Kartoffelknödel

Hoorige Knepp

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Zutaten für Portionen

1 ½ kg Kartoffel(n), rohe
500 g Kartoffel(n), gekochte
Ei(er)
  Salz und Pfeffer
Zwiebel(n)
Brötchen, trockenes
2 EL Mehl
70 g Butter
¼ Liter saure Sahne

Zubereitung

Die rohen Kartoffeln reiben, den Brei in einem Sieb abtropfen lassen.
Die gekochten Kartoffeln kalt werden lassen, dann auch reiben oder durch einen Fleischwolf drehen.
Kartoffeln mit dem Ei vermengen, dann salzen und pfeffern. Die Zwiebeln in den Teig reiben.
Das eingeweichte, gut ausgedrückte Brötchen etwas zerpflücken und auch zugeben. Alles mischen und mit soviel Mehl verkneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst.
Dann Knödel formen und in reichlich siedendem Salzwasser garen, bis die Knödel an der Oberfläche schwimmen.
Danach noch weitere 2-3 Minuten im Wasser belassen.
Anschließend mit einer Schaumkelle herausheben und in eine Schüssel geben, in der am Boden eine Untertasse liegt.
Die Knödel in der Schüssel mit gebräunter Butter und saurer Sahne übergießen.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 15.05.04
Rezept-Statistiken: 98.881 (57)* gelesen
362 (1)* gespeichert
4.131 (5)* gedruckt
69 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Mino Kartoffelschäler


Mitglied seit 21.10.2003
24 Beiträge (ø0,01/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

andreaswesch Kartoffelschäler sagt:  
21.01.2006 16:22
Ab-so-lut köstlich!!
Schmeckt aber auch ohne die Butter und die saure Sahne. Dann passen die Knödel wunderbar zu allem, wo viel Sauce dabei ist! Meine Familie ist von beidem begeistert.
Ist jedenfalls fest in mein Rezeptbuch aufgenommen.
Viele Grüße,
Andreas Wesch

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RainerB Sternekoch sagt:  
31.07.2006 12:46
Hallo!
Ein sehr schönes Rezept! Genauso mache ich meine Knödel nämlich auch. ;-)
Noch einen Tipp: Statt die rohen Kartoffeln zu reiben und dann auszudrücken, gebe ich sie in den Entsafter - der Saft kommt weg und ich verwende den Trester. Das Auswringen bzw. Abtropfen entfällt.
Grüße
Rainer

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dojana Tellerwäscher sagt:  
31.12.2006 08:09
Hallo Rainer, dein Tip war der totale Reinfall an Weihnachten. Durch das Entsaften verlieren die Kartoffeln die Stärke, die man für die Bindung des Teiges braucht. Mußte den Teig wegwerfen und meinen Gästen fertige Knödel servieren. Der Teig war durch nichts mehr zu retten! "Danke Rainer"

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Hias2000  Chefkoch sagt:  
20.01.2007 19:48
Hilfreicher Kommentar:

Hallo Dojana,

den "Saft" 10 Minuten stehen lassen, damit sich die Kartoffelstärke absetzt, Flüssigkeit vorsichtig abgießen, die abgesetzte Stärke zur Knödelmasse geben...

Obwohl ich sehr knödelerfahren bin, tue ich trotzdem zur Sicherheit immer ins Kochwasser noch etwas Speisestärke. Damit wird die Gefahr des Zerfallens zusätzlich minimiert.

Abgesehen davon reibe ich die Kartoffeln auch lieber, das gibt den Knödeln eine schönere Struktur...

Knödel heil - Matthias

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Feuertüte Kartoffelschäler sagt:  
11.12.2007 22:56
Hallo Mino,

habe heute die ersten Kartoffelknödel meines Lebens nach Deinem Rezept gekocht: perfekt! Wird es jetzt öfters geben. Hilfreich auch der Kommentar von Matthias mit der abgesetzten Stärke.

Da wir meist zu zweit essen: kann man die Knödel bzw. den Teig einfrieren oder sonstwie konservieren?

Schöne Grüße vom "unknödeligen" Niederrhein

Feuertüte

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Hias2000  Chefkoch sagt:  
12.12.2007 12:05
Hilfreiche Antwort:

Hallo Feuertüte,

überhaupt kein Problem, die fertigen Knödel einzufrieren, so mache ich es auch immer. Einfach locker nebeneinander in eine Gefrierdose legen; nachdem Sie tiefgefrostet sind, kannst Du sie platzsparender in Beutel umfüllen.

Beste Grüße vom Hias

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Skinbyrd Kartoffelschäler sagt:  
28.01.2009 16:50
Hallo Ihr!
Eine Frage,kann man das Rezept auch ohne Zwiebeln machen?Oder werden die Knödel dann nichts?
LG

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Dorgon Tellerwäscher sagt:  
18.10.2009 12:48
Doofe Frage, aber handelt es sich bei den gekochten Kartoffeln um Pell- oder um Salzkartoffeln?

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pasiflora  Chefkoch sagt:  
30.12.2009 02:35
Hallo,
ja schade, das Weihnachtsessen hatte verloren mit diesen Knoedeln, sie schmeckten roh, ich weiss nicht, wie man mit 2 EL Mehl auskommt, ich musste bestimmt 10 hereingeben, um eine feste Masse zu bekommen, im Topf war das ganze aber immernoch sehr schwammig geblieben. Ich haette vielleicht die Kartoffelmasse mit einem Handtuch ausdruecken sollen? Abtropfen war zu wenig... Schade.

LG
Pasi

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eulekerwe Tellerwäscher sagt:  
22.10.2010 23:00
Nun, natürlich musst Du die Kartoffeln wirklich trocken bekommen, mit abtropfen allein passiert da überhaupt nichts; den Tip vorab mit dem Entsafter finde ich übrigens hoch interessant, habs aber selbst nochnciht ausprobiert und werde es noch machen.

Das Geheiniss ist aber wirklich, dass man den Saft dann abstehen und die Stärke darinsich setzen lässt; sie wird dann nach vorsichtigem Abgießen des Wassers der Kartoffelmasse wieder hinzugefügt.

Völlig unerklärlichist mri allerdings, warum man in fast allen Rezepten für Kartoffelklösen die Anweisung findet, (Getreide)-Mehl hinzuzfügen ? Verstehenicht, warum man die vollwertigen Kartoffelknödel mit ausgesiebtem Mehl vergiften muß !?

Ein Tip am Rande: Wenn man den fertigen Klosteig für eine bestimmte Zeit in den Gefrieschrank stellt, kann man die Knödel leichter formen und sie zefallen im Wasser nicht.

Im übrigen handelt es sichbei den in diesem Rezept beschriebenen Knödeln nicht um "horige Knöpp", sondern um "horische Knöpp) !

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swotlab Kaltmamsell sagt:  
29.11.2010 08:16
Hallo,

Hias hat es weiter oben schon be- & geschrieben: 1 EL Speisestärke ins Kochwasser (zusätzlich bekommt man dann auch eine sehr schöne seidige Oberfläche bei den Knödel hin!) + 2 EL Speisestärke mit zur Kartoffelmasse (wegen dem Halt!)

Kann eigentlich nichts mehr schief laufen bei der Vorgehensweise :-)

Gruß
Swot

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gerat Tellerwäscher sagt:  
12.07.2011 13:53
ein Tip zum Thema: wie kriege ich die Kartoffeln trocken: Ich reibe sie immer in ein Sieb, das ich vorher mit einem sauberen Küchentuch auslege. Wenn ich mit dem Reiben fertig werden sie im Handtuch ausgewrungen, dann kommt eine gute Menge Salz hinein, denn das entzieht auch nochmal Wasser. Mit dem Salz lass ich das Ganze gut 5 Minuten stehen, dann wird wieder ausgewrungen. Nützliches Werkzeug hierbei: ein starker Mann. Und dann sind die Kartoffeln auch schon bereit zur Weiterverarbeitung. Man muss dann halt beim Salzen aufpassen, da ja vorher schon welches dazugegeben wurde.

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