Gefülltes Schweinefilet mit Holundersauce
Am besten mit selbst gemachtem Holunderbeersaft| 600 g | Schweinefilet |
| 250 g | Leber vom Schwein |
| 4 | Markknochen |
| Salz | |
| 1 Bund | Petersilie |
| 1 Zweig/e | Rosmarin, frisch |
| 1 Zweig/e | Thymian, frisch |
| 2 Scheibe/n | Toastbrot |
| 130 g | Butterschmalz |
| Pfeffer, frisch gemahlen | |
| 3 | Schalotte(n), je nach Größe |
| ⅛ Liter | Wein, rot |
| ⅛ Liter | Saft (Holunderbeersaft) |
| ⅛ Liter | Portwein oder Sherry |
Zubereitung
Dieses Rezept ist ideal für den August, die Hauptverkaufszeit der Holunderbeeren. Fertig gekaufter Saft geht natürlich auch.
Schweinefilet, Leber und Markknochen waschen und trocken tupfen. Die Filetspitze abschneiden und in sehr feine Würfelchen schneiden oder sogar hacken. Die Schweineleber sorgfältig von Häuten und Sehnen befreien.
Die Markknochen in kochendem Salzwasser ca. 6 Minuten ziehen lassen, herausnehmen und mit einem spitzen Messer das Mark herauslösen. Mark anschließend pürieren (Zauberstab).
Petersilie, Rosmarin und Thymian unter kaltem Wasser abbrausen, trocken schwenken und fein hacken bzw. die Nadeln und Blättchen zupfen.
Für die Füllung die Leber und das Toastbrot in kleine Würfel schneiden. In 50 g Butterschmalz anbraten, erkalten lassen. Nach dem Erkalten mit dem pürierten Mark sowie dem Fleisch der zerkleinerten Filetspitze vermischen. Mit Petersilie, Rosmarin, Salz und Pfeffer herzhaft würzen.
Das Filet der Länge nach aufschneiden, aufklappen. Die Füllung darauf verteilen. Filet dann sorgfältig wieder schließen und mit weißem Baumwollgarn festbinden.
Das Filet im Butterschmalz (etwas weniger als die 130 g nehmen, ihr benötigt später nochmals 1 EL sowie ein wenig kaltes davon) von allen Seiten kräftig anbraten. Dann die Hitze reduzieren, 1/8 l heißes Wasser angießen und das Fleisch zugedeckt ca. 15-20 Minuten schmoren.
Für die Holundersauce die Schalotten abziehen, würfeln, in 1 EL Schmalz andünsten. Mit dem Rotwein und dem Holunderbeersaft ablöschen. Das Ganze etwa 6 Minuten lang einkochen lassen.
Dann den Portwein angießen, den Bratensaft einrühren und das restliche kalte Butterschmalz in Flöckchen einrühren. Auch hier gebe ich gern noch eine Prise von dem Thymian zur Sauce.
Das Filet dann mit der Sauce servieren. Ganz prima passt ein Kartoffelgratin dazu.
Noch ein Hinweis: Auf den Portwein bzw. Sherry solltet ihr nicht verzichten! Ich habe mal gemeint, es sei ohnehin schon genügend Alkohol (Rotwein) in der Sauce und diesen dann durch Wasser / Brühe ersetzt. Die Sauce wird dann jedoch durch den Eigengeschmack des Holunders viel zu herb!
Die relativ lange Zubereitungszeit ergibt sich bei mir durch das viele Feinschneiden, hacken und zupfen. Vielleicht könnt Ihr es ja schneller ;-)
Schweinefilet, Leber und Markknochen waschen und trocken tupfen. Die Filetspitze abschneiden und in sehr feine Würfelchen schneiden oder sogar hacken. Die Schweineleber sorgfältig von Häuten und Sehnen befreien.
Die Markknochen in kochendem Salzwasser ca. 6 Minuten ziehen lassen, herausnehmen und mit einem spitzen Messer das Mark herauslösen. Mark anschließend pürieren (Zauberstab).
Petersilie, Rosmarin und Thymian unter kaltem Wasser abbrausen, trocken schwenken und fein hacken bzw. die Nadeln und Blättchen zupfen.
Für die Füllung die Leber und das Toastbrot in kleine Würfel schneiden. In 50 g Butterschmalz anbraten, erkalten lassen. Nach dem Erkalten mit dem pürierten Mark sowie dem Fleisch der zerkleinerten Filetspitze vermischen. Mit Petersilie, Rosmarin, Salz und Pfeffer herzhaft würzen.
Das Filet der Länge nach aufschneiden, aufklappen. Die Füllung darauf verteilen. Filet dann sorgfältig wieder schließen und mit weißem Baumwollgarn festbinden.
Das Filet im Butterschmalz (etwas weniger als die 130 g nehmen, ihr benötigt später nochmals 1 EL sowie ein wenig kaltes davon) von allen Seiten kräftig anbraten. Dann die Hitze reduzieren, 1/8 l heißes Wasser angießen und das Fleisch zugedeckt ca. 15-20 Minuten schmoren.
Für die Holundersauce die Schalotten abziehen, würfeln, in 1 EL Schmalz andünsten. Mit dem Rotwein und dem Holunderbeersaft ablöschen. Das Ganze etwa 6 Minuten lang einkochen lassen.
Dann den Portwein angießen, den Bratensaft einrühren und das restliche kalte Butterschmalz in Flöckchen einrühren. Auch hier gebe ich gern noch eine Prise von dem Thymian zur Sauce.
Das Filet dann mit der Sauce servieren. Ganz prima passt ein Kartoffelgratin dazu.
Noch ein Hinweis: Auf den Portwein bzw. Sherry solltet ihr nicht verzichten! Ich habe mal gemeint, es sei ohnehin schon genügend Alkohol (Rotwein) in der Sauce und diesen dann durch Wasser / Brühe ersetzt. Die Sauce wird dann jedoch durch den Eigengeschmack des Holunders viel zu herb!
Die relativ lange Zubereitungszeit ergibt sich bei mir durch das viele Feinschneiden, hacken und zupfen. Vielleicht könnt Ihr es ja schneller ;-)
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Kommentare anderer Nutzer
pbuggi
sagt:
sagt: 19.08.2004 00:26
Hallo Martina,
ob die Markknochen wirklich "unverzichtbar" sind, kann ich Dir leider nicht sagen. Ich hab's halt ohne noch nie probiert und zu den BSE-Hoch-Zeiten lieber ganz auf dieses Essen verzichtet.
Aber ich denke mal, ein wichtiger Bestandteil sind sie schon? Und in der jetzigen Zeit, zumal vom Biobauern, kannst Du es sicher wagen.
Wir leben auch noch ;-))
Guten Hunger ...!
Petra
ob die Markknochen wirklich "unverzichtbar" sind, kann ich Dir leider nicht sagen. Ich hab's halt ohne noch nie probiert und zu den BSE-Hoch-Zeiten lieber ganz auf dieses Essen verzichtet.
Aber ich denke mal, ein wichtiger Bestandteil sind sie schon? Und in der jetzigen Zeit, zumal vom Biobauern, kannst Du es sicher wagen.
Wir leben auch noch ;-))
Guten Hunger ...!
Petra
Andy38
sagt:
sagt: 17.07.2005 23:06
Hallo,
ich würde statt Markknochen Butter nehmen. Schmeckt bestimmt nicht viel anders.
LG Andrea
ich würde statt Markknochen Butter nehmen. Schmeckt bestimmt nicht viel anders.
LG Andrea
pbuggi
sagt:
sagt: 25.07.2006 00:07
Versuch macht bekanntlich kluch. Deshalb habe ich es in der letzten Saison mal mit Butter anstelle der Markknochen probiert. Muss aber sagen, ist nicht so ganz mein Ding. Durch das Mark soll die Fülle ja würziger und kräftiger schmecken. Butter mildert den Geschmack ab.
LG Petra
LG Petra
engelsgesicht
sagt:
sagt: 23.08.2006 09:03
Hallo!
Ich habe noch nie mit Markknochen gekocht. Deswegen eine vielleicht dumme Frage: Wie bekomme ich das Mark aus dem Knochen? Muß ich sie zerschlagen?
Bitte helft einer Unwissenden...
lieben Gruß vom Engelsgesicht
Ich habe noch nie mit Markknochen gekocht. Deswegen eine vielleicht dumme Frage: Wie bekomme ich das Mark aus dem Knochen? Muß ich sie zerschlagen?
Bitte helft einer Unwissenden...
lieben Gruß vom Engelsgesicht
pbuggi
sagt:
sagt: 23.08.2006 10:30
Hallo Engelsgesicht,
dumme Fragen gibt's nicht ;-). Du brauchst sie nicht zerschlagen. Der Marknochen ist ein Röhrenknochen, in dessen Mitte sich das Mark befindet. Durch das Mitgaren etwa in diesem Gericht oder auch einer Rinderbrühe, einer Ochsenschanzsuppe etc. wird das Mark weich und gibt sein Aroma an das Gericht ab. Manchmal wird es so weich, dass es fast schon von selbst aus dem Knochen herausfällt. Falls das passiert, ist aber auch nicht schlimm - es zerkocht. Ansonsten nimmst Du nach Ende des Garprozesses die Knochen samt Mark einfach heraus.
Will man - etwa für Markklößchen - das Mark den Knochen vorher entnehmen, reicht ein spitzes Messer, um es rauszupulen ;-).
Aber nimm bitte nur gutes Rindfleisch; am besten vom Biobauern ... wg. BSE ... Du weißt ;-).
LG Petra
dumme Fragen gibt's nicht ;-). Du brauchst sie nicht zerschlagen. Der Marknochen ist ein Röhrenknochen, in dessen Mitte sich das Mark befindet. Durch das Mitgaren etwa in diesem Gericht oder auch einer Rinderbrühe, einer Ochsenschanzsuppe etc. wird das Mark weich und gibt sein Aroma an das Gericht ab. Manchmal wird es so weich, dass es fast schon von selbst aus dem Knochen herausfällt. Falls das passiert, ist aber auch nicht schlimm - es zerkocht. Ansonsten nimmst Du nach Ende des Garprozesses die Knochen samt Mark einfach heraus.
Will man - etwa für Markklößchen - das Mark den Knochen vorher entnehmen, reicht ein spitzes Messer, um es rauszupulen ;-).
Aber nimm bitte nur gutes Rindfleisch; am besten vom Biobauern ... wg. BSE ... Du weißt ;-).
LG Petra
drfco
sagt:
sagt: 23.08.2006 18:24
Hilfreicher Kommentar:
Hi pbuggi,
hab das Rezept am Sonntag gemacht, allerdings mit gekauftem Holunderbeersaft, Rinderleber, da es Schweineleber bei uns nicht gab und für 2 Personen. Es ist sehr trotz der Hlbierung des Rezeptes sehr viel Füllung übergeblieben, so daß ich beim nächsten Mal die Füllungsmengen halbieren werde. Es hat sehr sehr gut geschmeckt und wird es bestimmt wieder geben. Danke für das Rezept.
LG Jutta
hab das Rezept am Sonntag gemacht, allerdings mit gekauftem Holunderbeersaft, Rinderleber, da es Schweineleber bei uns nicht gab und für 2 Personen. Es ist sehr trotz der Hlbierung des Rezeptes sehr viel Füllung übergeblieben, so daß ich beim nächsten Mal die Füllungsmengen halbieren werde. Es hat sehr sehr gut geschmeckt und wird es bestimmt wieder geben. Danke für das Rezept.
LG Jutta
Barracuda
sagt:
sagt: 26.08.2006 16:18
Hallo pbuggi,
das klingt sehr lecker und animiert zum Nachkochen.
Warum stehst Du so auf dem Knochenmark ?
Es ist doch fast geschmacksneutral und wenn ich Dir beide Varianten gleichzeitig vorsetzen würde, könntest Du es bestimmt nicht herausschmecken, welche Füllung mit
oder ohne ist.
Vor Jahren habe ich mal in einem Hotel als Vorspeise überbackenes Rindermark auf Toast gegessen - naja.
Es bestand aus einer gerösteten Scheibe Toastbrot, darauf kamen kurz blanchierte,
4-5 mm stark geschnittene, Rindermarkscheiben, mit Salz und Pfeffer gewürzt, darauf Champignons (bereits angeschwenkt) und Reibekäse. Zum Gratinieren kam das Ganze für 5 Min. in den Salamander.
Lange Rede, kurzer Sinn.
Ich werde es nachkochen, schon wegen der leckeren Holundersauce.
Schönes WE für Dich.
MfG
Barracuda
das klingt sehr lecker und animiert zum Nachkochen.
Warum stehst Du so auf dem Knochenmark ?
Es ist doch fast geschmacksneutral und wenn ich Dir beide Varianten gleichzeitig vorsetzen würde, könntest Du es bestimmt nicht herausschmecken, welche Füllung mit
oder ohne ist.
Vor Jahren habe ich mal in einem Hotel als Vorspeise überbackenes Rindermark auf Toast gegessen - naja.
Es bestand aus einer gerösteten Scheibe Toastbrot, darauf kamen kurz blanchierte,
4-5 mm stark geschnittene, Rindermarkscheiben, mit Salz und Pfeffer gewürzt, darauf Champignons (bereits angeschwenkt) und Reibekäse. Zum Gratinieren kam das Ganze für 5 Min. in den Salamander.
Lange Rede, kurzer Sinn.
Ich werde es nachkochen, schon wegen der leckeren Holundersauce.
Schönes WE für Dich.
MfG
Barracuda
holger111
sagt:
sagt: 26.08.2006 16:40
Das Rezept ist hervorragend.
Auf das Rindermark soll man in keinem Fall verzichten.
Ich habe noch etwas Lavendel dazugegeben ( ganz wenig ) das giebt einen runden Geschmack.
pbuggi für das Rezept herzlichen Dank
Grüße holger111
Auf das Rindermark soll man in keinem Fall verzichten.
Ich habe noch etwas Lavendel dazugegeben ( ganz wenig ) das giebt einen runden Geschmack.
pbuggi für das Rezept herzlichen Dank
Grüße holger111
hummel13
sagt:
sagt: 05.09.2006 01:06
Ein wunderschönes Festrezept! Es war gerade richtig um meine Geburtstagsgäste zu verwöhnen. Wenn Wein oder anderer Alkohol im Rezept angegeben ist verzichte ich grundsätzlich nicht darauf. Der Alkoholgehalt verfliegt aber der Geschmack vieler Gerichte wird gehoben. Es gab dazu, wie angeregt, Kartoffelgratin und Butterböhnchen.
Danke für das leckere Rezept!
LG, hummel13
Danke für das leckere Rezept!
LG, hummel13
dariosmama
sagt:
sagt: 22.10.2006 15:43
Hallo,
das Rezept war lecker. Besonders meinem Mann hat es geschmeckt.
Ich habe für die Sauce Portwein genommen und Geflügelleber.
Aber auch für mich, war die Fase etwas viel zum füllen, obwohl ich schon die Menge halbiert habe blieb viel übrig. Ich habe dazu ein Gratin aus normalen Kartoffeln und Süßkartoffeln gemacht. Liebe Grüße Marion
das Rezept war lecker. Besonders meinem Mann hat es geschmeckt.
Ich habe für die Sauce Portwein genommen und Geflügelleber.
Aber auch für mich, war die Fase etwas viel zum füllen, obwohl ich schon die Menge halbiert habe blieb viel übrig. Ich habe dazu ein Gratin aus normalen Kartoffeln und Süßkartoffeln gemacht. Liebe Grüße Marion
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Lieber Gruß
Martina
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