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Süßkartoffelstampf mit Limone und Gewürzaromen

aromatische Beilage zum Beispiel zu Geflügel, Fleisch oder Fisch

Zutaten

800 g Süßkartoffeln, frische
1 TL Salz, für das Kochwasser
Sternanis, ganz
1 TL Bockshornklee, ganz
1 Stück Ingwer, frisch, ca. haselnussgroß, grob gewürfelt
Limone(n), den Saft davon
1 Msp. Cayennepfeffer
1 Prise Meersalz
100 g Butter
1/2 Bund Petersilie, glatte, mittelfein gehackt
 n. B. Muskat, oder Tonkabohne, frisch gerieben
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 10 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Brennwert p. P.: keine Angabe

Zunächst werden die Süßkartoffeln geschält und in grobe Würfel geschnitten und im leicht gesalzenen Kochwasser aufgesetzt. Den Sternanis, die Bockshornkleesaat und den Ingwer gleich von Anfang an in einem Tee-Ei oder in einem zugebundenen Einmal-Teefilter mit ins Kochwasser geben. So lassen sich die Gewürze später leicht entfernen. Kurz aufkochen lassen, die Hitze auf 1/3 reduzieren und ca. 10 - 15 Minuten köcheln lassen. Ab und zu überprüfen, damit die Süßkartoffeln nicht zu weich werden. Sie sollen die gleiche Festigkeit wie "normale Salzkartoffeln" haben. Die Kräuter entfernen, die Süßkartoffeln abgießen und zurück in den Topf geben.

Jetzt die Butter und den ausgepressten Limonensaft hinzugeben und alles mit dem Stampfer bearbeiten. Je nachdem wie stückig oder fein man "seinen" Stampf mag, muss man entweder nur kurz oder eben länger und intensiv stampfen. Ich persönlich mag es gern recht stückig.

Jetzt noch die Petersilie, die Prise Salz und den Cayennepfeffer unterheben. Viele verwenden nur die Blätter der Petersilie. Ich benutze auch die Stängel, die ich in feine Ringe schneide und mit unterhebe. Ich schneide lediglich den untersten Teil der Stängel weg, mit dem sie im Wasser zum Frischhalten gestanden haben. Durch die Stängel wird alles noch etwas 'knackiger'.

Nach dem Anrichten auf dem Teller reibe ich immer noch einen Hauch Muskat über den Stampf.

Neulich schenkte mir jemand eine Tonka-Bohne, die ein tolles vanillig-zimtiges Aroma hat. Habe ich auch ausprobiert: Schmeckt ebenfalls riesig und riecht darüber hinaus auch fantastisch. Die Tonka-Bohne aber wirklich SPARSAM verwenden, falls man es einmal ausprobieren möchte.

Der Stampf ist eine tolle Beilage zu gebratenem oder gegrilltem Fisch, Fleisch oder Geflügel.

Kommentare anderer Nutzer


Backmouse

31.05.2012 16:41 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,
dieses Süßkartoffelpürree könnte von einem 5*Koch stammen. Ich habe nur den Sternanis weggelassen (mag ich nicht) und die Süßkartoffel gleich mit dem gewürzten Wasser (350 ml) püriert. Das ungewöhnliche Gewürzaroma war ganz nach meinem Geschmack. Als I-Tüpfelchen habe ich auf das Pürree etwas Tonkabohne gerieben (tolle Idee!!) und als Beilage gab es Zucchininudeln. Das war ja sowas von mega-lecker! Ich hätte dafür gerne noch mehr als 5***** gegeben. Danke für dieses tolle Rezept!!! Ein Foto davon habe ich hochgeladen.
Liebe Grüße
Backmouse

Fiefhusener

31.05.2012 21:00 Uhr

Vielen Dank für Deinen Kommentar!!!!
Das freut einen Koch doch auch einmal.
Ich bin schon ganz gespannt auf Dein Foto!

LG aus Fiefhusen

Backmouse

12.06.2012 13:26 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ein herzliches Hallo nach Fiefhusen,
bei mir gab es heute wieder Dein Süßkartoffelpürree. Ich habe diesmal gleich die doppelte Menge gekocht und ca. die Hälfte vom Ingwer püriert, statt Butter habe ich Rapsöl genommen (gesünder?). Ich habe keinen Unterschied geschmeckt. Es war genau wie schon beim ersten Mal mega-lecker!! Und bei dem Gericht besteht absolute Suchtgefahr…
Als Beilage gab es Zucchini- und Möhrenstreifen.
Liebe Grüße
Backmouse

Fiefhusener

10.07.2012 12:45 Uhr

Vielen Dank für Dein tolles Rezeptfoto!

LG
aus Fiefhusen

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