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Möhrensalat mit Scharbockskraut

Zutaten

2 EL Rosinen
4 EL Orangensaft
1 Spritzer Zitronensaft
150 g Möhre(n), am besten zarte Bundmöhren
1 Handvoll Scharbockskraut (Blätter)
1 Spritzer Öl, neutrales, z. B. Sonnenblumenöl
 n. B. Honig oder Zucker
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 15 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Brennwert p. P.: keine Angabe

Rosinen mit Orangensaft + Zitronensaft einweichen. Möhren putzen und raspeln. Scharbockskraut waschen und in feine Streifen schneiden oder einfach hacken. Alles vermischen und nach Geschmack süßen. Der Salat schmeckt zum Pausenbrot, als Gemüsebeilage zum Mittag- oder Abendessen, als Snack zwischendurch sowie zum Picknick.

Variationen:
Wer mag, raspelt noch 1 kleinen oder 1/2 großen Apfel mit dazu - muss aber nicht sein.
Wer mag, lässt das Öl weg und nimmt nur 2 EL Orangensaft - und gibt noch etwa 2-3 EL Sahne (ungeschlagen) dazu.

Anmerkung: Scharbockskraut (Ranunculus ficaria) treibt etwa ab Februar/März kleine, saftige, Vitamin C-reiche Blätter und bereichert dann unseren Speisezettel. Je nach Witterung und Standort blüht es ab März/April (gelb) - dann sollte es nicht mehr gegessen werden, weil dann der Gehalt an giftigem Protoanemonin massiv ansteigt. Nach der Blüte (etwa ab Mitte bis Ende Mai) zieht es ein und ist dann bis zum nächsten zeitigen Frühjahr nicht mehr zu sehen.

Kommentare anderer Nutzer


gloryous

02.04.2012 16:43 Uhr

Hallo Baumfrau!

Tolles Rezept!
Jedoch muss ich mal schauen, ob ich hier irgendwo Scharbockskraut finde. Wird wahrscheinlich schwierig werden, da ich nicht soviel Erfahrung mit dem Sammeln habe. Kann ich das Scharbockskrauf mit irgendetwas anderem verwechseln?

Lg,
gloryous

Baumfrau

02.04.2012 20:25 Uhr

Hallo gloryous!
Mich persönlich erinnern die eher kleinen, herzförmigen Blätter immer bissel an Seerosenblätter - und eigentlich ist die Blattform doch sehr typisch + markant. Allerdings könnte man das Scharbockskraut so grob schon mit der immergrünen Gewöhnlichen Haselwurz (Asarum europaeum, ein Osterluzeigewächs) verwechseln, die ebenfalls recht flache Polster bildet, ebenfalls etwa nieren- bis herzförmige Blätter hat, die ebenfalls oben glänzen - und die ist giftig! Unterscheidungsmerkmal: Die Haselwurz hat behaarte Stiele, teils auch Blattunterseiten - das Scharbockskraut hingegen ist IMMER kahl/glatt/haarlos!
Manche meinen auch, man könnte die Scharbockskrautblätter vor der Blüte mit Veilchenblättern verwechseln - scheint mir unwahrscheinlich, waäre im Zweifelsfall aber nicht schlimm, denn die sind auch essbar.
Wenn Du es genauer wissen möchtest - dann googel mal danach oder komm in meine Kräutergruppe. ;-)
Viel Erfolg - und sonnige Grüße vom Bäumchen.

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