Weihnachtliche Schweinerippen á la Norwegen

Juleribbe med spro svor

Zutaten für Portionen

2 kg Rippchen vom Schwein
2 TL Salz
½ TL Pfeffer
200 ml Wasser

Zubereitung

Die Knochen der Rippe durchtrennen, dann die Schwarte rautenförmig einschneiden. 1-2 Tage vor dem Zubereiten mit Salz und Pfeffer einreiben, darauf achten, dass auch genug in die Ritzen kommt. Dann mit Alufolie abdecken und kühl stellen.
Auf eine Fettpfanne legen, einen Teller unter die Rippe schieben, damit das Fett auslaufen kann. Dann 200 ml Wasser auf die Fettpfanne geben und diese mit Alufolie abdecken.
Den Ofen auf 230° C heizen und die Rippe in die Mitte des Ofens schieben. 45 Minuten braten und dann die Folie entfernen und die Temperatur auf 200° C runter setzen. Dann noch mal 1-1 1/2 Stunden bei dünner Rippe und 2-2 1/2 Stunden bei dicker Rippe weiter braten. Dann aus dem Ofen nehmen und 20 Minuten ruhen lassen.
Haaper det smaker bra!
Das ist ein Teil eines norwegischen Weihnachtsessens. Dazu reicht man Rotkohl, Sauerkraut, Apfelmus, Preiselbeerkompott.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Ruhezeit: ca. 2 Tage
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 24.07.04
Rezept-Statistiken: 19.504 (87)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

Monikah Kaltmamsell


Mitglied seit 03.05.2003
2.515 Beiträge (ø0,78/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Mauti Hendlgriller sagt:  
25.03.2005 22:34
Wenig Gewürze, ganz pur, passt hier wunderbar.

LG, Mauti

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hauptchefin Smutje sagt:  
15.10.2007 16:55
Hallo Monikah!
Ja, das ist juleribbe! Nach deiner Beschreibung kriegst du allerdings nie ne knusprige Schwarte zustande. Du hast vergessen, nach dem Entfernen der Alufolie den ganzen Braten zu drehen! Und wenn nach stundenlanger Garzeit die Schwarte immer noch zäh und weich ist, kann man die Oberhitze auf höchste Stufe schalten oder den Backofengrill benutzen. Dabei aber aufpassen, dass nicht alles verkohlt.
Aus dem aufgefangenem Fett+Saft wird die Sosse gemacht. Einfach durch ein Sieb in einen Topf geben, und je nach gewünschter Dicke mit Mehl aufkochen.
Und dazu bitte kein deutsches Sauerkraut! Der norwegische surkål ist wesentlich weniger sauer, mehr mit hiesigem Bayrisch Kraut vergleichbar. Preiselbeeren sind ganz wichtig! Und zwar nicht als Kompott, sondern als Beilage zum Fleisch. Von Apfelmus habe ich persönlich noch nix gesehen und kann mir das auch schlecht vorstellen.
Traditionelle Beilagen sind übrigens medisterkaker (Hackfleischklösschen) und julepølser (Weihnachtswürstchen). Letztere sind in Deutschland wohl kaum zu bekommen.
LG
hauptchefin

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Monikah Kaltmamsell sagt:  
21.11.2007 02:18
Liebe Hauptchefin,

Deinen Kommentar verstehe ich nicht wirklich. Es ist ja kein Braten im eigentlichen Sinne. Verwechselst Du das vielleicht mit dem juleskinke (Weihnachtsschinken) ? Meine "juleribbe" werden nach dem Entfernen der Folie nicht gedreht! Warum Auch? Die Schwarte sollte doch wohl oben sein, damit sie eben kross wird. Ich hatte noch nie ein Problem damit. Die Garmethode gleicht dem Dampfgaren. Unter der Folie werden die Rippen schön weich gegart. Die Garzeit richtet sich natürlich nach der Dicke der Rippchen. Nach dem Entfernen der Folie wird dann die Schwarte kross gebraten.
Durch den unterliegenden Teller kann das Fett schön ablaufen. Meine Rippchen waren nach dieser Herstellungsmethode bisher immer kross. Es ist jedenfalls die traditionelle Zubereitungsmethode in Norwegen.
Von deutschem Sauerkraut habe ich gar nichts geschrieben. Es ging lediglich darum, was in Norwegen dazu gereicht wird. Das richtige julebord ist noch wesentlich umfangreicher. Aber das würde zu weit führen. Wenn jemand mehr wissen möchte, kann er/sie gerne per Km fragen.
Und vielleicht war Kompott nicht das richtige Wort, aber die Preiselbeeren werden mit Zucker eingekocht.
Und in den norwegischen Familien, die ich kenne, gibt es Apfelmus. Aber jede Familie hat eben auch eigene Vorlieben.

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hauptchefin Smutje sagt:  
21.11.2007 22:31
Hallo Monikah!
Für mich war ein Braten das, was als grosses Stück Fleisch mit Flüssigkeit im Ofen gegart wird. Küchentechnisch liege ich damit offenbar nicht ganz richtig.
Ich habe dein Rezept wohl nicht genau genug gelesen, sonst wäre mir vorher aufgefallen, dass du gar nicht geschrieben hast, ob die Schwarte nun oben oder unten liegen sollte. Und ich kenne halt nun so, dass die ribbe mit der Schwarte unten eine Zeit in etwas Wasser gedämpft wird (mit oder ohne Alufolie) und erst dann gedreht und aufs Rost gelegt wird. Wie auch immer, sind vielleicht nur unterschiedliche Methoden, früher oder später muss die Schwarte eben hoch.
Klar hast du nichts von deutschem Sauerkraut geschrieben, aber Sauerkraut ist in der ganzen Welt als typisch deutsch bekannt. Was sollte man da anderes verstehen? Die norwegische Variante ist halt ganz anders zubereitet und eben nicht so sauer. Ist vielleicht überhaupt nicht relevant, aber ich stehe mit deutschem Sauerkraut nun mal auf Kriegsfuss. Norwegischen surkål kriege ich wenigstens noch in Kleinstmengen runter.
Das mit dem Apfelmus war übrigens reine, dumme Unwissenheit von mir. Entschuldige bitte!
Ich hoffe, dass ich weder dir noch jemand anderem den Appetit an krosser, saftiger Schweineribbe verdorben habe!
Ach ja, Aquavit ist dazu stärkstens zu empfehlen. Erstens hebt es angeblich den Geschmack, ich brauche ihn aber mehr zur Verdauung.
Also: Skål und Frohe Weihnachten!
Grüsse, hauptchefin

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Jakobbernoulli Tellerwäscher sagt:  
11.03.2008 16:59
Hallo nun noch einen Kommentar dazu von mir.
Ich bin seit 28 Jahren verheiratet und meine Schwiegermutter war Norwegerin.
Aus diesem Grund habe ich bisher ca.25-30 mal dieses Gericht an Heiligabend gegessen.
Von mir aus hätte man diese Speisen nicht erfinden müssen.
Meine Schwiegermutter nahm für das Fleisch immer "dicke Rippe" ,keine Spareribs bzw. Schälrippen.
Die Soße kochte sie dann aus dem aufgefangenen Fett und Bratensaft mit wenig oder gar keinen Gewürz mit Mehl auf. Für mich hatte die Soße keinen Geschmack,außer dass sie äußerst fettig.war.
Das norwegische Sauerkraut ist kein Sauerkraut im deutschen Sinne, sondern leicht säuerlicher Kohl.
Dazu raspelte meine Schwiegermutter einen Weißkohl in dünne Schnipsel , ließ diese in einem Topf mit etwas von dem Bratenfett, Salz und wenig Kümmel und etwas Brühe ca. 2-3 Stunden vor sich hin köcheln . Etwa eine Stunde vor Ende der Kochzeit kam ein geschälter und ganz klein geschnittener Apfel dazu der dem Kraut etwas Säure verlieh. Man kann am Ende auch mit etwas Zitrone nachsäuern, aber nur ganz vorsichtig.
Zum Andicken verwendete meine Schwiegermutter immer Mehl, welches das Gericht noch grauer erscheinen ließ.
Dazu wurden festkochende Salzkartoffeln und Apfelmus serviert.
Mein Mann und seine Geschwister waren am Heiligabend schon immer voller Vorfreude auf diese sGericht, mir jedoch hat es eigentlich nie geschmeckt. Ich glaube, man muß das schon von ganz klein auf kennen, um diese Speise zu mögen. Aber die Geschmäcker sind ja verschieden.
Liebe Grüße und guten Hunger
Annette
.

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