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Rehmedaillons mit Zimt und Sternanis

ein recht festliches Gericht, passt gut zur Weihnachten

Zutaten

Medaillons, aus dem Rehrücken geschnitten à 120g
Lorbeerblätter
2 Stück Sternanis
Nelke(n)
1/2 Stange/n Zimt
  Für die Sauce:
Schalotte(n)
2 EL Butter
2 EL Sauce, (Cumberlandsauce)
1 1/2 cm Ingwer, frisch
100 ml Cognac
100 ml Gemüsefond
400 ml Wildfond
4 Stück Sternanis
200 ml Rotwein, trocken
  Mehlschwitze, dunkele
  Olivenöl, natives
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Koch-/Backzeit: ca. 45 Min. Ruhezeit: ca. 3 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Schalotten schälen und fein hacken. Den Ingwer schälen und reiben.
Sternanis, Nelken und Zimtstange im Mixer o.ä. mahlen, ggf. im Mörser nachstoßen. Die Rehmedaillons beidseitig damit einreiben, anschließend mit Olivenöl überträufeln, besser übergießen und auf Lorbeerblätter legen und damit zudecken. Das Fleisch ca. 3 Std. marinieren, dabei häufiger wenden.

Die fein gehackte Schalotte und den geriebenen Ingwer in Butter 3-4 Minuten andünsten, ablöschen mit Rotwein und dem Wildfond, die ganzen Sternanis zugeben und 20-30 Minuten auf etwa die Hälfte reduzieren (einkochen). Mit etwas dunkler Mehlschwitze binden und die Cumberlandsauce dazu rühren. Sauce beiseite stellen.
Bratpfanne leer erhitzen, Fleisch würzen, dann ohne Fettzugabe auf jeder Seite ca. 2 Minuten anbraten, herausnehmen und auf einer vorgewärmten Platte, mit Alufolie bedeckt, im vorgeheizten Ofen bei 65°C warm stellen.
Bratensatz mit Cognac und Gemüsebrühe auflösen, zur Sauce geben und nochmals kurz aufkochen. Fertig!

Dazu passen Spätzle oder Risotto.
Letztes Jahr Weihnachten haben wir dazu Kartoffel-Birnengaletten gegessen (Kartoffelpüree mit gebratenen Speckwürfeln, Dörrbirnen und einem Ei zu einer Rolle geformt, die nach dem Auskühlen in Scheiben geschnitten und angebraten wurden).

Kommentare anderer Nutzer


sunderta

29.10.2012 13:43 Uhr

Ich habe das Rezept nachgekocht, jedoch kleine Veränderungen vorgenommen. Statt Reh habe ich Rinderfilet verwendet, die Nelke weggelassen und statt der Cumberland Sauce, die größtenteils aus Johannisbeer-Gelee besteht Preiselbeermarmelade verwendet.
Ich habe wie angegeben die Gewürze im Mörser zerkleinert und das Fleisch eingelegt. Das Anbraten ohne weiteres Fett, war ein sehr guter Tipp, kann ich nur empfehlen. Durch die Gewürzmischung wird das Fleisch schnell braun und bekommt eine wunderbare Farbe. Nach dem Anbraten gebe ich es ca. 40 Minuten in den Backofen bei 80 Grad. Die Fleischscheiben waren aber auch entsprechend dick. Kerntemperatur von 58 °C. Die Zimt-Sternanis Sauce schmeckt sehr schön weihnachtlich.

fletcher

29.10.2012 17:38 Uhr

Das mit dem Rinderfilet ist eine schöne Variante. Auch die anderen Abweichungen hören sich gut an. Ich hoffe, dir hat das Rezept als solches gefallen und es ist alles so gelungen wie du es dir vorgestellt hast.. Danke für deinen Kommentar, den ich als positiv werte.
LG Fletcher

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