Kärntner Nockerln



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Zutaten für Portionen

250 g Mehl, ca.
250 ml Milch
Ei(er)
  Salz
200 g Kasseler, geräuchert (weich gekochtes Selchfleisch)
½ kleine Zwiebel(n)
1 ½ Liter Suppe (aus Suppenwürfel, Klare Suppe)

Zubereitung

Für den Nockerlteig Milch und Ei verquirlen, Mehl einrühren und salzen (1/2 Tl). Der Teig sollte so weich sein, dass er sich gerade noch mit dem Schneebesen rühren lässt.

Suppe zum Kochen bringen (Topf, d = 21 cm).
Zwiebel und Selchfleisch klein würfelig schneiden und mit einer Gabel unter den Nockerlteig rühren. Mit einem Esslöffel, den man jeweils zuerst in die wallend kochende Suppe taucht, Teighäufchen ausheben und in die Suppe gleiten lassen. Hitze zurückdrehen, Nockerln vorsichtig vom Boden lösen. Die Nockerln müssen ca. 15 Min. in der Suppe ziehen (sieden).

Man serviert die Nockerln mit Suppe und reicht Krautsalat dazu, so kann man abwechselnd Suppe oder Krautsalat dazu essen.
Arbeitszeit: ca. 10 Min.
Koch-/Backzeit: ca. 15 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 11.02.12
Rezept-Statistiken: 1.210 (8)* gelesen
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Verfasser:

Hiddigeigei  Küchenjunge


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Kommentare anderer Nutzer

camouflage165  Chefkoch sagt:  
05.04.2012 12:43
Hilfreicher Kommentar:

Sehr lecker die Nockerln, sie haben mich sehr an diverse Kärntenurlaube während meiner Kinder- und Jugendzeit erinnert, wo ich häufig mit den Kindern unserer Wirtsleute mitessen durfte.

Ich habe beim Nachkochen geräucherte Kassler als Fleisch genommen. Ich meine mich zu erinnern, dass Selchfleisch identisch mit Kassler ist. Oder liege ich falsch?

Egal, geschmeckt hat es vorzüglich!

LG
camouflage165

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Hiddigeigei  Küchenjunge sagt:  
06.04.2012 06:45
Vielen Dank für den netten Kommentar. Freut mich, dass es geschmeckt hat.

Dass bei den Zutaten überhaupt "Fleisch" steht, geht auf eine Abänderung durch die Moderation zurück. Ich hatte einfach "weich gekochtes Selchfleisch" geschrieben in der Hoffnung, dass sich das besser "übersetzen" lässt als "G'selchts" :-)

Ja, das ist im Deutschen Kasseler - ein geräucherter (geselchter) Schweinebraten, Karree, Schopf, Schulter usw. Man isst es klassisch mit Kartoffeln und Sauerkraut. Das wird ja in Deutschland wohl auch so gemacht, schätze ich. Dabei bleibt oft was übrig. Die Reste kann man kalt als Jause zum Brot essen, aber auch noch was draus machen, z.B. Kärntner Nockerln. :-)

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