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Gänsekeulen im Römertopf

Zutaten

Keule(n) (Gänsekeulen)
Apfel
Zwiebel(n)
1/2 TL Majoran
1/2 TL Thymian
  Salz
  Pfeffer
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Brennwert p. P.: keine Angabe

Den Römertopf wässern. Apfel schälen, vierteln und Kerngehäuse entfernen. Zusammen mit den geschälten und gleichfalls geviertelten Zwiebeln in den Römertopf geben, mit Majoran und Thymian bestreuen. Darauf die rundum gesalzenen und gepfefferten Gänsekeulen legen. Im geschlossenen Römertopf im nicht vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 3 1/2 Stunden garen, dabei während der letzten Viertelstunde den Deckel abnehmen.
Die Keulen aus dem Römertopf nehmen und warm stellen. Die Apfel- und Zwiebelstücke mit dem Schaumlöffel ebenfalls herausnehmen und in einen kleinen Topf geben, wenig von dem reichlich ausgebratenen Gänsefett hinzufügen und mit dem Pürierstab pürieren. Kurz aufkochen und ggf. mit etwas Saucenbinder binden. Zu den Gänsekeulen reichen. Dazu passen Apfelrotkohl und Kartoffelklöße.
Die Gänsekeulen werden mit dieser Garmethode wunderbar zart und saftig, dabei trotzdem schön kross. Die Sauce ist angenehm mager und mit der Majoran-Thymian-Würzung sehr wohlschmeckend!

Kommentare anderer Nutzer


pieps22145

31.10.2004 21:34 Uhr

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Hmm... ober lecker. Habe es heute ausorobiert und ich kann nur sagen: " es ist ne´Wucht! "
Super zart und schön knusprig. Habe allerdings die Sosse etwas mit Wasser verlängert und dann noch einen Schuss Rotwein mit hinzu gegeben.
In den Römertopf habe ich 1Tasse Wasser gegeben, bevor es ab in den Ofen ging.
Vielen Dank für das tolle Rzept! Ich habe auch gleich ein Foto davon gemacht.
Gruss, "pieps"

thomaspett

04.11.2004 15:19 Uhr

Hallo Pieps,
vielen Dank für das Lob und das appetitanregende Bild. Interessante Anregung mit dem Rotwein!
Gruß
Thomas

stephan-willi1

15.11.2004 07:10 Uhr

Kompliment zum Rezept, wir haben gestern das Rezept zubereitet und sind begeistert. Die Gänsekeulen sind wirklich sehr zart und knusprig.

ev2803

19.12.2004 20:33 Uhr

Das Rezept hört sich wirklich sehr gut an - aber ehe ich mich damit zu den Feiertagen blamiere - muss der Römertopf wirklich 3 1/2 Stunden in den Römertopf. Das kommt mir doch sehr lange vor!

themroc

31.12.2004 17:23 Uhr

Vielen Dank für das einfache Rezept für so einen Festschmaus. Meine Frau lobte mich mit den Worten "Das sind die leckersten Gänsekeulen meines Lebens". Ich habe die Soße frevelhafterweise mit Hühnerbrühe verlängert. Rotwein hört sich aber auch gut an.

knobi-fan

08.08.2005 15:12 Uhr

Hallo,

ich habe dieses Gericht genau nach Vorschrift zubereitet und muß sagen: hervorragend! So saftig und zart bekommt man Gänsebraten sonst kaum hin! Vielen Dank.

lg
knobi-fan

wogrun

13.11.2005 20:38 Uhr

Hallo thomaspett!
Habe heute dein Rezept nachgekocht. Obwohl ich keinen Römertopf habe, sondern alles
In einen normalen Bräter gemacht habe, sind mir die Keulen hervorragend gelungen. Habe viel
Lob von meinen beiden Frauen bekommen. (vor allen für die Soße). Habe die Soße aber auch mit Rotwein und etwas Brühe verlängert.
Gruß wogrun

Anyana

14.11.2005 07:25 Uhr

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Das das so einfach ist, hätte ich nicht gedacht :-)
Danke für dieses sehr leckere Rezept, die Haut war knusprig und das Fleisch butterweich!!

Habe Thymian (gehört da mMn nicht rein) gegen Beifuss getauscht. Beifuss gibt einfach einen typischen Geschmack der bei keiner Gans fehlen sollten, probiert es mal aus.

thomaspett

14.11.2005 18:13 Uhr

Hallo,
freut mich, daß mein Rezept bei Euch so gut ankommt! Der Tip mit dem Beifuß ist interessant. Ich weiß, daß dieses Kraut für Gänsebraten empfohlen wird, habe es aber noch nie angewandt. Es schmeckt ja wohl etwas bitter. Aber man sollte es tatsächlich mal ausprobieren!
Gruß
Thomas

Caramia

17.11.2005 18:40 Uhr

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Hallo thomaspett!

Die Gänsekeulen waren einfach köstlich! Zart, aber mit einer köstlichen, grossen Haut.
Und durch die Äpfel , Zwiebel und Gewürze ist das Schmalz so gut, daß man nichts mehr dazu tun muß.

LG
Siglinde

Delphi_2

19.11.2005 13:44 Uhr

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Hallo,

bei uns gab es heute auch Gänsekeule im Römertopf - nach deinem Rezept (jedenfalls fast).
Ich habe vorsichtshalber auch etwas Flüssigkeit (hab nur einen 2 Personen Römertopf und da reicht 1/2 Tasse Wasser) zur Gänsekeule in den Römer geben. Zwiebeln / Äpfel und Gewürze wie oben genannt - anteilig zu einer Keule. SEHR LECKER und würzig!!
Aber meine Keule war nach 2 1/2 Stunden schon sooooo braun und gar, dass ich sie servieren musste. Wenn ich sie noch länger drin gelassen hätte, wäre sie mir wahrscheinlich verbrannt.
Also mein Rat - zwischendurch immer mal in den Topf gucken und evtl. begießen und ggf. die Zeit reduzieren.

Mein Foto der 2 1/2 Std. Keule wird bestimmt bald freigeschaltet. Dazu gab es bei uns Kartoffeln / Klösse / Rotkohl und Soße.

LG und vielen Dank für das tolle Rezept
Delphi

knobi-fan

26.11.2005 05:01 Uhr

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Hallo,
die Gänsekeulen waren wunderbar: zart und saftig! Habe sie sogar über 4 1/2 Stunden im Ofen gehabt, aber die Temperatur zunächst auf 150 Grad gestellt. Erst die letzte Stunde mit 180 Grad und dann noch einige Minuten bei offenem Deckel 200 Grad; die Haut war gut kross. Köstliche Sauce!
Wirklich ein prima Rezept.

LG
knobi-fan

thomaspett

05.12.2005 11:59 Uhr

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Hallo,
stimmt, mit den Werten von knobi-fan wurde das Gericht auch bei mir wieder ausgezeichnet. Auf eine Anfrage per e-mail hin noch einmal der Hinweis: Die Keulen nicht vorher anbraten, sie werden auch im Römertopf bei geschlossenem Deckel schön braun; kross werden sie dann bei abgenommenem Deckel während der letzten ca. 15 Minuten!
Guten Appetit!

Thomas

unserkleiner

11.12.2005 14:30 Uhr

Das erste "große" Gericht seit dem Tod meiner Frau vor 2 Wochen.
Super einfach und super lecker. Auch meiner Tochter hat es geschmeckt!
Gut, dass es chefkoch.de gibt!

corny5

12.12.2005 01:51 Uhr

Vielen Dank für dieses ganz, ganz leckere Rezept. Das Fleisch war superzart und die Haut schön kross, wie eine Gänsekeule sein soll. Ich habe auch noch etwas Beifuss dazugetan. Die Sosse habe ich mit etwas Hühnerbrühe verlängert und mit Rotwein abgeschmeckt.
Mein Mann hat mich nach dem Essen in den Arm genommen und mir für diese tollen Gänsekeulen gedankt. Tja, Liebe geht halt durch den Magen.

Gruss Corny

wunschfrosch

16.12.2005 22:01 Uhr

Einfach oberlecker. Bisher gab es Weihnachten immer (Familientradition) Sauerbraten. Letztes Jahr habe ich die Gänsekeulen ausprobiert. Die waren so lecker, das ich beschlossen habe, die Familientradition zu ändern. Vielen Dank.

Gruss Wunschfrosch

Gaby2704

25.12.2005 09:07 Uhr

Hallo,


Dein Rezept gab es gestern bei uns. Das ganze Haus duftete nach Äpfeln und dem Thymian und Majoran und machte einem so richtig Apetitt auf die Gänsekeulen.

Allerdings musste ich meinen Bräter nehmen, da ich 4 Stück nicht in meinem Römertopf bekam. Mein Mann hat mitgekocht und war vom Endprodukt begeistert. Dazu gab es Rotkohl und Salzkartoffeln. Als Nachtisch hatten wir unseren Makronenpudding mit Vanillesauce.

Vielen Dank für Dein Rezept.

Lieben Gruß - Gaby

bidiru

25.12.2005 14:17 Uhr

Hallo,

dazu kann ich nur eins sagen: PERFEKT!

Wir hatten es heute und ich habe es gemacht, wie beschrieben. Habe mir extra bei der Nachbarin den Römertopf ausgeliehen. Nur habe ich für die Soße noch etwas Wasser dazu. Bei uns gab es Kartoffelpüree und Rotkohl dazu.

Vielen Dank für das tolle Rezept.

LG
bidiru

Alschain

25.12.2005 17:42 Uhr

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Hallo,

das Rezept war heute unser Weihnachtsessen. Sehr, sehr lecker!
Ich habe nur anstatt von Tymian, einen Stengel Beifuß zugegeben, mit Gänsefond aus dem Glas aufgegossen und die Sosse mit etwas Rotwein verfeinert. So zarte Gänsekeulen hab ich bisher nie zusammengebracht. Dazu gabs Blaukraut und Rohe Klöße. Werde ich sicher wieder machen!

LG
Gerda

Andrasch

25.12.2005 18:41 Uhr

Ich möchte mich recht herzlich für das tolle Rezept bedanken. Meine 1. Gänsekeule wurde vorzüglich. Mein Weihnachtsessen (Flädlesuppe, Gänsekeulen, Rotkohl, Speckknödel und Tiramisu) wurde in den hööchsten Tönen gelobt.
Vielen Dank
LG
Andrasch

thomaspett

25.12.2005 19:21 Uhr

Liebe CK-ler,

das freut mich aber ganz doll, daß ich so viele positive Kommentare für dieses Rezept erhalte! Worauf ich besonders stolz bin: ich habe es mir wirklich selbst ausgedacht, ganz spontan, so nach dem Motto "wie könnte man Gänsekeulen denn wohl im Römertopf zubereiten?..."

Weiterhin guten Appetit!

LG
thomaspett

pakistani

10.01.2006 15:47 Uhr

Ich muss doch auch noch meinen Kommentar abgeben. Meine Familie meinte, es seien die besten Gänsekeulen in sie je gegessen hätten. Einfach superlecker und soooo einfach. Vielen Dank.

anette45

14.02.2006 19:25 Uhr

Hallo Thomas,
auch von mir noch einen Kommentar. Dies war mein erster Versuch Gänsekeulen zuzubereiten (hab auch dieses Jahr vor Weihnachten meine erste gegessen) und ich bin begeistert, wie einfach das war. Meinem Mann, der schon oft welche in Gaststätten gegessen hat, fand sie auch genial. Leider sind die Bilder nciht so toll geworden, aber das Rezept ist die Nummer 1 in meinem Kochbuch hier.
Lieber Gruß Anette

Kingpin2000

27.04.2006 15:26 Uhr

hallo
Super Rezept Firkadellen mit Pommes Frites zu Kochen ist aufwendiger. Alles in den Römertopf Deckel drauf Ofen an und fetrig, ich varieire etwas die Gewürze vorallem nehme ich mehr aber das mehr wegen der Sosse. Ansonsten nach Rezept kein grosses Kino wie bei vielen anderen Rezepten.
Viele glauben im Römertopf wird alles nur gekocht gerade Geflügel, gilt auch für Krustenbraten usw. würde nicht so werden wie man es eigentlich erwartet.
Ich habe die Gänsekeulen bestimmt schon 10 mal nach dem Rezept zubereitet mit den Kartoffelklössen Schaumburger Art auch hier aus Ck. und Rotkohl.
Ich habe als Beweis das Gänsekeulen im Römertopf nach diesem Rezpet spielend einfach gelingen ein Bild hochgeladen. Schmecken nur noch besser wie sie aussehen. Gibt es auch unter der Woche nicht nur Sonn und Feiertags da aber mit Fertigteig Klössen :-).

LG
Kingpin2000

Heidelerche

25.05.2006 18:02 Uhr

Was tut man, wenn der Göga den letzten Apfel aufgegessen hat u.das erst feststellt, wenn die Gänsekeulen fast im Römertopf gelandet sind?? Ich habe ein dickes Gemüsebett (1/2 Beutel tiefgefr. Suppengemüse!) in den R.topf gelegt, vermischt mit reichlich Zwiebeln und nach dem Braten dieses - abgegossene - Gemüse mit dem Zauberstab dickstückig püriert und mit 1 GANZEM Becher Crême fraîche (uff! gut, daß ich keine Kalorien zählen muß!) verrührt - der ob des Apfels gerügte Göga war hin und weg u. hat diese Notlösungsvariante der Soße sehr gelobt, wobei ich gestehen muß, daß ich mich o h n e Dein Rezept nicht an den Römertopf gewagt hätte! War gaaanz lecker! (Und einfach zu machen.) Danke!

Lucie29

26.09.2006 20:03 Uhr

Hallo, wir haben die Gänsekeulen am Sonntag bei ca. 25 Grad in der Sonne genossen und waren von dem "Weihnachtsessen" trotzdem absolut begeistert! Super einfach und einfach suuuuper!!!!!!!!!
Vielen Dank für das Rezept!

Tin007

03.11.2006 19:25 Uhr

Das Rezept höhrt sich sehr sehr lecker an. Ich war schon lange auf der Suche nach Gans im Römertopf.

Das ganze kann man doch auch bestimmt mit Gänsebrust machen. Ändert sich dann wohl die Garzeit? LG Tin

thomaspett

04.11.2006 05:01 Uhr

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Hallo Tin007,
mit Gänsebrust - möglichst am Knochen - geht das Rezept natürlich auch. Da sie nicht so dick wie Keulen ist, braucht sie auch weniger Zeit, vielleicht nur so etwa 2 1/2 Stunden. Aber im Römertopf kommt es auf die exakte Zeit glücklicherweise nicht so genau an (lieber etwas länger als zu kurz!).
Gutes Gelingen!
Gruß
Thomas

Muppet777

06.11.2006 16:12 Uhr

Gestern habe ich das Rezept getestet und war wirklich von den Socken!
Voll saftig, knusprig und oberlecker, dazu einfach genial vorzubereiten.
Wer keinen Weihnachts-Essen-Vorbereitungs-Stress haben möchte und Gans auf
dem Teller liebt, sollte dies dringend nachkochen.
Ich habe die vier Keulen nur 3 Stunden (plus 15 Min. Bräunung) gegart, die Soße mit
Gänse-Fonds und sauerer Sahne "frisiert". Meine Gäste und wir waren hingerissen!!!

woltera

11.11.2006 09:03 Uhr

Gestern getestet und es war wirklich sehr sehr gut. Habe die Sauce mit Gänsefond und etwas Portwein verfeinert. Die Sauce war wirklich der Hammer und die Keulen waren sehr zart und außen knusprig. Allerdings waren die Keulen bei mir nach 2,5 Stunden gut!
An die Sauce passen auch sehr gut getrocknete Pflaumen und/oder etwas Glühwein.
Danke für das tolle Rezept!

Eingeschränkte Kommentare

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Die neusten Kommentare:


-Schneeglöckchen-

25.12.2012 21:08 Uhr

Ein sehr leckeres und trotzdem so einfaches Rezept.
Ich habe keinen Römertopf. Aber ich habe meine Gänsekeulen im Tupperware "Ultra pro" gemacht. Geht genau so wie im Römertopf und die Keulen werden auch wunderbar zart.

Allen noch besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch.

kochpaule

26.12.2012 14:02 Uhr

werde jetzt gleich 5 Gänsekeulen nach dem Rezept als Weihnachtsmenü in den Ofen schieben. Habe leider keinen bräter mit Deckel, der groß genug ist. Also versuch ichs jetzt mal mit Alufolie zugedeckt..... hoffe es funktioniert ;-) Werde berichten.... Frohe Weihnachten und genießt den Schmaus an diesem weihnachtstag

kresseigel

26.12.2012 18:54 Uhr

Hallo,

endlich ein gelingsicheres Gänsekeulen-Rezept! Ich versuche es jedes Jahr wieder und habe meiner Familie schon gesagt, sie soll mich beim nächsten Versuch davon abhalten, denn die Keulen wurden immer zäh und geschmacklos.

Ab jetzt gibt es nur noch die Römertopf-Variante, vielen Dank für das schöne und dabei so einfache Rezept.

Noch einen weihnachtlichen Tipp: Ich habe die Soße, wie andere chefköche auch schon, mit Rotwein und Brühe verlängert und zum Schluß aber noch eine Aachener Kräuterprinte in die Soße gebröselt und püriert - das gab einen feinen Geschmack und eine schönere Farbe,

liebe Grüße, Astrid

mellybruhn

26.12.2012 19:45 Uhr

das hört sich ja sehr lecker an!
allerdings habe ich keinen römertopf, kann ich das auch in einem normalen bräter machen?
und wirklich 3,5 std? das kommt mir übertrieben lange vor, so groß ist doch so ne keule gar nicht oder ?

und WAS ist beifuß? wo bekomme ich das? frisch oder tk ?

danke

thomaspett

27.12.2012 14:10 Uhr

Ja, es geht auch mit einem normalen Bräter, aber im Römertopf werden die Keulen erfahrungsgemäß besonders zart und saftig. Die lange Garzeit hat sich bewährt, die Temperatur ist dabei ja relativ niedrig; man hat praktisch eine Garantie dafür, daß die Keulen gar und dabei zart sind.

Beifuß ist ein Kraut, verwandt mit Wermut und auch etwas bitter im Geschmack. Es wird getrocknet verwendet und ist im normalen Supermarkt kaum zu erhalten, da man es eigentlich nur für Gänsebraten nimmt und es nicht sehr bekannt ist . Meist hat man eine große Pflanze im eigenen Garten. Es wächst auch weitverbreitet wild, z.B. an Bahndämmen. Man kann aber auf dieses Kraut nach meiner Meinung verzichten, ich habe es in dem Rezept ja auch nicht verwendet.

Beste Grüße
Thomas

mellybruhn

27.12.2012 19:34 Uhr

vielen danke für deine antwort !!!

ich werde mir also einen römertopf kaufen und das auf jedem fall mal ausprobieren !
mit dem beifuß weiß ich noch nicht...wir haben hier einen sehr gut sortierten edeka markt, da find ich das bestimmt. werd mir dann mal überlegen ob ich was mitnehme oder es erstmal ohne mache :)

mbr92

28.12.2012 13:28 Uhr

Großartig :-)

kochbub

02.01.2013 10:18 Uhr

Hallo. Ich habe das ebenfalls mal ausprobiert. Um es kurz zu machen : HAMMERLECKER und stressfreier kann man Gänsekeulen nicht zubereiten.

dickealtefrau

03.01.2013 20:19 Uhr

Ich habe es Sylvester zubereitet, und es war der Hammer!
Allerdings habe ich statt der einen Zwiebel 6 Schalotten genommen, die Soße nicht püriert und etwas Sahne drangetan, allerdings das Gänsefett weggetan.
Diese Keule war so lecker und knusprig, die wird jetzt hier nur noch so zubereitet.
Dafür 5 Sterne !!!

thomaspett

04.01.2013 12:20 Uhr

Vielen Dank für das Lob. Das reichlich ausgebratene Gänsefett sollte man wirklich unbedingt abgießen (man kann es dann ja sehr gut als Gänseschmalz verwenden). Schalotten sind natürlich edler als Zwiebeln. Mit Sahne habe ich die Sauce bisher nicht angereichert, weil mir der Gänsebraten und die Sauce mir immer ausreichend fett vorkamen, aber natürlich ist das eine interessante Variante!

Ich freue mich über die zahlreichen positiven Kommentare, die in der Weihnachtszeit wieder eingegangen sind!

Herzliche Grüße

Thomas

best-friend

24.02.2013 12:34 Uhr

Habe das Rezept eben probiert, und für sehr gut befunden.
Meine Keulen waren ziemlich groß, so das es von der Zeit her noch ein viertel Stündchen hätte mehr sein können. Beim nächsten mal weiß ich es.
Aber sonst prima, rein in den Ofen und Uhr gestellt-- fertig.

sandokanle

24.02.2013 13:24 Uhr

Ich habe die Keulen nun schon seit ich 2007 das Rezept entdeckt habe x-mal gemacht, so einfach, man kann nichts falsch machen. Sie sind oberlecker! Innen zart und außen knusprig.
Ob Römertopf oder großer Bräter (meine beiden Römertöpfe passen leider nicht zusammen in den Ofen) es geht beides. Nach dem Fettabschöpfen, pürriere ich übrigens die Zwiebeln und Äpfel am Ende und gebe das Ganze dann noch durch ein grobes Sieb.

5 Sterne! Leider gibt es nicht mehr.

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