Berliner Bouletten

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Zutaten

200 g Hackfleisch vom Rind
200 g Hackfleisch vom Schwein
Brötchen, ca. 1/3 davon, eingeweichtes
1/2  Zwiebel(n)
2 Zehe/n Knoblauch
  Salz
  Pfeffer
  Majoran
  Kümmel
3 TL Senf
  Brühe
2 EL Öl
  Saucenbinder
1 Prise Zucker
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

1/2 Brötchen oder äquivalente Weißbrotmenge in Wasser einweichen bis es richtig vollgesogen ist (geht bei frischem Brot fix), Brötchen auswringen.
Fleisch, Gewürze, Brötchen, gehackte Zwiebel und gehackter Knoblauch gut verkneten, daraus 4 gleiche Bouletten formen. Die Bouletten in heißem Fett von jeder Seite kurz anbraten und dann in geöffneter Pfanne bei geringer Hitze gar und kross braten (dauert ca. 20 min). Das Fleisch sollte gar sein, wenn die Bouletten anfangen an der Seite aufzureißen.
Soße: Bouletten aus der Pfanne nehmen, 1/4 L Brühe in die Pfanne gießen, 3-4 TL Senf gut einrühren (dass die Klümpchen weg sind) und aufkochen lassen. Mit Salz (falls noch nötig) und einer Prise Zucker abschmecken, mit etwas Soßenbinder andicken, fertig.
Hinweis: Das eingeweichte Brötchen "verwässert" den Fleischgeschmack nicht! Es macht die Bouletten sehr saftig.
Ruhig das Fleisch reichlich würzen.
Zu den Bouletten passen Kartoffeln und gekochtes Gemüse wie grüne Bohnen, Kohlrabi, Mischgemüse.

Kommentare anderer Nutzer


alhundi

09.01.2005 13:27 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Nach dem Genuss von 'Berliner Pferdeäpfeln' in einer Berliner Kneipe ist für Berlin-Fans dieses Rezept ein wunderbares Geschenk. Der grosse Unterschied zu den Bouletten ist die kuglige Form der Pferdeäpfeln, was ein sorgfältiges Drehen der Dinger beim Anbraten (und gelegentlich auch später) verlangt. Es geht aber recht gut, wenn man in einer Hand einen Suppenlöffel und in der anderen eine Holzkelle hält. Sooooo perfekt muss schliesslich auch nicht die ganze Oberfläche angebraten sein.

Eine weitere Bemerkung: Das Auswringen der Brötchen muss wirklich sorgfältig gemacht werden. Zu feuchte Pferdeäpfel zerfallen leicht. Eventuell kann man mit Weissmehr etwas korrigieren. Vorbeugen ist jedoch besser!

Mir schmeckt übrigens Kartoffelstock (-brei, -püree) dazu am besten. Die Sosse lässt sich dann in einer Vertiefung als schmackhafter See servieren.

Blumenfee

15.04.2005 09:58 Uhr

Habe das Rezept ausprobiert. Sehr lecker, die Kinder waren begeistert. Sehr gut gefällt mir, dass keine Eier rein müssen.

Jutta49

08.02.2007 11:15 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Das sind echte Berliner Bouletten wie ich sie aus meiner Kindheit kenne.
Ich habe das Rezept nur etwas abgewandelt. Die Brötchen weiche ich nicht in Wasser sondern in GEFRO-Gemüsebrühe ein, das gibt auch gleich eine gute Würze für die Bouletten.

Liebe Grüße
Jutta

Ivy78

10.02.2007 13:19 Uhr

Ich habe nur den Knoblauch und Kümmel weggelassen, weil ich das nicht im Haus hatte. Hab aber noch 1 Ei rangemacht und es schmeckt sehr lecker! Dieses Rezept ist wirklich weiter zu empfehlen! :-)

björk

06.09.2011 13:51 Uhr

Dann ist es nur nicht mehr das rezept, dass ich eingestellt haben...
.. aber hauptsache es schmeckt.

Kravenz

15.06.2013 02:09 Uhr

Dadurch waren sie dann aber auch gleich \'viel mehr Berlin\'. Berliner Buletten machen Majoran und Senf aus, Knoblauch & Kuemmel etc. nicht so wirklich.

björk

17.11.2007 12:32 Uhr

Hi Jutta, danke für den Tipp das Brot in Brühe einzuweichen. Ich werds nächstes mal probieren.

der-kleine-feinschmecker

26.02.2008 17:49 Uhr

man kann auch die hackfleischmasse mit 1-2 TL senf würzen. und die soße aus den bratfond kann man mit mehlschwitze oder mit milch o. sahne vermischte stärke -je nach geschmack- und dazu petersilien-kartoffeln und gedünstete paprika oder buttergemüse...... bon apetit

MasterKeks

29.08.2008 13:56 Uhr

Habe 400g Rinderhackfleisch und statt dem halben Brötchen zwei Scheiben Dreikorntoast genommen. Geschmack war trotzdem einwandfrei. ;) Die Sauce werde ich beim nächsten Mal jedoch weglassen.

björk

19.02.2009 07:50 Uhr

Danke für die hochgeladenen Bilder. :)

Norbi291

23.04.2009 15:58 Uhr

Hab das Rezept probiert und finde es einfach klasse. Bei mir hatte meist der Bäcker gewonnen

SmellslikeBleach

04.07.2009 20:45 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Sehr gut habt mir die Beschreibung der Garung gefallen. Die meisten Leute machen den fehler und braten die Bouletten zu lange und zu heiß. Mittlere Hitze - schön langsam mit nicht zu wenig Fett braten und beim Braten die Bouletten mit einem Löffel übergießen, so werden sie wunderbar saftig und lecker.
Kleine Verbesserungsvorschläge hätte ich trotzdem: 1)Das Brötchen bzw. Weißbrot entrinden und in Milch bzw. Sahne einlegen, das ganze nicht zu fest ausdrücken. In den Teig gehört nach meiner Auffassung unbedingt auch ordentlich Senf, wobei ein scharfer zu bevorzugen ist. Den Majoran sollte man frisch verwenden, da er getrocknet sehr wenig Aroma abgiebt. In den Teig würde ich zudem noch ein Ei geben um die Bindung und Saftigkeit zu erhöhen. Als kleine Variante eignen sich auch hervorragen kleingehackte, in Salz eingelegte Sadellenfilets.
Für die Soße würde ich auf Soßenbinder verzichten und stattdessen eine ordentliche Mehlschwitze mit dem Bratensatz machen - keine Chemie und mehr Geschmack garantiert.

björk

06.09.2011 13:54 Uhr

Senf ist laut rezept relativ viel dran. Eben für Geschmack und Bindung.

Dann kann auf das Ei gut verzichtet werden, wenns gut durchgeknetet wird. da fällt nichts auseinander und wird auch nichts trocken. Auch bei fettreduziertem Hack nicht.

manuela-one

20.09.2009 18:11 Uhr

Hallo,
den Kümel hatte ich weggelassen, den mögen meine Männer nicht, ansonsten sehr lecker.

LG Manuela

Heikimaus

24.09.2009 17:59 Uhr

Hallo,
ich weiche das Brötchen in etwas Milch ein. Habe ich mal in einer Kochsendung gesehen. Das verwässert den Geschmack nicht so sehr.
Gruß
Heikimaus

pustohler

07.10.2010 08:21 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

So klasse Bouletten hab ich schon lange nicht mehr gegessen!

Ich hatte die Nase voll von diesen trockenen, totgebratenen Dingern, die man sonst oft vorgesetzt bekommt und wollte es dann, inspiriert durch das Boulettenvideo auf Chefkoch.de, mal selbst probieren. Bin über Dein Rezept gestolpert und hab es spontan ausprobiert. Ist ja doch ein wenige mehr, als Hackfleisch kneten und heiß machen - das werden dann wohl die trockenen ;)
Aber hat sich voll gelohnt. Die ganze Familie war hell begeistert und ich werd sie definitiv öfter machen.
5 Sterne und Dank dafür!

Bl4ckw0lf

27.10.2010 12:43 Uhr

Super Rezept, sehr gut beschrieben und schmeckt auch noch. Was möchte man mehr?

Selbst mich als Schwabe haben diese Bouletten überzeugt!

nichtsoeinfacheinennamenzufinden

05.12.2010 17:23 Uhr

Ich habe den Soßenbinder durch Mehl ersetzt. Sehr leckere Soße!

jabberle

03.07.2012 11:48 Uhr

Habe das Rezept vor ein paar Wochen ausprobiert und muss sagen, dass ich noch nie so leckere Bouletten gegessen hab...Zum reinlegen!
Hab sie just in dem Moment wieder in der Pfanne...Hab leider Majoran und Kümmel vergessen...Knoblauch hatte ich beim ersten Mal schon nicht...Bin aber zuversichtlich, dass es trotzdem was wird...Wenn nicht, weiß ich aber, woran's liegt...

Danke nochmal für das tolle Rezept!

schwberlin

19.10.2012 09:09 Uhr

Danke für dieses klasse Rezept und selbstverständlich 5*

mamabanana

12.08.2014 11:59 Uhr

Eine alte Berlinerin gab mir mal den Tipp, statt eingeweichtem Brötchen Haferflocken
in den Teig zu mischen. Wunderbar - ich mache es seit Jahren nur noch so! Probiert es einfach mal! Ansonsten prima Rezept, so kenne ich es auch.

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