Geschnetzeltes Zürcher Art mit Rösti

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Zutaten

1 kg Kartoffel(n), (gekochte vom Vortag)
1 TL Salz
  Pfeffer, frisch gemahlen
2 EL Butterschmalz
2 EL Milch
750 g Kalbsfilet(s), ( oder Schweinefilet)
200 g Champignons, weiß
Zwiebel(n)
50 g Butter
2 EL Mehl
1/4 Liter Kalbsfond, ( oder Fleischbrühe)
125 g Schlagsahne
1/8 Liter Wein, weiß, trocken
  Zitronensaft, etwas
1 TL Pfeffer - Beeren, rosa
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 45 Min. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: ca. 630 kcal

Für die Rösti: Die kalten Kartoffeln abziehen und auf einer Gemüsereibe grob raffeln. Die Kartoffelraspel mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Kartoffelraspel mit einem Esslöffel hineingeben und zu knapp handtellergroßen Rösti formen. Mit einem Bratenwender jeweils zu einem kleinen festen Kuchen zusammendrücken. Mit etwas Milch beträufeln und eine Deckel direkt auf die Rösti legen. Bei kleiner Hitze etwa 15 Minuten braten. Rösti wenden und in 5 Minuten fertig braten. Rösti herausnehmen und im Backofen bei 80-100 Grad warm stellen. Restliche Kartoffelraspel wie beschrieben zu Rösti braten.
Für das Geschnetzelte: Das Fleisch trocken tupfen und mit einem scharfen Messer in feine Scheibchen oder Streifen schneiden. Die Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel abziehen und fein würfeln. Das Fett erhitzen und das Fleisch darin portionsweise unter Wenden anbraten. Pilze ebenfalls leicht anbraten. Zwiebelwürfel zugeben und kurz mitbraten. Fleisch, Pilze und Zwiebeln in eine Pfanne geben, das Mehl darüber stäuben und unterrühren. Zuerst den Kalbsfond, dann die Sahne und schließlich den Wein unterrühren. Alles aufkochen und unter Rühren bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten kochen. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Zum Servieren zerdrückte Pfefferbeeren darüber streuen und mit den Rösti servieren.

Kommentare anderer Nutzer


rhea_

05.12.2004 13:40 Uhr

das schmeckt fabelhaft und ist gar nicht so schwer zu machen. ich nehme bloss rohe kartoffeln und häcksle die zu kleinen dünnen streifen, habe dafür eine maschine aus der schweiz.
vielen dank für das tolle rezept,

gruss

zino
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zentzi_bubu

13.02.2014 19:54 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Zino,
die Reibe heißt sicher Bircherraffel oder -reibe ;-)
Ich bin Schweizerin und bin natürlich mit dieser Reibe groß geworden, womit man auch das Birchermüsli (die Äpfel) macht. Ich mache die Rösti auch immer mit rohen Kartoffeln und würze sie mit Aromat und Pfeffer. Ich mache die Kartoffeln so lange untereinander - wie ein Salat, den man mit der Salatsauce untereinander macht - so lange, bis die Kartoffeln bissfest sind und brate sie dann nur noch von beiden Seiten schön kross an. Mit einem Pizzateller, den man über die Bratpfanne legt, kann man die Masse gut wenden und so die Rösti von beiden Seiten schön kross anbraten.

Varianten:
Zwiebeln etwas später dazu geben
auch Speckwürfel passen super untergemischt oder
man gibt zum Schluss noch Käse drüber und lässt diesen schmelzen.
Schmeckt (mir!) alles hervorragend :-)

Gruß
Michaela
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silvia2201

14.01.2005 23:33 Uhr

Hallo Zinio,

kannst du mir bitte den Namen deiner "Maschine aus der Schweiz" schreiben - Hab mir aus der Schweiz schon einige Kochbücher mitgebracht - aber immer meine "Probleme" beim Rösti-schneiden bzw. reiben.

LG

silvia 2201
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flipper7

21.02.2015 10:14 Uhr

Es gibt eine "Bönher rotgelb" Raffel aus Kunststoff. Da kann man auch ein ganzes Set kaufen. Die Röstiraffel ist aus Kunstoff, aber sehr scharf und robust. Schau bei Onkel Google nach
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flipper7

21.02.2015 10:25 Uhr

Sorry, richtig heisst es Börner rot-gelb
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UliF

08.03.2005 16:46 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Liebe Beatrice,
Kannst Du oder jemand anders mir vielleicht erklären, was genau Butterschmalz und am liebsten auch was Schmand ist? Das gibt's hier in Holland nicht, meine ich, zumindest nicht unter diesen Namen. Wäre Dir für diese Info sehr dankbar!
Auch wüsste ich gerne noch, welchen (geschmacklichen) Beitrag Deine rosa Peffer-Beeren liefern?
Ich bin ein Züricher-Geschnetzeltes-Fan und superfroh mit Deinem Rezept, da dieses Gericht hier unbekannt ist und meine Gäste es rasend gerne essen, Jung und Alt.
LG, Uli
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edwin67

12.02.2011 11:24 Uhr

Butterschmalz ist geschmolzener Butter.
Es ist Butterfett mit fast kein Wasserteile mehr drin.
Das haben wir also in jeder Küche ;-)
Auch bei uns in Holland.
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edwin67

12.02.2011 11:38 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Schmand war ich noch vergessen.

Schmand ist sauere Sahne mit mind. 20% Fett
Es ist nicht überall gleich. In manchen Teile Deutschlands ist es auch Kaffeesahne.
In Österreich spricht mann von Sauerrahm.
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eqofsf

22.02.2015 00:52 Uhr

Schmand selbergemacht: 1/2 Saure Sahne, 1/2 Creme Fraiche, mixen und bei Zimmertemperatur etwa 2 Tage stehen lassen, bis es dicklich ist, dann benutzen oder in den Kühlschrank.
Butterfett: etwa 1 Pfund Butter so lange köcheln dass sich der Schaum setzt, etwa 5-10 Minuten, leicht abkühlen, dann ganz vorsichtig in einen Behälter füllen, der Satz muss im Topf bleiben. Hält sich ziemlich lang und ist sehr gut zum braten.
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eqofsf

22.02.2015 00:56 Uhr

Schmand ist keine Kaffeesahne in Deutschland! Es ist ähnlich wie Creme Fraiche mit saurer Sahne gemischt.
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Kathrin662

27.03.2005 13:29 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

mhhm war megalecker! hab noch mehr champignons genommen!
danke fürs tolle rezept!

@UliF ich habs auch ohne butterschmalz probiert! hab nur olivenöl und etwas butter genommen! hat wunderbar geklappt!

kathrin
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educator

27.07.2005 15:26 Uhr

Ich fand es sehr lecker. Ich habe Reis dazu serviert. Außerdem habe ich Putenschnitzel statt Kalbsfleisch genommen.
LG
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Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 5 und die neusten 5 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


CoreChaos

28.02.2015 17:56 Uhr

wird heute abend gekocht. aber warum zum Himmels willen machst du den Wein zum Schluss rein? So schmeckt die Sauce doch zu weinlastig. Probier mal den Wein direkt nach dem anbraten zuzugeben und verkochen lassen und erst dann mit dem Fond und der Sahne auffüllen.
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mera798

02.03.2015 08:54 Uhr

Genau nach Rezept gemacht, und es war perfekt! Gerade der leichte Weingeschmack hat uns sehr gefallen! Danke für das tolle Rezept!
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katharina-die-grosse

02.03.2015 13:08 Uhr

Leider ging der Kommentar unter, dass Zürigschnätzlets tatsächlich mit Kalbfleisch und Kalbsnierchen zubereitet wird, also von Original kann in diesem Rezept nicht die Rede sein, auch wenn es in dieser Zubereitung sicher lecker ist. Ob die Rösti mit rohen oder am Tag zuvor gekochten Kartoffeln zubereitet wird, ist in der Schweiz eine Glaubenssache, hängt auch von der Sorte der Katoffeln ab, ob sie ganz frisch oder lange gelagert sind etc. Ich brauchte lange, um für mich die richtige Konstistenz und den richtigen Geschmack zu finden. Kaum an einem anderen Ort mit anderen Kartoffeln muss ich wieder ausprobieren.
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wolyhey

16.06.2015 19:12 Uhr

Danke für das tolle Rezept. da ich grade beim Abnehmen bin habe ich die Butter mit Pflanzencreme ersetzt und die Sahne mit Cremefine. es war trotzdem gut. LG wolyhey
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mera798

17.08.2015 10:33 Uhr

Sehr, sehrt lecker! Ich habe nur einen ganzen Becher Sahne genommen (250ml), ansonsten alles nach Rezept.
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