Bachsh
jüdisch usbekischer Plov aus Bukhara| 800 g | Reis, bevorzugt rosa Sorte aus Usbekistan, alternativ Patna |
| 50 ml | Pflanzenöl |
| 300 g | Lammfleisch, mager |
| 300 g | Leber vom Lamm |
| 300 g | Fett, Kurdjuk (Schafsschwanzfett) alternativ 250 ml. zusätzliches Pflanzenöl |
| 2 | Zwiebel(n) |
| 2 TL | Pfeffer, schwarz, zerstoßen |
| 5 Bund | Koriandergrün, frisch |
| Salz |
Zubereitung
Die Leber in zwei Zentimeter breite Streifen schneiden und in kochendem Wasser kurz blanchieren, damit sie sich gut schneiden lässt. Nach bucharischer jüdischer Tradition sind damit auch die Vorbehalte gegen blutiges Fleisch aufgelöst. Die Leber, das Fleisch und, sofern vorhanden, den Kurdjuk auf etwa fünf Millimeter würfeln. Zunächst die Fleischwürfel und das Schafsschwanzfett im sehr heißen Öl kurz anbraten, nach einer Minute die Leberwürfel zugeben und alles etwa drei bis vier Minuten weiterbraten.
Falls man ohne Schafsschwanzfett auskommen will oder muss, eine entsprechend größere Ölmenge verwenden. Während der Sowjetzeit haben usbekische Soldaten in der slavischen Diaspora den Kurdjuk auch erfolgreich durch Schweinespeck ersetzt.
Den fein gehackten Koriander und die gewürfelten Zwiebeln zugeben und braten bis die Zwiebel zu bräunen beginnt, anderthalb Liter heißes Wasser aufgießen und auf kleiner Flamme köcheln lassen. Pfeffer zugeben und kräftig salzen, da das Salz ja später vom Reis aufgenommen wird.
Nach etwa einer Viertelstunde vorsichtig den gut gewaschenen Reis zugeben, so dass die Fleischwürfel möglichst vollständig unten liegen. Nochmals durch einen Schaumlöffel etwa 600 ml heißes Wasser zugeben und auf großer Flamme möglichst schnell zum Kochen bringen. Falls das Wasser nicht gleichmäßig kocht, etwaige Unregelmäßigkeiten in der Reisdecke mit einer Gabel vorsichtig ausgleichen. Sobald das Wasser nach etwa zehn bis fünfzehn Minuten fast vollständig aufgenommen oder verkocht ist, die Festigkeit des Reises überprüfen. Er soll fast, aber nicht ganz, durchgekocht sein. Gegebenenfalls sukzessive in kleinen Mengen Wasser nachgeben und weiterkochen lassen bis der gewünschte Garpunkt erreicht ist.
Nun alles gleichmäßig durchmischen und abgedeckt auf kleinster Flamme zwanzig Minuten abgedeckt trocken ziehen lassen.
Traditionell getrunken wird dazu nur grüner Tee.
Falls man ohne Schafsschwanzfett auskommen will oder muss, eine entsprechend größere Ölmenge verwenden. Während der Sowjetzeit haben usbekische Soldaten in der slavischen Diaspora den Kurdjuk auch erfolgreich durch Schweinespeck ersetzt.
Den fein gehackten Koriander und die gewürfelten Zwiebeln zugeben und braten bis die Zwiebel zu bräunen beginnt, anderthalb Liter heißes Wasser aufgießen und auf kleiner Flamme köcheln lassen. Pfeffer zugeben und kräftig salzen, da das Salz ja später vom Reis aufgenommen wird.
Nach etwa einer Viertelstunde vorsichtig den gut gewaschenen Reis zugeben, so dass die Fleischwürfel möglichst vollständig unten liegen. Nochmals durch einen Schaumlöffel etwa 600 ml heißes Wasser zugeben und auf großer Flamme möglichst schnell zum Kochen bringen. Falls das Wasser nicht gleichmäßig kocht, etwaige Unregelmäßigkeiten in der Reisdecke mit einer Gabel vorsichtig ausgleichen. Sobald das Wasser nach etwa zehn bis fünfzehn Minuten fast vollständig aufgenommen oder verkocht ist, die Festigkeit des Reises überprüfen. Er soll fast, aber nicht ganz, durchgekocht sein. Gegebenenfalls sukzessive in kleinen Mengen Wasser nachgeben und weiterkochen lassen bis der gewünschte Garpunkt erreicht ist.
Nun alles gleichmäßig durchmischen und abgedeckt auf kleinster Flamme zwanzig Minuten abgedeckt trocken ziehen lassen.
Traditionell getrunken wird dazu nur grüner Tee.
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Clara
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