Zutaten

1 großes Hähnchen
Chilischote(n), frische
Knoblauchzehe(n), frisch
1 Knolle/n Ingwer
1 Bund Frühlingszwiebel(n)
1/2  Zwiebel(n)
250 ml Bier
40 ml Whisky (Scotch)
1 Bündel Thymian, frischer
1 Bündel Rosmarin, frischer
1 Pck. Hähnchengewürz (am besten ohne Glutamat)
  Salz und Pfeffer
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 1 Std. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: ca. 450 kcal

Den Hals sowie die Fettdrüse am Hinterteil des Tiers entfernen und etwaiges überflüssiges Fett ebenfalls abschneiden. Danach das Huhn unter kaltem Wasser reinigen und mit Küchenpapier abtupfen.

Wer einen Brathähnchenhalter besitzt, füllt die folgenden Zutaten in den dafür vorgesehenen Behälter. Alternativ kann man auch die Bierdose benutzen.

Die Frühlingszwiebeln, die Chili und den Knoblauch in kleine Stücke schneiden, den Ingwer reiben. 2/3 des Bieres in der Dose benutzen. Die klein geschnittenen Zutaten und den Whisky dazugeben.

Das Hähnchen von innen mit Pfeffer und Salz würzen und die Kräuter in den Bauch stecken. Nun den "Po" des Hähnchens über den Hähnchenhalter und die Whisky-Kräuter-Gemüse-Mischung stülpen (oder die Bierdose). Den Hals des Hähnchens mit einer halben Zwiebel dicht verschließen, damit der Aromadampf im Huhn bleibt.

Das Tier nun von außen großzügig mit dem Hähnchengewürz einreiben. Den Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Wer es klassisch möchte, reibt das Hähnchen nur mit Pfeffer und Salz ein.

Das Hähnchen muss nun für ca. 90 Minuten bei 180°C garen. Ideal ist eine Kerntemperatur um die 82°C. Durch die Kräutermischung, das Bier und den Whisky im Inneren des Hähnchens wird das Fleisch wunderbar zart und aromatisch. Trotzdem wird die Haut rundum knusprig, kross und goldgelb. Überflüssiges Fett tropft nach unten ab.

Beilagenempfehlung: auf die amerikanische Art mit einem frischen Cole Slaw oder original mit Ofengemüse. Hierzu wird das abgetropfte Hühnerfett benutzt um Kartoffeln, Zucchini, Tomaten etc. im Ofen mit Pfeffer und Salz zu grillen.

Anmerkung von Chefkoch.de:

Auf Nachfragen besorgter Verbraucher hin, ob die Bierdosen für diese Verwendung überhaupt geeignet sind, hat der Verbraucherschutz NRW beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) um eine entsprechende Prüfung gebeten.

Das Ergebnis: Das Institut rät klar von dieser Art der Zubereitung ab - durch die hohen Temperaturen, Fett und Alkoholdämpfe können sich Druckfarben sowie Dosenlack lösen und zersetzen und ins Lebensmittel gelangen: "Es ist davon auszugehen, dass die Hitze beim Grillen und Braten gesundheitsschädliche Substanzen aus der bedruckten Außenseite und der beschichteten Innenseite der Bierdose löst, die in das Hähnchenfleisch übergehen."

Das Fazit: Wer auf die bedenkliche "Würze" aus Farben und Lack lieber verzichten möchte, sollte "Bierhintern-Huhn" oder andere Varianten von "besoffenen Hähnchen" mit einem speziellen Hähnchenbräter mit Flüssigkeitsbehälter zubereiten.