Lammsuppe Mastava

klassisches usbekisches Gericht

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Zutaten für Portionen

400 g Lammfleisch
Karotte(n)
10  Pfefferkörner
Zwiebel(n)
2 Zehe/n Knoblauch
Tomate(n)
Paprikaschote(n), rote
4 EL Pflanzenöl
Kartoffel(n)
1 Glas Reis
1 TL Kreuzkümmel
100 ml saure Sahne
  Gewürze wie Koriander, Berberitzen nach Belieben

Zubereitung

Die Sehnen und je nach Geschmack und auch das Fett vom Lammfleisch entfernen und dieses in kleine Würfel schneiden. Zwei Drittel des rohen Lammfleisches mit einer in Scheiben geschnittenen Karotte und den Pfefferkörnern in einen großen Topf mit kaltem Wasser geben und langsam erhitzen. In Usbekistan wird gerne noch eine gewürfelte "Repa" (intensiv schmeckende Kohlrabiart) dazugegeben. Eine Stunde köcheln lassen und den sich bildenden Schaum dabei regelmäßig abschöpfen.

In der Zwischenzeit die zweite Möhre, die Kartoffel, die Tomaten, die Paprika und die beiden Knoblauchzehen schälen und würfeln. Das Öl (in Usbekistan nimmt man stattdessen häufig Schafsschwanzfett) in einer großen Pfanne erhitzen und zunächst die Zwiebelscheiben, den Knoblauch und die verbliebenen Lammfleischwürfel anbraten. Danach die Möhre, die Paprika und die Tomatenwürfel dazugeben und abgedeckt weiterdünsten lassen. Nun die Kartoffelwürfel und zehn Minuten später den Reis in die Fleischbrühe geben.

Als nächstes den Kreuzkümmel ohne Fett kurz anbraten und zusammen mit eventuellen weiteren Gewürzen (z.B. Koriander, Berberitzen) zur Suppe geben. Sobald der Reis fast gar ist, die gebratenen Lammwürfel mit dem restlichen Pfanneninhalt ebenfalls zugeben. Mit Salz abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen. Etwa zehn Minuten im abgedeckten Topf nachziehen lassen, damit sich der Geschmack voller herausbildet. Beim Servieren in jeden Teller vor dem Eingießen der Suppe jeweils einen Teelöffel saurer Sahne geben.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Koch-/Backzeit: ca. 1 Std. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 14.10.11
Rezept-Statistiken: 1.637 (0)* gelesen
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Verfasser:

hefide  Hendlgriller


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Kommentare anderer Nutzer

Finntina  Kaltmamsell sagt:  
07.12.2011 16:22
Danke für das Rezept! Habe diese Suppe schon in Usbekistan probiert und sie schmeckt fast echt! Da unsere Schafe immer anders schmecken als "vor Ort", muss man unbedingt alles Fett abschneiden. Das Schafsschwanzfett kann man sich daher gut schenken. Ich habe statt dessen ein kleines Stück Butterschmalz genommen.
War lecker, aber man muss Schaf mögen.
Viele Grüsse, Finntina

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Von jeher ein gefragtes und beliebtes Nahrungsmittel.

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