Berliner Bouletten



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Zutaten für Portionen

200 g Hackfleisch vom Rind
200 g Hackfleisch vom Schwein
Brötchen, ca. 1/3 davon, eingeweichtes
½  Zwiebel(n)
2 Zehe/n Knoblauch
  Salz
  Pfeffer
  Majoran
  Kümmel
3 TL Senf
  Brühe
2 EL Öl
  Saucenbinder
1 Prise Zucker

Zubereitung

1/2 Brötchen oder äquivalente Weißbrotmenge in Wasser einweichen bis es richtig vollgesogen ist (geht bei frischem Brot fix), Brötchen auswringen.
Fleisch, Gewürze, Brötchen, gehackte Zwiebel und gehackter Knoblauch gut verkneten, daraus 4 gleiche Bouletten formen. Die Bouletten in heißem Fett von jeder Seite kurz anbraten und dann in geöffneter Pfanne bei geringer Hitze gar und kross braten (dauert ca. 20 min). Das Fleisch sollte gar sein, wenn die Bouletten anfangen an der Seite aufzureißen.
Soße: Bouletten aus der Pfanne nehmen, 1/4 L Brühe in die Pfanne gießen, 3-4 TL Senf gut einrühren (dass die Klümpchen weg sind) und aufkochen lassen. Mit Salz (falls noch nötig) und einer Prise Zucker abschmecken, mit etwas Soßenbinder andicken, fertig.
Hinweis: Das eingeweichte Brötchen "verwässert" den Fleischgeschmack nicht! Es macht die Bouletten sehr saftig.
Ruhig das Fleisch reichlich würzen.
Zu den Bouletten passen Kartoffeln und gekochtes Gemüse wie grüne Bohnen, Kohlrabi, Mischgemüse.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 09.01.05
Rezept-Statistiken: 167.962 (1.306)* gelesen
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Verfasser:

björk Suppenkoch


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769 Beiträge (ø0,23/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

alhundi Tellerwäscher sagt:  
09.01.2005 13:27
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Nach dem Genuss von 'Berliner Pferdeäpfeln' in einer Berliner Kneipe ist für Berlin-Fans dieses Rezept ein wunderbares Geschenk. Der grosse Unterschied zu den Bouletten ist die kuglige Form der Pferdeäpfeln, was ein sorgfältiges Drehen der Dinger beim Anbraten (und gelegentlich auch später) verlangt. Es geht aber recht gut, wenn man in einer Hand einen Suppenlöffel und in der anderen eine Holzkelle hält. Sooooo perfekt muss schliesslich auch nicht die ganze Oberfläche angebraten sein.

Eine weitere Bemerkung: Das Auswringen der Brötchen muss wirklich sorgfältig gemacht werden. Zu feuchte Pferdeäpfel zerfallen leicht. Eventuell kann man mit Weissmehr etwas korrigieren. Vorbeugen ist jedoch besser!

Mir schmeckt übrigens Kartoffelstock (-brei, -püree) dazu am besten. Die Sosse lässt sich dann in einer Vertiefung als schmackhafter See servieren.

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Blumenfee Tellerwäscher sagt:  
15.04.2005 09:58
Habe das Rezept ausprobiert. Sehr lecker, die Kinder waren begeistert. Sehr gut gefällt mir, dass keine Eier rein müssen.

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Jutta49  Tellerwäscher sagt:  
08.02.2007 11:15
Hilfreicher Kommentar:

Das sind echte Berliner Bouletten wie ich sie aus meiner Kindheit kenne.
Ich habe das Rezept nur etwas abgewandelt. Die Brötchen weiche ich nicht in Wasser sondern in GEFRO-Gemüsebrühe ein, das gibt auch gleich eine gute Würze für die Bouletten.

Liebe Grüße
Jutta

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Ivy78 Küchenjunge sagt:  
10.02.2007 13:19
Ich habe nur den Knoblauch und Kümmel weggelassen, weil ich das nicht im Haus hatte. Hab aber noch 1 Ei rangemacht und es schmeckt sehr lecker! Dieses Rezept ist wirklich weiter zu empfehlen! :-)

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björk Suppenkoch sagt:  
06.09.2011 13:51
Dann ist es nur nicht mehr das rezept, dass ich eingestellt haben...
.. aber hauptsache es schmeckt.

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björk Suppenkoch sagt:  
17.11.2007 12:32
Hi Jutta, danke für den Tipp das Brot in Brühe einzuweichen. Ich werds nächstes mal probieren.

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26.02.2008 17:49
man kann auch die hackfleischmasse mit 1-2 TL senf würzen. und die soße aus den bratfond kann man mit mehlschwitze oder mit milch o. sahne vermischte stärke -je nach geschmack- und dazu petersilien-kartoffeln und gedünstete paprika oder buttergemüse...... bon apetit

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MasterKeks Smutje sagt:  
29.08.2008 13:56
Habe 400g Rinderhackfleisch und statt dem halben Brötchen zwei Scheiben Dreikorntoast genommen. Geschmack war trotzdem einwandfrei. ;) Die Sauce werde ich beim nächsten Mal jedoch weglassen.

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björk Suppenkoch sagt:  
19.02.2009 07:50
Danke für die hochgeladenen Bilder. :)

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Norbi291 Tellerwäscher sagt:  
23.04.2009 15:58
Hab das Rezept probiert und finde es einfach klasse. Bei mir hatte meist der Bäcker gewonnen

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SmellslikeBleach Tellerwäscher sagt:  
04.07.2009 20:45
Sehr gut habt mir die Beschreibung der Garung gefallen. Die meisten Leute machen den fehler und braten die Bouletten zu lange und zu heiß. Mittlere Hitze - schön langsam mit nicht zu wenig Fett braten und beim Braten die Bouletten mit einem Löffel übergießen, so werden sie wunderbar saftig und lecker.
Kleine Verbesserungsvorschläge hätte ich trotzdem: 1)Das Brötchen bzw. Weißbrot entrinden und in Milch bzw. Sahne einlegen, das ganze nicht zu fest ausdrücken. In den Teig gehört nach meiner Auffassung unbedingt auch ordentlich Senf, wobei ein scharfer zu bevorzugen ist. Den Majoran sollte man frisch verwenden, da er getrocknet sehr wenig Aroma abgiebt. In den Teig würde ich zudem noch ein Ei geben um die Bindung und Saftigkeit zu erhöhen. Als kleine Variante eignen sich auch hervorragen kleingehackte, in Salz eingelegte Sadellenfilets.
Für die Soße würde ich auf Soßenbinder verzichten und stattdessen eine ordentliche Mehlschwitze mit dem Bratensatz machen - keine Chemie und mehr Geschmack garantiert.

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björk Suppenkoch sagt:  
06.09.2011 13:54
Senf ist laut rezept relativ viel dran. Eben für Geschmack und Bindung.

Dann kann auf das Ei gut verzichtet werden, wenns gut durchgeknetet wird. da fällt nichts auseinander und wird auch nichts trocken. Auch bei fettreduziertem Hack nicht.

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manuela-one Hendlgriller sagt:  
20.09.2009 18:11
Hallo,
den Kümel hatte ich weggelassen, den mögen meine Männer nicht, ansonsten sehr lecker.

LG Manuela

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Heikimaus Smutje sagt:  
24.09.2009 17:59
Hallo,
ich weiche das Brötchen in etwas Milch ein. Habe ich mal in einer Kochsendung gesehen. Das verwässert den Geschmack nicht so sehr.
Gruß
Heikimaus

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pustohler Tellerwäscher sagt:  
07.10.2010 08:21
So klasse Bouletten hab ich schon lange nicht mehr gegessen!

Ich hatte die Nase voll von diesen trockenen, totgebratenen Dingern, die man sonst oft vorgesetzt bekommt und wollte es dann, inspiriert durch das Boulettenvideo auf Chefkoch.de, mal selbst probieren. Bin über Dein Rezept gestolpert und hab es spontan ausprobiert. Ist ja doch ein wenige mehr, als Hackfleisch kneten und heiß machen - das werden dann wohl die trockenen ;)
Aber hat sich voll gelohnt. Die ganze Familie war hell begeistert und ich werd sie definitiv öfter machen.
5 Sterne und Dank dafür!

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Bl4ckw0lf Tellerwäscher sagt:  
27.10.2010 12:43
Super Rezept, sehr gut beschrieben und schmeckt auch noch. Was möchte man mehr?

Selbst mich als Schwabe haben diese Bouletten überzeugt!

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05.12.2010 17:23
Ich habe den Soßenbinder durch Mehl ersetzt. Sehr leckere Soße!

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