebeln geben und kurz mitdünsten. Mit Muskat, Zimt, Salz, Pfeffer
und braunem Zucker würzen. Den Rotwein und den Balsamico dazugeben und
zugedeckt 20 Minuten weich dünsten.

Die Apfelsauce pürieren und zur gewünschten Konsistenz reduzieren.
Abschmecken, nach Belieben nachwürzen.

Gutes gelingen

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29.03.2008 18:52
Dankeschön =)

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orgapeg Kaltmamsell sagt:  
29.03.2008 18:07
Hier ein Rezept für Apfel in Balsamico

2 mittelgroße Zwiebeln
2 Esslöffel Butter
4 Äpfel z.B. Cox Orange
1 Prise Muskatnuss; frisch gerieben
1 Prise gemahlener Zimt
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle.
1 Esslöffel brauner Zucker
200 ml Rotwein
4 Esslöffel Balsamicoessig


Die Zwiebeln schälen, fein hacken und in Butter andünsten. Die Äpfel
schälen, vierteln, entkernen und in Scheiben schneiden. Zu den
Zwiebeln geben und kurz mitdünsten. Mit Muskat, Zimt, Salz, Pfeffer
und braunem Zucker würzen. Den Rotwein und den Balsamico dazugeben und
zugedeckt 20 Minuten weich dünsten.

Die Apfelsauce pürieren und zur gewünschten Konsistenz reduzieren.
Abschmecken, nach Belieben nachwürzen.

Gutes gelingen

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omagal Tellerwäscher sagt:  
25.12.2008 16:37
Hilfreicher Kommentar:

Super toll!! Ich habe den Honig zusätzlich mit Thymian und Rosmarien versetzt ... klasse ... das Gemüse habe ich mit Nelken und Wacholder und Lavendel erweitert, dann pürriert und passiert; mit Rotwein und Sahne gestreckt, da wir sehr viel Soße benötigen, und dann mit Mehlschwitze angedickt. Wem die Soße dann zu hell ist kann Zuckercoloure zum abdunklen nehmen " das Auge ißt mit". Allein die Idee ist toll. Einfach ein Genuß. Vielen Dank das findet einen Platz in meinem Rezeptbuch!

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orgapeg Kaltmamsell sagt:  
28.12.2008 20:56
Hi omagal,

es freut mich immer wenn meine Rezepte gut ankommen.

Gruß ORGAPEG (Manfred)

P.S. habe das Rezept abgewandelt mit Wildschwein und Gams bei 80°C und nachträglicher Oberhitze zubereitet. Das Wildschein war nach 6 Stunden super - die Gams brauchte fast 8 Stunden.

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orgapeg Kaltmamsell sagt:  
26.12.2009 01:48
Hi,

habe gestern das Rezept mit Mandelspätzel und Rahm-Rosenkohl gemacht.
Immer wieder gut.

LD Manfred

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Panipanik  Kaltmamsell sagt:  
27.12.2009 14:03
Hallolöchenhallo

Vielen Dank für dieses einfache aber suuuuper leckere Rezept.
Habe es mit Karamellisierten Rotkohl an Orangen und Knödeln serviert.

Liebe Grüße

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