Christstollen

Preisgekrönter Christstollen nach FADIs Art, prämiert vom Restaurant

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Zutaten für Portionen

1 kg Mehl
450 g Butter
½ Liter Milch
200 g Zucker
100 g Hefe, frisch, 2 1/2 Würfel
10 g Salz
  Ingwerpulver, Zimt, Kardamom und Muskatblüte (Macis). je 1 TL
1 Prise Nelke(n), gemahlen
Zitrone(n), abgeriebeneSchale (unbehandelt)
1 EL Mandel(n) - Aroma oder 30 g bittere Mandeln
1 TL Ingwer, frisch geriebener
30 g Ingwer
500 g Rosinen (halb dunkel, halb hell)
150 g Korinthen
150 g Mandel(n), gestiftelt
150 g Zitrone(n) - Schalen, kandierte
150 g Orange(n) - Schalen, kandierte oder Pomeranzenschalen
100 g Butter
60 g Zucker (Hagelzucker)
70 g Puderzucker
4 Pck. Vanillezucker, echter

Zubereitung

Mehl in eine große Backschüssel sieben, in der Mitte eine kleine Vertiefung machen, Hefe hineinbröckeln, mit ein wenig erwärmter Milch und 1 TL Zucker zu einem flüssigen Brei verrühren. Diesen Vorteig 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Rosinen und Korinthen mit kochendem Wasser überbrühen, 15 Minuten quellen lassen. Danach abseihen und mit Hilfe eines Küchentuchs sorgfältig abtrocknen. Kandierte Zitronen- und Orangenschalen hacken. Messer dazu in heißes Wasser tauchen oder eine Schere benutzen.
Butter erhitzen, bis sie flüssig ist. Milch lauwarm erwärmen. Den Vorteig mit der Butter, der Milch, dem Zucker und den Gewürzen verrühren. Teig kräftig schlagen, bis er sich als Ballen von dem Schüsselrand löst.
Tipp: Teig mit der Hand kneten, dann hat man mehr Gefühl für seine Konsistenz. Teig etwa 1 Stunde gehen lassen.
Nun erst die Rosinen, die Mandeln und die kandierten Früchte hinzugeben. Kneten und nochmals 45 Minuten bis 1 Stunde gehen lassen.
Backofen auf 180 °C vorheizen (Ober- und Unterhitze). Stollenbackhaube und Backblech mit Butter ausfetten. Stollen hineingeben und backen (Garprobe mit der Stricknadel machen). 10-15 Minuten vor Ende der Backzeit kann die Stollenbackhaube abgenommen werden.
Noch heiß mit flüssiger Butter bepinseln, mit Hagel- und Vanillezucker, zum Schluss mit Puderzucker bestreuen. Komplett auskühlen lassen und mit Frischhalte- und Alufolie luftdicht verpacken.
Ergibt einen SEHR großen Stollen (Backblechgröße!!) oder 2 kleinere. Es gibt im Fachhandel Stollenbackhauben als Backhilfe zu kaufen.
Mit diesem Rezept habe ich im Dezember 1999 einen Kochwettbewerb in der Kategorie "Dessert" gewonnen und war am 15/12/1999 Titelbild der luxemburgischen Wochenzeitschrift "REVUE".
Dies nur am Rande, damit jeder weis, dass ich das Rezept nicht einfach nur abgeschrieben habe.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Ruhezeit: ca. 3 Std.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 03.06.04
Rezept-Statistiken: 238.872 (281)* gelesen
1.994 (2)* gespeichert
17.980 (12)* gedruckt
405 (0)* verschickt
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Verfasser:

FADI  Chefkoch


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Kommentare anderer Nutzer

FADI  Chefkoch sagt:  
03.06.2004 12:21
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PS:

Es wird 3-erlei Ingwer für dieses Rezept benutzt.
Die 30 g beziehen sich auf kandierten und gehackten Ingwer.


PPS:

Das Restaurant heisst "La Pomme Cannelle" und gehört zum "Hôtel Royal" in Luxemburg-Stadt.

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Chefkoch-No1 Tellerwäscher sagt:  
25.10.2010 16:45
Die 30 g beziehen sich auf kandierten und gehackten Ingwer.

Soll heißen das wir 30g frischen Ingwer hacken bzw. reiben sollen ?

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FADI  Chefkoch sagt:  
03.06.2004 12:36
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Hallo,

Der Stollen sollte möglichst ungefähr 6 Wochen vor Weihnachten gebacken werden. Dann erst schmeckt er saftig und ist fein von dem Aroma der Gewürze durchzogen. Wer mag, kann den Chrisstollen auch noch mit Marzipan füllen - dekadent gut!

FADI

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Mauti Hendlgriller sagt:  
05.06.2004 00:16
Der Begriff Dresdner ... ist geschützt, darf außerhalb der eingetragenen, ortsansässigen Bäckereien nicht verwendet werden. Trotzdem ein bemerkenswertes Rezept.

Vielen Dank, Mauti

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FADI  Chefkoch sagt:  
10.06.2004 15:07
Hallo Mauti,

Sorry, das wusste ich nicht - und der Koch und die Jury wohl auch nicht. Schäm!

FADI

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layla  Smutje sagt:  
22.07.2004 13:53
Was Mauti sagt, stimmt. Das ist wichtig, wenn ich ihn kaufe. Selber backen... was juckts mich da, ob er nun Dresdner Christstollen oder Christstollen Dresdner Art heisst?

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Grit1912 Kaltmamsell sagt:  
26.10.2004 18:50
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Hi, ich habe dieses Rezept gebacken und auch dieser Stollen ist einer dieser "Dresdner Flachstollen" geworden. Er ist also einem Fladenbrot recht ähnlich. Rücksprache mit meiner Schwiegermutter, einer erfahrenen Stollenbäckerin, ergab, dass die Stollen dann breit laufen, wenn zuviel Flüssigkeit verwendet wird. Also habe ich die angegebene Milchmenge halbiert und den perfekten Stollen gebacken. Probiert habe ich nur den rohen Teig und der war schon recht köstlich, denn der gebackene Stollen liegt nun im Keller und muss noch etwas "ziehen".
Also dann viel Erfolg....
Grit1912

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FADI  Chefkoch sagt:  
27.10.2004 16:01
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Hallo Grit,

Das "Auslaufen" von Stollenteig ist leider normal. Abhilfe verschaffen kann man, indem man:

1) Den Stollenteig über Nacht im Kühlschrank "gehen" lässt und am nächsten Morgen ZÜGIG weiterverarbeitet. Durch das Kühlen wird die Butter wieder fest.

2) den Stollen auf dem Backblech "in Form bringt" mittels eines mehrfach gefalteten Bands aus stabiler Alufolie

3) eine Stollenbackhaube verwendet

Falls der Stollenteig zu sehr aufgeht, bitte Hefemenge auf 100 g reduzieren.

Das 1. Mal empfehle ich auf jeden Fall den Stollen mit halbierten Mengenangaben zu backen, da sich der Teig dann besser handhaben lässt.

Diesen Samstag fängt das Backmarathon an, da ich meine Stollen bis nach England und Neuseeland verschicke!

Wünsche gutes Gelingen an alle!

FADI

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Bäuchlein Suppenkoch sagt:  
09.11.2004 10:57
Hallo Fadi,

ich backe diesen Stollen auch am nächsten Wochenende, aber
ich habe zu Grit´s Bemerkung noch eine Frage, wenn man die Milchmenge halbiert, wird der Stollen dann nicht zu trocken??

Grüße vom Bäuchlein

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FADI  Chefkoch sagt:  
11.11.2004 10:52
Hallo Bäuchlein:

Ich Habe den Stollen auch schon mal mit 400 ml Milch anstatt von 500 ml gebacken - ohne Probleme. Wenn Du also einen Stollen mit den halben Mengenangaben backst, dann sind das 200 ml. Weniger Milch würde ich allerdings nicht nehmen: schau lieber in meine Tips und Tricks im Kommentar vom 27/10/2004.

wünsche Gutes Gelingen!

FADI

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FADI  Chefkoch sagt:  
15.11.2004 11:39
Hallo,

In diesem Link http://195.226.112.47/200/cgi-bin/shop.dll?sessionid=0525913713732734&AnbieterID=1 sieht man auf Seite 9 zum Thema Weihnachten 23 cm, bzw. 38 cm grosse Stollenbackhauben. Gibt es auch von KAISER Backformen im Fachhandel.

Damit klappt es noch sicherer!

LG

FADI

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die_mama_die Tellerwäscher sagt:  
14.12.2004 18:52
Hallo Fadi
Ich stamme aus dem klassischen Christstollenland - aus Sachsen. Ich danke Dir für dieses erstklassige Rezept. So einen feinen Stollen habe ich bisher noch nie gegessen. Das außergewöhnliche an diesem Gebäck ist die Würze. Wir haben ein altes Familienrezept und noch nie Ingwer und Zimt verwendet. Ich war daher etwas skeptisch. Aber - wie gesagt - erstklassig! Das neue Familienrezept Christstollen Dresdner Art steht nun fest. Danke Herzliche Grüße
die_mama_die

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FADI  Chefkoch sagt:  
16.12.2004 09:54
@die_mama_die,

Ich hatte mal vor der Wende eine Brieffreundin auss Meissen. Zu Weihnachten hat sie mir immer Stollen geschickt - lecker!!! Muss dazu sagen, dass ich als Kind Stollen wegen der kandierten Früchte hasste. Na ja, ich habe halt herumexperimentiert, um den Christstollen in etwa hinzubekommen. 1994 habe ich dann meinen Freund kennegelernt - ers ist Neuseeländer - nd von dieser Zeit an habe ich den Stollen um die Gewürze bereichert: Zimt: liebe ich sowieso und gehört zu Weihnachten einfach dazu ;-), Kardamom: wird viel in Indien verwendet und Matthews Mom wurde in Indien als Tochter eines britischen Offiziers geboren, Ingwer: kannte ich vorher nicht, aber jetzt liebe ich diese Knolle ! (siehe auch "Ginger Nuts" in meinem Profil).

Schön, dass Dir das Rezept so gut gelungen ist, und dass Du den Geschmack magst !

Frohe und gesegnete Weihnachten

FADI

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FADI  Chefkoch sagt:  
07.03.2005 14:57
@ Alina1st:


Vielen, vielen Dank f!r das tolle Foto !! hoffe, es hat Euch allen super geschmeckt!

Es grüsst

FADI

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Grit1912 Kaltmamsell sagt:  
23.08.2005 15:16
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Hallo,

gut ein dreiviertel Jahr nach Weihnachten, muss ich doch endlich einmal das Ergebnis meines Stollens mit der halben Milchmenge "verkünden". Ich hatte zwei Rezepte gebacken. Eines wie angegeben und das andere mit halber Milchmenge.
Der Stollen mit halber Milchmenge war super in Form geblieben und sah richtig nach echtem Stollen aus. Der andere war, trotz Alufolienumrandung recht gut "gelaufen" - war aber dafür auch geschmacklich einfach besser. Viel saftiger und irgendwie voller. Also dieses Jahr gibt's nur den mit der Milchmenge, wie oben beschrieben.

Aber meine Männer mögens nicht mit ganz soviel Rosinen, ich nehme dann ersatzweise etwas mehr Mandelstücke und Orangeat.

Es lohnt sich übrigens im Reformhaus Orangeat bzw. Zitronat im Stück zu kaufen. Macht zwar etwas mehr Arbeit aber es ist aromatischer und nicht so trocken wie das abgepackte und schon klein gehackte.

Viele Grüße Grit.

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FADI  Chefkoch sagt:  
29.08.2005 11:05
Das mit dem Orangeat und Zitronat stimmt zu 100 % !

Kaufe meins aus den gleichen Gründen seit Jahren beim Feinkosthändler und schnippel es selbst klein. Ist zwar etwas mehr Arbeit und klebrig, schmeckt allerdings einfach nach mehr !

Vielleicht kannst Du ja nächstes Mal die Milchmenge um höchstens 20 % verringern (400 Ml anstatt 500 Ml) ?

LG

FADI

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FADI  Chefkoch sagt:  
26.10.2005 17:25
Schön Yeza,

Auf dem 2. Bild Fehlt nur noch die Kragenmanschette aus Alufolie, welche das Auslaufen verhindern soll ....

Danke!

LG

FADI

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baeckerin74 Küchenjunge sagt:  
29.10.2005 16:51
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Hallo, Dein rezept ist klasse, habe es allerding etwas abgewandelt damit er nicht so breit läuft.
Ich habe 400ml milch genommen + 2El Milchpulver+ 2 Eier, was den Teig natürlich stabiler macht und er nun nicht mehr breit läuft.
Dann habe ich daraus 3 Stollen von je ungefähr 1200gramm gemacht und jeweils in einer Stollenform gebacken. Das Ergebnis wurde Klasse!!!!

Viele liebe Grüße Bäckerin74

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FADI  Chefkoch sagt:  
01.11.2005 22:38
Hallo Baeckerin74,

Schreibe Dir momentan aus einem Cybercafe aus Neuseeland, deshalb fehlen die Umlaute:

400 ml Milch anstatt 500 ml Milch hatte ich schon einmal in einem meiner Kommentare vorgeschlagen.

Bitte verrate mir jetzt nur noch, ob der Stollen trotz der Eier so lange haltbar ist...ich habe aus diesem Grund naemlich noch nie Eier in den Teig getan und waere fuer ein Feedback wirklich dankbar.

LG

FADI

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rintho Tellerwäscher sagt:  
16.11.2005 12:52
Die Stollen sind gebacken - wo soll ich aber die Geduld hernehmen bis es soweit ist, sie zu probieren??? :-(

LG

Thomas

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FADI  Chefkoch sagt:  
21.11.2005 11:49
Hallo Thomas,

Ab in den Keller damit und bis zum 24. Dezember "vergessen"..... oder wenigstens bis zum 4. Advent. Du wirst sehen, es lohnt sich => der Geschmack wird voller, runder, und vor allem, die Stollen werden saftiger.

LG

FADI

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Anna-Lea Kaltmamsell sagt:  
28.11.2005 16:31
Hallo FADI,

gestern habe ich Christstollen nach Deinem Rezept gebacken. Aber auch mit Weißmehl Typ 405. Es sind 3 Stück daraus geworden. Den ersten haben wir gestern schon zum Probieren angeschnitten und die anderen beiden habe ich eingepackt und für Weihnachten weggelegt. Ich bin sehr stolz auf meine ersten selbstgebackenen Christstollen. Und die Mühe hat sich wirklich gelohnt. Jetzt wo ich das schon einmal gemacht habe, traue ich mich vielleicht das nächste Mal, den Stollen mit Vollkornweizenmehl zu backen.

Ich danke Dir tausendmal für das wunderbare Rezept.

Liebe Grüße
Anna-Lea

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schmittlauch Tellerwäscher sagt:  
29.11.2005 09:59
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Hallo,

am Wochenende haben wir den ersten der drei Stollen, die ich nach dem Rezept gebacken habe, angeschnitten und waren sehr begeistert!! Wir haben das Anschneiden richtig zelebriert und uns seit dem Backen und dem anschließenden Verschwinden in der Speisekammer darauf gefreut. Der Stollen hat eine prima Konsistenz (ich habe sie in normalen Kastenformen und einer Stollenform gebacken), ist sehr saftig und hat einen sehr leckeren Geschmack. Vielen Dank! Ich werde ihn nächstes Jahr bestimmt nochmal backen, aber dann werde ich Marzipan reintun und vielleicht etwas "Sprit" (Kirschwasser oder so, mal kuckn). Nach dem ersten Advent war schon fast ein ganzer Stollen weg, und wir sind nur zu zweit und hatten einen zu Besuch...

Zu den Formen: Ich habe mir zwar extra eine Stollenbackhaube gekauft, fand das aber im Nachhinein unnötig, da man ja auch simple Kastenformen nehmen kann. Aber nächstes Mal versuche ich es ganz ohne Form mit den entsprechenden Tricks.

Noch ne Frage: Wo kriege ich Orangeat und Zitronat am Stück her??? Ich bin bei uns in Essen in vielen Läden gewesen (Bioladen, Reformhaus, Delikatessen), aber überall haben sie nur den Kopf geschüttelt.

Kann das Rezept sehr empfehlen!!
schmittlauch

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FADI  Chefkoch sagt:  
29.11.2005 10:27
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Hallo an Euch alle,

Eure Kommentare und Anregungen machen wir viel Freude. Mit einer Rolle Marzipanrohmasse in der Mitte wird der Stollen noch saftiger, und warum nicht einmal die Rosinen in Rum, Arrak oder Ähnlichem einweichen?

Falls Ihr Orangeat und Zitronat nicht am Stück beim Obsthändler oder im Feinkostladen bekommt, dann kandiert doch selbst:

http://www.foodnews.ch/cooking/20_rezepte/Rezepte_Orangeat.html

LG

FADI

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bzoller_2005  Küchenjunge sagt:  
03.12.2005 16:57
Wir haben soeben voller Spannung den Stollen angeschnitten und waren von dem Ergebnis
vollkommen begeistert. Erwirt in meine Hitliste aufgenommen.

Viele Grüsse aus Bayern Bzoller

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horstg2 Tellerwäscher sagt:  
11.12.2005 22:44
Das vorliegende Stollenrezept werde ich dann wohl 2006 auch mal anwenden. Dabei werde ich mich der Tipps bezüglich der Stollenform bedienen, denn meine Stollen waren bisher auch ziemlich flach.

Und zu diesen Tipps habe ich noch Fragen:

Da ich für meine Freunde immer etwas mehr backe (Basis dieses Jahr 3 Kg Mehl), fertigte ich bisher am Backtag die gesamte Menge auf einmal und schob sie dann in mehreren Portionen in den Backofen. Dies führte dazu, dass ich den Backofen mehrmals füllen musste. Ich nutzte dabei immer zwei Backbleche gleichzeitig, die ich wegen der unterschiedlichen Bräunung bei der verwendeten Ober/Unterhitze nach 40 Min. wechselte und dann noch weitere 30 Min weiter bei 180 Grad im Ofen ließ.

Bei dieser Methode hatte die Hefe der letzten Stollenportion sehr viel Zeit zum Gehen (zuviel?) und möglicherweise einiges auszuhalten und hält vielleicht aus diesem Grund nicht so recht die Form.

Im nächsten Jahr werde ich mal die einzelnen Stollenportionen am Vortag in den Kühlschrank packen und sie erst kurz vor dem Backen zum letztmaligen gehen aus dem Kühlschrank holen. Frage: Reichen nach dem Gehen im Kühlschrank dann 30 weitere Min. für das abschließende Gehen aus?

Falls ich eine Backform als Haube benutze: Hat jemand Erfahrung damit, wie viel fertiger Stollenteig in eine dieser Formen passt? Ansonsten werde ich dies mal ausprobieren.

Umluft hatte ich bisher beim Stollen nicht benutzt, weil ich ein übermäßiges Austrocknen befürchtete. Mit einer Backform könnte das Austrocknen vielleicht vermieden werden, falls es denn überhaupt eine Bedeutung hat. Mit der Umluft könnte ich mir aber das Wechseln der beiden Backbleche ersparen, da die Hitze gleichmäßig verteilt wird. Frage: Wie sehen dies die Backprofis?

Gruß
Horst

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FADI  Chefkoch sagt:  
12.12.2005 09:08
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Horst,

Zu Deinen Fragen: Ich habe den Teig schon über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, aber er wird dann sehr fest, und 30 Minuten reichen m. E. dann nicht aus, um Ihn noch einmal zum Gehen zu bringen... Tip. versuch es erst einmal probeweise mit 500g Mehl, ehe Du Dich an die 3 Kg wagst.
Bei den meisten Stollenbackhauben steht drauf, für welche Mengenangaben sie gedacht sind, so z.b. für 500 oder 250 g Mehl. Muss allerdings feststellen, dass "mein" Stollenrezept schon sehr gehaltvoll ist; besonders, wenn ich noch etwas Marzipanrohmasse mit einbacke. Mein Rezept mit den halben Mengenangaben (d.h. 500 g Mehl) reicht da für eine grosse (500 g Mehl) und eine kleine (250 g Mehl) Backhaube!
Ich habe mit den Hauben auch schon mit Umluft gebacken und sie bilden tatsächlich einen Art Schutzschild gegen das Austrocknen. Bei etwaigen Zweifeln zum Schluss einfach etwas mehr Buttern!

Wünsche gutes Gelingen nächstes Jahr!

FADI

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moony42 Suppenkoch sagt:  
13.12.2005 16:21
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Liebe FADI,

ich habe mal ein Bild von meinen Stollen nach deinem Rezept hochgeladen. Sie wurden mit Marzipan gefüllt und mit Backhaube gebacken - ich bin begeistert! Die Teigmenge reichte genau für zwei Stollen dieses Ausmaßes (das könnte auch Horst interessieren... die Stollenhaube ist 37cm lang und 12 cm breit).

Wie der Stollen schmeckt, kann ich allerdings noch nicht sagen - ich kann es zwar selber kaum glauben, aber mein Mann und ich sind bisher stark geblieben und haben ihn noch nicht angeschnitten. Das wird sich am Donnerstag ändern -dann erstatte ich Bericht.

Vielen Dank für das tolle Rezept!

moony42

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baeckerin74 Küchenjunge sagt:  
14.12.2005 18:18
Hallo, hier ist wieder Bäckerin74,
die Stollen sind noch einwand frei trotz Eier und schmecken allen sehr gut, ich hab inzwischen die 3. Tour gemacht und es sind alle begeistert bei der letzten Tour hab ich 2 eingefroren, weil Christstollen schmeckt auch an Ostern toll.

Viele liebe Grüße Andrea

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schmittlauch Tellerwäscher sagt:  
16.12.2005 10:12
Hallo, und hier nochmal schmittlauch...

nächstes Jahr werde ich mehrere kleine Stollen backen, damit man öfters einen essen kann. Der eine, den wir bisher angeschnitten haben, ist nach einer Woche Wartezeit (in Folie und Dose) doch etwas ausgetrocknet, da wir einfach nicht zum Essen kamen. Wenn man mehrere kleine hat, kann man auch mal zwischendurch einen essen, der dann "schnell" weggeht. So kleine sieht man auch manchmal beim Bäcker.

Frohes Fest!

schmittlauch

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FADI  Chefkoch sagt:  
16.12.2005 13:26
An Bäckerin74,

Ich glaube mittlerweile, dass das Einfrieren vor Weihnachten überflüssig ist (es sei denn, man will etwa um die Osterzeit den Stollen aus seinem Winterschlaf aufwecken), denn durch den Butter-Zuckermantel ist der Weihnachtsstollen so "luftdicht" konserviert, dass der Teig trotz der hinzugegebenen Eier nicht trocken wird - selbst nach 4 Wochen.
"Meine" Hefeteige sind halt meistens ohne Ei; es sei denn ich backe einen Guglhupf. In den Teig kommen dann allerdings ordentlich Eier....


An Schmittlauch,

Ich backe lieber einen grösseren Stollen und schneide in dann nach dem Backen in 2 Stücke. Bei den kleineren Stollen hat man doch prozentual gesehen mehr Krume und da glaub ich dann - ganz subjektiv - , dass der Kuchen trockener sei. Bei mir wird der Stollen auch nach dem Anschnitt zuerst in 3 Lagen Frischhaltefolie, danach in 3 Lagen Alufolie eingepackt, dann trocknet garantiert nichts aus. Als Alternative kann ich Dir die Stollenfrischhaltehaube von T.....perware empfehlen; ich weiss allerdings nicht, ob die noch hergestellt wird.

Weihnachtliche Grüsse!

Fabienne

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Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 30 und die neusten 10 angezeigt.
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cookeandbake  Chefkoch sagt:  
23.11.2011 08:31
Hallo Fadi

Der 2.Stollen wurde genau 10 Tage älter und jetzt ist er weg.:-))Lecker

Ich habe schon mal ein anderes Rezept mit 2 Eiern auf 500 g Mehl und zusätzlich 100gr. gem.Mandeln gemacht,außer das der Teig deutlich schwerer war von der Konsistenz ist er fast genauso breit gelaufen.Ich hatte ihn sogar direkt vor dem backen 15 Minuten im Kühlschrank.Ich hatte nicht wirklich das Gefühl das das soviel bringt.
Liebe Grüße und frohes backen
Silvia

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beinchen Kartoffelschäler sagt:  
23.11.2011 21:39
stollenhauben gibts bei amazon jede größe jede preislage hätte ich gestern schon drauf kommen können
lg beinchen

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karieko Tellerwäscher sagt:  
01.12.2011 07:49
hallo Fadi,

ich habe Deinen Christstollen letztes Jahr kurz vor Weihnachten gebacken. Dieses Jahr wollte ich mal etwas früher anfangen um herauszufinden wie er schmeckt, wenn der Stollen etwas geruht hat.
Mein Problem ist, das ich in Rumänien bin und ich sehr wahrscheinlich keine kandierten Früchte finden werde. Bin selbst sowieso kein wirklich großer Fan von kandierten Früchten.
Was kann ich anstatt nehmen? Gehen nicht auch ganz einfach getrocknete Früchte? Datteln, Aprikosen? Für den Geschmack, kann ich einfach geriebene Zitronen und Orangenschale mit einarbeiten (auch wenn ich sicher keine "Bio"Früchte finden werde.
Nelken habe ich nicht, und auch Korinthen habe ich hier nicht gefunden. Die Gewürze hatte ich vorsichtshalber schon mal aus Dtl mitgenommen.

liebe Grüße und ganz lieben Dank für das Rezept!

Karieko

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FADI  Chefkoch sagt:  
05.12.2011 17:43
Hallo,

"Gehen" tut's schon mit getrockneten Früchten - ist dann halt eher ein Früchte- oder Kletzenbrot als ein Weihnachtsstollen Dresdner Art. Vielleicht versuchst du es mal mit wirklich ganz kleingehackten kandierten Früchten?
Nelkenpulver kannst du eventuell durch Piment = Nelkenpfeffer ersetzen oder ganz weglassen. Und was die Korinthen anbelangt: nimmt einfach die gleiche Menge mehr an dunklen Rosinen. Wünsche gutes Gelingen,

FADI

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FADI  Chefkoch sagt:  
09.12.2011 14:12
Hallo,

Erlaubt ist, was schmeckt: sei es nun Einlegen der Rosinen in Rum, Arrak oder Cognac, Marzipanfülle, 2 Eier auf 1 kg Mehl zum Teig geben, Trockenfrüchte statt kandierte Früchte: so sind FADI-Rezepte eben!

LG

FADI

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eifelkrimi  Sternekoch sagt:  
08.12.2011 11:04
Hilfreicher Kommentar:

Habe gestern auch diesen legendären Stollen gebacken - muss ja mit dem Anschneiden leider noch warten, werde dann berichten.

Ein Tipp für alle, die ordentliches Zitronat etc. suchen....
auf der Eat & Style in Köln habe ich die Fa. "Sandner-Fruechte" entdeckt. (einfach untr dem Namen googeln) Die importieren direkt aus Sizilien. Von denen habe ich mir allerfeinstes Citronat und Orangeat sowie auch den kandierten Ingwer schicken lassen.

lg
eifelkrimi

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manque Tellerwäscher sagt:  
09.12.2011 12:28
Hallo, ich habe den Stollen (fast) GENAU nach dem Rezept gebacken und wir sind begeistert. Wegen der Gewürze hatte ich Bedenken aber ich hab's ganz stur nach dem Rezept gemacht und ich muss sagen, dass wir noch nie so einen guten Stollen gegessen haben. Eine winzige Änderung gab es denn ich habe die Rosinen und die Mandeln über Nacht in Rum eingelegt. Die Teigmenge hat zwei große Stollen ergeben - wobei einer (OHHHHH) schon aufgegessen wurde. Wir wollten ja nur mal probieren!!! Einer liegt noch ganz brav und wartet auf Weihnachten. Eigentlich ist es ja fast schon zu spät, aber heute werde ich noch einmal loslegen.
Vielen Dank für das SUUUPER-Rezept

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Dambi Tellerwäscher sagt:  
16.12.2011 08:51
irgendwie habe ich das gefühl ich sei zu doof *grübel*
also ich habe es echt versucht und letztendlich auch durchgezogen... wie es geworden ist weiss ich noch nicht.

allerding hatte ich bereits beim Vorteig Probleme.
also bei mir war der Vorteig beim besten willen kein Flüssiger Brei.
habe ich da was falch gemacht???
was heisst denn "etwas Milch" ??
am ende hatte ich alle nach der Butter zugabe alles viel zu flussig und musste Fleissig mehl nachsieben.

HILFEEE ich will auch den ultimativen stollen backen können :-)

LG Dambi

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FADI  Chefkoch sagt:  
17.12.2011 13:27
Hallo Dambi,

Tja, da ist wohl die erfahrene Hefeteig-Bäckerin mit mir durchgegangen - ein Vorteig wird tatsächlich nur in der 'Kratermulde' vom Mehlberg mit ein paar Esslöffeln Milch (und nicht der gesamten Milchmenge) angerührt.

Wenn Du es anders gemacht hast, scheint das trotzdem kein Beinbruch zu sein: siehe hier:


Hallo FADI,

bin gerade dabei deinen Stollen nachzubacken.
Hab dazu gleich eine Frage: Muss ich die Milch, die in den Vorteig kommt, von den 500ml die ich später benötige abziehen? Brauche nämlich ziemlich viel...eigentlich fast alles um einen flüssigen Brei zu erhalten!

Vielen Dank und liebe Grüße!

Katja


18.11.2007 11:40
Antwort / Anmerkung von FADI [Chefkoch-Clubuser] CK-Profi
Hallo Katja,


Ja, ich zweige immer 4-6 El von der gesamten Milchmenge ab, um den Vorteig herzustellen.

Wünsche gutes Backen!

FADI

18.11.2007 12:09
Antwort / Anmerkung von karu Newbiee
Hallo FADI,
danke für die super schnelle Rückantwort!
Jetzt hab ich es auch endlich mal begriffen...leider zu spät...:o( ich hätte nur die Hefe in der Mehl-Mulde zu einem flüssigen Brei verrühren müssen!
Stehe heute ziemlich auf der Leitung!
Ich hab natürlich versucht das gesamte Mehl mit der Hefe zu einer breiähnlichen Masse zu verrühren (dazu hab ich bereits ca. 400ml Milch benötigt) hab es dann 45 min. gehen lassen! Der Teig ist gut aufgegangen. ("Welch ein Wunder! ";o) Hab danach nochmals Milch dazu gegeben und dann kam deine rettende Antwort.!..hab einen Teil der Milch wieder abgekippt, verknetet und jetzt geht er nochmal eine Stunde!
Mal sehen, ob der Stollen noch zu retten ist!
Wahrscheinlich geht´s mir genauso, wie in der Geschichte vom "süßen Brei" und die ganze Stadt hat nach der Stunde was davon ! ;o)

Vielen Dank nochmal!
Lieben Gruß!
Katja


18.11.2007 13:30
Antwort / Anmerkung von FADI [Chefkoch-Clubuser] CK-Profi
Hallo,

Abwarten und Tee trinken - wenn der Teig insgesamt eine gute Konsistenz hat wird es schon nicht so schlimm sein. Soweit ich weiss wird ja bei Trockenhefe auch die gesamte Flüssigkeit gleich am Anfang zugegeben.

Schönen Sonntag!

FADI

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FADI  Chefkoch sagt:  
17.12.2011 13:36
Hallo,

Den Vorteig musst Du Dir wie einen Kratersee von einem Vulkan vorstellen: Du machst eine tiefe Kuhle in das Mehl, bröckelst die Hefe hinein und verrührts die Milch mit der Hefe. Dabei bleiben die Wände des Vulkans, sprich das Mehl stehen.

Tipp: gib mal "Vorteig" in die Google-Suchmaschine und klicke oben links auf "Bilder". Danach wird Dir das Rezept klarer verständlich sein.

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Dambi Tellerwäscher sagt:  
17.12.2011 16:36
Hilfreiche Antwort:

Hallo Fadi,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
ohman man merkt dass ich bis jetzt noch nie mit einen Vorteig was gemacht habe *schäm*

und natürlich habe ich nicht auf deine Antwort gewartet und habe es wieder versucht *lach* wieder falsch aber diesmal habe ich wirklich nur die angegebene menge milch verbraucht und nichts mehr....

naja wie dem auch sei, was mir und so wie es aussieht auch andere hier aufgefallen ist, dass der Teig seehr "flüssig" .... kann es auch am falschen Vorteig liegen? Trotz Stollen form ist es etwas aussereinander gebacken ;-) und es musste wirklich seeehr lange backen (ca. 90 Minuten)

naja für dieses jahr werde ich wohl aufgeben mitm Stollen aber nächstes Jahr werde ich mit sicherheit früher anfangen und irgendwann wird es auch bei mir klappen *lach*

nochmal vielen Dank

LG Dambi

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Ratatouille65 Tellerwäscher sagt:  
17.12.2011 17:18
Hilfreicher Kommentar:

Ich habe lange mit dem Stollenbacken gehadert, meine Versuche waren entweder zu trocken oder mutierten zu plattem "Bleckstollen".
Dieses Jahr habe ich mich aber nochmal drangegeben und zwei Rezepte ausprobiert. Dieses hier hat sehr gut geklappt, allerdings habe ich die Zutaten variert, der eine mag Marzipan, der andere keine Rosinen, der nächste ist geben Nüsse allergisch...
Gegen das breit laufen hilft es, den Teig kalt gehen zu lassen, das heißt ihn am Abend vorher zu kneten, mit den Zutaten zu einer Kugel zu formen und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Am Morgen nochmal kräftig durchkneten und als Kugel in der Küchen noch eine Stunde ruhen lassen. Dann den Stollen formen und nochmal gehen lassen, ruhig 1-2 Stunden. Vor dem backen habe ich ihn nochmal ca. eine halbe Stunde kalt gestellt. Auf diese Art habe ich anderthalb Dutzend Stollen gebacken und keiner ist in die Breite gegangen.
Beim kalten gehen lassen braucht man deutlich weniger Hefe, nur ca. 20g auf ein Pfund Mehl.
Dass er sehr lecker ist zeigt sich wohl in der Anzahl der gebackenen Exemplare. Bin gespannt auf die Kommentare der Esser.

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FADI  Chefkoch sagt:  
18.12.2011 16:50
Hallo,

Ich habe mir vorgenommen, es im nächsten Jahr genauso zu probieren.

LG

FADI

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Carco Chefkoch sagt:  
10.01.2012 08:29
Hallo,

ich habe mich genau ans Rezept gehalten. War sehr lecker. Werde nächstes Jahr mal auch den Tipp von Ratatouille65 berücksichtigen. Weil, wird im kommendem (diesem) Jahr bestimmt wiederholt.

LG, Carco

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Gartenliebe Hendlgriller sagt:  
12.01.2012 09:15
Hallo!

Vor vielen Jahren habe ich einmal Stollen gebacken - sie stießen allerdings auf wenig Begeisterung innerhalb der Familie.
Da die Kommentare zu diesem Rezept so mannigfaltig sind und z.T. sehr positiv von den Resultaten berichten, habe ich mich am 31.10.2011 noch einmal drangewagt, Stollen zu backen.
Die Zutaten sind sehr vielfältig, gerade auch die Ingwer-Varianten. Ein wenig Skepsis war bei mir deshalb schon vorhanden. Dennoch: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Ich habe das Rezept 2x gebacken - es hat eine ganze Menge kleinere Stollen gegeben.
Mit Butter bepinselt und dick eingezuckert haben sie dann bis zum 1. Advent ausgeharrt.
Geschmacklicher Kommentar: Sehr gut durchgezogen, minimal zu Ingwer-lastig und mit entsprechend würzigem Eindruck.
Mir persönlich schmeckt die Variante ohne Marzipan besser.
Fazit: Im 2-Jahres-Turnus kann ich mir schon vorstellen, diese Anleitung zu wiederholen, allerdings mit etwas weniger Ingwer im Teig. Den muss man einfach mögen, um es so massiv konzentriert einzuarbeiten. Aber das ist meine individuelle Meinung!

Vier verdiente Sternchen von der Gartenliebe

LG

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Hobbyköchin_RJ Tellerwäscher sagt:  
15.04.2012 15:11
Der perfekte Stollen!

Ich habe ihn letztes Jahr zu Weihnachten gebacken und bereits in diesem Jahr nochmal zu GöGa's Geburtstag.

Das mit dem Vorteig habe ich auch falsch verstanden und direkt das gesamte Mehl mit der gesamten Milch zu einem Vorteig verarbeitet. Das hat aber trotzdem wunderbar funktioniert.

Ich habe noch Marzipan in kleinen Stückchen mit verarbeitet und beim 2. Mal ein kleines bißchen weniger Rosinen/Korinthen genommen.

Beim ersten Stollen habe ich einen Ring aus Alufolie beim Backen verwendet und der Stollen ist mir sehr auseinandergelaufen. Dem Geschmack hat das aber keinen Abbruch getan.
Beim zweiten Mal habe ich aus dem Teig zwei kleinere Stollen gemacht und einen Stollenbackring verwendet und es wurde perfekt.

Diesen Stollen gibt es zur Adventszeit auf jeden Fall wieder.

Von mir 5*****

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FADI  Chefkoch sagt:  
27.04.2012 18:51
Vielen Dank für den Erfahrungsbericht !

LG

FADI

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arabaux Tellerwäscher sagt:  
22.05.2012 21:42
Bonsoir,
versuche gerade, im Spät-Frühling, das Rezept in halber Menge nachzubacken, denn wir machen immer einen Weihnachtsmarkt, daher nun der Test, um auch entsprechend die Materialien in Deutschland einzukaufen. Wie lange ist die Backzeit? Ich stehe gerade vor der großen Frage, der Teig ist fertig, will in den Ofen, wiiiiiie lange? Wenn ein anderes Rezept sagt: 250°C 1 Stunde, mache ich wohl bei 180°C 1.5 Std. und teste dann? Mmmh, hat das bisher jeder überlesen oder bin ich doof? Ist mein erster Stollen, alles Andere mache ich aus dem Effeff...
wäre für einen Hinweis dankbar, mache das nun einfach mal so...
nic

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FADI  Chefkoch sagt:  
25.05.2012 20:06
Hallo,

Auf meiner Stolleenbackform steht etwas von 1 Stunde - kann sicher nichts schaden, dann schon die Garprobe zu machen.

LG

FADI

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