Klassische Martinsgans
| 1 |
Gans, küchenfertige (zirka 5 kg) |
| 250 |
Backpflaumen, (vorher einweichen) |
| 500 |
Äpfel |
| 2 |
Zucker |
| 5 |
Brot (trockenes geriebenes Vollkornbrot) |
| 2 |
Weinbrand oder Cognac |
| |
Zimt |
| 4 |
Sahne |
| 1 |
Mehl |
| 3 |
Apfelmus |
| |
Salz |
| |
Pfeffer |
Zubereitung
Die Gans sorgfältig waschen und trockenen. Nur von innen salzen. Die eingeweichten Trockenpflaumen entsteinen und mit den geschälten, entkernten und zerkleinerten Äpfeln vermischen. Mit Zucker, geriebenem Vollkornbrot, Zimt und Weinbrand abschmecken. Die Gans damit füllen und an der offenen Seite zunähen.
Vor dem Braten in die Fettfangschale etwa 3 Tassen Wasser und einen geteilten Apfel geben. Die gefüllte Gans auf einen Bratrost legen und alles in den vorgeheizten Ofen auf die unterste Schiene schieben. Bei 200°C bis zu 3 Stunden langsam braten und gelegentlich mit dem Bratensaft begießen. Nach der halben Bratzeit einige Male unterhalb der Keule in die Haut stechen, damit das Fett ausbraten kann. 10 Minuten vor Ende der Garzeit die Gans mit kaltem Salzwasser bestreichen und bei 250°C knusprig braten.
Die in der Fettpfanne befindliche Tunke mit Wasser verlängern, mit Sahne und Mehl binden und mit Apfelmus, Salz und Pfeffer abschmecken. 10 Minuten aufkochen lassen. Die Fäden entfernen und die Gans tranchieren.
Dazu Kartoffel- oder Semmelknödel und Blaukraut servieren.
Vor dem Braten in die Fettfangschale etwa 3 Tassen Wasser und einen geteilten Apfel geben. Die gefüllte Gans auf einen Bratrost legen und alles in den vorgeheizten Ofen auf die unterste Schiene schieben. Bei 200°C bis zu 3 Stunden langsam braten und gelegentlich mit dem Bratensaft begießen. Nach der halben Bratzeit einige Male unterhalb der Keule in die Haut stechen, damit das Fett ausbraten kann. 10 Minuten vor Ende der Garzeit die Gans mit kaltem Salzwasser bestreichen und bei 250°C knusprig braten.
Die in der Fettpfanne befindliche Tunke mit Wasser verlängern, mit Sahne und Mehl binden und mit Apfelmus, Salz und Pfeffer abschmecken. 10 Minuten aufkochen lassen. Die Fäden entfernen und die Gans tranchieren.
Dazu Kartoffel- oder Semmelknödel und Blaukraut servieren.
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Verfasser: Zuckerbacher
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Kommentare anderer Nutzer
Zuckerbacher
sagt:
sagt: 28.12.2004 12:01
Freut' mich, wenns euch auch geschmeckt hat. Ehrlich gesagt, für mich ist das nicht nur ein Martins-Rezept... Es schmeckt immer prima - wenns draußen nicht zu warm ist:=)
Liebe Grüße
Zuckerbacher
Liebe Grüße
Zuckerbacher
Zuckerbacher
sagt:
sagt: 04.01.2005 15:40
Hallo Frank,
sieht super lecker aus - da bekomme ich gleich Hunger drauf:=)) Danke fürs Bild - liebe Grüße, Zuckerbacher
sieht super lecker aus - da bekomme ich gleich Hunger drauf:=)) Danke fürs Bild - liebe Grüße, Zuckerbacher
evalima
sagt:
sagt: 21.11.2008 16:41
Hallo Zuckerbacher,
ich bräuchte mal ne schnelle Antwort ;-)
3 Std. für eine 5 kg Gans erscheint mir etwas wenig. Wir haben vor 2 Jahren ein Gansessen um 1 Std. verschieben müssen weil der Vogel nicht gar war.
Sonst ist die Regel doch immer ... pro kg eine Stunde Bratzeit. Ich will mich morgen nicht blamieren ... meine Gans wiegt nämlich 5,2 kg.
Meinst du wirklich, ich komme mit 3 Std hin?
Gruß, Evalima
ich bräuchte mal ne schnelle Antwort ;-)
3 Std. für eine 5 kg Gans erscheint mir etwas wenig. Wir haben vor 2 Jahren ein Gansessen um 1 Std. verschieben müssen weil der Vogel nicht gar war.
Sonst ist die Regel doch immer ... pro kg eine Stunde Bratzeit. Ich will mich morgen nicht blamieren ... meine Gans wiegt nämlich 5,2 kg.
Meinst du wirklich, ich komme mit 3 Std hin?
Gruß, Evalima
Zuckerbacher
sagt:
sagt: 21.11.2008 16:52
Hilfreiche Antwort:
Also bei mir hat es soweit immer gut funktioniert. Ich habe aber auch schon festgestellt, dass es kein Problem ist, wenn man etwas früher anfängt und dann - wenn der Vogel schon vorzeitig fertig ist - runterschaltet. Eine anderer Tipp ist die Niedrigtemperatur (siehe auch die Anregungen hier in den Kommentaren), da ist es ja grundsätzlich so, dass man "nach hinten raus" nix falsch machen kann.
Viele Grüße und einen Guten!!
Zuckerbacher
Viele Grüße und einen Guten!!
Zuckerbacher
evalima
sagt:
sagt: 21.11.2008 20:19
ulliexwob
sagt:
sagt: 16.02.2005 14:10
Hilfreicher Kommentar:
In unserer Männerselbsthilfe-Gruppe "Kochen" hatten wir unsere Lieblingsehefrauen zu Gast. Die Gans in dieser Ausführung ist echt klasse! Und der gestopfte Inhalt ist eine wohlschmeckende Beilage. Die Gans machen wir so im nächsten Jahr wieder.
Ulliexwob
Ulliexwob
13.11.2005 17:38
Hilfreicher Kommentar:
hallo,
klassische füllung = klasse füllung, die gans hat spitze geschmeckt.
für meine 3,5kg gans hab ich die pflaumen auf 150g reduziert und 2 äpfel kleingeschnitten. die apfelstücke hab ich mit dem zucker in einer pfanne karamellisiert und dann zur füllung weiterverarbeitet.
gruss rette
klassische füllung = klasse füllung, die gans hat spitze geschmeckt.
für meine 3,5kg gans hab ich die pflaumen auf 150g reduziert und 2 äpfel kleingeschnitten. die apfelstücke hab ich mit dem zucker in einer pfanne karamellisiert und dann zur füllung weiterverarbeitet.
gruss rette
Orphyllia
sagt:
sagt: 26.11.2005 14:23
Hilfreicher Kommentar:
Oh super lecker- so mach ich das auch in etwa. ich bestreiche sie gans immernoch mit aprikosenkonfitüre bevor ich die temperatur hoch regle-das gibt ihr immernoch einen kleinen fruchtkick.
viele Grüße, orphyllia
viele Grüße, orphyllia
27.12.2005 11:07
Hilfreicher Kommentar:
Hab vor allem die Füllung verwendet, weil ich die Gans als solche nach Matti's NT-Verfahren zubereitet habe. War echt lecker, hab die Pflaumen in Calvados eingeweicht und das Ganze statt Weinbrand an die Füllung gegeben. Passte super zur Sauce mit dem Apfelmus drin.
fu1310
sagt:
sagt: 12.11.2006 18:03
Hilfreicher Kommentar:
hallöchen
bin ganz einfach begeistert
waren 7 personen und jedem einzelnen hat es vortrefflich gemundet.
habe den saft von anfang an mit frischen pflaumen,birne,mandarine,chilli, tomaten.thymian und frischen kräutern angesetzt, um dann weiter deinem rezept zu folgen den saft aufgekocht. auch die gans habe ich , mit in einem mörser zerrieben thymian und koblauch zwischen der bratzeit eingerieben.
war ganz einfach unvergesslich, habe für nächstes jahr, bereits wieder ameldung für deine martinigans. danke fu1310
bin ganz einfach begeistert
waren 7 personen und jedem einzelnen hat es vortrefflich gemundet.
habe den saft von anfang an mit frischen pflaumen,birne,mandarine,chilli, tomaten.thymian und frischen kräutern angesetzt, um dann weiter deinem rezept zu folgen den saft aufgekocht. auch die gans habe ich , mit in einem mörser zerrieben thymian und koblauch zwischen der bratzeit eingerieben.
war ganz einfach unvergesslich, habe für nächstes jahr, bereits wieder ameldung für deine martinigans. danke fu1310
Zuckerbacher
sagt:
sagt: 19.11.2006 18:06
Hallöchen,
es freut mich, wenns euch schmeckt. Ich könnte auch immer wieder....:=))) Also - weiterhin guten Appetit und viele Grüße
Zuckerbacher
es freut mich, wenns euch schmeckt. Ich könnte auch immer wieder....:=))) Also - weiterhin guten Appetit und viele Grüße
Zuckerbacher
doga
sagt:
sagt: 26.11.2006 10:43
Für mich ein tolles "Gans-Rezept". Ich hab´die Gans allerdings im Bräter gemacht und den Tipp mit den in Calvados eingeweichten Pflaumen übernommen. Einfach klasse.
291175
sagt:
sagt: 19.12.2006 20:43
eine frage:ich werde dieses jahr zum allerersten mal einen weihnachtsbraten machen und würde gern wissen,wie man das fett abschöpft,kann mir bitte einer helfen...bitte...
hank0712
sagt:
sagt: 21.12.2006 09:47
hallo 291175
am besten geht das mit einem fettkännchen. du kannst den fond allerdings auch abgiessen (kleiner Topf) kurz stehen lassen und warten bis sich das fett oben abgesetzt hat und dann mit einer kleinen suppenkelle abschöpfen
hoffe dir wurde geholfen
am besten geht das mit einem fettkännchen. du kannst den fond allerdings auch abgiessen (kleiner Topf) kurz stehen lassen und warten bis sich das fett oben abgesetzt hat und dann mit einer kleinen suppenkelle abschöpfen
hoffe dir wurde geholfen
luna72
sagt:
sagt: 11.11.2007 16:38
Wir bereiten jetzt die Martinsgans bereits das dritte Mal nach diesem Rezept zu. Es ist einfach klasse, und ganz besonders die Füllung ist gut.
2000lena
sagt:
sagt: 10.11.2008 14:53
Bei uns gab es letztes wochenende die Martinsgans,
sie ist super lecker gelungen und das Fleisch war genau richtig, schön weich gegart.
Vielen Dank für das Rezept
LG Lena
sie ist super lecker gelungen und das Fleisch war genau richtig, schön weich gegart.
Vielen Dank für das Rezept
LG Lena
schneekopf
sagt:
sagt: 10.11.2008 23:50
Mein Bruder hat mir einen super Tipp zum Fett "abschöpfen" gegeben:
Die Gans einen Tag/Abend vorher zubereiten, alles auskühlen lassen - auch das Fett. Dieses kann man dann in festerem Zustand gut wegschneiden, weglöffeln, -kratzen oder was auch immer....
Die Gans einen Tag/Abend vorher zubereiten, alles auskühlen lassen - auch das Fett. Dieses kann man dann in festerem Zustand gut wegschneiden, weglöffeln, -kratzen oder was auch immer....
prince1415
sagt:
sagt: 11.11.2008 13:38
Zuckerbacher
sagt:
sagt: 11.11.2008 14:18
Angie_350
sagt:
sagt: 13.11.2008 07:58
Hallo!
Muss jetzt mal ganz blöd fragen.....kommt die Gans eigentlich in die Fettpfanne oder obendrüber auf ein extra Rost??? Hab noch nie ne Gans gemacht.....
Muss jetzt mal ganz blöd fragen.....kommt die Gans eigentlich in die Fettpfanne oder obendrüber auf ein extra Rost??? Hab noch nie ne Gans gemacht.....
13.11.2008 11:11
13.11.2008 09:28
Hilfreicher Kommentar:
Ist wirklich ein Klasse-Rezept. Allerdings habe ich zum Binden der Sosse keine Sahne genommen. Ist bei allem Entfetten des Bratensatzes trotzdem zu fett. Außerdem finde ich, dass Sahne nicht zur Gans passt.
13.11.2008 11:13
13.11.2008 11:08
Hilfreicher Kommentar:
Hallo Zuckerbacher!
Diese Martinsgans war gestern der "Renner" in meinem Kurs. Habe alles genau nach Rezept gemacht, nur gebraten habe ich sie nach der Niedrigtemperatur-Methode (siehe matti). Klasse Füllung und die Soße, gut entfettet und mit ganz wenig Sahne (war nicht zu fett!!) und Mehl gebunden, war einfach köstlich!! Habe allerdings kein zusätzliches Apfelmus hinein gegeben, sondern den Apfel aus der Fettpfanne püriert! Reichte völlig aus für einen sehr aparten Geschmack. Dazu selbstgemachte Semmelknödel und Steckrübengemüse mit Majoran und Rübensirup! Ein Gedicht!
LG Tamara
Diese Martinsgans war gestern der "Renner" in meinem Kurs. Habe alles genau nach Rezept gemacht, nur gebraten habe ich sie nach der Niedrigtemperatur-Methode (siehe matti). Klasse Füllung und die Soße, gut entfettet und mit ganz wenig Sahne (war nicht zu fett!!) und Mehl gebunden, war einfach köstlich!! Habe allerdings kein zusätzliches Apfelmus hinein gegeben, sondern den Apfel aus der Fettpfanne püriert! Reichte völlig aus für einen sehr aparten Geschmack. Dazu selbstgemachte Semmelknödel und Steckrübengemüse mit Majoran und Rübensirup! Ein Gedicht!
LG Tamara
10.11.2009 12:12
Habe die Gans schon oft in dieser Art und Weise zubereitet, allerdings mit einer etwas anderen Füllung.
Das Rezept habe ich noch von meiner Oma!
Die Gans wurde aber immer nach ca der hälfte der Zeit gewendet, war immer ein Balanceakt und man benötigt dafür Assistenz. Ist das nicht erforderlich und die Gans wird dennoch von beiden Seiten knusprig?
Wird die Gans mit der Brust auf den Rost gelegt?
Am Samstag möchte ich für meine Gäste Gans zubereiten und werde wohl die NT-Methode wählen die Tamara beschrieben hat und die Füllung wie von Zuckerbacher angegeben herstellen.
LG
Angie
spasulske67
sagt:
sagt: 10.11.2009 12:19
Das klingt ja alles sehr sehr gut. Ich bin dabei mich auf meine erste Weihnachtsgans vorzubereiten, habe gerade Urlaub und das Wetter ist schlecht.
Meine Eltern sind dann da und zusammen mit meinen drei Kindern kriegen wir ja genug Esser zusammen. Da ich meinen alten Leuten eine Freude machen möchte, sollte es eine DMWW-Gans sein. Daher einige Fragen:
1. Ich weiß, dass meine Oma die Gans immer mindestens 6 Stunden im Ofen hatte. Dann muß die Temperatur entsprechend niedrig gewesen sein. Was spricht für eine Vorgehensweise mit niedriger Temperatur und was für eine mit hoher Temperatur?
2. Da ich vor 25 Jahren als Teenager den alten Gußbräter meiner Oma aus der "Erbmasse" aus kulinarisch nostalgischen Gründen für mich gerettet habe, wird dieser auch zum Einsatz kommen. Den muß ich aber wahrscheinlich vorher ein wenig fetten, oder?
3. Habe mir bei Youtube angesehen, wie so eine Gans tranchiert wird. Scheint nicht zu schwer zu sein. Nun aber meine Frage: Dann habe ich den guten Vogel schön zerlegt und möchte vor dem Servieren das eine oder andere an Zulagen vorbereiten. Wie stelle sicher, dass der gute (zerlegte) Vogel nicht auskühlt? Die Soße vorher aus dem Bräter raus und die tranchierten Teile in den Bräter geben und diesen dann in den leicht warmen Backofen stellen?
4. Wie haltet Ihr es mit den Innereien? Im Rezept steht nix drin. Damit kann man aber doch auch diverse köstliche Dinge machen. Habt Ihr Vorschläge?
5. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem Fett? Das kann man doch für Gänseschmalz verwenden.
Sorry für die vielen Fragen, ich vermute aber, dass ich nicht der Einzige bin, den das interessiert.
Liebe Grüße
Spas
Meine Eltern sind dann da und zusammen mit meinen drei Kindern kriegen wir ja genug Esser zusammen. Da ich meinen alten Leuten eine Freude machen möchte, sollte es eine DMWW-Gans sein. Daher einige Fragen:
1. Ich weiß, dass meine Oma die Gans immer mindestens 6 Stunden im Ofen hatte. Dann muß die Temperatur entsprechend niedrig gewesen sein. Was spricht für eine Vorgehensweise mit niedriger Temperatur und was für eine mit hoher Temperatur?
2. Da ich vor 25 Jahren als Teenager den alten Gußbräter meiner Oma aus der "Erbmasse" aus kulinarisch nostalgischen Gründen für mich gerettet habe, wird dieser auch zum Einsatz kommen. Den muß ich aber wahrscheinlich vorher ein wenig fetten, oder?
3. Habe mir bei Youtube angesehen, wie so eine Gans tranchiert wird. Scheint nicht zu schwer zu sein. Nun aber meine Frage: Dann habe ich den guten Vogel schön zerlegt und möchte vor dem Servieren das eine oder andere an Zulagen vorbereiten. Wie stelle sicher, dass der gute (zerlegte) Vogel nicht auskühlt? Die Soße vorher aus dem Bräter raus und die tranchierten Teile in den Bräter geben und diesen dann in den leicht warmen Backofen stellen?
4. Wie haltet Ihr es mit den Innereien? Im Rezept steht nix drin. Damit kann man aber doch auch diverse köstliche Dinge machen. Habt Ihr Vorschläge?
5. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem Fett? Das kann man doch für Gänseschmalz verwenden.
Sorry für die vielen Fragen, ich vermute aber, dass ich nicht der Einzige bin, den das interessiert.
Liebe Grüße
Spas
marenkocht
sagt:
sagt: 10.11.2009 16:07
Hallo Spas,
Zu 1: Bei niedrigen Temperaturen werden Sachen schonender gegart, d.h. mehr Nährstoffe bleiben erhalten. Zu Niedrigtemperatur findest du sicherlich auch etwas in den Foren (Stichwort Römertopf oder Crockpot).
Zu 2: Nun kenne ich den Gussbräter deiner Oma nicht so gut ;-), ich würde aber vermuten, dass er nicht eingefettet werden muss, da du ja zunächst Wasser im Bräter hast, das dann später noch durch das Gänsefett angereichert wird. - Ich glaube aber auch nicht, dass einmal einreiben irgendwas verderben würde (einmal mit der Speckschwarte drüber und fertig :-)).
Zu 3: Das ist immer der Trick bei so einem Festessen. Ich bereite meine Beilagen zu, während die Gans im Ofen ist (habe mir vorher die Uhr gestellt und weiß dann ja, wie lange er noch drin bleiben _müsste_). In der letzten Stunde (oder was immer auch meine Beilagen-Rezepte vorschlagen) bevor die Gans fertig ist, fange ich mit den Kartoffeln und dem Gemüse an (um einmal von den einfachsten Beilagen auszugehen). Mit dem "einen angeschnittenen Vogel im Ofen warm stellen" habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Mir ist er dann schon ein paarmal ausgetrocknet.
Zu 4: Wir machen immer eine zusätzliche "Füllung" außerhalb des Vogels. Da die schneller und im Topf gegart wird, machen wir dort die Innereien hinein, sodass sie nicht völlig trocken sind, wenn wir mit dem Essen anfangen.
Zu 5: Die Zubereitung unseres Gänseschmalzes habe ich im nächsten Kommentar beschrieben, verwenden tue ich es als Brotaufstrich und als Würze (z.B. im Rotkohl, im Grünkohl, im Sauerkraut ... in heißen Kohlgerichten eben)
Viele Grüße!
Maren
Zu 1: Bei niedrigen Temperaturen werden Sachen schonender gegart, d.h. mehr Nährstoffe bleiben erhalten. Zu Niedrigtemperatur findest du sicherlich auch etwas in den Foren (Stichwort Römertopf oder Crockpot).
Zu 2: Nun kenne ich den Gussbräter deiner Oma nicht so gut ;-), ich würde aber vermuten, dass er nicht eingefettet werden muss, da du ja zunächst Wasser im Bräter hast, das dann später noch durch das Gänsefett angereichert wird. - Ich glaube aber auch nicht, dass einmal einreiben irgendwas verderben würde (einmal mit der Speckschwarte drüber und fertig :-)).
Zu 3: Das ist immer der Trick bei so einem Festessen. Ich bereite meine Beilagen zu, während die Gans im Ofen ist (habe mir vorher die Uhr gestellt und weiß dann ja, wie lange er noch drin bleiben _müsste_). In der letzten Stunde (oder was immer auch meine Beilagen-Rezepte vorschlagen) bevor die Gans fertig ist, fange ich mit den Kartoffeln und dem Gemüse an (um einmal von den einfachsten Beilagen auszugehen). Mit dem "einen angeschnittenen Vogel im Ofen warm stellen" habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Mir ist er dann schon ein paarmal ausgetrocknet.
Zu 4: Wir machen immer eine zusätzliche "Füllung" außerhalb des Vogels. Da die schneller und im Topf gegart wird, machen wir dort die Innereien hinein, sodass sie nicht völlig trocken sind, wenn wir mit dem Essen anfangen.
Zu 5: Die Zubereitung unseres Gänseschmalzes habe ich im nächsten Kommentar beschrieben, verwenden tue ich es als Brotaufstrich und als Würze (z.B. im Rotkohl, im Grünkohl, im Sauerkraut ... in heißen Kohlgerichten eben)
Viele Grüße!
Maren
spasulske67
sagt:
sagt: 10.11.2009 13:17
OK... Wie aber macht man Gänseschmalz? Hier finde ich nur Rezepte in denen beschrieben wird, wie man ihn nutzen kann...
marenkocht
sagt:
sagt: 10.11.2009 15:53
Hallo Spas,
Mein Gänseschmalz enthält:
Zwiebeln
Äpfel
Gänseschmalz
Schweineschmalz
evtl. Salz und/oder Speck
Alle Mengen nach Geschmack, nur die beiden Schmalzsorten zu gleichen Teilen
Zunächst Zwiebeln anbraten (mit Speck, falsch gewünscht) bis sie braun werden. (Achtung, nicht so hoch anbraten, dass sie verbrennen!)
Apfel hineinschneiden und alles braten bis der Apfel weich ist.
Das Gänseschmalz zu gleichen Teilen mit Schweineschmalz mischen, da Gänseschmalz bei Zimmertemperatur nahezu flüssig ist und wir es so gemischt auch gut auf Brot essen können.
Dann die Apfel-Zwiebel-(Speck-)Mischung dazu - fertig.
Salzen tun wir erst hinterher, da wir relativ salzarm essen, der Speck bereits gesalzen ist und ich so flexibler in der Verwendung bin, d.h. das Schmalz versalzt mir nicht die anderen Gerichte, wenn ich es mal als Würze einsetze.
Mein Gänseschmalz enthält:
Zwiebeln
Äpfel
Gänseschmalz
Schweineschmalz
evtl. Salz und/oder Speck
Alle Mengen nach Geschmack, nur die beiden Schmalzsorten zu gleichen Teilen
Zunächst Zwiebeln anbraten (mit Speck, falsch gewünscht) bis sie braun werden. (Achtung, nicht so hoch anbraten, dass sie verbrennen!)
Apfel hineinschneiden und alles braten bis der Apfel weich ist.
Das Gänseschmalz zu gleichen Teilen mit Schweineschmalz mischen, da Gänseschmalz bei Zimmertemperatur nahezu flüssig ist und wir es so gemischt auch gut auf Brot essen können.
Dann die Apfel-Zwiebel-(Speck-)Mischung dazu - fertig.
Salzen tun wir erst hinterher, da wir relativ salzarm essen, der Speck bereits gesalzen ist und ich so flexibler in der Verwendung bin, d.h. das Schmalz versalzt mir nicht die anderen Gerichte, wenn ich es mal als Würze einsetze.
highway
sagt:
sagt: 10.11.2009 19:50
Gänseschmalz habe ich letztes Jahr so gemacht:
beim Geflügelhändler Gänseflomen ( Fettpolster bzw. Fettlappen vom Bauch bzw. Hinterteil ) vorbestellen ( 150 - 200 gr. ),
diese dann in einem heissen Topf auslassen d.h. flüssig werden lassen.
Inzwischen die Haut vom Hals klein schneiden und dann in das geschmolzene Gänsefett geben und darin knusprig anbraten ( das gibt dann die Grieben ) - mit Salz und Pfeffer abschmecken, wer mag, kann auch noch kleine gebratene Speckwürfel dazugeben. In Gläser oder Förmchen geben und erkalten lassen. Das gibt einen leckeren Brotaufstrich oder man kann es auch zum Anbraten z.B. von Innereien oder z.B. Sauerkraut verwenden.
Generell rate ich so ein Tier bei Niedertemperatur zuzubereiten - wird viel zarter und saftiger - erst am Ende Hitze hoch und den Vogel mit Salzwasser bepinseln ( ohne Deckel ). Braucht zwar Zeit, aber macht Spass und das Ergebnis ist superlecker !
beim Geflügelhändler Gänseflomen ( Fettpolster bzw. Fettlappen vom Bauch bzw. Hinterteil ) vorbestellen ( 150 - 200 gr. ),
diese dann in einem heissen Topf auslassen d.h. flüssig werden lassen.
Inzwischen die Haut vom Hals klein schneiden und dann in das geschmolzene Gänsefett geben und darin knusprig anbraten ( das gibt dann die Grieben ) - mit Salz und Pfeffer abschmecken, wer mag, kann auch noch kleine gebratene Speckwürfel dazugeben. In Gläser oder Förmchen geben und erkalten lassen. Das gibt einen leckeren Brotaufstrich oder man kann es auch zum Anbraten z.B. von Innereien oder z.B. Sauerkraut verwenden.
Generell rate ich so ein Tier bei Niedertemperatur zuzubereiten - wird viel zarter und saftiger - erst am Ende Hitze hoch und den Vogel mit Salzwasser bepinseln ( ohne Deckel ). Braucht zwar Zeit, aber macht Spass und das Ergebnis ist superlecker !
wemdyoma
sagt:
sagt: 10.11.2009 14:24
hallo liebe spasulskie67,
also ich habe auch einen Gänsebräter und mache meine Gans darin. Ich fülle die Gans mit Äpfeln, Orangen und Rumrosinen. Die Gans von Ihnen salzen, dann das Obst rein zu nähen. Von ausen würzen, dann in den Bräter, dann mit Wasser (ich nehme Weiswein u. reinen Orangensaft 1/2 gemischt). Mit diesem Sud dann übergießen. Die Innereien koche ich getrennt in einer Brühe u. verwende diese dann für Nudel-oder Reissuppe. Ist ganz lecker. Viele nehmen die Innereien aber auch zum füllen u. geben da noch Maronen dazu. Das Fett verwende ich auch zum Zubereiten von Gänseschmalz. Da das Fett sehr weich ist hole ich etws Speck beim Metzger (nicht gereuchert sondern roh). Den Speck klein schneiden und im Topf auslassen, dann das Gänsefett dazu geben und heiß in Gläser füllen, diese verschrauben. Ich habe immer noch ein paar Gläser vom letzten Jahr. Die Grieben vom Speck kann man drinn lassen oder rausnehmen. Ich nehme sie raus und verwende sie an Bratkartoffeln. Wenn ich den Vogel warm halten muß, tranchiere ich ihn und lege in wieder in den Bräter oder auf den Deckel des Bräters. Den Sud gieße ich vorher ab, damit ich die Soße machen kann. Den Vogel wieder in den Backofen leicht abdecken mit Alufolie und auf ca. 50-100 Grad einstellen. Geht prima. Die Soße mache ich dann mit Sahne, Rumrosinen oder Preiselbeeren. Wein und Orangensaft ist ja schon drin vom übergießen. Dann abschmecken und fertig. Dazu gibe es dann selbstgemachte grüne Klöße und Rotkohl.
Ich hoffe, dass ich dir damit etwas helfen konnt.
LG wemdyoma
also ich habe auch einen Gänsebräter und mache meine Gans darin. Ich fülle die Gans mit Äpfeln, Orangen und Rumrosinen. Die Gans von Ihnen salzen, dann das Obst rein zu nähen. Von ausen würzen, dann in den Bräter, dann mit Wasser (ich nehme Weiswein u. reinen Orangensaft 1/2 gemischt). Mit diesem Sud dann übergießen. Die Innereien koche ich getrennt in einer Brühe u. verwende diese dann für Nudel-oder Reissuppe. Ist ganz lecker. Viele nehmen die Innereien aber auch zum füllen u. geben da noch Maronen dazu. Das Fett verwende ich auch zum Zubereiten von Gänseschmalz. Da das Fett sehr weich ist hole ich etws Speck beim Metzger (nicht gereuchert sondern roh). Den Speck klein schneiden und im Topf auslassen, dann das Gänsefett dazu geben und heiß in Gläser füllen, diese verschrauben. Ich habe immer noch ein paar Gläser vom letzten Jahr. Die Grieben vom Speck kann man drinn lassen oder rausnehmen. Ich nehme sie raus und verwende sie an Bratkartoffeln. Wenn ich den Vogel warm halten muß, tranchiere ich ihn und lege in wieder in den Bräter oder auf den Deckel des Bräters. Den Sud gieße ich vorher ab, damit ich die Soße machen kann. Den Vogel wieder in den Backofen leicht abdecken mit Alufolie und auf ca. 50-100 Grad einstellen. Geht prima. Die Soße mache ich dann mit Sahne, Rumrosinen oder Preiselbeeren. Wein und Orangensaft ist ja schon drin vom übergießen. Dann abschmecken und fertig. Dazu gibe es dann selbstgemachte grüne Klöße und Rotkohl.
Ich hoffe, dass ich dir damit etwas helfen konnt.
LG wemdyoma
spasulske67
sagt:
sagt: 10.11.2009 16:38
Hallo Wemdyoma,
in der Tat eine große Hilfe. Darf ich noch ein paar Fragen ergänzen?
1. Wenn die Gans im Ofen ist, ist dann der Deckel auf dem Bräter drauf oder nicht?
2. Übergießt Du die Gans zwischendurch?
3. Nimmst Du die Variante mit niedriger Temperatur oder hoher?
Ansonsten klingen die Angaben von Dir sehr wohlschmeckend. Vor allem die Idee mit dem Deckel und der Alufolie ist so gut wie simpel. Hätte ich auch drauf kommen können :-)
Also in jedem Fall vielen Dank und liebe Grüße
Spas
in der Tat eine große Hilfe. Darf ich noch ein paar Fragen ergänzen?
1. Wenn die Gans im Ofen ist, ist dann der Deckel auf dem Bräter drauf oder nicht?
2. Übergießt Du die Gans zwischendurch?
3. Nimmst Du die Variante mit niedriger Temperatur oder hoher?
Ansonsten klingen die Angaben von Dir sehr wohlschmeckend. Vor allem die Idee mit dem Deckel und der Alufolie ist so gut wie simpel. Hätte ich auch drauf kommen können :-)
Also in jedem Fall vielen Dank und liebe Grüße
Spas
spasulske67
sagt:
sagt: 11.11.2009 23:27
wemdyoma
sagt:
sagt: 10.11.2009 16:52
Hallo Spas,
den Deckel mache bitte drauf. Dann immer wieder übergießen, aber vorsicht nicht die Finger oder Hand verbrennen, ist verdammt heiß. Am besten Küchenhandschuhe anziehen. Ich stelle den Backofen auf 200 Grad ein und nach ca. 1 Stunde steche ich mit der Fleischgabel mal rein und wenn ich meine sie ist schon gut gegart drehe ich sie um und eben immer wieder übergiesen damit sie nicht austrocknet. Die Gesamtbratzeit kommt natürlich auch auf die Größe bzw. Gewicht der Gans an.
So nun hoffe ich, du findest dich durch und ein gutes Gelingen. Solltest Du noch Fragen haben, kannst Du mich auch über e-Mail: mosdzinski@aol.com errreichen.
Liebe Grüße und einen schönen Abend wünsche ich Dir.
den Deckel mache bitte drauf. Dann immer wieder übergießen, aber vorsicht nicht die Finger oder Hand verbrennen, ist verdammt heiß. Am besten Küchenhandschuhe anziehen. Ich stelle den Backofen auf 200 Grad ein und nach ca. 1 Stunde steche ich mit der Fleischgabel mal rein und wenn ich meine sie ist schon gut gegart drehe ich sie um und eben immer wieder übergiesen damit sie nicht austrocknet. Die Gesamtbratzeit kommt natürlich auch auf die Größe bzw. Gewicht der Gans an.
So nun hoffe ich, du findest dich durch und ein gutes Gelingen. Solltest Du noch Fragen haben, kannst Du mich auch über e-Mail: mosdzinski@aol.com errreichen.
Liebe Grüße und einen schönen Abend wünsche ich Dir.
spaetzle
sagt:
sagt: 10.11.2009 18:15
Hallo,
wir lieben auch Gans auf die klassische Art. Um diese Jahreszeit gehört sie zu den absoluten Highlights und ist ein willkommener Grund, um Gäste einzuladen.
Bei meiner Zubereitung auf dem Rost mit Fettpfane drunter ergab sich aber das Problem, dass der Backofen von innen danach fürchterlich aussah. Das Fett der Gans wollte nämlich nicht nur brav in die Fettpfanne abtropfen, sondern explodierte förmlich aus der Haut der Gans immer wieder ins Backofeninnere, obwohl ich sie angestochen hatte.
Kann mir jemand einen Tipp geben, was ich wohl falsch gemacht habe?
Oder ist das normal so?
Auf jeden Fall war es tierisch viel Arbeit, den Ofen wieder sauber zu bekommen.
LG, spaetzle
wir lieben auch Gans auf die klassische Art. Um diese Jahreszeit gehört sie zu den absoluten Highlights und ist ein willkommener Grund, um Gäste einzuladen.
Bei meiner Zubereitung auf dem Rost mit Fettpfane drunter ergab sich aber das Problem, dass der Backofen von innen danach fürchterlich aussah. Das Fett der Gans wollte nämlich nicht nur brav in die Fettpfanne abtropfen, sondern explodierte förmlich aus der Haut der Gans immer wieder ins Backofeninnere, obwohl ich sie angestochen hatte.
Kann mir jemand einen Tipp geben, was ich wohl falsch gemacht habe?
Oder ist das normal so?
Auf jeden Fall war es tierisch viel Arbeit, den Ofen wieder sauber zu bekommen.
LG, spaetzle
highway
sagt:
sagt: 10.11.2009 19:54
Hilfreiche Antwort:
Sieht so aus, als ob es dem Vogel und seinen Fettdrüsen zu heiss war.
Hast Du das Fett am Hinterteil vor dem Braten entfernt ? Und auf die Fettpfanne immer wieder Flüssigkeit ( Wasser ) nachgegossen ?
Ich würde mal die Zubereitung bei Niedertemperatur versuchen, da explodiert nichts und das Tier ist nachher wunderbar zart und saftig.
Hast Du das Fett am Hinterteil vor dem Braten entfernt ? Und auf die Fettpfanne immer wieder Flüssigkeit ( Wasser ) nachgegossen ?
Ich würde mal die Zubereitung bei Niedertemperatur versuchen, da explodiert nichts und das Tier ist nachher wunderbar zart und saftig.
spaetzle
sagt:
sagt: 10.11.2009 20:19
Hallo highway,
danke für die guten Tipps.
Das Fett am Hinterteil hatte ich entfernt. Allerdings habe ich mit dem Nachgießen des Wassers irgendwann aufgehört, weil ohnehin schon so viel in der Fettpfanne war.
Die Zubereitung mit Niedertemperatur werde ich in jedem Fall ausprobieren, hört sich sehr praktisch an.
Schönen Abend noch und weiter viel Spaß!
Gruß, spaetzle
danke für die guten Tipps.
Das Fett am Hinterteil hatte ich entfernt. Allerdings habe ich mit dem Nachgießen des Wassers irgendwann aufgehört, weil ohnehin schon so viel in der Fettpfanne war.
Die Zubereitung mit Niedertemperatur werde ich in jedem Fall ausprobieren, hört sich sehr praktisch an.
Schönen Abend noch und weiter viel Spaß!
Gruß, spaetzle
Henne01
sagt:
sagt: 11.11.2009 16:58
Hallo Zuckerbacher,
Danke für dieses tolle Gänserezept.
Ich bereite unsere obligatorische Weihnachts-und Martinsgans ähnlich zu.
Anstatt der Backpflaumen fülle ich sie mit der gleichen Menge an Maronen.
Wenn die Gans gar ist, nehme ich die Apfel/Maronenfüllung heraus, gebe dies in eine hohe Rührschüssel und püriere sie mit dem Pürierstab ca. 3min. fein. Abgerundet mit etwas Fett aus der Fettfangschale und einem Schuss Sahne hat man eine sehr delikate Sauce zu der Gans.
Interssant finde ich die Idee mit der Niedriggartemperatur, dass werde ich dies Jahr auf alle fälle ausprobieren.
LG Henne01
Danke für dieses tolle Gänserezept.
Ich bereite unsere obligatorische Weihnachts-und Martinsgans ähnlich zu.
Anstatt der Backpflaumen fülle ich sie mit der gleichen Menge an Maronen.
Wenn die Gans gar ist, nehme ich die Apfel/Maronenfüllung heraus, gebe dies in eine hohe Rührschüssel und püriere sie mit dem Pürierstab ca. 3min. fein. Abgerundet mit etwas Fett aus der Fettfangschale und einem Schuss Sahne hat man eine sehr delikate Sauce zu der Gans.
Interssant finde ich die Idee mit der Niedriggartemperatur, dass werde ich dies Jahr auf alle fälle ausprobieren.
LG Henne01
wemdyoma
sagt:
sagt: 12.11.2009 08:46
hallo spas,
zu deiner Frage: ich fülle mir in einen Behälter so ca. 3/4 Liter (halb Wein, halb O-Saft). was ich nicht zum übergießen brauche nehme ich falls erforderlich noch für die Soße.
Hoffe Dir gedient zu haben.
LG wemdyoma
zu deiner Frage: ich fülle mir in einen Behälter so ca. 3/4 Liter (halb Wein, halb O-Saft). was ich nicht zum übergießen brauche nehme ich falls erforderlich noch für die Soße.
Hoffe Dir gedient zu haben.
LG wemdyoma
spasulske67
sagt:
sagt: 12.11.2009 12:57
Hilfreicher Kommentar:
Jau, merci :-)
Jetzt muß ich nur nich überlegen, ob ich die Gans klassisch oder in der Niedrigtemperatur-Variante mache. Für letztere spricht, dass ich nicht dauern "übergießen" muß und dass die Gefahr deutlich geringer ist, dass der Vogel zäh und hart wird. Das aber muß ich wohl alleine mit mir ausmachen ;-)
Viele Grüße und Dank für die Hilfe
Spas
Jetzt muß ich nur nich überlegen, ob ich die Gans klassisch oder in der Niedrigtemperatur-Variante mache. Für letztere spricht, dass ich nicht dauern "übergießen" muß und dass die Gefahr deutlich geringer ist, dass der Vogel zäh und hart wird. Das aber muß ich wohl alleine mit mir ausmachen ;-)
Viele Grüße und Dank für die Hilfe
Spas
Cats64
sagt:
sagt: 16.11.2009 07:46
Ich habe mich genau ans Rezept gehalten - die Gans war am Samstag bei Familie und Gästen DER Knüller.
Herzlichen Dank für das Rezept.
Herzlichen Dank für das Rezept.
Strubbeline74
sagt:
sagt: 16.11.2009 11:49
Hallo,
gestern habe ich meine allererste Gans nach diesem Rezept gezaubert, in Kombination mit der Niedriggar-Variante. Hat auch alles gut geklappt, außer dass sich mein Herd nachts nach 4 Stunden automatisch abgeschaltet hat und ich es erst zwei Stunden später morgens gemerkt habe. Aber da hatte ich ja noch viel Zeit, zu reagieren.
Die Gans war superlecker, traumhaft zart und überhaupt nicht trocken, das Ganze mit Rotkohl und Klößen serviert: Meine Gäste waren begeistert.
Vielen Dank!
Strubbeline74
gestern habe ich meine allererste Gans nach diesem Rezept gezaubert, in Kombination mit der Niedriggar-Variante. Hat auch alles gut geklappt, außer dass sich mein Herd nachts nach 4 Stunden automatisch abgeschaltet hat und ich es erst zwei Stunden später morgens gemerkt habe. Aber da hatte ich ja noch viel Zeit, zu reagieren.
Die Gans war superlecker, traumhaft zart und überhaupt nicht trocken, das Ganze mit Rotkohl und Klößen serviert: Meine Gäste waren begeistert.
Vielen Dank!
Strubbeline74
peggchen1
sagt:
sagt: 24.11.2009 11:32
Hab vor allem die Füllung verwendet, weil ich die Gans als solche nach NT-Verfahren zubereitet habe. War echt lecker, hab die Pflaumen in Calvados eingeweicht und das Ganze statt Weinbrand an die Füllung gegeben. Passte super zur Sauce mit dem Apfelmus drin.
Die Gans war soooo zart und lecker...... Vielen Dank für das tolle Rezept.
Die Gans war soooo zart und lecker...... Vielen Dank für das tolle Rezept.
deinlakai
sagt:
sagt: 21.02.2010 11:59
Hallo Ihr Gänsesachvertändige!
Mein Problem fängt schon viel früher an: Was ist denn eine "Fettfangschale"?
Danke für Hilfe!
kathi
Mein Problem fängt schon viel früher an: Was ist denn eine "Fettfangschale"?
Danke für Hilfe!
kathi
Zuckerbacher
sagt:
sagt: 21.02.2010 16:11
Zuckerbacher
sagt:
sagt: 21.02.2010 16:11
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