Krautkrapfen
nach Omas Rezept, einfache Zutaten
Zutaten
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5 |
Ei(er)
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400 g |
Mehl
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800 g |
Sauerkraut (möglichst frisch)
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200 g |
Speck
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etwas |
Fond oder Wasser
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einige |
Wacholderbeeren
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1 |
Lorbeerblatt
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Kümmel
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Butter oder Öl, zum Braten
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etwas |
Saft vom Sauerkraut
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n. B. |
Wasser
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Zubereitung
Arbeitszeit:
ca. 1 Std.
/ Koch-/Backzeit:
ca. 50 Min.
Ruhezeit:
ca. 1 Std.
/ Schwierigkeitsgrad:
normal
/ Brennwert p. P.:
keine Angabe
Aus dem Mehl und den Eiern einen Nudelteig herstellen:
Eier in einer Schüssel verquirlen. Nach und nach das Mehl untermischen. Am Anfang kann man noch rühren – später muss man kneten.
Die Mehlmenge richtet sich nach der Größe der Eier. Der Teig soll eine mittelfeste, absolut glatte Konsistenz haben. Um das zu erreichen, muss man sich tatsächlich etwas anstrengen und beim Kneten das ganze Körpergewicht einsetzen (oder wer hat - die Küchenmaschine arbeiten lassen).
Den fertigen Teig in eine Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Std. im Kühlschrank ruhen lassen. Dadurch lässt er sich später besser verarbeiten.
Sauerkraut:
Im Dampfdrucktopf den gewürfelten Speck ausbraten. Das Kraut zusammen mit den Gewürzen dazugeben, etwas Fond oder Wasser dazugeben. Einmal umrühren und das Kraut mindestens 30 Minuten kochen lassen.
Krautkrapfen:
Den Nudelteig in 4 Portionen teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Das geht am besten, wenn man die Teigflecken zwischendurch kurz zur Seite legt. Der Teig lässt sich nach einer kurzen Pause deutlich besser weiterverarbeiten.
Meine Oma hat immer gesagt man müsse durch den Teig Zeitung lesen können. Wer genügend Ehrgeiz hat, kann das gerne mal ausprobieren.
Das Sauerkraut gleichmäßig auf den Nudelteig verteilen. Sofort zu einer langen Rolle zusammenrollen, bevor der Teig zu sehr durch den Krautsaft aufweicht und an der Unterlage festklebt.
Die Rolle in ca. 4-5 cm lange Stücke schneiden und diese mit der Schnittseite dicht an dicht in eine vorgewärmte hohe Pfanne mit geschmolzener Butter setzen.
Die Pfanne mit dem übrig gebliebenen Krautsaft und evtl. etwas Wasser aufgießen, so dass die Krautkrapfen zu 2/3 in der Flüssigkeit stehen. Deckel aufsetzen und die Krautkrapfen so lange bei niedriger Temperatur kochen, bis die Flüssigkeit aufgesogen bzw. verdampft ist. Das dauert ca. 15–20 Minuten.
Die Krautkrapfen aus der Pfanne nehmen und bei mittlerer Hitze von allen Seiten goldbraun knusprig anbraten. Erst durch das Anbraten erhalten die Krautkrapfen ihren unverwechselbaren Geschmack.
Tipp:
Die Krautkrapfen lassen sich auch schon einen Tag zuvor vorbereiten. Ich wärme sie dann einfach kurz in der Mikrowelle auf und brate sie anschließend in der Pfanne knusprig an.
Wie man Krautkrapfen macht, hab ich von meiner Oma gelernt. Eigentlich handelt es sich dabei um ein (wie sie immer sagte) "Armeleuteessen" aus ihrer Kindheit. Die Zutaten sind in der Tat einfach gehalten, aber schmecken tut es wunderbar.
Soye
14.06.2012 11:06 Uhr