Gebackene Leberknödel auf Radieserlsalat



Zutaten für Portionen

200 g Kalbsleber und Schweineleber und 200 g Schweinnetz vom Metzger
Brötchen
⅛ Liter Milch
100 g Schalotte(n), fein gehackt
  Knoblauch, nach Geschmack
Eiweiß
  Salz und Pfeffer, Schnittlauch
2 EL Majoran
1 EL Petersilie
600 g Radieschen
  Essig (Sherryessig), Öl
  Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Brötchen in Würfel schneiden und in der Milch einweichen. Die Schalotten und den Knoblauch in Butter anschwitzen und mit der durch den Fleischwolf gedrehten Leber vermengen. Die eingeweichten Brötchen, das geschlagene Eiklar und die Kräuter dazugeben, zu einem lockeren Teig mischen und abschmecken. Knödel formen und jeden in ein Schweinenetz einwickeln. Eine Bratform mit Butter einfetten, die Knödel hineinlegen und im 220 Grad heißen Ofen etwa 20 Minuten backen.
Die Radieschen in feine Streifen schneiden. Essig und Öl verrühren und damit die Radieschen marinieren. Salzen und Pfeffern. In der Pfanne kurz anschwenken. (Bei zu starker Hitze verlieren die Radieschen ihre Farbe und die frische Schärfe.)
Die gebackenen Knödel auf dem warmen Salat anrichten und mit Schnittlauch garnieren.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 09.08.04
Rezept-Statistiken: 13.098 (9)* gelesen
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Verfasser:

angelika2603 Sternekoch


Mitglied seit 21.07.2003
17.552 Beiträge (ø5,42/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

theda09 Smutje sagt:  
08.04.2005 14:51
Hallo Angelika,

wenn ich Leberknödel vom Metzger meines Vertrauens hole, ist dann in etwa die gleiche Qualität zu erwarten und sind die Knödel im Rezept ganz spezielle?

grüß dich, die theda

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Mauti Hendlgriller sagt:  
13.04.2006 01:15
Hilfreicher Kommentar:

So richtig deftige Hausmannskost mit frischer Note zum Nachkochen, danke! Liebe Grüße, Mauti, auf frühlingshaftem Radieschen-Tripp

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thebig1969 Tellerwäscher sagt:  
16.06.2006 10:17
Hallo

Ich muß sagen daß das Rezept nicht nur gut ist sondern einen Römischen einser verdient . Natürlich kann mann die Leberknödel vom Metzger des Vertrauens holen . Aber selber gemachte sin noch viel ,viel besser. Ich habe es schon ausprobiert beide Varianten . Bei den selbergemachten da weiß ich was drinnen ist . Ich bin selber Köchin darum musste ich meinen Senf dazu geben .

Gruß Brigitte

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wofi Tellerwäscher sagt:  
16.06.2006 11:05
Hallo Angelika2603. Leber - in allen Variationen - gehört zu meinen Lieblingsspeisen. Allerdings habe ich mit Deinem Rezept so meine Probleme! 200 g Kalbsleber und (???) 200 g Schweineleber ??? Und was ist "Schweinnetz"??
Ein etwas überforderter Kochlehrling :)

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Fuerte_2000 Tellerwäscher sagt:  
16.06.2006 12:26
Hört sich gut an - aber auch von mir: Was bitte ist Schweinenetz?

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beatep Hendlgriller sagt:  
16.06.2006 12:35
Hilfreicher Kommentar:

Hallo Wofi,

Ein Schweinenetzt ,ist ein feines netzartiges Gewebe, aus dem Bauchfell des Schweines.
In der Küche findet es Verwendung bei Hackbraten, Rouladen oder auch für franz. Wurst
z.B. Adrio.
Auch für unterschiedliche Füllungen mit Farcen eignet sie sich Bestens..auch in Verbindung mit Gemüsen.
Füllungen, oder beim Rezept oben, werden so nicht direkt angebraten und können somit nicht austrocknen.

LG
Beate

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Barracuda Kaltmamsell sagt:  
19.06.2006 20:21
Heute kann man alles kaufen (für solche, die es nicht können oder keine Zeit und Lust haben), aber was man selbst macht, gibt einem die Gewißheit, nur beste Zutaten verwendet zu haben.

Bei einem Leberknödel oder Beefsteak (Boulette) vom Metzger ( auch von dem, wo man eigentlich Vertrauen hat ) heißt es nicht umsonst:

"Es ist eine Kunst, in diesem Mehlberg Fleischgeschmack reinzubekommen ."
Und Kunst kommt bekanntlich vom Können !
Darum heißt es auch Kochkunst.

Zudem kenne ich keinen Metzger, der nicht verdienen will, bzw. muß !

Fazit: Alles, was durch die Fleischscheibe gedreht werden kann (Fleischwolf/Kutter etc.) sollte man nach Möglichkeit selbst tun - zumindest Hobbyköche und Hausfrauen.

Gutes Gelingen !

MfG
Barracuda

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