Pastinakencreme



Zutaten für Portionen

500 g Pastinake(n)
400 g Möhre(n)
150 ml Gemüsebrühe
  Petersilie
2 EL Mehl (Weizenvollkornmehl)
75 g süße Sahne
  Salz und Pfeffer

Zubereitung

Pastinaken schälen und würfeln. Möhren abbürsten und in Scheiben schneiden. Beides in der Gemüsebrühe in 8-10 Minuten bei mittlerer Hitze zugedeckt bissfest garen. Inzwischen Petersilie waschen und fein hacken. Das Gemüse mit dem Pürierstab pürieren. Das Mehl über das Püree stäuben und einrühren. Die Masse unter Rühren kurz aufkochen lassen. Sahne dazugeben und unter Rühren etwas einkochen lassen. Creme mit Salz und Pfeffer würzen. Zuletzt Petersilie unterrühren.
Dazu passen Gemüseschnitzel.
Variante: Möhren und Pastinaken in Scheiben schneiden und dünsten. Butter und fein gehackte Petersilie dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.
Arbeitszeit: ca. 35 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 02.08.04
Rezept-Statistiken: 7.091 (4)* gelesen
13 (0)* gespeichert
225 (0)* gedruckt
4 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Dragonfly-Lady Sternekoch


Mitglied seit 18.04.2002
614 Beiträge (ø0,17/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Höse Smutje sagt:  
03.08.2004 19:19
Hallo!

Was bitte sind Pastinaken ??

LG Höse

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Dragonfly-Lady Sternekoch sagt:  
05.08.2004 17:31
Hilfreicher Kommentar:

Alte Gemüse - neu entdeckt: Pastinaken

Bis ins 18. Jahrhundert zählten Pastinaken im europäischen Raum zu den wichtigen Grundnahrungspflanzen. Nach und nach wurden sie dann durch Kartoffeln und Möhren vom Speiseplan verdrängt. Heute werden Pastinaken hauptsächlich in Russland und Westeuropa angebaut. Wildwachsende Pastinaken, die es auch bei uns häufiger gibt, sollte man lieber nicht sammeln, da sie leicht mit dem giftigen Wasserschierling verwechselt werden können.
Pastinaken sind teilweise auch unter anderem Namen bekannt, z.B. als Hammel- oder Hirschmöhren. So werden sie gelegentlich genannt, weil die süßlichen Wurzeln vor allem von Schafen und Haarwild als Delikatesse geschätzt werden.

Mit der Rückbesinnung auf die regionale Spezialitätenküche kommt das alte Wurzelgemüse nun wieder häufiger auf den Tisch, insbesondere in der Vollwertküche. Die gelblich-weißen, kegelförmigen Rüben mit dem süßlich-nussigen, würzigen Aroma lassen sich auf vielfältige Art zubereiten: Sie können gedämpft, gekocht, gebraten und püriert werden. Traditionell verwendet man sie für Suppen und Eintöpfe, aber auch als Rohkost schmecken sie ausgezeichnet. Weniger bekannt, aber auch empfehlenswert ist es, die jungen Blätter und Sprossen der Wurzel mit ihrem stark würzigen Geschmack als Gemüse oder als Suppeneinlage zu verwenden.
In England, wo Pastinaken ein fester Bestandteil regionaler Küche sind, werden sie auch zu Süßspeisen verarbeitet. Das Wurzelgemüse hat nämlich einen sehr hohen Zuckergehalt, viel höher als z.B. Möhren.
Die Engländer brauen aus den Pastinaken sogar eine spezielle Biersorte oder keltern sie zu einem Wein, der leicht nach Sherry schmeckt.


http://www.wdr.de/tv/service/kostprobe/kp_sarchiv/1999/10/11_4.html

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein


 

Passende Magazinartikel

Hummus, Tomaten Salsa & Sour Cream
Mangochutney, Limonen-Kräuterbutter & BBQ Sauce
Zubereitungstipps und Rezepte von der Spargelsuppe bis zum Spargelsalat
Klassische und neue Saucen für vielfältigen Spargelgenuss
Meist entscheidet das Dressing über den Geschmack
Kein Frühling ohne die feinsauren Stangen!
Köstliches in Backpapier vereint

Schlagworte für dieses Rezept

Ähnliche Rezepte

Weitere interessante Informationen auf den Chefkoch.de Partnerseiten: