Brennende Weihnachtsbäume
| Für den Teig: | |
| 250 g | Mehl (Weizenmehl) |
| 1 ½ TL, gestr. | Backpulver |
| 75 g | Zucker |
| 1 | Vanilleschote(n) |
| ½ TL | Zimt, gemahlen |
| 2 TL | Ingwer, frisch, fein gerieben |
| n. B. | Chilipulver oder Hotsauce |
| 4 EL | Kakaopulver |
| 1 | Ei(er) |
| 1 EL | Wasser |
| 125 g | Butter oder Margarine, kalt |
| Für die Dekoration: | |
| 150 g | Puderzucker |
| 1 EL | Orangensaft |
| 1 EL | Rum |
| n. B. | Zucker - Dekor, bunte Streusel |
| n. B. | Chilipulver |
Zubereitung
Eine kleine Abwandlung von DiBas Chili-Schoko-Gold-Talern ergibt ungewöhnliche, aber sehr leckere Weihnachtsplätzchen. Die Schärfe lässt sich leicht und nach Belieben variieren.
1. Mehl und Backpulver mischen und in eine große Schüssel sieben. Zucker und Kakao zugeben und alles vermischen.
2. Zimt darüber streuen. Vanillestange aufschlitzen und das Mark auskratzen. Den Ingwer über das Gemisch reiben.
3. Ei, Butter und Wasser zugeben und einen geschmeidigen Teig herstellen. Dazu entweder Handmixer verwenden oder manuell arbeiten: Mit einem Kochlöffel die Zutaten grob vermischen, dabei immer wieder die Butterstückchen zerstoßen; dann auf die Arbeitsplatte geben und gut durchkneten. Notfalls etwas mehr Wasser zugeben.
4. Einige Tropfen Hotsauce oder etwas Chilipulver zugeben und gut unterkneten. Den Teig probieren. Wiederholen, bis die gewünschte Schärfe erreicht ist. Man muss relativ viel Chili verwenden, da der fettige Teig die Schärfe stark mildert.
5. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie schlagen und für einige Stunden kühl stellen (z.B. über Nacht).
6. Backofen auf 180°C vorheizen. Teig noch einmal geschmeidig kneten und ca. 5 mm hoch ausrollen (geht gut unter Frischhaltefolie). Tannenbäume ausstechen und auf ein Blech mit Backpapier legen.
7. Die Bäumchen im 180°C heißen Ofen etwa 10 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Zwischenzeitlich aus dem Puderzucker, Orangensaft und Rum eine zähflüssige Glasur rühren.
8. Die fertigen Kekse nach Belieben verzieren: Mit der Glasur Girlanden in die Bäumchen träufeln, oder die Kekse damit bestreichen und mit bunten Streuseln o.ä. verzieren.
Für wirkliche Scharfesser auf die Glasur zuerst Chilipulver bestreuen und dann weiter verzieren. Diese extra scharfen Kekse mit einem eigenen Dekor kenntlich machen, damit es später keine Überraschungen gibt.
1. Mehl und Backpulver mischen und in eine große Schüssel sieben. Zucker und Kakao zugeben und alles vermischen.
2. Zimt darüber streuen. Vanillestange aufschlitzen und das Mark auskratzen. Den Ingwer über das Gemisch reiben.
3. Ei, Butter und Wasser zugeben und einen geschmeidigen Teig herstellen. Dazu entweder Handmixer verwenden oder manuell arbeiten: Mit einem Kochlöffel die Zutaten grob vermischen, dabei immer wieder die Butterstückchen zerstoßen; dann auf die Arbeitsplatte geben und gut durchkneten. Notfalls etwas mehr Wasser zugeben.
4. Einige Tropfen Hotsauce oder etwas Chilipulver zugeben und gut unterkneten. Den Teig probieren. Wiederholen, bis die gewünschte Schärfe erreicht ist. Man muss relativ viel Chili verwenden, da der fettige Teig die Schärfe stark mildert.
5. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie schlagen und für einige Stunden kühl stellen (z.B. über Nacht).
6. Backofen auf 180°C vorheizen. Teig noch einmal geschmeidig kneten und ca. 5 mm hoch ausrollen (geht gut unter Frischhaltefolie). Tannenbäume ausstechen und auf ein Blech mit Backpapier legen.
7. Die Bäumchen im 180°C heißen Ofen etwa 10 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Zwischenzeitlich aus dem Puderzucker, Orangensaft und Rum eine zähflüssige Glasur rühren.
8. Die fertigen Kekse nach Belieben verzieren: Mit der Glasur Girlanden in die Bäumchen träufeln, oder die Kekse damit bestreichen und mit bunten Streuseln o.ä. verzieren.
Für wirkliche Scharfesser auf die Glasur zuerst Chilipulver bestreuen und dann weiter verzieren. Diese extra scharfen Kekse mit einem eigenen Dekor kenntlich machen, damit es später keine Überraschungen gibt.
Kommentare anderer Nutzer
cleo76
sagt:
sagt: 26.10.2004 22:01
Wer bäckt denn sowas???
:-)
cleo
:-)
cleo
Marc_W
sagt:
sagt: 01.11.2004 17:23
Hallo cleo,
ich weiß, wie verrückt sich das anhört. Aber Schokolade und starke Gewürze - auch Chilli - passen wunderbar zusammen. Die Schärfe kannst Du ja selbst regeln.
Diese Plätzchen haben im letzten Jahr guten Anklang auch bei Nicht-Scharfessern gefunden. :)
Viele Grüße
Marc
ich weiß, wie verrückt sich das anhört. Aber Schokolade und starke Gewürze - auch Chilli - passen wunderbar zusammen. Die Schärfe kannst Du ja selbst regeln.
Diese Plätzchen haben im letzten Jahr guten Anklang auch bei Nicht-Scharfessern gefunden. :)
Viele Grüße
Marc
Shileya
sagt:
sagt: 11.11.2004 18:05
Einfach super.
Leider findet mein Mann (Thailänder) die Plätzchen nur Pikant, wenn ich schon Feuer spucke.
Aber dennoch liebt er sie.
Leider findet mein Mann (Thailänder) die Plätzchen nur Pikant, wenn ich schon Feuer spucke.
Aber dennoch liebt er sie.
05.12.2004 16:34
Hallo Samsara!
Ich glaube du meintest Dein Freund ISST scharf oder????
Gruß Iris
Ich glaube du meintest Dein Freund ISST scharf oder????
Gruß Iris
Dasty
sagt:
sagt: 07.12.2004 18:55
Mein Bruder hat die brennenden Weihnachtsbäume gebacken und ich durfte sie probieren. Ich bin begeistert. Echt lecker. Hätte ich so nicht erwartet. Werde mich auf jeden Fall auch noch an die Arbeit machen und die Plätzchen backen.
LG,
Dasty
LG,
Dasty
rose290788
sagt:
sagt: 19.12.2004 14:34
Dies ist ein Rezept für sie und ihn in regnerischen Tagen. Vorallem in Oberzwickau einer Millionenmetropole erfreut es sich immer größerer Beliebtheit.
foodilicious
sagt:
sagt: 23.02.2005 11:28
Ja klasse!!!
Ich streue immer etwas Chilli in meine heiße Schokolade, werde das als Plätzchen unbedingt mal ausprobieren...um nicht allzu lange warten zu müssen, werden es aber keine Tannenbäume, sondern...ähm, was anderes eben ;o)
Gutes Rezept!
LG
Martina
Ich streue immer etwas Chilli in meine heiße Schokolade, werde das als Plätzchen unbedingt mal ausprobieren...um nicht allzu lange warten zu müssen, werden es aber keine Tannenbäume, sondern...ähm, was anderes eben ;o)
Gutes Rezept!
LG
Martina
shadowma
sagt:
sagt: 13.04.2005 00:00
Hallo Marc,
die Kekse werde ich in mein Backprogramm aufnehmen. Freue mich jetzt schon auf die Gesichter, wenn gegessen werden.
In der mexikanischen Küche verwendet man Schokolade in Saucen. Warum nicht auch umgekehrt, Schärfe zu süßem. Wie zB frische Erdbeeren mit grünen frischen Pfefferkörner oder Erdbeer-Konfitüre mit grünem Pfeffer.
LG
Edelgard
die Kekse werde ich in mein Backprogramm aufnehmen. Freue mich jetzt schon auf die Gesichter, wenn gegessen werden.
In der mexikanischen Küche verwendet man Schokolade in Saucen. Warum nicht auch umgekehrt, Schärfe zu süßem. Wie zB frische Erdbeeren mit grünen frischen Pfefferkörner oder Erdbeer-Konfitüre mit grünem Pfeffer.
LG
Edelgard
imbieras
sagt:
sagt: 15.04.2005 09:08
Also, lieber später, als nie mit dem Kommentar "g"! Diese Plätzchen habe ich noch "forumfrisch" entdeckt, und letztes Jahr in meine "Sammlung" aufgenommen, die als Weihnachtsgeschenk für liebe Freunde gedacht ist. Ich finde Schokolade-Chili Mischung immer gelungen, und war gespannt, wie das ankommt. Das kam gut an! Die werde ich bestimmt wieder backen! Vielleicht noch bisschen rumexperimentieren, damit sie "schokoladig-geschmeidiger" werden.
gruß
imbieras
gruß
imbieras
Katrin76
sagt:
sagt: 13.12.2005 14:25
Hilfreicher Kommentar:
Uns hat die Idee der "brennenden Weihnachtsbäume" gleich sehr gut gefallen. Beim Würzen war ich jedoch etwas zu zögerlich. Soll es im Mund etwas brennen, darf man ruhig kräftig Chili dazugeben (wir haben nur ca. 3 gestrichene TL verbraucht)!
Nach meinem Geschmack könnten die Plätzchen noch etwas buttriger oder schokoladiger sein. Deshalb habe ich sie mit einer chili-gewürzten Kuvertüre überzogen.
Jetzt sind sie wirklich schön scharf :)
LG Katrin 76
Nach meinem Geschmack könnten die Plätzchen noch etwas buttriger oder schokoladiger sein. Deshalb habe ich sie mit einer chili-gewürzten Kuvertüre überzogen.
Jetzt sind sie wirklich schön scharf :)
LG Katrin 76
16.12.2005 05:44
Ich habe gestern die Weihnachtsbäume gebacke. Schmecken wirklich klasse. Meine Deko: weißer Zuckerguß und jeweils einige Christbaumkugekn aus rosa Pfeffer ;-)
Auch optisch spitze
Gruß
Angelika
Auch optisch spitze
Gruß
Angelika
biggi3311
sagt:
sagt: 28.11.2006 13:27
Sehr lecker, werde ich wieder backen
blechtrommel
sagt:
sagt: 05.11.2007 16:16
Dieses Jahr haben wir uns auch an dieses Rezept getraut. Ich war ja sehr spektisch - wer nicht ...
Ich muss sagen, die Plätchen sind lecker geworden. Auch die Familenbande und freunde genießen sie. Wir haben die Plätzchen mit allem möglichen dekoriert. Von Streußeln über Kugeln und Smarties.
Gibt es wieder :)
Liebe Grüsse
blechtrommel
Ich muss sagen, die Plätchen sind lecker geworden. Auch die Familenbande und freunde genießen sie. Wir haben die Plätzchen mit allem möglichen dekoriert. Von Streußeln über Kugeln und Smarties.
Gibt es wieder :)
Liebe Grüsse
blechtrommel
Nightsun
sagt:
sagt: 29.12.2007 14:52
Hallo:)
Wir haben dieses Jahr diese superleckeren Plätzzchen gebacken.
Da wir gerne scharf essen gab es sie bei uns verschärft :) meiner Schwägerin waren sie zu scharf.
Die Glasur schmeckt nicht nur bei diesen Plätzchen wir werden diese auch bei anderen Sachen weiterverwenden.
Danke für dieses tolle Rezept.
Liebe Grüße
Nightsun
Wir haben dieses Jahr diese superleckeren Plätzzchen gebacken.
Da wir gerne scharf essen gab es sie bei uns verschärft :) meiner Schwägerin waren sie zu scharf.
Die Glasur schmeckt nicht nur bei diesen Plätzchen wir werden diese auch bei anderen Sachen weiterverwenden.
Danke für dieses tolle Rezept.
Liebe Grüße
Nightsun
Cha-Cha
sagt:
sagt: 30.03.2008 00:01
Hilfreicher Kommentar:
Ich habe eine Schaf-Plätzchenform ausprobieren wollen und für meine schwarzen Schafe habe ich dieses Rezept ausgewählt.
Und ich muss sagen: ich hätte nicht gedacht, dass diese scharfen Wölfe im Schafspelz bei allen so gut ankommen!
Aber warum auch nicht: der Mürbteig ließ sich gut verarbeiten und ist schön mürb und schokoladig geworden.
Bei mir kamen 4 gestrichene TL Chayennepfeffer in den Teig. So haben die Plätzchen während des Knabberns eine würzige Note bzw. interessanten Beigeschmack und der Nachgeschmack ist selbst für zarte "Gemüter" noch angenehm scharf.
Auf den Puderzuckerguss hab ich noch Schokosplits gestreut, und für die ganz Harten: noch Chayennepfeffer mit hinein.
In den Teig kamen bei mir aber 5 EL Kakaopulver, statt der Vanilleschote 1/2 Pck. Vanillaroma und kein Wasser.
Sehr sehr lecker, auch wenn man zum ersten Mal die Kombi Chili und Schoko austestet.
Am nächsten Weihnachtsfest, backe ich vielleicht sogar wirklich Christbäume.
Gruß von cha cha
Und ich muss sagen: ich hätte nicht gedacht, dass diese scharfen Wölfe im Schafspelz bei allen so gut ankommen!
Aber warum auch nicht: der Mürbteig ließ sich gut verarbeiten und ist schön mürb und schokoladig geworden.
Bei mir kamen 4 gestrichene TL Chayennepfeffer in den Teig. So haben die Plätzchen während des Knabberns eine würzige Note bzw. interessanten Beigeschmack und der Nachgeschmack ist selbst für zarte "Gemüter" noch angenehm scharf.
Auf den Puderzuckerguss hab ich noch Schokosplits gestreut, und für die ganz Harten: noch Chayennepfeffer mit hinein.
In den Teig kamen bei mir aber 5 EL Kakaopulver, statt der Vanilleschote 1/2 Pck. Vanillaroma und kein Wasser.
Sehr sehr lecker, auch wenn man zum ersten Mal die Kombi Chili und Schoko austestet.
Am nächsten Weihnachtsfest, backe ich vielleicht sogar wirklich Christbäume.
Gruß von cha cha
-backwahn
sagt:
sagt: 11.12.2008 21:12
Wow, gerade gemacht und schwerst begeistert.
Ohne den Guss waren sie mir definitiv zu fad (was nicht heißt "nicht scharf genug ;) ), aber mit dem Guss.... Traumhaft.
Leider hatte ich weder Rum, noch Orangensaft, aber ein paar Tropfen Orangenaroma haben das auch ganz fabelhaft getan.
Ingwer hab ich auch weggelassen, tut dem ganzen aber auch keinen Abbruch.
Alles in allem: Sehr schöne Idee, und schmecken auch viel besser als erwartet.
Ohne den Guss waren sie mir definitiv zu fad (was nicht heißt "nicht scharf genug ;) ), aber mit dem Guss.... Traumhaft.
Leider hatte ich weder Rum, noch Orangensaft, aber ein paar Tropfen Orangenaroma haben das auch ganz fabelhaft getan.
Ingwer hab ich auch weggelassen, tut dem ganzen aber auch keinen Abbruch.
Alles in allem: Sehr schöne Idee, und schmecken auch viel besser als erwartet.
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LG Andi
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