Blini aus Russland

Zubereitung ca. 6 Stunden, müssen sofort gebacken und gegessen werden

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Zutaten für Portionen

¼ Liter Wasser, lauwarmes (ca. 45 Grad)
½ Pck. Hefe (Trockenhefe)
1 Prise Zucker
75 g Buchweizen - Mehl
300 g Mehl (Weizenmehl)
½ Liter Milch, lauwarme (ca. 45 Grad)
Eigelb, leicht geschlagen
½ TL Salz
1 TL Zucker
250 g Butter, zerlassene, geklärte, abgekühlt
½ Liter saure Sahne
Eiweiß

Zubereitung

Das lauwarme Wasser in eine kleine Schüssel gießen und die Hefe mit der Prise Zucker hineinstreuen. 2-3 Minuten stehen lassen, dann umrühren, um die Hefe völlig aufzulösen. 8 bis 10 Minuten an einen warmen, zugfreien Platz (abgeschalteter Backofen) stellen, bis die Lösung ihren Umfang verdoppelt hat.
In eine große Schüssel 40 g Buchweizenmehl und 300 g Weizenmehl geben. Eine Vertiefung in die Mitte drücken und ¼ L lauwarme Milch und die Hefelösung hineingeben. Mit einem Holzlöffel das Mehl langsam mit der Flüssigkeit vermischen, dann kräftig schlagen, bis der Teig glatt ist. Die Schüssel lose mit einem Handtuch bedecken und 3 Stunden wieder an den warmen, zugfreien Platz stellen.
Den Teig gründlich rühren und das restliche Buchweizenmehl (25 g) kräftig darunter schlagen. Mit einem Handtuch bedecken und den Teig wiederum für 2 Stunden an den ausgemachten Platz stellen.
Dann wieder rühren und nach und nach den restlichen ¼ L Milch und die 3 Eigelb, Salz, Zucker, 3 EL geklärte Butter und 3 EL saure Sahne hineinschlagen.
Mit einem Schneebesen das Eiweiß in einer großen Schüssel schlagen bis es feste weiße Spitzen bildet, wenn man den Schläger aus der Schüssel hebt. Den steifen Eisschnee mit einem Gummispatel vorsichtig aber gründlich unter den Teig ziehen, der lose mit einem Tuch bedeckt für weitere 30 Minuten an unseren Platz gestellt wird.
Schüssel aus dem Backofen nehmen und den Ofen auf 100 Grad vorheizen.
Den Boden einer Pfanne von 25-30 cm Durchmesser mit einem Backpinsel dünn mit zerlassener Butter einfetten. Die Pfanne auf große Hitze setzen, bis ein hineingespritzter Wassertropfen sofort zischt. Pro Blini etwa 3 Esslöffel Teig in die Pfanne gießen (man kann gleichzeitig 3 auf einmal braten) und 2-3 Minuten braten. Dann die Oberfläche leicht mit Butter bepinseln. Die Blinis wenden und weitere 2 Minuten braten, bis sie goldbraun sind. Die Blinis im Ofen warm halten. Die übrigen Blinis ebenso braten.
Sie werden heiß serviert und man reicht die restliche Butter und saure Sahne in Schalen. Traditionsgemäß werden die Blinis mit zerlassener Butter bestrichen, mit einem Häufchen rotem Kaviar oder einer Scheibe Räucherfisch belegt und mit einem Löffel saurer Sahne übergossen. Wenn schwarzer Kaviar serviert wird, lässt man die saure Sahne weg.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Ruhezeit: ca. 5 Std.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 17.05.04
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Verfasser:

ALJU Smutje


Mitglied seit 15.10.2003
749 Beiträge (ø0,24/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

karinhell Kartoffelschäler sagt:  
21.05.2004 13:35
Hallo, vielen Dank für das Rezept. Es hat alles super funktioniert und vor allem gut geschmeckt.

Tipp: schmeckt auch sehr lecker in Verbindung mit frischen Beeren u. etwas Ahorn-Sirup

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Roxxi Küchenjunge sagt:  
15.07.2004 19:00
Blini sind einfach LECKER! Ich liebe sie mit Konfitüre,Hohig oder einfach mit Zucker drauf.... man kann auch etwas Zucker in den Teig tun, so wird es ein leckeres Dessert!*seufz*

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BrunoD  Tellerwäscher sagt:  
28.10.2004 09:12
Hi
Ich habe dein rezept ausprobiert,waren sehr locker,

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fridoline Küchenjunge sagt:  
17.11.2004 19:09
Hallo Georg!
ich hatte bis Heute keine Ahnung wie Blienis gemacht werden.Habe aber in 2-3Russllandreisen immer wieder vom Bufett genommen.Ich Glaube das Orignal,das ist das Du Zuhause bekommen hast.

LG.Fridoline

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Chefgulasch Tellerwäscher sagt:  
19.11.2004 10:48
Herzliches Hallo an Alle !

Die Blinis hören sich ja garnicht schlecht an. Sind bestimmt auch ganz lecker. Aber für ein paar Pfannkuchen, nur weil sie aus Rußland stammen, 6 Std. Vorbereitungszeit. Ich bitte Euch.
Solange dauert nichtmals meine 10kg Weihnachtspute.

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flyAway Smutje sagt:  
19.11.2004 11:05
Hallo,

ist doch völlig egal,wie lange die Wartezeit ist. Ein paar Hangriffe zwischendurch und ansonsten wird der Teig im Ofen versteckt, das stört doch keinen Menschen...
Bei eigenen Sauerteigbroten muss ma wesentlich länger warten und sagt auch niemand was.
Ich find das Rezept hört sich lecker an und werde es am Wochenende testen.

lg flyAway

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michus Tellerwäscher sagt:  
19.11.2004 13:00
Also, mir sind 6 Std. Vorbereitung zu lange. In Großstädten gibt es russische Lebensmittelgeschäfte, da kann man die auch fertig kaufen. In Berlin z.B. gibts die wunderbar und frisch im KaDeWe; da, wo auch die kleinen schwarzen sündteuren Kügelchen verkauft werden.

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Musica Smutje sagt:  
19.11.2004 13:28
Hilfreicher Kommentar:

Hallo Michus,

schon gemerkt? Dies ist eine Koch- und Back-Website und keine "Fertigkauf-Site". Ich kann mir auch fertigen Kuchen beim Bäcker kaufen, dann brauch ich nicht selbst zu backen!

Alju, danke für das Rezept, hört sich sehr gut an! Ich mag Blinis sehr gerne und werde es bestimmt testen.

LG
Musica

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pesope Kaltmamsell sagt:  
03.12.2004 20:45
Hallo,

das Rezept hat sich soo gut angehört, dass ich es heute gemacht habe. Also, egal od echt oder nicht, ich war über das Ergebnis begeistert! Es hat sehr lecker und "fluffig" *g* geschmeckt! (Ich habe nur Weizenmehl genommen...)

Vielen Dank dafür!

Liebe Grüße
pesope

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sissimuc  Chefkoch sagt:  
06.01.2005 16:31
Das ist genau das Rezept was ich gesucht habe :-)
Wir waren begeistert.

LG
Sissimuc

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Anneee Suppenkoch sagt:  
19.10.2005 06:17
Bei uns gibt es Blinis schon mal zum Abendbrot.Einfach super lecker.
Allerdings lasse ich auch das Buchweizenmehl weg.Mit "normalen" Mehl gehts auch.
Und trotzdem lecker.

Gruß Anneee

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Wind Küchenjunge sagt:  
15.11.2005 14:04
Hallo,

ich verwende zu gleichen Teilen Weizen- sowie Buchweizenmehl. Es ist letztlich Geschmacksache. Neben Saurer Sahne, Kaviar (Forellenkaviar etc) und Lachs, verwende ich noch frischen Dill. Dieser passt sehr gut zu Kaviar und gibt dem Gericht eine frische Note.
Da man die Blinis auch kalt essen kann, haben wir sie schon oft im Biergarten verspeist. Einfach schön !!

LG
Wind

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