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Auberginen mit Steinpilzen

Melanzane con funghi. Ein Gericht aus Kalabrien.

Zutaten

2 m.-große Aubergine(n), runde
20 g Steinpilze, getrocknet, ODER:
200 g Steinpilze, frische
Knoblauchzehe(n)
1/2 Bund Petersilie
1 große Fleischtomate(n), ODER:
Tomate(n)
6 EL Olivenöl, extra vergine, kalt gepresst
 n. B. Salz
 n. B. Pfeffer
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 25 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Getrocknete Steinpilze in einer Tasse mit Wasser bedecken und ca. 1 Stunde einweichen. Frische Steinpilze gut reinigen, in Scheiben und dann in Streifen schneiden.

Von 2 Auberginen die Stiele abschneiden und die Auberginen mit der Schale in 1 cm große Würfel schneiden. 2 Knoblauchzehen schälen und klein schneiden. Die Petersilie klein schneiden. In einem Topf das Olivenöl auf kleiner Flamme erhitzen und den Knoblauch einige Minuten andünsten, er darf aber keine Farbe annehmen. Auberginenwürfel hinzufügen und unter gelegentlichem Umrühren 10 Minuten schmoren.

Inzwischen die Fleischtomate in kochendes Wasser geben, bis die Haut aufplatzt, dann in kaltem Wasser abschrecken, schälen und klein schneiden. Eingeweichte Pilze entnehmen, in Streifen schneiden und mit dem Einweichwasser und der Tomate zu den Auberginen geben. Salzen und pfeffern und offen weitere 20 Minuten köcheln lassen, damit überschüssige Flüssigkeit verdampft. Sollte das Ganze zu trocken werden, dann mit geschlossenem Deckel weiterschmoren. Zum Schluss die Petersilie untermischen.

Lauwarm als Vorspeise oder Beilage, noch besser kalt als Antipasti.

Kommentare anderer Nutzer


igelnase_ol

20.09.2012 18:50 Uhr

Viele Grüße aus Tropea, Kalabrien!
Haben das Rezept in unserer Ferienwohnung ausprobiert und sind begeistert.
Waren zuerst etwas skeptisch aufgrund der wenigen Gewürze, die Steinpilze bringen aber soviel intensiven Geschmack mit, das es nicht mehr braucht!
Besonders kalt am nächsten Tag eine gelungene Vorspeise!

milz-alfred

20.09.2012 19:54 Uhr

Genau das ist ja die traditionelle Kunst der italienischen Küche, mit wenigen billigen Zutaten wunderbare Gerichte zu zaubern. Und nicht vergessen, in Tropea werden die besten italienischen Zwiebeln angebaut, mit denen man viele Gerichte zubereiten kann.
(z.B. Zwiebelsuppe, siehe meine Rezepte)
Bei uns hier in der Oberpfalz gab es dieses Jahr wegen einer unnatürlichen Trockenheit überhaupt keine Pilze, so daß ich dieses Gericht leider in diesem Jahr gar nicht kochen konnte.

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