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Möpkenbrot mit Äpfeln aus der Pfanne

westfälische Art

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Zutaten

500 g Blutwurst (Möpkenbrot), gewürfelt
1 m.-große Äpfel, säuerliche, gewürfelt
1 TL Öl
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 10 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 15 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Brennwert p. P.: keine Angabe

Zuerst die Äpfel schälen, die Gehäuse entfernen und in Würfel schneiden. Dann das Möpkenbrot in gleich große, nicht zu dicke Würfel schneiden.

In einer Pfanne das Öl erhitzen und Äpfel und Möpkenbrot zusammen reingeben. Alles gut anbraten, bis das Möpkenbrot von außen schön knusprig ist. Alles auf einem Teller anrichten und an kalten Tagen warm genießen.

Möpkenbrot ist ein aus Blut, Roggenschrot, einer Blut-Schwartenmasse und klein gewürfeltem Speck, und fettreichem Schweinefleisch, gelegentlich auch Rosinen, hergestellte sogenannte Beutelwurst, die hauptsächlich in Westfalen vorkommt. Sie ist verwandt mit dem Panhas, welcher in verschiedenen Variationen existiert.

Da Möpkenbrot und Panhas früher nur beim Schlachten in der kalten Jahreszeit hergestellt wurden, schmeckt es hier auch am besten, obwohl man beides nicht nur im Winter bekommen kann.

Möpkenbrot kann auch sehr gut nur aufgeschnitten und mit Rübenkraut bestrichen genossen werden. Auch sehr lecker!

Kommentare anderer Nutzer


MJ52

22.02.2012 10:35 Uhr

Hallo,

ich kenne Möpkenbrot aus meiner Kindheit. Das hat aber mit Blutwurst so gar nix zu tun. Den Herstellungsunterschied weiss ich nicht so genau, nur das der Geschmack ein völlig anderer ist das weiss ich sicher.
Vor ein paar Jahren hab ich noch mal Möpkenbrot gekauft, hat mir da aber nicht mehr geschmeckt.

LG MJ52

C-Menges

22.02.2012 15:08 Uhr

Hallo.

Möpkenbrot ist von Region zu Region verschieden.
Im Ganzen läuft es in der Definition aber unter Blutwurst.
Genau das selbe ist es mit Panhas.
Ich kenne es z.B. nur als helle schnittfeste Masse aus reiner Wurstbrühe mit Speck, Mehl und ein paar Gewürzen. Andere behaupten, da gehöre auch noch Blut rein.
Also denke ich, je nachdem, wo man lebt ist die Definition und Konsistenz von beiden etwas anders.

Aber da Ihnen Möpkenbrot an sich ja anscheinend bekannt ist, dürfte der Rest ja kein Problem sein.

Und über Geschmack lässt sich ja bekannterweise streiten... ;-)

VG, CM

Finntina

05.05.2013 10:43 Uhr

Hallo,
ich kenne ein ähnliches Gericht noch aus meiner Kinderzeit. Großmama hatte Zwiebeln angebraten, dann die Äpfel reingemacht, dann wurde das frische Schweineblut dazugegeben und alles erst verrührt und dann liess man es stocken. Wenn alles fertig war, wurde es in Scheiben geschnitten und kross angebraten. Dazu gab es Bratkartoffeln. War sehr lecker!

LG Finntina

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